Festbrennweite nervig?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Festbrennweiten sind DEFINITIV NICHT nervig. Sie sind etwas besonderes und man muss damit umgehen können. Denn bei Festbrennweiten sind deine Beine der Zoom.

Was für eine Kamera hast du überhaupt? Wahrscheinlich eine APS-C Kamera, oder?

Fangen wir an:

Landschaften? Da können 100mm sinnvoll sein. Muss es aber nicht. Für Landschaften nutze ich Brennweiten zwischen 16 und 200mm. Da du bei Landschaften eh viel mit Stativ arbeitest, stört der fehlende Stabi nicht. Aber die Offenblende von 2 ist vollkommen irrelevant. Also für den Einsatzzweck eigentlich nur bedingt geeignet.

Portrait: An Vollformatkameras sind die 100mm total klasse. An APS-C empfinde ich die zu lang. Dafür ist Offenblende 2.0 für den Einstieg ganz gut. Auch hier gilt an Vollformat besser. Aber es ist okay. Der fehlende Stabi auch nicht schlimm. Wegen Bewegungsunschärfe der Haare solltest du eh auf mindestens 1/100stel oder gar 1/150stel gehen. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn du auf 1/200stel gehst.

Hund: Hier halte ich es für denkbar ungünstig. Offenblende ist okay. Fehlender Stabi ist sogar gut, da du ihn sonst ausschalten solltest. Aber ich finde den Autofokus zu langsam. Für den Bereich würde ich dir eher die 85er Festbrennweite oder die 135er Festbrennweite empfehlen. Oder tatsächlich ein Zoom. Am besten das 70-200. Wenn du viel draußen fotografierst, reicht auch das f/4.

Ich nutze ausschliesslich Festbrennweiten. Fuer Landschaft und Portrait sind sie hervorragend geeignet. Bei, sich bewegenden Tieren, wirds schwieriger aber ist trotzdem machbar. Digitalbilder kosten ja nichts.

Ich habe bisher immer nur Zoomobjektive bereut: Schwer und klobig und von der Abbildungsleistung deutlich hinter der von FBW.

Tante Edit sagt:

Fuer Portraits und Landschaften nutzt man allerdings unterschiedliche Brennweiten. Fuer Landschaften eher weitwinklige Objektive fuer Portraits leichte Teleobjektive.

An APS-C? Da sind 100mm schon sehr speziell. Landschaften und Portraits wird schwierig mit einem Objektiv. Ist etwas komplett anderes, aber: Vielleicht wäre das Sigma 18-35 1.8 was für dich.

Naja es gibt Fotografen die ausschließlich mit Festbrennweiten fotografieren. 

Mein Prof an der Uni war so einer, der immer gesagt hat, dass man eigentlich nur 3 Festbrennweiten braucht. 

Auf jeden Fall ist es so, dass man mit Festbrennweiten das Fotografieren besser lernt, da man eben nicht mal schnell rein und raus zoomen kann, sondern sich eben schon vorher einen Kopf über die Perspektive etc. pp. machen muss. Und man muss sich eben bewegen. 

Für Portraits kann man 100 mm sicherlich nutzen, auch in der Wohnung wenn sie groß genug ist. 

Für Landschaftsfotografie eher überhaupt nicht geeignet, da man da ja eher kleine Brennweiten benutzt, um möglichst viel drauf zu bekommen. 

Was nun den Stabi angeht ... so wird das ohne Stativ kaum benutzbar sein. 

Denn je länger die Brennweite, umso mehr wackelt es. Also müsste man schon mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten, die zwar dank der Blende von 2 möglich sind, aber ein Stabi zusätzlich ist eben immer trotzdem nützlich. 

Welchen Fotoapparat, also welche Sensorgröße hast Du?

100 mm ist für Portraits nahezu ideal, wenn di eine Vollformatkamera hast.

Sonst sind dafür eher 50 mm bis 80 mm zu empfehlen.

Und ja für Portraits oder auch Hundeaufnhmen sind Festbrennweiten mit hoher Öffnungsstärke (kleiner Blendenzahl) deutlich besser als Zooms.

Für Landschaftsaufnahmen sind aber Weitwinkelobjektive meist die bessere Wahl.

Ich habe die Canon EOS 700d, also einen APS-C Sensor.

1
@Moongirl2404

Auch dann kann man Dir die Festbrennweiten nur wärmstens empfehlen.

Nur mit dem Crop-Faktor von 1,5, solltest Du für Portraits eher ein geringfügig kürzere Brennweite nehmen.

Beim Vollformat empfiehlt man allgemein zwischen 70mm und 135 mm für Portraits und wenn du diese Brennweiten nun durch 1,5 teilst ...

Wenn dafür die Blendenzahl noch etwas kleiner wird, dann ist das nur besser, denn das erleichtert dir die Freistellung vom Hintergrund.



Wenn Du das 100/2.0 aber günstig bekommen kannst .... Es ist nicht schlecht und erlaubt dir bei den Portraits oder den Tieraufnahmen etwas mehr Abstand.

0

Was möchtest Du wissen?