Feuchter Keller Bj 1935

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4 Antworten

Das ist ein uraltes Problem bei alten Häusern, denn Dachpappen zum Schutz gegen aufsteigende Kapillarfeuchtigkeit wurden erst ab etwas 1920 eingebaut. Wenn bei Euch kein Keller vorhanden ist bekommt ihr nie eine vollständige Trockenheit. Verbessern könnt Ihr aber durch folgfende Massnahmen:

  • so weit wie möglich außen freilegen und isolieren ("Schwarzanstrich")

  • so weit wie möglich aufsteigende Kapillarfeuchte nach außen verdunsten lassen, d.h. keine Wasserdampfsperren wie Klinker, Dispersionsputze, filmbildenen Anstriche etc. aufbringen; am besten Mauerwerk freilegen.

  • teure Lösungen sind nachträgliches Einbringen von Feuchtigkeitssperren wie Stahlbleche horizontal in Fugen einrammen oder abschnittsweises Entfernen des Mauerwerkes und wiederauffüllen mit Isolierpappe

  • Wundermittelchen wie chemische Injektionen oder Elektroosmose haben sich nicht auf Dauer bewährt.

Am besten bitte Ihr die Fachleute bei den Landesdenkmalämtern um fachlichen Rat; wenn Ihr Glück habt geratet Ihr an einen erfahrenen Praktiker, der Euch auch Beispiele zeigen kann.

In jederx-beliebigen Bau- und Haus-Zeitung gibt es massenhaft Werbeanzeigen von Fachfirmen, die mit Kellertrockenlegung werben. Seriöse Unternehmen werden einen Vor-Ort-Check machen und in der Regel auch kostenlos bzw. unverbindlich. Alle "Selbermachaktionen" bringen i.d.R. eher wenig und sind nicht Garantie- bzw. Gewährleistungsfähig.

Eine Ferndiagnose ist unmöglich. Jeder Feuchtigkeitsbefall hat eine oder mehrere Ursachen. Nur wenn alle Ursachen ausgeschaltet und bedacht werden ist eine dauerhafte Sanierung möglich. Einige Unternehmen geben da drauf auch jahrelange Garantie.

Wieso,fällt deiner Meinung nach ein Freilegen des Kellers aus,nur weil das Haus Teilunterkellert ist,-Skizze,Fotos wären nicht schlecht,damit man sich eine Vorstellung machen kann was Fakt ist !Dann folgen auch Tipps !

MFG Wollelan

das kann man nur sagen, wenn man es gesehen hat

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