Femenismus schlecht wieso?

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17 Antworten

Als Mann finde ich den Wunsch nach Gleichberechtigung durchaus verständlich.

So wie es beispielsweise von der Bildzeitungsautorin Alice Schwarzer vertreten wird, lehne ich das allerdings ab. Ich sehe da Fundamentalistische Vorstellungen und mich da als Mann unter Generalverdacht.

Moderne Feministinnen, wie die russische Menschenrechtsaktivistin Tolokonnikowa, die statt den Staat bei der Steuerzahlung zu betrügen für ihre Überzeugungen ins Gefängnis gegangen sind, haben meinen Respekt.

Nadeschda Tolokonnikowa - (Recht, Frauen, Menschen)

Tatsächlich (und wie du hier siehst) interpretieren viele Leute den "Feminismus" nach ihren Überzeugungen. Feministinnen hassen nicht grundsätzlich Männer und wollen auch nicht mehr Rechte als Männer - sie wollen nur ihren gerechten Anteil an der Welt. Und das kann schwache Männer sehr verunsichern.

Wenn in Frage gestellt wird, dass Männer grundsätzlich mehr verdienen, leichter in leitende Positionen kommen und sich weniger am Haushalt beteiligen müssen - womit soll dann so mancher Mann seine "Überlegenheit" begründen? 

Meiner Meinung nach haben Frauen rund um Zentraleuropa die gleichen Rechte wie Männer, teils vor dem Gericht sogar Vorteile. Ich habe nichts gegen Gleichberechtigung, solange sie für beide Seiten gilt. Und sorry, aber ich habe noch nie gesehen wie sich eine Feministin für Männerrechte eingesetzt hat ohne dabei einen Vorteil für sich zu sehen. 

Feminismus an sich ist nicht schlecht. Ist doch die Gleichstellung/Gleichberechtigung von Mann und Frau gefordert.

Vor Gericht/Laut Gesetzt sind Frau oder Mann sowieso schon gleichbereichtigt. In der Umsetzung ist es noch immer nicht so weit. So gibt es z.B. immer noch große Lohnunterschiede bei der gleichen Arbeit - was wirklich nicht fair ist.

Das "Problem" mit Femenismus ist, es ist auch eine Form von Extremismus und gerade die "extremen" Vertreter/innen wollen nicht wirklich die Gleichbehandlung sondern lediglich die Vorteile, die sich daraus ergeben oder ihren Hass auf alles männliche ausleben und auf die Bühne bringen.

Gleichbehandlung ist ok, nur Vorteile für sich beanspruchen ist es nicht.

Frauen wollen genauso behandelt werden wie Männer und sind meistens gegen das klassische Familienbild in dem man heiratet und Kinder kriegt.
Aber viele wollen nun mal genau das. Es gibt noch Frauen, die mit ihrer Hausfrauenrolle zufrieden sind und keine Karriere machen wollen und diese werden dann von den Feministinnen schlecht gemacht.
Gleichberechtigung ist ja gut, aber bei manchen geht es dann eben soweit, dass sie deshalb Männer und andere Frauen schlecht dastehen lassen und eben das stößt auf Kritik.

Das Thema ist vielschichtig.

Feministen werden mit "Flintenweibern", die ja auch eine gewisse Berechtigung zu ihrer Zeit in ihrer Situation hatten, verglichen.

Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass nicht weiterhin Frauen in vielen Situationen benachteiligt sind.

Es gibt allerdings auch Situationen, in denen sie, falls sie auf ihr Recht pochen, im Vorteil sind.

Da die Nachteile aber immernoch insgesamt größer als die Vorteile sind, finde ich Feminismus berechtigt.

Das Problem ist,daß die Kampf-Emanzen...äh...Feministinnen gleiches Recht für Frauen nur in den Bereichen fordern,wo es für sie zum Vorteil ist. Die unangenehmen Sachen (wie z.B. damals die Wehrpflicht) sollen die Männer gefälligst weiterhin alleine machen. Will sagen: diese "Wünsch dir was"-Einstellung ist das,was vielen Leuten am Feminismus mächtig sauer aufstößt.  

Feministen wollen keine Gleichberechtigung.

Feministen treiben die Bevorzugung der Frau unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung voran. Vor dem Gesetz sind Frauen und Männer schon seit etlichen Jahren gleichgestellt wesswegen sie zur Zeit die Narrative vorantreiben dass Frauen in der Gesellschaft von Frauenhassern zurückgehalten und unterdrückt werden, und Frauen sowieso überall die armen hilflosen Opfer sind.

Daraus entstehen dann Gesetze wie die Frauenquote in Führungspositionen welche nun mal gar nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat sondern aktiv gegen Männer diskriminiert.

Kannst ja mal zum Spaß googeln wie viele Frauenhäuser und wie viele Männerhäuser es in Deutschland gibt, und dann das mit der Opferquote nach Geschlecht bei Häuslicher Gewalt vergleichen.

Feministen sind einfach Idioten die sich die ganze Zeit irgendwelche Probleme nehmen, diese dann nur auf Frauen beziehen und am Ende dann gegen Männer diskriminieren. Desswegen gibt es so viele leute die sagen dass sie Feministen hassen, das ist eine Gegenreaktion gegen die Aktionen die Feministen unternehmen.

Dahika 08.07.2017, 12:31

Kannst ja mal zum Spaß googeln wie viele Frauenhäuser und wie viele Männerhäuser es in Deutschland gibt,

du kannst ja mal zum Spaß googlen, wieviel häusliche Gewalt es gibt und gegen wen sie sich in der Mehrzahl richtet. Na ja, vermutlich hast du recht, dass Männer die Opfer sind. Sie sind einfach von der Frau so getriezt worden, dass sie  sich nicht anders zu wehren vermochten. Zudem sind die Frauen ja nur gegen die Tür gelaufen oder die Treppe runtergefallen.

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Menuett 08.07.2017, 16:07

Du kannst auch mal googlen, wie viele männliche Mörder es gibt und wie viele weibliche.

Gilt für alle Straftaten.

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Es ist natürlich nicht schlimm, wenn man sich für Gleichberechtigung einsetzt.

Allerdings wurde der Feminismus durch die Leute die ihn ausleben in ein sehr schlechtes Licht gerückt.

Das sind kranke Menschen, welche ihren Hass auf das männliche Geschlecht auslassen und wollen, dass das weibliche Geschlecht bevorzugt wird, obwohl es gesetzlich schon längst Gleichberechtigung zwischen beiden Geschlechtern gibt.

Wenn dir das nächste Mal jemand sagt, dass du Feministin bist, dann sag einfach dass du nicht in eine Schublade mit diesen gewaltbereiten Menschen gesteckt werden möchtest.

LG

Klarmann 08.07.2017, 12:47

Du hast sehr recht damit.

Trifft man auf Feministen, dann erlebt man dort "verrückten Hass" - Hass, der mit Vernunft, gegenseitigem Verständnis, Ausgleich usw. NICHTS mehr zu tun hat.

Es ist ein pseudoreligiöser Hass, der an Salafisten, Veganer oder vermummte Autonome erinnert.

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Wie kann Feminismus schlecht sein? Wenn man doch nur möchte das Frauen das gleiche Recht wie Männer haben!

Das ist Emanzipation und nicht Femenismus.

Der Femenismus setzt sich zu aler erst für die Rechte der Frau ein und zwar unabhängig davon, ob dabei ein Ungleichgewicht von Mann oder Frau entstehen würde.

Feministen sind für mich die Frauen, die generell alle Männer unter Generalverdacht stellen und als potenzielle Grabscher, Vergewaltiger, etc. ansehen und ständig eine Bevorzugung für Frauen fordern. Anders ausgedrückt sind es Männerhasser und einige von ihnen geben das ja auch ganz offen zu nach dem Motto: "Die Männer haben jahrhundertelang die Frauen unterdrückt, jetzt habt ihr es auch verdient wenn es euch mal so geht."

Die Frage ist immer in welcher Form. Genau so wie Demonstanten ob so oder so

Das was du beschreibst ist Gleichberechtigung. Feminismus ist die Frau vor dem Mann zu stellen, sprich zu sagen sie ist besser als der Mann

Skibomor 08.07.2017, 12:07

Womit du absolut Recht hast! Aber der Begriff "Feminismus" wurde halt mal mangels eines besseres Wortes oder ohne nachzudenken in den 70ern für die Gleichberechtigung erfunden und nie wieder wirklich geändert und somit heute immer noch für alle möglichen Bestrebungen benutzt.

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Die einen hassen Feministinnen (es gibt auch Feministen), die anderen eben jemand anders wie z.B. Ausländer (oder auch Deutsche). Du wirst das nicht ändern.

Und selbstverständlich ist es grundsätzlich richtig, sich für gleiche Rechte einzusetzen - ob als Frau oder als Mann.

Klarmann 08.07.2017, 12:00

Gleiche Rechte sind längst vorhanden und vielfache Gesetze verpflichten dazu. "Kampf" ist längst nicht mehr nötig.

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Skibomor 08.07.2017, 12:04
@Klarmann

Ich bin sicherlich die Letzte, die zum "Kampf" aufrufen möchte. Aber offensichtliche Ungerechtigkeiten (da muss es jetzt nicht unbedingt um die Geschlechter gehen) sollte man versuchen auszugleichen.

Ich bestreite übrigens auch nicht, dass es auch oft Ungerechtigkeiten gegenüber Männern gibt. Auch hier ist der Versuch des Ausgleichens angebracht.

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Klarmann 08.07.2017, 12:09
@Skibomor

Die ewig behauptete Lohn-Ungleichheit ergibt sich aus statistischem Herumgefälsche. Es gibt praktisch keine Firma mehr (oder staatliche Stellen), die für weiblich und männlich unterschiedliche Gehälter vorsehen. Daß die Lohnsumme aller deutschen Beschäftigen für Männer höher ausfällt, hat andere Gründe, es ist nicht "Diskriminierung".

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Klarmann 08.07.2017, 12:43
@Skibomor

Ich habe oben schon geantwortet, daß diese "Anekdote" bezüglich Besoldungsregeln überhaupt nichts taugt.

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Dahika 08.07.2017, 12:50
@Klarmann

Daß die Lohnsumme aller deutschen Beschäftigen für Männer höher ausfällt, hat andere Gründe,

Frauen können schwanger werden und sind dann mit der Kinderaufzucht beschäftigt. Die Männer halten sich da ja immer noch fein raus. Windeln wechseln, Fläschchen geben, dem Arbeitgeber verklickern, dass man leider Sonderurlaub braucht, da das Kind krank ist, das können Männer höchst selten. Sie sind, wenn es denn man gerade passt, liebe Väter, aber die Drecksarbeit sollen doch die Frauen machen. Das liegt ja in ihrer Natur. Die Frau kriegt die Kinder, der Mann jagt das Mammut.

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Klarmann 08.07.2017, 13:04
@Dahika

Immer diese völlig unbegründeten Gehässigkeiten. "Den Mammut jagen" macht alles andere als Spaß. Es ist weitaus anstrengender, gefährlicher und lebensverkürzender als dem Baby das Fläschchen zu geben.

Daher war es einem Großteil der Frauen aller Zeiten recht angenehm, zuhause versorgt zu werden.

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Menuett 08.07.2017, 16:19
@Klarmann

Nö, von den letzten 70 Jahren abgesehen hatten Frauen wesentlich genauso zu arbeiten wie Männer auch. Plus Doppelbelastung - die Wäsche mußte ja auch noch gewaschen werden.

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Klarmann 08.07.2017, 22:49
@Menuett

Dieses heucheltränenüberströmte Jammern über die ach so entsetzliche Hausarbeit ist sowas von verlogen und lebensfremd.

Die Männer sind dagegen zu stolz, mit gleichem Lamento zu antworten.

Meistens ist´s der Mann, der den ganzen Winter draußen Schnee räumt. Meistens ist´s der Mann, der für jede Schwerarbeit in Haus und Garten zuständig ist. Meistens ist´s der Mann, der jede handwerkliche Arbeit erledigt. Meistens ist´s der Mann, der die Autos repariert, unters Auto kriecht und Öl wechselt. Sehr oft ist´s der Mann, der den schwierigen Schriftverkehr im Haus erledigt, z.B. Versicherungskorrespondenz, Juristisches usw.

Und wenn der Mann das Haupteinkommen heimbringt und 2300 Arbeitsstunden im Job zubringt, ist es auch in Ordnung, wenn er daheim weniger den Staubsauger schiebt als eine Hausfrau. Die Feministen stellen es immer so hin als sei eine Erwerbsarbeit das reine Paradies und eine Tätigkeit daheim die brennende Hölle - das ist extreme Lebensfremdheit. In vielen Jobs ist das Geldverdienen heute schwerste Schlaucherei, viele würden gern den Job hinschmeissen wenn sie könnten.

In einer funktionierenden Ehe wird Hand in Hand gearbeitet. Jeder tut, was er am besten kann und wer grade zeitlich eine Lücke hat, erledigt eine nötige Arbeit.

Das Getöse, der Mann müsse gefälligst eine Haushälterin einstellen wenn was im Haushalt erledigt werden soll, ist sowas von weltfremd.

Frau + Mann + Kinder müssen als Gesamtunternehmen gesehen werden. Ein ordentlicher Mann verjubelt sein Geld nicht sondern stellt es bis auf kleine Hobbyreste Frau und Kindern zur Verfügung. Und wenn er stirbt, kriegen Frau und Kinder eh alles. Also was soll das Gezeter um jeden Euro. Der Mann braucht nicht bezahlen, wenn seine gute Frau ihm die Warze am Fuß verbindet. Und die Frau braucht nicht bezahlen, wenn der Mann ihr einen Schrank im Arbeitszimmer aufbaut.

Frauen, die so kleingeistig aufrechnen wie es hier in diversen Beiträgen sichtbar ist, sollte man überhaupt nicht heiraten.

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Wieso hassen es dann manche Menschen?

Du meinst Männer. Nun, so wie Männer sich bei einem Schnupfen jammernd ins Bett legen, totkrank sind und sich bedienen lassen, so schreien sie halt auch Rabäääh, wenn sie von ihren Privilegien etwas abgeben sollen.

Femenismus ist eine Art des Extremismus. - und das ist stets mit Vorsicht zu Genießen

Frauen und Männer sind längst gleichberechtigt in Deutschland. Insofern verleitet der ewige Weiterkampf zum Kopfschütteln. Denn der bewirkt mittlerweile, daß Männer in etlichen Punkten schlechter dastehen.

Feminismus geht oft auch in Richtung "manischer Haß" gegenüber allem Männlichen und beschädigt das Mann/Frau-Vertrauensverhältnis (Hetze).

Übersteigerter Feminismus wirkt auch dahingehend, daß Ehe und Familie beschädigt werden, denn dagegen wendet er sich auch.

Rita4ka90 08.07.2017, 12:02

Gleichberechtigt? Warum verdienen dann immernoch viele Frauen bei gleicher Tätigkeit weniger als Männer.
Frauen haben oft viel schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten, weil sie ja schwanger werden könnten und somit damit zu rechnen ist, dass sie eine längere Zeit ausfallen.

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Klarmann 08.07.2017, 12:05
@Rita4ka90

"Ungleicher Verdienst" ist grundsätzlich ein falsches Schauermärchen, das ewig durchs Dorf getrieben wird.

In Tarifverträgen und staatlichen Vorschriften hat man längst das Menschenmögliche für gleichen Verdienst geregelt.

Es wird hier sehr viel Falschpropaganda mit unseriösen Statistiken getrieben.

Wenn eine Frau weniger verdient, dann liegt das nicht daran, daß sie eine Frau ist. Sondern daß Frauen im Zusammenhang mit Familie (Fehlzeiten, Kinderpausen usw.) dem Arbeitgeber weniger zur Verfügung stehen und deshalb auch der berufliche Aufstieg schwieriger ist.

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BiggerMama 08.07.2017, 12:10
@Klarmann

Dann bewirb Dich einfach mal als Frau und schau, was Du für Angebote bekommst!!

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Skibomor 08.07.2017, 12:10
@Klarmann

Darf ich mal eine Anekdote von meinem früheren Arbeitsplatz loswerden?

Wir hatten seinerzeit den Bürgermeister unserer Gemeinde zu einer Betriebsbesichtigung in der Firma. Der fragte dann "Warum arbeiten hier eigentlich nur Frauen?" - Die Antwort meines Chefs lautete "Weil kein Mann für so wenig Geld arbeiten würde"...

Der Bürgermeister fand das übrigens auch nicht so prickelnd!

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Klarmann 08.07.2017, 12:15
@Skibomor

Diese Polemiken sind unseriös. Wenn sich ein Mann und eine Frau als Gemeindesekretär bewerben, bekommen sie exakt das gleiche Gehalt. Es gibt da Besoldungstabellen und die sind exakt gleich.

Das entsprechende politische Geschrei ist also Augenwischerei.

Es ist allerdings so, daß Arbeitgeber "tendenziell" etwas lieber Männer einstellen, weil die in der Regel im Arbeitsleben weniger "organisatorische Probleme" machen (Mutterschaft, Erziehungsurlaube, Teilzeit usw. usw.).

Und dieses Einstellungsverhalten bekommt einen Ausgleich darin, daß in der "freien Wirtschaft", wo nicht jedes Gehalt festgeschrieben ist, die Frauen auch für weniger Geld bereit sind zu arbeiten.

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Dahika 08.07.2017, 12:35
@Klarmann

Sondern daß Frauen im Zusammenhang mit Familie (Fehlzeiten, Kinderpausen usw.) dem Arbeitgeber weniger zur Verfügung stehen

Das wäre aber weit weniger der FAll, wenn Männer sich ebenfalls für die Aufzucht der Kinder in gleichem Maße verantwortlich fühlen würden - und müssten - wie die Frauen. In Wahrheit aber ist es doch oft so, dass die Männer, wenn die Ehe nicht mehr stimmt, fröhlich pfeifend davon gehen, alle 14 Tage den Spaßpapa mimen und ansonsten jammern, weil sie Unterhalt zahlen müssen. So was Dummes aber auch.

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Dahika 08.07.2017, 12:40
@Klarmann


weil die in der Regel im Arbeitsleben weniger "organisatorische
Probleme" machen (Mutterschaft, Erziehungsurlaube, Teilzeit usw. usw.).

tja, dann müsste man die Männer einfach in die Pflicht nehmen, so wie es in Schweden weit mehr gschieht als bei uns. Gut, die reine Schwangerschaft können sie den Frauen nicht abnehmen - dann wären wir auch längst ausgestorben - aber wieviele Männer nehmen denn Erziehungsurlaub in Anspruch? Wieviele Männer sagen dem Chef: "Ich brauche Urlaub, mein Kind ist krank." Von den Frauen wird das aber erwartet. Warum?
In Schweden ist das übrigens längst anders. Also bitte nicht mit "Das liegt in der Natur der Frau" kommen. Die Frauen würden auf "die Natur" gerne pfeifen, wenn die Männer sich ab Geburt zu 50:50 % an der Aufzucht beteiligen würden. Auch Männer können Windeln wechseln, Breichen kochen, Fläschchen geben, Kinder in den Kindergarten bringen ,etc..etc..etc...

Aber die Männer sagen: "Iiiiiich? Ich muss das Mammut jagen."

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Klarmann 08.07.2017, 12:41
@Dahika

Auch wenn Feministinnen mit aller Energie dafür kämpfen: Es gibt noch zahlreiche Ehen und nicht nur das Modell "Frau mit Kindern und getrennter Unterhaltsmann".

In Ehen gleicht sich eigentlich jegliche scheinbare "Lohn-Ungerechtigkeit" aus, da die Männer in aller Regel daß meiste zu Wohnen, Haushalt usw. finanziell beisteuern.

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Dahika 08.07.2017, 12:43
@Klarmann

Vielleicht will aber die Frau nicht die Abhängigkeit??!!! 

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Menuett 08.07.2017, 16:14
@Klarmann

Tja, und hier beschreibst Du selbst, dass es mit der Gleichberechtigung im Argen liegt.

Auch Männer können Erziehungsurlaub nehmen. Mehr als 2 Monate machen das die wenigsten.

Auch Männer dürfen Kranktage fürs Kind nehmen. Machen nur die meisten nicht, wofür gibt es denn die Mütter?

Mein Mann hat mal ausgerechnet, wie viel Geld ich durch Mutterschaft verloren habe.

Das sind weit über 100 000€ die ich dadurch weniger habe.

Mein Mann hat keinen Cent weniger verdient.

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Menuett 08.07.2017, 16:16
@Klarmann

Nein, das gleicht sich nicht aus. Mit eigenem Fulltimejob habe ich viel mehr Geld als das, was der Mann alleine erwirtschaftet.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Frau da unbezahlte Dienstleistungen erbringt.

Müsste dafür jemand eingestellt werden...

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iHateNicknames 08.07.2017, 21:46
@Dahika

Also entschuldige bitte, aber es sind definitiv nicht alle Männer so eingestellt! Außerdem: Viele Frauen wollen auch diejenige sein, die daheim bleibt bei dem Kind, einfach weil sie sich in ihrer Mutterrolle wohl fühlen.

Und falls dein Mann sich nicht beteiligt - dann hast du dir wohl einfach den Falschen ausgesucht, oder einen, der eben nicht deinen Vorstellungen entspricht. Aber dafür können andere Männer nichts.

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