Festival nur für Frauen?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

andere Antworten 50%
Das finde ich nicht gut. 25%
Das finde ich gut. 25%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Das finde ich nicht gut.

Statt gegen die meist bekannten Haupttätergruppen vorzugehen und härtere Strafen für die Übrigen festzulegen, werden hierbei alle Männer ausgeschlossen. Eine Party nur für Frauen finde ich natürlich an sich in Ordnung, aber diese Begründung wirkt auf mich wie eine sehr weit linke Einstellung. Wir machen lieber eine Party nur für Frauen unter dem Vorwand der Sexismusbekämpfung, als sich für die strikte Ausweisung von nachweislich Schuldigen einzusetzen, die meist zu ethnischen Minderheiten gehören.

Und sowohl weit linkes als auch rechtes Denken lehne ich aufgrund der häufig mangelnden Objektivität ab.

Haupttätergruppe? Die da wäre?

Du willst also sagen, es sind allermeistens Südländer, Moslems, keine Nordeuropäer...?
Du findest es also besser, alle ethnischen Minderheiten vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen? Schuldig, weil flasches Haarfarbe?

Objektiv ist deine Einstellung aber auch nicht, wenn du mal pauschal eine "Haupttätergruppe" bestimmter "ethnischer Minderheiten" ausmachst. Das ist Rassismus und der ist vieles, aber nicht objektiv.

Wusstest du eigentlich, dass die Mehrzahl aller Vergewaltigungen und sexueller Übergriffe im Bekanntenkreis stattfindet?

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@claubro

1. Niemand soll aufgrund der Herkunft ausgeschlossen werden, bitte höre auf, mir Worte in den Mund zu legen, die ich nie gesagt habe

2. Man soll sich für häufigere Ausweisung von NACHWEISLICH Schuldigen einsetzen, was gerade in Schweden vernachlässigt wurde.

3. Das mit dem Bekanntenkreis mag zwar betreffend auf ALLE Übergriffe stimmen, wir reden hier aber von Belästigungen in der Öffentlichkeit, also meistens von Unbekannten. Abgesehen davon sind diese Übergriffe in den letzten Jahren gestiegen. Nicht alle Ausländer sind zu verdächtigen, viele Statistiken beweisen aber eine höhere Rate solcher Vorkommnisse in bestimmten Kulturkreisen.


Und nein, auf Statistiken, die so etwas belegen hinzuweisen ist kein Rassismus. Dies ist nur das GENERELLE Ausschließen oder Verdächtigen anderer Gruppen, also das nicht differenzierte Betrachten solcher Statistiken.

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Wobei ich zum Besseren Verständnis hinzufügen sollte, dass  "Statt gegen die meist bekannten Haupttätergruppen vorzugehen" als Einleitung  auf "sich für die strikte Ausweisung von nachweislich Schuldigen einzusetzen" bezog und keine Aufforderung zum generellen Ausschluss dieser war.

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Das finde ich nicht gut.

Kommt auf den Grund an. So finde ich es diesbezüglich eher Unsinnig, weil ich das Leben nicht auf Kosten eines Sicherheitsempfinden wegwerfen will, wo es doch keine Garantie gibt. 

So kann alles mögliche passieren,so kann man auf alles mögliche reagieren, so kann man auf jede erdenkliche Weise reagieren und natürlich wird alles mögliche passieren, was passieren kann. 

Das Leben ist nun mal si, heute kann man noch auf zwei Beinen gehen, Morgen sitzt man auf zwei große Räder. Heute erfährt man das man in zwei Wochen stirbt, und man lebt dennoch 15 Jahre weiter. 

Diesbezüglich zeugt das Chaos in der Welt durch aus von seiner Ordnung. Und jede Versuch diesen Chaos zu entgehen, verschließt einen immer ein Stückchen weiter mit der schieren Auswahl an Möglichkeit zu hantieren. Bis Möglichkeiten zur Wahrheiten werden, weil der alleinige Versuch sie zu entgehen nur dadurch bestand hat, das man in ihnen etwas mehr als eine Möglichkeit sieht. Man sieht eine Realität, und vergisst, dass man selbst ihnen dieses reale beimisst. 

Aber würde ich deswegen keine Autos, keine Luft, keine Vögel, keine Tiere, keine Mücken, keine Vergewaltiger und selbst den Tod höchst persönlich nicht verbieten wollen, nur weil es geschieht. Weil es weiter geschehen wird, weil es weiter in der Welt der Möglichkeiten wohnt und keine Kraft der Welt diese verbannen kann. 

Da sie selbst ein Teil der Welt ist.

Und diesbezüglich wird das Leben selbst zum Kampf. Weil man nicht mit dem Leben mit all seinen Eigenarten kooperieren möchte. Und man immer verzwicktere Methoden der persönlichen Kriegsführung erfindet, um diese Möglichkeiten zu eliminieren. 

Bis man das Leben selbst als Feind erklärt.

In dem Sinne macht es vielleicht Sinne, seine Angst, seinen Schmerz und all die Dunkelheit in einem selbst zu umarmen, um mit ihnen eine Lösung zu finden der Koexistenz, wo wir doch schon zueinander Koexistieren. 

So sollte man vielleicht auf die Frauen schauen, die es geschafft haben mit ihren Erlebnis Frieden gefunden zu haben oder die den Möchtegern-Vergewaltiger besinnen konnten, es nicht tun zu wollen. 

Aber all das Böse auszusperren wird nicht funktionieren. 

PS: Wenn es ein Festival ist für eine nette gemeinsames Erlebnis unter Frauen, wäre es sicher schöner gewesen.

Das finde ich gut.

Wenn es einen Bedarf gibt, warum nicht. Ein Signal sendet es außerdem.

Für alle, die es unnütz finden, gibt es ausreichend andere Musikfestivals. Ich wüsste also nicht, was dagegen spricht.

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