Fetisch, Partnerschaft und Sexualleben in Einklang bringen?

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5 Antworten

Also für mich gesprochen kann ich sagen: Ja, das geht. Ich habe 4 Partner "verschlissen" bis ich einen gefunden hab, der genau so tickt wie ich. Wir reden offen über unsere Vorlieben und Wünsche. Und es stellt sich heraus, dass diese größtenteils tatsächlich deckungsgleich sind. Und die die nicht deckungsgleich sind, haben sich als so harmlos herausgestellt, dass es uns beiden rein gar nichts ausmacht, auch da dem Partner mal entgegenzukommen.

Also es erfordert etwas Mut und Geduld, aber wenn man sich nicht schämt und in der Lage ist, offen mit dem Partner zu sprechen, dann ja, dann kann man einen Fetisch glücklich, auch über längere Zeit hin ausleben.

Aber es ist wichtig, dass BEIDE so ticken, denn ohne meinen und ohne seinen Fetisch könnte und will ich nicht sein.


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Wenn diese Frage auch schon etwas älter ist, so möchte ich doch gern meinen "Senf" noch dazu geben.

Ich führe mit meinem mann seit nun gut 25 Jahren eine Bdsm-Beziehung. In dieser Zeit sind wir zusammen gewachsen, haben uns gemeinsam entwickelt. Es haben sich Vorlieben verändert, Grenzen verschoben. Und was soll ich sagen... Unsere Beziehung ist intensiver als je zuvor.

Ja, eine Beziehung kann durchaus Bestand haben wenn sich der Fetisch seinen Weg in den Alltag sucht. Wichtig dabei ist doch nur, dass sich beide Partner weiter entwickeln und ihren Weg gemeinsam gehen.

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karin69 18.02.2017, 14:14

sweetblueeyes84... 

DANKE für die HILFREICHE ANTWORT‼️ 

Leider kann man nur EINE benennen... 🙁😡

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Einen Fetisch sollten sowieso beide Seiten wollen, was das normale Sexualleben angeht, so sollte man sich auch einigen können, was man praktiziert. Denn in einer Beziehung sollte Rücksicht das Gebot der Stunde sein. Wenn eine Seite "normalen" Sex will und die andere Seite nicht, so muss man sich einigen können. Auch das ist ein notwendiger Punkt in einer Beziehung. Wenn das nicht möglich ist, macht die Beziehung keinen Sinn.

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karin69 18.02.2017, 14:08

ichbinich2000... auch wenn das schon mehrfach so ähnlich geschrieben wurde und auch LOGISCH ist, ist das HIER von DIR mal eine brauchbare und gute Antwort...‼️ Danke 👍

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Fetisch muss in einer Partnerschaft von Beiden gelebt und gewollt werden, sonst funktioniert das nicht. Das ist einer der Gründe, warum ich grade keine/n Partner/In habe.

Als Frau erfülle ich so gar nicht die Vorlieben eines Mannes. Ich habe eine Glatze, ich bin sehr groß (gepaart mit einem High Heels Tick) und bin sehr muskulös. Diese Kombination spricht nicht viele - um nicht zu sagen - keinen Mann an. Bei Frauen komme ich da besser an, aber die müssen schon aus der Fetischszene kommen, und das sind nicht grade viele, die mir so über den Weg laufen. Mit Sklavin-Domina-Verhältnis konnte ich noch nie was anfangen

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karin69 19.02.2017, 11:22

shinydome... DANKE für die HILFREICHE ANTWORT‼️ 

Leider kann man nur EINE Antwort als HILFREICHSTE benennen... 🙁😡

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Problematisch ist es doch nur, wenn der Partner etwas mitmachen soll, was er nicht will. Wenn man seinen Fetisch für sich allein ausleben kann und den Partner damit nicht belastet, sollte das kein Nachteil für die Partnerschaft sein.

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karin69 15.06.2016, 17:50

Ich hätte die Eingangsfrage anders formulieren sollen?!?

Meine Freundin akzeptiert den Fetisch ihres Mannes schon seit Jahren und spielt auch sehr oft mit- ähnlich wie bei mir- es gehört einfach dazu...

Was SIE ber jetzt zumehmend unzufrieden werden lässt, dass der Mann zu "normaler, alltäglicher Sexbeziehung" fast nicht mehr fähig ist- und/ oder er keine Lust dazu hat. Das macht sie unglücklich, unzufrieden, unbefriedigt... 

Kann man das dem Mann verübeln, "austreiben", wieder anders "antreiben" , ect.

Zu einer Partnerberatung oder so möchte SIE ja nicht unbedingt!

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Ju202 15.06.2016, 17:59
@karin69

Dem Mann das auszutreiben, dürfte schwierig werden. Es kommt natürlich darauf an, wie sehr der Mann an diesem Fetisch hängt.

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karin69 16.06.2016, 07:41
@Ju202

Es soll nicht der Fetisch des Mannes ausgetrieben werden, sondern seine Lustlosigkeit auf die "normale Sexualität!"

Denn diese lässt Frau UNBEFRIEDIGT zurück!

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mychrissie 16.06.2016, 08:41
@karin69

Was der eine normal nennt, nennt ein anderer vielleicht langweilig.

Jeder hat andere Maßstäbe. Und das meine ich vollkommen wertfrei.

Ich finde zum Beispiel 99,99% aller deutschen Songtexte banal und unerträglich, andere fahren voll drauf ab.

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karin69 18.06.2016, 15:19
@mychrissie

Es geht nicht um NORMAL oder LANGWEILIG!! Es geht darum, dass meine Freundin und ihr Partner bis dato eine tolle und gesunde Beziehung führten, SIE sehr offen und verständnisvoll ist- und sich sehr auf den Fetisch des Partners einlässt, SIE sich aber nun zumehmends UNBEFRIEDIGT und nur noch wenig BEGEHRENSWERT fühlt, weil der MANN sich "keine Mühe" mehr mit IHR gibt- und es ohne den FETISCH fast nichts mehr geht. So langsam fühlt SIE sich dabei verloren... 

Und daher hätte SIE gerne ein paar Denkanstöße von FETISCH-Paaren!

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EinfachSo01 27.12.2016, 09:23
@karin69

Ja, das ist sicher schwierig, wenn der Fetisch so dominant wird, dass ohne ihn nichts mehr geht. Das sich ihr Mann "keine Mühe" mehr gibt hat aber nicht zwangsläufig was mit dem Fetisch zu tun. Das ist irgendwie eine "allgemeine Gefahr", also dass gerade Mann sich in langjährigen Beziehungen immer wenige Mühe gibt, die Fantasie und Spontanität einfach auf der Strecke bleibt, alles zur Routine wird. Wenn Mann das nicht selber merkt, wenn er nicht wahrnimmt das da etwas verloren gegangen ist, dann wird sich auch nichts ändern fürchte ich. Vielleicht sollten sie mal eine längere "Fetisch-Pause" einlegen, mal versuchen ob ohne auch noch was läuft. Danach sehen beide möglicherweise klarer, also hinsichtlich ihrer Beziehung. 

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