Fensteraustausch-Modernisierung welche Eigenleistungen/ Duldungen?

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Für die Herstellung der Baufreiheit und den Schutz der Möbel ist der Vermieter materiell und finanziel verantwortlich. Man darf vor Beginn, wenn Eigenleistung vorgesehen, Vorschuss für die Auslagen (Helfer bezahlen, Folie kaufen) verlangen. Gibt der Vermieter das nicht, bräuchtest du die Bauleute nicht in die Wohnung lassen. Nun könntest du im Nachhinein Ersatz der Auslagen fordern.

Da die Ankündigung der Mod.-Maßnahmen  nicht bis spätestens 3 Monate vor Beginn erfolgte, verlängert sich die Frist nach Abschluss der Arbeiten bis zur Wirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens um drei von drei auf 6 Monate.

Es gibt auch Meinungen (Urteile) die besagen, dass dann überhaupt keine Mod.-Mieterhöhung zulässig sei.

Modernisierungen sind erstmal zu dulden. Sollte die Wohnung unbewohnbar sein, dann kann man da schon was machen. Es ist aber zu bezweifeln, dass das bei dir der Fall ist.

Wurde die Modernisierung nicht fristgerecht und falsch angekündigt, gibt es keinen Ausschluss des Minderrungsrechts. Die Fristen und Anforderungen der Ankündigung sind ja scheinbar bekannt.

Verdienstausfälle oder deine sonstigen Ideen kannst du von dir selber einfordern. Denn da bist du der Auslöser für die Beeinträchtigungen. Die Anwesenheit von Handwerkern ist passiv zu dulden. Daher entsteht dabei auch kein Vermögensschaden.

Es könnte durchaus sein, dass bis zur endgültigrn Klärung Ihres mannifaltigen Fragenkatalogs gegenüber dem Vermieter die Arbeiten bereits erledigt sind und Sie wieder "normal" wohnen können.

Wie steht denn der Vermieter zu Ihren Fragen, insbesondere, was die Fensterbehänge angeht?

Vielleicht gehört er zu der hier bekannten Sorte, die sich da recht großzügig zeigt!?!

Der Verzicht auf einen Teil der Mongtsmiete, z.B. als Vorschlag, wäre doch nicht verkehrt!

Da hat man Geld für neue Fensterbehänge und Ihr Problem dürfte doch gelöst sein!?!


Wieviel lässt sich bei Eigentumswohnungen im Neubau durch EIgenleistung sparen?

Hallo, wir haben eine Eigentumswohnung von einem größeren Bauträger gekauft, die sich derzeit noch in der Bauphase befindet. Da wir im Verwandtenkreis einige Ingenieure haben, würden wir die komplette Elektroinstallation gerne selbst durchführen. Auch die Verlegung der Böden, könnten wir uns vorstellen in Eigenregie abzuwickeln.

Habt ihr bei EIgenleistungen mit Bauträgern Erfahrung? Wieviel lässt sich dadurch wirklich sparen?

Die Bauträger haben das bisher sehr ungern gesehen und uns immer abgeraten. Wie seid ihr damit umgegangen?

Ich freue mich auf euere Antworten.

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Mieter Abmahnung, weil Rolladen unten bzw. nur halb geöffnet sind rechtens?

Hallo liebe Community,

ich hätte eine Frage bezüglich einer formalen, in schriftlicher Form überreichten Abmahnung, vom Vermieter meiner Freundin an eben diese und ob ob die Abmahnung wirklich bestand hat, oder wie ich derzeit empfinde ein wahnsinns Gag ist.

Meine Freundin (20) wohnt seit einigen Monaten alleine in einer Einzimmerwohnung im Erdgeschoss. Über ihr wohnt jedoch zugleich der Vermieter und im vorderen unteren Teil des Hauses ist eine weitere kleine Mietpartei. Der Vermieter ist bereits in Rente und sehr sehr neugierig wie mir scheint, was jedoch auf den ersten Blick wie eine große Hilfsbereitschaft aussah.

Der Vermieter beschwert sich über die Tatsache, dass meine Freundin, den Tag über schon einmal wenn sie, was der Vermieter jedoch nicht wusste, weg war die Fensterladen ganz geschlossen, oder auf halber höhe gesetzt hat. Zuerst ging es um die geschlossenen Laden, als sie diese aber täglich entweder mal ganz, oder nur halb öffnete, reichte ihm das halb auch irgendwann nicht mehr aus und er bat sie, diese doch bitte immer ganz zu öffnen, da die Nachbarn ja wohl schon gucken würden.

Meine Freundin hielt sich, wie ich keines Falls nachvollziehen konnte, die erste Zeit an das Anliegen, jedoch öffnete sie später, einfach aus Sichtschutzgründen wieder öfter nur noch zur hälfte.

Vor ein paar Tagen dann, kam der Vermieter zu meiner Freundin runter und hielt ihr eine Abmahnung vor die Nase, welche beinhaltete das sie in Zukunft die Laden vollständig öffnen soll und eine halb oder zu drei viertel geöffnete Lade nicht mehr akzeptiert wird.

Ein paar Tage später, sagte der Vermieter noch einmal ausdrücklich, dass er sich das nun noch 14 Tage anschaue und wenn sich nichts ändere, würde er die Rollladen abbauen, zuvor jedoch, dass er meine Freundin fristlos kündige, da sie ja bereits eine Abmahnung wegen den Rollladen habe und sie auch mit einem Anwalt kommen könne, er würde einfach das Schloss austauschen.

Ich muss dazu sagen, ich denke, dass es sich dabei einfach um einen Kontrollzwang des Vermieters handelt, der so versucht, da meine Freundin die beiden besagten Fenster zum Hof hat und der Vermieter immer an diesen vorbei gehen muss um seine Wohnungstür zu erreichen, ich denke er somit immer etwas einblick in das Leben meiner Freundin und den Zustand der Wohnung nehmen will. Im Mietvertrag sind zudem keinerlei Angaben bezüglich der Nutzung der Rollladen angegeben oder wie diese geöffnet oder geschlossen zu sein haben.

Ich wollte Fragen ist die erste Abmahnung, da meine Freundin aus Unwissenheit und ich denke aus Angst, dort nachzufragen oder sich eine zweite Meinung einzuholen, die Annahme des Schriftstücks, welches die "Abmahnung" beinhaltete gegenzeichnete, aber wie ich denke, damit hinterlistig eine Annahme der Abmahnung als solche und nicht nur die Annahme des Schriftstücks, wie bei einem Einschreiben sich hat unterzeichnen lassen, nun gültig ist oder nicht.

Ahso sie hat derzeit noch keine Vorhänge.

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Vermieter raucht immer neben meinem Fenster im EG, was kann ich tun?

Hallo,

ich wohne derzeit in einer heruntergekommenen 1. Zimmerbaracke mit Gemeinschaftsbad ohne Waschmaschine. In zwei Monaten ziehe ich in meine neue Wohnung, muss die Zeit leider noch ausharren. Des Weiteren grillt mein Nachbar fast jeden Abend genau neben meinem Fenster, bekomm dadurch immer richtige Kopfschmerzen, da der Rauch in meinem Zimmer zieht. Wenn ich mein Fenster zu mache, dann wird es in wenigen Minuten unerträglich heiß und stickig. Ich muss dazu sagen, dass mein Vermieter sein Bruder Alkoholiker ist und täglich mehrere Zigaretten raucht. Leider raucht es sie genau wenige Zentimeter neben meinem Fenster, dazu ist die Lautstärke nebenbei gesagt unerträglich. Ich habe vor vier Monaten einmal meinem Vermieter darauf angesprochen, er sagte dann, dass ich mein Fenster in diesem Fall schließen soll. Ich finde es unglaublich, wie man sich so Verhalten kann. Was würdet ihr an meine Stelle tun?

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Nach fristloser Kündigung - kein Auszug - Räumungsklage auf dem Weg - Mieterin reißt Küchenzeile raus und stellt Sperrmüll in Treppenhaus?

Meine Exmieterin zieht nicht aus nach erfolgter fristloser Kündigung wegen Zahlungsverzug nun ihre Randale, sie ließ am vergangenen Samstag von einem Typen (Typ Obdachlos), meine Küchenzeile herausreissen und stellte alle Teile ins Treppenhaus, ich wartete nun ein paar Tage, sprach sie heute an, was das soll sie meinte - brauche ich nicht - ergo meint sie mit anderen Worten - ich solle das Gerümpel entsorgen. Sie provoziert bis aufs Blut- die Räumungsklage ist verfasst und auf dem Weg. Die Küchenzeile durfte sie lt. Übergabeprotokoll abbauen unter der Voraussetzung, dass an dieselbe Stelle eine neue Zeile gestellt wird, um den Boden nicht zu beschädigen. Wie es etzt aussieht will ich gar nicht wissen - es fällt ihr immer wieder neues ein. Wie soll ich mich verhalten, jede Begegnung birgt Aggressionspotenzial, dem ich aus dem Weg gehen will. Danke für freundlichenen Tipp und Ratschlag. Das Gericht sagte mir heute es kann Wochen dauern bis die Klage durch ist. Bitte keine sarkastischen Ratschläge! - Sie wollte schon während der Mietzeit immer einen neuen Boden und behauptete der alte sei defekt - was so nicht stimmt - nun ist er sicher defekt.

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Nicht erfolgter,aber vereinbarter Fensteraustausch

Wir sind im Dezember 2013 in eine neue Wohnung gezogen. Im Mietvertrag ist festgelegt, dass wir aufgrund von Modernisierungen (neue Fenster) die nach Einzug erfolgen 4 Jahre in der Wohnung wohnen bleiben müssen (außer wir finden einen Nachmieter) - als Ausgleich erhöht sich die Miete in diesen vier Jahren nicht. In einem Zusatzschreiben wurde uns schriftlich zugesichert, dass der Einbau der neuen Fenster im Laufe des Jahres 2014 erfolgt. Auf mehrmalige Nachfrage hieß es immer wieder: "Wir kümmern uns, es wird im Sommer passieren". Bis heute ist nichts passiert. Leider verhält es sich mit den meisten Dingen so, dass es sich ewig hinzieht bis etwas passiert.... Hierzu einige Fragen: 1. Wenn der Austausch nun doch während der Heizperiode erfolgt, haben wir irgendwelche Rechte auf Erstattung der Heizkosten o.ä.? 2. Wenn am 01.01.2015 keine neuen Fenster eingebaut wurden - können wir dann die Miete mindern? und wenn ja, um wieviel? 3. Wir wollen eigentlich nicht ausziehen, aber hätten wir bei nicht Einbau der Fenster ein Sonderkündigungsrecht?

Die Fenster sind nicht dicht. Zumindest an der Vorderseite der Wohnung spürt man jeden Luftzug. Es bildet sich Schimmel an den Fenstern (am Silikon), bei starkem Regen kommt das Wasser z.T. durch die geschlossenen Fenster, zudem erhöhen die undichten Fenster die Lärmbelästigung von der Straße (viel befahren). Daher hatte man uns für vorne Schallschutzfenster versprochen.

Das Haus ist von 1962 - der Großteil der Fenster jede Wette auch.

Für uns war ein Fensteraustausch Voraussetzung - sonst wären wir nicht eingezogen. Daher auch die schriftliche Bestätigung durch den Vermieter. Da uns ja ein ein Austausch in 2014 zugesichert wurde, würde ich ja denken, dass der Vertrag am 01.01.15 von Seiten den Vermieters gebrochen wird und unsere Rechte sich verändern würden....

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Modernisierung des Bades! Ist das so rechtens?

Hallo,

wir wohnen seit mehr als 10 Jahren in einem Mehrfamilienhaus zur Miete.

Das Bad in unserer Wohnung ist knappe 50 Jahre alt (die Badausstattung ist ähnlich alt und versprüht den Charme der 60iger Jahre, also alte Badewanne, altes Klo, alter Spülkasten, 60iger Jahre Fliesen usw.) und unser Vermieter möchte gerne das ganze Bad sanieren / modernisieren. Es soll laut unserem Vermieter eine gründliche allumfassende Sanierung werden, also sämtliche alten Sanitärobjekte raus, anstelle von Badewanne nur noch eine Dusche, der Spülkasten fürs WC soll in der Wand verschwinden, sämtliche Fliesen sollen ersetzt werden, natürlich auch Einbau neuer Armaturen... wie gesagt: alles!

Vor ca. 6 Wochen (zweite Julihälfte) war der Vermieter mit fünf verschiedenen Handwerksfirmen bei uns in der Wohnung zur Visite, Ausmessung und Angebotseinholung.

Von Seiten des Vermieters hieß es dann, er würde sich melden, falls es mit den Handwerksfirmen (Angebote, Preise) klappt und er sich mit einer von denen einig wird. Außerdem erwähnte er beiläufig, dass die Modernisierung dann zeitlich wohl in den September oder Oktober fallen würde. Alles mündliche Aussagen im Hausflur.

Danach war wieder 6 Wochen Funkstille…

Jetzt heute der Anruf, mit der Ankündigung der Modernisierung, die in knapp 3 Wochen starten soll und ca. 2 Wochen dauern soll.

Ist das so rechtens? Ist es nicht so, dass der Vermieter drei Monate vorher schriftlich ankündigen muss wann er die Modernisierungsarbeiten genau vorhat (zumindest bei solchen großen Modernisierungsangelegenheiten)!? Wir fühlen uns etwas überrumpelt, weil eine Ankündigung des Modernisierungstermins drei Wochen im Voraus arg kurzfristig ist. Wir haben ja auch unsere eigenen terminlichen Verpflichtungen & Pläne (Job, Schule, Urlaub etc.). Eigentlich wollten wir in einer der betroffenen Wochen unsere Familie in Österreich für ein paar Tage besuchen. Und arbeiten und zur Schule müssen wir ja auch. Wie soll denn das funktionieren? Früher gemachte mündliche Aussagen a la „wahrscheinlich im September oder Oktober“ sind mir nicht spezifisch genug. Wir können uns ja nicht die gesamten zwei Monate freihalten. Wir brauchen doch auch Planungssicherheit.

Und wie ist das während der Sanierung? Wir müssen ja auch auf Klo und uns duschen. Wir können ja nicht vom Balkon defäkieren / urinieren und uns im nächsten See / Fluss waschen. Haben wir rein rechtlich ein wenig Mitspracherecht bei der terminlichen Gestaltung? Ist eine Wohnung ohne sanitäre Anlagen überhaupt bewohnbar? Wo gehen wir die Zeit über Duschen? Was ist zumutbar? Was sagt die Erfahrung? Was sagt das Recht?

Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar. Vielen Dank, ThomasGerl

Wobei mir nicht ganz klar ist, warum der Vermieter jetzt mit Gewalt das Bad renovieren will, vor allem da wir in etwa einem Jahr ausziehen. Wäre es für den Vermieter nicht sinnvoller das Bad zeitlich zwischen unserem Auszug und dem Einzug nachfolgender Mieter zu modernisieren?

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