Festpreis vereinbart, Kunde verlangt Geld zurück weil es schneller ging

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16 Antworten

Verlangen kann der Kunde das ja aber vereinbart ist vereinbart. Wenn er unbedingt will soll er halt klagen (wird er nicht wollen, spätestens wenn er sich beim Anwalt beraten hat lassen) . Was man allerdings beachten sollte, er wird deinen Bruder auch nicht weiter empfehlen. Das würde er aber jetzt sowieso nicht mehr machen.

Das ist doch einfach: Auftrag zum Festpreis: Arbeit erledigt, Festpreis bezahlen- fertig. Da gibts nichts zurück.

Festpreis ist Festpreis - hast du gut kalkuliert, ist es dein Gewinn, hast du schlecht kaluliert, ist es dein Verlust. Da kann der Kunde machen was er will. Hätte er auch mehr bezahlt, wenn es schneller gegangen wäre? Bleib ruhig.

Wenn ein Festpreis vereinbart wurde,so ist er auch für beide Seiten verbindlich.

Es hätte auch Zeitverzögerungen bei der Durchführung der Arbeit geben können,die wären in diesem Fall dann zu Lasten deines Bruders gegangen.

Erstens wurde die Rechnung bereits beglichen - VORTEIL für deinen Bruder!

Zweitens gibt es einen rechtsverbindlichen Vertrag - egal ob schriftlich oder mündlich - hier spielt nur der "Nachweis" eine Rolle. Aber da der Kunde die Rechnung beglichen hat ist das Thema per Se erstmal erledigt.

Ist halt blöd vom Kunden gewesen einen Festpreis auszumachen bzw. er hat halt gedacht, das er damit auf der sichereren Seite ist. Andersherum hätte er ja auch nicht MEHR BEZAHLT wenn es länger gedauert hätte. Das würde ich dem "lieben Kunden" auch mal verdeutlichen. Freundlich aber doch bestimmt sollte man darauf hinweisen, das wenn ein Vertrag geschlossen wurde dieser von BEIDEN SEITEN einzuhalten ist.

Außerdem scheint er ja mit der geleisteten Arbeit zufrieden zu sein, oder nicht?

Und mal eherlich wie hoch ist den die Differenz bezogen auf die Gesamtsumme wirklich? Ich gehe mal davon aus, das es eine größere Baustelle war und dein Bruder somit nicht grob fahrlässig geplant hat - schließlich hätte er ja auch 3 Stunden mehr brauchen können als veranschlagt, was dann ihm zur Last gefallen wäre...

Man will eine Arbeit gemacht haben und gibt dafür seine Preisvorstellung an. Dann bekommt man gute Arbeit geliefert und möchte den tüchtigen Handwerker auch noch um sein Geld prellen, weil er die arbeit schön schnell erledigt hat...

Soweit sind wir mittlerweile hier in Deutschland. Dein Bruder hat hier das Recht auf seiner Seite und sollte sich gar nicht auf Diskussionen einlassen. Im Falle einer Klage braucht er sich keine Sorgen zu machen.

Lass Dich nicht einschüchtern! das Geld bzw der Preis wurde als fest ausgemacht und das wars! Auch wenn es schneller ging als erwartet.Soll der Kunde doch zufrieden sein als wenn es einiges längger gedauert hat und dann noch weitere Unannehmlichkeiten welche noch weiteres Geld gefordert hätten dazukommen. Selbst bei Gericht gibt es da kein Problem! Ja ein Festpreis ist bindend! Auch wenn es zum Nachteil des Hanwerkers ist! also soll der Kunde sehr zufrieden sein! auch bei wie Du sagst schwammigen Aufrag gilt der Festpreis!das ist ein Engegenkommen des Handwerkers! Dieser Auftrag ist erledigt mit Festpreis abgerechnet und das wars! Ich hoffe Du oder Ihr habt das Geld schon erhalten.! Sonst es kommt auch auf die Summe des Gewerkes an ob es sich loht einen Anwalt einzuschalten. Bei 100 Euronen bestimmt nicht aber wen es um 1000 und weiter geht dann schon! Die Summe um welche es sich handelt steht nicht geschrieben.Auch wenn es um kleine Summen geht lasst nicht locker! Denn immer ein Wenig ist irgendwann ein Viel! Ich wünsch Dir viel Erfolg beim eintreiben deines Lohnes!

dein Bruder hat sich mit dem Auftraggeber auf einen Fe3tpreis geeinigt - der gilt nun auch. Egal, ob schneller oder langsamer gearbeitet wird. Punkt und Ende.

Festpreis ist kein Stundenlohn. Dein Bruder ist hier völlig im Recht. Und da der Vertrag abgewickelt ist, kann im Nachhinein nicht mehr reklamiert werden.

Der Kunde kann verlangen was er will, kommt damit aber nicht durch. Wenn ein Festpreis vereinbart wurde, die Arbeiten erledigt sind, dann muss der Kunde den Festpreis bezahlen. Egal innerhalb welcher Zeit der Aufrag erledigt wurde. Hätte dein Bruder einen grösseren Zeitaufwand benötigt als kalkuliert, dem Kunden den zeitlichen Mehraufwand berechnen wollen, so hätte sich der Kunde auf den Festpreis berufen und nicht mehr bezahlt. So ist es eben umgekehrt . Der Kunde kann keine Rückerstattung verlangen, dafür fehlt jegliche, gesetzliche Grundlage. Ich würde dem Kunden mitteilen, dass der Auftrag erledigt sei, die Arbeiten als ordnungsgemäss abgenommen und mit der Rechnungsbegleichung die Angelegenheit abgeschlossen ist. Einer Rückerstattung an Kosten kann nicht zugestimmt werden.

Festpreis ist Festpreis und wenn der Kunde den akzeptiert hatte und er mit dem Resultat der Arbeit auch zufrieden war, dann gibt es da nichts zurück.

Und wie der Festpreis zustande gekommen war - Arbeitszeit, Wege- und Materialkosten - ist hier auch völlig uninteressant, denn der Kunde hatte ihn ja ohne Einschränkung akzeptiert und den Auftrag auf dieser Basis vergeben.

Und das hat jetzt was mit Arbeitsrecht zu tun? Hier geht es um einen Verbrauchervertrag und nicht um Arbeitsrecht

Festpreis ist Festpreis.

der Festpreis ist bindend, auch wenn die Arbeiten zum Beispiel 2 Stunden länger gedauert hätten

Genau so ist das.

Dein Bruder soll doch diesen netten Menschen einfach mal fragen ob er denn mehr bezahlt hätte wenn es länger gedauert hätte.

EInfach den Ball retournieren und dem Motzki so die Geheimnisse der Festpreis Logik erklären.

Festpreis ist immer die Gier. Gier frisst Hirn und in diesem Fall hat der Kunde halt etwas schlechte Karten.

Hallo. Dein Bruder wurde nach Arbeitsaufwand bezahlt und nicht nach Stunden..Der Auftraggeber kann garnichts zurück verlangen. Gruß Ralf

wenn dein bruder das werbemässig verwerten kann,dass er den auftrag günstiger abgerechnet hatte,sollte er darüber nachdenken.

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