Festsetzungsfrist für Steuerbescheide

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3 Antworten

Eine Änderung wäre möglich, wenn die bereits ergangenen Steuerbescheide unter dem Vorbehalt der Nachprüfung (§ 164 AO) stehen würden, was aber bei "normalen" Bescheiden in der Regel nicht sein dürfte. Ansonsten ginge eine Änderung zu Gunsten nur über eine "neue Tatsache", was ich aber nicht für aussichtsreich halte, weil die Tatsache an sich nicht neu sondern nur vergessen wurde. Ansonsten halt mal beim Finanzamt anrufen und nachfragen! Die sollten eigentlich auch weiterhelfen, kann aber auch sein, wenn die selber unter Stress stehen, dass die auch nur an einen Steuerberater weiterverweisen würden!

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Kommentar von EnnoBecker
05.09.2010, 11:04

JA, so ein Sachbearbeiter beim Finanzamt freut sich bestimmt über jede Menge solcher belangloser Anrufe. Schließlich sind das Beamte und die haben ja nichts weiter zu tun. Am besten übermittelst du dem Fragesteller hier noch deine Daten, damit der dem Finanzamt auch verraten kann, wer ihm den tollen Tip gegeben hat.

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In der Regel nicht mehr.

Nach § 173 AO kannst Du neue Tatsachen vorbringen, aber man wird Dir vorhalten es verschuldet zu haben, dass die Info erst jetzt gekommen ist.

Wenn der Steuerbescheid unter § 164 AO ergangen ist, kannst Du eine Änderung noch beantragen (bis zum Ende der Festsetzungsverjährungsfrist)

Je nachdem wann die Erklärung abgegeben wurde könnte man unter Umständen dann bis zu 6 Jahre noch aufrollen (mind. 4)

Aber wie Anfangs geschrieben: In der Regel ergehen die Bescheide ohne Vorbehalt... dann beträgt die Rechtsbehelfsfrist leider nur 1 Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids

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Nein... wenn die Bescheide gemacht sind, sind sie gemacht..

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