Festgeldkonto?

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6 Antworten

Wo gibt es denn heutzutage noch 2,1% Zinsen?
Du musst bei der betreffenden Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge stellen. Bist Du allein, kannst Du 801 € jährlich steuerfrei einkassieren, als Ehepaar das Doppelte. Wenn Du Konten bei mehreren Banken hast, dürfen die entsprechenden Freibeträge zusammen gezählt nicht die o.a. Beträge übersteigen. Die Zinsen werden am Anfang des Folgejahres für das vergangene Jahr gutgeschrieben.

Wenn man keinen Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegt ist muss man Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und (ab 2015) Kirchensteuer darauf zahlen und die werden von der Bank automatisch abgezogen. Das sind in etwa (!) 30% (ich rechne das jetzt net detailliert nach weil man einen verminderten Abgeltungssteuersatz hat wenn man Kirchensteuer zahlt blablabla).

Wenn du bei der bank einen Freistellungsauftrag hinterlegst kannst du bis zu 801 € Jahr als ledige Person im Jahr an Zinsen bekommen ohne dass was abgezogen wird.

ok gut und von wo bekommt man ein freistellungsantrag direkt von der bank (: ?

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@Markes1990
wo bekommt man ein en freistellungsauftrag ?

Den gibt es immer dort, wo du die Zinsen bekommst, also bei der Bank bzw. dem Anlageinstitut. Du solltest allerdings mal eine wirkliche Anlageberatung in Anspruch nehmen, bevor du Geld anlegst. Du rennst ja komplett jungfräulich durch die Gegend.

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Bitte informieren Sie sich vor Ort, wo Sie dieses Angebot erhalten haben. Kurz: Festgeldkonto bedeutet, dass das Geld für einen bestimmten Zeitraum nicht zur Verfügung steht und in dieser Zeit mit prozentualem Zinssatz vermehrt wird. Bei Auszahlung wird eine Bearbeitungsgebühr sicher abgerechnet. Für diesen Betrag lohnt sich jedoch kein Festgeldkonto anzulegen. Erst an 2000 €.

Die Bank führt die 25% auf den Zinsertrag automatisch ab. Über die EkSt-Erklärung muss Du sie Dir zurückholen, falls keine Freistellungsaufträge vorliegen. Wenn Du sicher bist, dass Du drei Jahre auf das Geld verzichten kannst und Dein Schuldner sie Dir komplett zurückzahlen wird, k a n n man das machen. Ich würde mich aber mehr um Aktien und Indexfonds kümmern, also ETFs. Kannst auch mit Aktien den DAX nachbilden, oder mit dem M-DAX oder Tec-DAx mischen. Das bringt mehr, macht aber etwas Arbeit. Vorteil ist: Du kannst im Notfall an das Geld ran, was bei einer Bindung von 36 Monaten nicht der Fall ist. Nur mal so zum Nachdenken und Informieren.......

Steuern musst du erst zahöem, wenn deine Kapitalerträge >801€ (bei Zusammenveranlagung >1.602€] sind..also falls du noch bei diversen anderen Banken Zinsen bekommst, könnte es gut sein, dass du Steuern zahlen musst.

Achtung: das bei der Bank anzeigen sonst muss man sich das Geld später über den umständlichen Geld wieder holen ;) (Steuererklärung)

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hab kein anderes festgeldkonto oder ähnliches wo ich zinsen bekomme also heisst es das ich keine steuern zahlen muss :D ?

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@Markes1990

wenn du der bank einen freistellungsauftrag erteilst, dann nicht, nein

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@Tobi996

ok ich lese gerade das könnte mir das bitte einer genauer erklären(bin in diesem gebiet wirkliche eine NULL) Danke...

Wie wird das Festgeld der Fibank steuerlich behandelt?

Da die im Ausland ansässigen Partnerbanken von WeltSparen für den Kunden keine Steuern einbehalten und an den Fiskus abführen können, wird der Bruttozins abzüglich einer eventuell anfallenden Quellensteuer ausbezahlt. Der Kunde muss die Zinseinkünfte in seiner Einkommenssteuererklärung (Anlage KAP) deklarieren. Eine NV-Bescheinigung oder ein Freistellungsauftrag müssen somit nicht eingereicht werden.

Genauso verhält es sich bei der bulgarischen Fibank: In Bulgarien gilt derzeit eine Quellensteuer von 10 %. Circa sechs Monate vor Fälligkeit Ihres Festgeldes erhalten Sie ein Steuerformular, mit dem Sie die Reduzierung der Quellensteuer auf 5 % beantragen können. Bei diesem Formular handelt es sich um eine so genannte Ansässigkeitsbescheinigung, ein Standardformular, das von Ihnen oder Ihrer Finanzverwaltung ausgefüllt und von WeltSparen.de gebührenfrei an die Fibank weitergeleitet wird.

Nach Fälligkeit des Festgeldes stellt Ihnen die Fibank sämtliche steuerrelevanten Unterlagen in Ihrer elektronischen Postbox zur Verfügung. Die Quellensteuer ist in Deutschland auf die Abgeltungssteuer anrechenbar, so dass deutsche Anleger keine steuerlichen Nachteile haben.

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@Markes1990

Wenn Du kein anderes Konto hast, auf das Du zinsen zahlst, existieren also auch keine Rücklagenkonten für Notfälle. An der Stelle rate ich von der erwähnten 3jährigen Zinsbindung ab.

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@Markes1990

Notfälle gibt es immer wieder und wenn die einzige Notreserve fest liegt... Erfahrungen als Banker.

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Du bekommst nach 3 Jahren die 10.630 € ausgezahlt und musst die 630 € in deiner Steuererklärung als Zinsertrag angeben.

Nö, die Bank kassiert Steuern auf Zinserträge sofort ein.

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