Ferienjob und minijob mit alg2 als Schüler (17)?

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3 Antworten

(Ja kannst du und hast dann sogar was mehr Geld:

"

Zum 01. Juni 2010 ist eine neue Regelung in Kraft getreten, die es
Schülern aus „Hartz IV-Familien“ ermöglicht einen Ferienjob anzunehmen,
ohne dass der Großteil des Verdienstes auf die Hartz IV-Leistungen
angerechnet wird, wie dies bisher der Fall gewesen ist.

SchülerInnen bis zum 25 Lebensjahr dürfen zukünftig während der
Ferien aus einer Erwerbstätigkeit Einkommen erzielen, das bis zu einer
Gesamthöhe von 1200 Euro pro Kalenderjahr nicht auf die ALG
II-Leistungen angerechnet wird.

Voraussetzung ist

– die Schüler besuchen eine allgemein- oder berufsbildende Schule und

– die Erwerbstätigkeit wird während der Schulferien insgesamt nicht länger als

4 Wochen im Kalenderjahr ausgeübt und

– die Schüler haben keinen Anspruch auf Ausbildungsvergütung.

Die 4 Wochen können aufgeteilt und auf verschiedene Schulferien
verteilt werden, insgesamt darf allerdings nicht mehr als 1200 Euro im
Jahr durch diese Ferienjobs verdient werden.

Schulferien bezeichnen die Zeit zwischen zwei Schulabschnitten. Dazu
zählen auch die Ferien nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule,
wenn danach noch eine berufsbildende Schule besucht wird. Wenn aber eine
Schülerin nach dem letzten Schuljahr, z.B. bevor sie eine Lehre
beginnt, in der Zeit der Schulferien arbeitet, fällt diese Tätigkeit
nicht unter die „Ferienjobregelung“.

Diese neue Regelung gilt für alle Schüler, auch wenn sie noch nicht 15 Jahre alt sind.

Achtung: Die Beschäftigung der SchülerInnen darf zusätzlich nicht gegen
die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes verstoßen. Danach
dürfen Kinder unter 13 Jahren keine Beschäftigung ausüben, Kinder von
13-15 Jahre nur eine leichte und geeignete Arbeit mit nicht mehr als 2
Stunden täglich (10 Stunden pro Woche), und Jugendliche von 15-18 Jahre
für 4 Wochen während der Ferien nicht mehr als 8 Stunden am Tag und 40
Stunden in der Woche arbeiten.

Wird neben dem Ferienjob noch ein Minijob ausgeübt (z.B.
Zeitungsaustragen an den Wochenenden), kann auch dieses Einkommen ganz
behalten werden, solange der Verdienst nicht mehr als 100 Euro in dem
entsprechendem Monat beträgt.

Werden die 1200 Euro pro Kalenderjahr aus den Ferienjobs, und/oder die
100 € monatlich aus dem Minijob, allerdings überschritten, kommt es im
Regelfall zu einer Verringerung der Hartz IV-Leistungen.

(quelle:http://www.bev-bremen.de/?page_id=588)

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maja11111 29.03.2016, 11:26

das ist irrelevant, da der he schon mehr als 450 euro monatlich verdient. somit ist er aus der 1200 euro regelung völlig raus.

0
Indivia 31.03.2016, 13:43
@maja11111

falsch

"
Praktisch bedeutet das: Ein Schüler aus einer Hartz-IV-Familie darf elf
Monate lang je 100 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen und zusätzlich
noch einmal 1.200 Euro in einem vierwöchigen Job in den Sommerferien.
Geregelt ist dies in Paragraf 1 Absatz 4 der ALG-II-Verordnung.
Insgesamt ist ein anrechnungsfreier Verdienst von 2.300 Euro im Jahr
erlaubt – also gar nicht so wenig. (quelle:http://www.geldsparen.de/geld/steuern/hartz-iv-kinder-nachteil-beim-ferienjob.php)

"
(4) Nicht als Einkommen zu berücksichtigen sind Einnahmen von
Schülerinnen und Schülern allgemein- oder berufsbildender Schulen, die
das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, aus Erwerbstätigkeiten,
die in den Schulferien für höchstens vier Wochen je Kalenderjahr
ausgeübt werden, soweit diese einen Betrag in Höhe von 1 200 Euro
kalenderjährlich nicht überschreiten. Für die Bemessung des Zeitraums
nach Satz 1 bleiben in den Schulferien ausgeübte Erwerbstätigkeiten mit
einem Einkommen, das monatlich den in § 11b Absatz 2 Satz 1 des Zweiten
Buches Sozialgesetzbuch oder in Absatz 1 Nummer 9 genannten monatlichen
Betrag nicht übersteigt, außer Betracht. Satz 1 gilt nicht für
Schülerinnen und Schüler, die einen Anspruch auf Ausbildungsvergütung
haben. Die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes bleiben
unberührt.

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Wenn du mit dem Ferienjob mehr Geld verdienst, wird auch das auf das AlG 2 angerechnet.

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du darfst soviel arbeiten wie du möchtest und soviel verdienen wie du möchtest. da dein verdienst wird nach abzug der freibeträge auf deinen bedarf angerechnet und somit der bg abgezogen. die beträge die fehlen musst du deinem vater aus deinem verdienst zahlen. wenn du bedarfsüberdeckend verdienen solltest, dann bist du aus der bg raus.

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