Fertighaus mit Modergeruch gekauft, wie ist jetzt die Rechtslage?

6 Antworten

Statt umfangreicher Sanierung helfen manchmal auch eng begrenzte Maßnahmen, denn der Geruch breitet sich oft von lokalen Schäden im ganzen Haus aus. Beispiel 1: Kondensationsfeuchtigkeit in schlecht belüfteten Ecken kann bei niedrigen Außentemperaturen zum Problem werden. Maßnahmen: Raum immer vernünftig temperieren, Möbel nicht zu dicht an die Wand stellen, kritische Stellen evtl. mit Alu-Untertapete gegen die Feuchtigkeit schützen. Beispiel 2: Tatort Windfang! Kalte Luft dringt im Winter durch den Briefkastenschlitz ein. Die extrem niedrige Temperatur im unbeheizten Windfang kann zur Kondensation unter der Aluminiumzarge führen. Folge: nasser, modernder Balken. Maßnahme: Haustür austauschen und die Aluzarge durch Styropor und Putz ersetzen. Beide oben beschriebenen Maßnahmmen habe ich mit Erfolg durchgeführt. Bei Maßnahme 2 bin ich ganz nebenbei auch noch auf eine Mäusewohnung gestoßen - wahrlich kein Vergnügen!

Stellt sich die Frage: Handelt es sich überhaupt um einen Mangel, wenn zu Zeiten der Errichtung alles Rechtens war? Ich schätze Eure Chancen eher als geringer ein. Zudem hätte Euch jeder Maurer sagen können: "Finger weg von Häusern aus den 70-igern, vielleicht sogar noch mit Flachdach!?" Die Ratschläge oben sind schon richtig, auch für Euch noch, schaltet einen Fachmann/frau ein: www.wertexperte.de wäre so etwas. Viel Erfolg für Euch!!!

Hallo Florenza, euer Haus der stammt aus der letzten Reihe von Fertighäusern welche mit Asbest-Vorhangfassade gebaut wurden. Die Spanplatten darunter modern nach einigen Jahren und es entsteht der korkige Geruch (Chlornaftalin).Der wie mittlerweile von Instituten bestätigt zwar nicht direkt Gesundheitsschädlich aber aufgrund des penetranten Geruchs sehr belastend ist. Da die Häuser nicht winddicht sind, "pfeift der Wind durchdie Ritzen", Stechdosen,Schalter, Kabel- und Instalationsöffnungen)und transportiert die Gase bzw. den Modergeruch in die Wohnräume. Eine Beseitigung dieser Probleme ist nun mal nur mit entsprechendem Aufwand möglich,d.h.Abriss der Aussenhaut entfernen der Spanplatten und Mineralwolle,dekontaminieren etc.etc.! Alles andere ist augenwischerei !!! Die Grundsubstanz ist meist O.K.und nach einer ökologischen Sanierung ist die Wohnqualität top. Der Dämmwert der Aussenhaut kann Niedrigenergiehauswert erreichen. Dazu kommt der gestiegene Immobilienwert.Die Kosten für eine erfolgreiche und bauphysikalisch sinnvolle Sanierung liegen je nach Art und Material der Ausführung bei ca.230-300€/m². Wir haben einige Kunden denen es ähnlich erging und auf dem Klageweg mit dem Vorbesitzer gescheitert sind. Gruß aus der Eifel Georg Feldmann www.fertighaus-fassade.de

Eigentümer streicht das Haus ohne Ankündigung. Darf er uns eine Rechnung stellen?

Schönen guten Tag

Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 8 Familien.*(Der Vermieter lebt auch hier.) * Wir sind die einzigen, die Eigentümer ihrer Wohnung sind. (Vermieter natürlich auch)

Vor zwei Jahren wurde das Haus wieder neu gestrichen. Damals hat er es angekündigt/mit uns abgesprochen, wir waren einverstanden und wussten auch, dass wir eine Teilrechung bekommen.

Heute sahen wir, dass das die Malerei wieder anfing. Diesmal hat die Frau vor einigen Tagen nur gesagt "Vielleicht sollten wir das mal Haus bald neu streichen" - Haben dem aber weder zugesagt noch abgelehnt. Wir wurden über das neustreichen also WEDER informiert, NOCH wurden wir nach unserer Meinung gefragt. (Er lässt es weiß streichen, was wir ganz furchtbar finden).

ZU MEINER FRAGE: Darf er uns nach dem Streichen - aus dem nichts - eine Rechnung vorlegen? Ohne unsere Zustimmung ? Und obwohl die Außenwände nach den 2 Jahren immer noch super aussahen und es somit nicht nötig war? (rechtlich gesehen)

Danke im Vorraus! (Bin nur die Tochter, lebe aber (noch) bei meinen Eltern und sie baten mich zu recherchieren)

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Amts-Willkür - Was könnten oder sollten wir tun?

Wir haben 2004 ein haus (NRW) gekauft. 2009 kam, nebenbei, im verlauf eines Behördlichen Verfahren, wegen Beschwerde von uns gegen ein Grundstücksnachbar, heraus das mehrere Bebauungen, auf deren aber auch auf unserem Grundstuck, Schwarzbauten wahren. Im laufe dieses Verfahren fand ich heraus das es in 97, gegen unsere Vorbesitzern, schon mal ein ähnliches Verfahren gegeben hatte. Obwohl die Vorbesitzer damals vom Amt aufgefordert worden waren, die vorwürfe wegen Bauordnungsrechtliche Verstöße zu Klären, dies aber nicht konnten, wurde dieses Verfahren vom Amt nicht weiter verfolgt und damit auch nicht zu ende geführt. Wir mussten jetzt aber 1 Gebäude abreisen, eine Entscheidung die man in 97 nicht weiter verfolgt oder für nötig gehalten hat. Obwohl ich hierzu mehrmals, auch schriftlich, um Klärung gebeten habe, ist man uns die Antwort bis heute schuldig geblieben. Auch wurde seitens des Amtes immer wieder ungleich gehandelt. Ich musste immer wieder und wieder auf Gleichbehandlung drängen da beklagten immer wieder Zugeständnisse gemacht wurden. Was ist zu tun? . Wir überlegen uns an denn Landrat zu wenden.

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