Fenster erneuerung

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Die Forderung der Vermieterin ist falsch und damit deine Rechnung auch. NACH Abschluss der Modernisierung kann die Vermieterin 33% der Modernisiserungskosten nach Abzug von ev. Reparaturkosten, die durch die Modernisierung gespart würden, auf den Mieter umlegen. Aus dieser Summe sind durch den Mieter in den folgenden 12 Monaten ein Anteil von 11 % zu zahlen. Beispiel: Die Modernisierung der 3 großen Bogenfenster kostet brutto 1500,00€, eine Reparatur der Bestandsfenster hätte 500,00€ gekostet. Dann beträgt der Modernisierungsaufwand der Vermieterin 1000,00€. Davon kann die Vermieterin 333€ auf den Mieter umlegen. in den ersten 12 Monaten würden somit der Miete 111€ zugeschlagen werden. Das bedeutet einen monatlichen Mehrpreis von 9,25€ in diesem Beispiel. Lass dir von der Vermieterin die Rechnung und den Zahlbeleg der Modernisierung zeigen, verweise auf einen möglichen Reparaturkostenbetrag und rechne dann erneut deinen Zahlbetrag p.m. aus.

ja das kann sie, denn sie investiert ja eine Menge Geld in die Gebäudesanierung, wozu die Eigentümer im Übrigen auch immer mehr gezwungen werden. Sie kann maximal 11% Mieterhöhung verlangen. Ist zudem ja nicht abwegig das sich im Gegenzug bei gleicher Heizgewohnheiten die Heizkosten reduzieren, denn aus jux und Dollerei wird sie kaum eine Saniere vornehmen. Sie muss allerdings die Saniere rechtzeitig ankündigen, denn es bleibt dem Mieter überlassen ggf wegen der steigenden Miete sich eine andere Wohnung zu suchen.

Solche Sanierungen können ggf. auf die Mieter umgelegt werden. Aber dir steht in einem solchen Fall auch ein Sonderkündigungsrecht zu. Also für mein Rechtsempfinden: Diese 11% jährlich akzeptieren oder ausziehen...

Was möchtest Du wissen?