fell scheuert sich schnell ab, pferd kriegt schnell wunden

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Bei diesem Pferd würde ich mal die Fütterung überprüfen, wenn die Haut wie du sagst wirklich so empfindlich ist (ist das rosa Haut unter dem Fell?) kann man die nur von innen stärken. Äußerlich kannst du immer nur einzelne Stellen behandeln.

Wenn du willst kannst du ja mal schreiben was ihr so füttert. Gruß

das pferd scheint ein ernsthaftes stoffwechselproblem zu haben.

lass blut abnehmen und analysieren. da von aussen dran rumzudoktern macht keinen sinn.

da muss gezielt analysiert und dann das fehlende zugeführt werden. entweder über die futterkrippe oder über spritzen. aber das sollte der tierarzt dir erzählen, was da sinn macht - und vor allem, WAS da fehlt.

ist das fell und das langhaar nicht gut, gibt es in der regel auch probleme mit dem huf - entweder mit dem wachstum oder mit dem horn allgemein. auch die zähne werden irgendwann in mitleidenschaft gezogen.

also dringend TIERARZT.

solange das pferd nicht reiten - das bisschen fell brauchts gegen die kälte, denn schon ein deckengurt würde vermutlich scheuern.

was für eine rasse ist das ross?

zustz: bringt alles kein wirkliches ergebnis, lasst unbedingt das wasser testen!!! blei, zink, nitrat, kupfer, sonstige schwermetalle...

alsooo schon mal vielen dank für eure antworten!

ich möchte hier nicht darstellen als eine die sich nie ums pferd kümmert, er hat eine besondere geschichte

ich habe ihn von bekannten, nach zwei jahren drum kämpfen übernommen; er gehörte bauern die mit ihm aufgrund seines temperaments und charakters (mutter ist halbblut und vater hat auch einiges an engl.vollblut mit drin; er selbst ist eingetragen als bayrisch warmblut) nicht klargekommen sind, er wurde mit drei jahren mit 20 stunden angeritten und dann stehengelassen bis er 9 war (dh nur koppel und box, währenddessen überfüttert mit kraftfutter) dann haben ich ihn als "bestie" übernommen für den schlachtpreis, bevor er auf dem brot geendet wäre... ich hab ihnm nun seit 1,5 jahren und wir hatten einige probleme weil er wahnsinnig anfällig für mauke und darauffolgende phlegmone ist

mit dem futter war es auch nicht einfach, zink wollten wir von anfang an geben, daraufhin hat er eine woche sein futter stehen lassen weil es sehr -wie man bei uns sagt- gnäschig (ekelig) ist, was das futter angeht; nun bekommt er dreimal täglich zwei schaufeln müsli vom stallpersonal weil er hafer nicht frisst, sowie zweimal täglich heu (sehr hochwertig mit blümchen und kräutern drin) und jeden tag von uns 500 gramm derby sportpferde müsli

blutbilder haben wir etliche gemacht, alles top, auch die knochen haben ne 1+ vom TA bekommen; seine hufe sind auch super, er ist auf allen beschlagen und die periode zwischen den terminen liegt bei 7 bis 8 wochen

er ist jeden tag in der früh 3 stunden auf dem paddock und im sommer sofort nach paddock und mittagessen auf graskoppel, meistens ca 6 stunden

er steht in einem großen stall in dem regelmäßig alles futter kontrolliert wird und das wasser auch, daran kann es nicht liegen

im sommer haben wir nicht das problem mit dem fellabrieb vom reiten, nur die "normalen" stellen wie trense, stattelgurt, martingal, hufglocken..... da wäre überall die blanke haut wenn er keine lammfelle dran hätte

Wolpertinger 29.12.2013, 19:07

Ich glaub hier will dir keiner einen Vorwurf machen, deswegen brauchst du dich auch nicht zu rechtfertigen.

Das die das Zink noch ohne zu mäkeln nehmen, kenn ich gut.

Trotzdem muß es rein, Versuch es mal in Weizenkleie oder ich Graskops zu füttern, geht das auch nicht es auflösen und mittels Spritze ins Maul.

Das Zink von Dr. Weyrauch gibt man als Kur, dann muß er da halt durch.

Allerdings ist das Zink nutzlos, wenn der Darm durch die Müslifütterung so belastet ist,dass das PPferd keine funktionierende Darmflora mehr hat, dann kommt das Zink nämlich nirgendwo an.

Auch zwei mal tgl. Heu sind zu wenig, wenn er nicht 2tgl 10kg Heu bekommt, Heu sollte niemals ausgehen bzw. Sollte ein Pferd nie länger als vier besser nicht länger als dzwei Stunden ohne fressen da stehen.

3 Stunden Paddockgang sind auch zu wenig, dass lange stehen schädigt seinem Stoffwechsel.

Wieso ist er auf allen vier Hufen beschlagen, wenn er gute Hufe hat?

Ein Huf der Beschlagen ist kann niemals Top sein, einfach weil es durch die Hufeiseb zu Fehlstellung ( lange Sehe, flache Ballen) kommt und der Huf keinen Abrieb hat.

Der Abrieb und Gegendruck ist aber für einen gesunden Huf unabdingbar.

Die Hufe selber nehmen auch einen wichtige entgiftende Funktion ein, auch diese wird durch Hufeisen komplett verhindert, was deinem Pferd was (und da wette ich mit dir drum) ein Problem mit der Entgiftung hat, nochmals belastet.

Meinen Tinker habe ich auch aus einer extrem schlechten Haltung übernommen, er war fast verhungert, das Blutbild hat immer nie einen Mangel odernProblem aufgezeigt.

Im Herbst habe ich von meiner Tierheilpraktikerin eine Haaranalyse machen lassen diese zeigte ein komplett anderes Bild, entgiftung funktionierte nicht, er war übersäuertundll lid an einer Unterversorgung aller Vitaminen Mineralien und Spurenelementen.

Und das obwohl ich eins der besten auf den Mark erhältlichen Mineralfutter gefüttert habe.

Deswegen wurde ich dir dringend zu einer Haaranalyse raten, wenn du bei dir keine THP kennst, dann wende dich bitte mal an Birgit Richter aus Korschenbroich (einfach Googlen) Sie hilft dir bestimmt gerne

Achja, wenn er kein Hafer frisst, dann frisst er es halt nicht

Die meisten Pferde brauchen so oder so kein Kraftfutter, was er aber aufjedemfall nochbbraucht ist ein hochwertiges Mineralfutter

3
ponyfliege 29.12.2013, 20:59
@Wolpertinger

da kann schon das müsli dran schuld sein, wenn er allergiker ist.

und das heu ist zuwenig.

ich würde zunächst die heuration aufs doppelte erhöhen - also vier gute portionen am tag.

bayerisches warmblut ist generell recht hochblütig. aber auch hochblütige kommen mit reinem heu hin.

anfälligkeit für mauke und co?

auch das entsteht oft bei mischgetreidefütterung. zudem bei weissen fesseln.

wurde mal auf haarlinge untersucht?

mit was wird eingestreut?

wurden mal die nierenwerte des rosses genommen?

0

Als erst Maßnahme würde ich Anfangen Zinkchelat zu zufüttern, dieses bekommst du, z.B. von Dr. Weyrauch, allerdings machen die im Direktvertrieb noch Ferien bis zum 6. Januar, also lieber bei einem zwischenhändler bestellen.

Zink ist für die Haut, das Fell, dem Immunsystem und der Wundheilung wichtig und kann ohne Probleme überdosiert werden, da ein zuviel an Zink einfach ausgeschieden wird.

Zinkchelat ist teuer, aber nur das Chelat kann von dem Pferd richtig verstoffwechselt werden deswegen lohnt sich die Investition.

Dann würde ich den Tierarzt kommen lassen oder einen Heilpraktiker der eine Haaranalyse durchführt (die Haaranalyse ist Aussagekräftiger als ein großes Blutbild)

Wahrscheinlich stimmt bei deinem Pferd etwas in der Entgiftung nicht und wahrscheinlich ist es übersäuert - dies führt dann zu Mangelversorgungen mit Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen.

Ein Tierheilpraktiker wird dir dabei helfen diese Probleme zu beheben

Dann solltest du die Fütterung überprüfen, Pferde sollten hauptsächlich von hochwertigen Heu ernährt werden, hier gilt 2kg heu pro 100kg Pferd.

Dazu benötigt ein Pferd ein hochwertiges Mineralfutter, diese bekommst du z.B. von Iwest,Atkom oder Dr Wehyrauch.

Sollte es dann noch Kraftfutter benötigen dann füttere nur ungequetschten Hafer

Müsli, Mash, Rübenschnitzel, Pallets und Co sind kein gesundes Pferdefutter und führen zu oben genannten Probleme.

Wichtig ist auch die Haltung, dein Pferd muß sich bewegen, auch im Winter

Mach dich auf einen langen Weg gefasst, solche Probleme züchten wir uns Jahrelangqn und es dauert grnausolang bis Sie behoben sind

Bei Hautproblemen denkt man gerne an Zinkmangel. Ich würde erst einmal ein großes Blutbild machen lassen, das auch die Spurenelemente und Schilddrüse mit einschließt. Da könnt ihr ablesen, ob deinem Pferd irgendwelche Spurenelemente fehlen.

Zusätzlich würde ich das Pferd einem guten Heilpraktiker vorstellen. Der würde repertorisieren und ein oder mehrere Homöopathien herausfinden. Wenn ihr das richtige Mittel "erwischt", kann das Problem in sehr kurzer Zeit vergessen sein.

Das Fell von außen zu behandeln, lindert nur leicht die Symptome.

Eine Adresse, die interessant sein kann:

www.dr-susanne-weyrauch.de/

Da gibt's reine Kräuter zum Füttern. Vielleicht findest du dort ein Mittel, das für dein Pferd passt!

Lasst vom Tierarzt auch das Futter und die Futterrationen beurteilen. Vielleicht liegt ein schwerer Mineralstoffmangel vor? Oder dein Pferd ist auf irgendetwas allergisch?

Viel Erfolg und gute Besserung!

Hoppalla2013 29.12.2013, 21:25

Der würde repertorisieren und ein oder mehrere Homöopathien herausfinden

Was sind "Homöopathien" ?

2
Tangstedt 31.12.2013, 02:49
@Hoppalla2013

@hoppalla: Guck mal bei Google nach. Es führt hier zu weit, das zu schreiben. Wikipedia verrät dir alles!

Macht wirklich Sinn, sich damit mal zu beschäftigen.

0
Hoppalla2013 31.12.2013, 13:30
@Tangstedt

Bei Google habe ich längst geschaut - aber der Begriff "Homöopathien" scheint wohl kaum vorzukommen - Google liefert stattdessen Treffer zu "Homöopathie".

So ein klitzekleiner Wink was Homöopathien sein sollen wäre nett....

Wikipedia verrät dir alles!

Wikipedia kennt den Begriff "Homöopathien" nicht. Und im Wikipedia-Artikel über Homöopathie taucht der Begriff "Homöopathien" auch nicht auf....

3
SirGawain 03.01.2014, 13:32
@Hoppalla2013

Leider informiert Wikipedia, so segensreich sie sonst ist, notorisch sehr einseitig und unobjektiv über das Thema Homöopathie, ist also sicher nicht die geeignete Quelle hier.

1
Auskunft 03.01.2014, 14:26
@SirGawain

Den Beitrag in Wikipedia kann man nur als ausgezeichnet geschrieben, objektiv und sehr informativ bezeichnen.
Es steht Dir übrigens frei, jeden Abschnitt, der Dir nicht gefällt, selbst zu bearbeiten und Deine Meinung damit zu veröffentlichen.

Nur zu!

2
Auskunft 03.01.2014, 14:30
@Tangstedt

Auch dort taucht das Wort "Homöopathien" nicht auf!

Aber vielleicht kannst Du mir die verschiedenen "Homöopathien" erklären (es soll laut Deiner Aussage ja mehrere geben).

1
Tangstedt 03.01.2014, 15:05
@Auskunft

Homöopathie ist ein Sammelbegriff wie Obst oder Baumaterial. Ich verstehe euer Problem mit dem Wort nicht. "Homöopathien" ist einfach mehr als eine Homöopathie. Wenn du bei Google nach einem bestimmten Lied suchst, gibst du ja auch das Wort Lied und nicht Lieder ein.

Homöopathien sind Mittel. Es gibt ca. 400-500 verschiedene. Die kann ich nicht alle auflisten.

Es gab da mal einen Mann namens Hahnemann. Der hat's erfunden. Ein Beispiel: Natürlich wusste er, dass z.B. Arsen ein starkes Gift ist, und wenn man das versehentlich schluckt, daran stirbt. Bevor man aber stirbt, hat man entsetzliche Magenkrämpfe. Hahneman fand heraus, dass man, wenn man das Arsen in ganz ganz hoher Verdünnung trinkt, Magenkrämpfe verschwinden. Er prägte den Satz: Gleiches mit Gleichem kurieren.

Die Verdünnung ist so hoch, dass vom eigentlichen Gift wissenschaftlich nichts mehr nachzuweisen ist. In der Flüssigkeit ist nur noch die Information des Giftes.

Sehr vereinfacht ausgedrückt: Will ich Hautausschlag bekämpfen, muss ich zunächst ein Mittel finden, das in reiner Form einen Hautausschlag auslöst. Dann verdünne ich es, und dann hilft es dem Körper, sich gegen den Hautausschlag zu wehren.

Das ist jetzt nur theoretisch erklärt. Denn längst sind ganze Buchreihen über HOmöopathie geschrieben, jede Krankheit erforscht. In den Büchern schlägt man die Krankheit nach und wird dann auf die Mittel hingewiesen, die helfen könnten. So gibt es viele verschiedene Hustenmittel. Man braucht etwas Fingerspitzengefühl, das richtige Mittel für den Patienten auszuwählen. Denn es gehört auch die Persönlichkeit des Patienten (eher kräftig und naturverbunden oder blass und mickrig) dazu.

Ich habe euch doch oben den Link geschickt. Da ist doch allerhand erklärt!

1
Auskunft 03.01.2014, 15:20
@Tangstedt

Homöopathien sind Mittel

Falsch, die "Mittel" nennt man Globuli.

Der hat's erfunden.

Das wiederum stimmt.

2
Schnabelwal 15.01.2014, 01:53
@Tangstedt

Es gibt mittlerweile 1000 verschiedene Wirkstoffe in der Homöopathie und jedes davon in unzähligen Verdünnungen, manche als Zucker-Globuli, mache in alkoholischer Verdünnung zum Weiterverdünnen, manche als Tabletten.

0
Bennykater 30.12.2013, 21:21

Du empfiehlst gleichzeitig Tierarzt und Homöopathen. Das sind zwei grundverschiedene "Behandler". Während der eine jahrelang Veterinärmedizin studiert und einen Hochschulabschluss hat - muss der Tierhomöopath über keinerlei Ausbildung verfügen. Leider ist das vielen gar nicht bekannt. Der Unterschied ist aber gewaltig! Man sollte sich als Pferdehalter genau informieren, wen man an seinem Tier herumdoktern lässt.

2
Tangstedt 31.12.2013, 02:48
@Bennykater

@Bennykater: Man wählt immer zuerst den Tierarzt. Es kann sowieso nur er eine Blutuntersuchung anordnen.

Was spricht gegen einen Homöopathen zusätzlich? MEIN Tierarzt behandelt auch mit Homöopathie und mit Akupunktur. Das muss sich nicht ausschließen.

Und der Homöopath (der gute) hat auch eine Weile gelernt, seinen Heilpraktiker gemacht, auch wenn er kein Doktor ist.

Natürlich gibt es viele schwarze Schafe in der Alternativmedizin. Man sucht sich halt einen, der lange Jahre Erfahrung hat.

Eines meiner Pferde hatte mal eine üble Fleischwunde. Die wurde in der Klinik in drei Schichten genäht. Natürlich ab es Antibiotika. Zusätzlich wurde er mit Laser behandelt und mit Akupunktur und mit Homöopathie. Die Riesenwunde war nach zwei Wochen wieder zu, nach sechs Wochen durfte er wieder bewegt werden.

Ich kann nicht sagen, ob das ohne Alternativbehandlung genauso schnell verheilt wäre. Der Heilungsprozess war aber schon gewaltig.

Schade, dass DU noch keinen guten Homöopathen kennen gelernt hast.

2
Hoppalla2013 31.12.2013, 13:41
@Tangstedt

Was spricht gegen einen Homöopathen zusätzlich?

Er kostet Geld und er kostet Zeit....

Ausserdem hat der Erfinder der Homöopathie folgendes geschrieben:

§ 52 Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

Nur wahnsinnige verbrecherische Verräter verwenden Homöopathie zusätzlich zu anderen Heilverfahren - und Hahnemann muss es ja wissen.

Und der Homöopath (der gute) hat auch eine Weile gelernt, seinen Heilpraktiker gemacht, auch wenn er kein Doktor ist.

Um als Tierheilpraktiker Homöopathie zu praktizieren braucht man keine speziellen Vorraussetzungen und keinerlei medizinische Ausbildung.

Mich würde ja wirklich interessieren was Homöopathen eigentlich lernen - da suche ich schon seit langem nach einem konkreten Beispiel für homöopathisches Wissen - aber bitte eines, was einer unabhängigen Überprüfung standgehalten hat.

ich kann nicht sagen, ob das ohne Alternativbehandlung genauso schnell verheilt wäre.

Eben - deswegen kann man es genauso gut zusätzlich mit Rosenkranzbeten versuchen. Ist ein uraltes Verfahren, kostet nichts und ist garantiert ohne Nebenwirkungen.

3
Bennykater 31.12.2013, 14:01
@Tangstedt

Ich habe mich sehr ausführlich mit dem Thema Homöopathie beschäftigt (Hoppala auch). Wir greifen aus deinem Kommentar auf, dass du auch der Meinung bist, dass sich Hochschulmedizin und Homöopathie ergänzen könnten. Dazu möchte ich dir sagen, dass genau das von den klassischen Homöopathen aufs Schärfste abgelehnt wird! Ein klassischer Homöopath wird immer nur ein einziges "Mittel" geben; selbst Kombipräparate lehnt er ab. Jeder wird dir auch sagen, dass die Globuli oder Tropfen, was du als "Homöopathien" bezeichnest, unwirksam sind, wenn man sie mit wirksamen Medikamenten zusammen verabreicht. Leider wird das dem Anwender aber meistens verschwiegen.

Deshalb kannst du dir, wenn du beim Tierarzt bist, Zeit und Geld für homöop. Mittel schlicht sparen - jeder Homöopath müsste dir das auch sagen, wenn er ehrlich wäre.

Es gibt viele Behandler, die aber das eine mit dem anderen kombinieren. Über die Gründe lässt sich natürlich spekulieren. Aber der einleuchtendste ist der, dass der Anwender, der Käufer, das so haben möchte (weil er glaubt, was ihm irgendwer empfohlen hat) und das auch bezahlt. Ein Arzt, der gleichzeitig Homöopathika verabreicht, ist tatsächlich "weder Fisch noch Fleisch". Er weiß um die Wirksamkeit der Medikamente und um die Nicht-Effizienz der Homöopathika, die lediglich über den Placeboeffekt beim Tierhalter wirken. Auch Apothekern ist das bekannt - was viele aber nicht davon abhält, diese Zuckerkügelchen zu empfehlen. Schaden können sie nicht, gewiss. Es ist nichts als Zucker mit den Rückständen von verdunstetem Wasser. Wenn dein Tier beim Tierarzt in Behandlung ist, ist das das Beste, was du tun kannst. Wenn du ihm zusätzlich Zuckerle geben möchtest, schadet ihm das auch nicht. Aber helfen wird ihm das nicht. Der Heilungsprozess wird dadurch nicht begünstigt. Aber es hilft dir vielleicht, zu denken, dass du nichts unversucht gelassen hast. Davon lebt die Homöo-Branche. In vielen Fällen reicht eine Behandlung über den Placebo-Effekt (jetzt aber mehr beim Menschen). Kritisch wird die Sache, wenn auch ernsthafte Krankheiten nur noch von einem Homöopathen "behandelt" werden. Dann bist du in seiner und Gottes Hand. An Globuli zu glauben kann dir helfen - genauso wie Beten. Mehr aber nicht. Und insbesondere die Tierhomöopathen benötigen absolut keinerlei Ausbildung und keinen Abschluss, um ihr Handwerk auszuführen. Leider ist das in Deutschland (noch) nicht geschützt.

Es lohnt sich, sich mit dem Thema grundsätzlich näher auseinanderzusetzen. Viele dieser Dinge hat man nämlich so noch nicht gehört, weil man immer nur mit Werbung und einzelnen guten Empfehlungen berieselt wird. Die Nicht-Erfolge erfährt man nicht - höchstens solche Fälle wie vor ein paar Wochen, als ein Kind gestorben ist, das homöopathische "behandelt" wurde. Mit Antibiotika würde es noch leben. Der Fall war in der Presse. Wenn es dich interessiert, kann ich dir gerne noch Links zu den Themen schicken (zum Beispiel, dass es selbstverständlich den Placebo-Effekt auch bei Tieren und Babies gibt).

Übrigens habe ich auch praktische Erfahrungen bei homöopathischen Behandlungen gesammelt. Du hast absolut recht: einen guten Homöopathen bin ich nicht begegnet. Aber ich habe echt viel Geld bezahlt für "wer scheinheilt, hat unrecht". Das ist aber ein anderes Thema...

2
SirGawain 03.01.2014, 13:34
@Bennykater

Dazu möchte ich dir sagen, dass genau das von den klassischen Homöopathen aufs Schärfste abgelehnt wird! Ein klassischer Homöopath wird immer nur ein einziges "Mittel" geben; selbst Kombipräparate lehnt er ab. Jeder wird dir auch sagen, dass die Globuli oder Tropfen, was du als "Homöopathien" bezeichnest, unwirksam sind, wenn man sie mit wirksamen Medikamenten zusammen verabreicht. Leider wird das dem Anwender aber meistens verschwiegen.

Deshalb kannst du dir, wenn du beim Tierarzt bist, Zeit und Geld für homöop. Mittel schlicht sparen - jeder Homöopath müsste dir das auch sagen, wenn er ehrlich wäre.

Es handelt sich hier um Falschinformation und Diffamierung.

1
Tangstedt 03.01.2014, 13:54
@SirGawain

Ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion anzetteln! Eine Hautkrankheit, lässt sich mit Homöopathie sehr gut behandeln. Natürlich wird dann nicht gleichzeitig z.B. Cortison vom Arzt gegeben. Das wäre kontraproduktiv. Aber der Arzt kann über eine Blutuntersuchung herausfinden, ob dem Tier Mineralstoffe und Vitamine fehlen, ob es davon zu viel hat, oder ob etwas anderes im Blut auf eine Erkrankung hindeutet.

Ich verstehe nicht, warum das der Homöopathie schaden sollte?

Wenn hier jemand Hahnemann zitiert, sollte man wissen, dass der nur wenige Mittel kannte und technisch nicht in der Lage war, Hochpotenzen herzustellen. Er hat die Anregung zu dieser Behandlungsmethode gegeben.

Vor 200 Jahren steckte bei uns das medizinische Wissen noch in den Kinderschuhen, Frauen sind im Wochenbettfieber gestorben, und viele überlebten einen Eingriff im Krankenhaus nicht wegen der zahllosen bis dahin unbekannten Infektionen.

Die Medizin hat sich weiter entwickelt. Wer weiß, wie Hahnemann heute behandeln würde?!?

Jeder macht so seine Erfahrungen, und die Homöopathie ist ein umstrittenes Thema. Derjenige, der damit gute Erfahrungen gemacht hat, wird darauf schwören. Ich habe drei Jahre Homöpathie gelernt, weil es mich interessiert hat. Das gleiche gilt für Bachblüten. Auch die sind umstritten, weil es wissenschaftlich kaum zu beweisen ist.

Ich brauche keine wissenschaftlichen Beweise. Wer heilt hat Recht. Ich kann nur sehen, ob es meinem Pferd besser geht. Ich habe schon viele psychische Probleme bei Pferden abmildern können. Also weiß ich, dass die Mittel helfen.

MEINE Tierärztin hat sich auf Akupunktur spezialisiert. Wenn beim Pferd ein akutes Problem auftaucht, würde sie mich immer an einen Kollegen überweisen, der das genauer untersuchen muss.

Es macht ja keinen Sinn einen Knochenbruch mit Akupunktur oder Homöopathie heilen zu wollen. Da muss es eine Erstversorgung geben. Aber beide Methoden können die Heilung beschleunigen!

Und so wie sich die Medizin weiterentwickelt hat, so gibt es auch Homöopathen, die nicht mehr nur klassisch arbeiten, d.h. nur ein Mittel geben, das dann die ersten Monate wirken soll.

Aber es steht ja jedem frei, die Behandlungsform zu wählen, die er auch gut findet.

1
Bennykater 04.01.2014, 14:42
@SirGawain

Gawain: du machst hier ununterbrochen Polemik für die Homöopathie. Aber wie hier gerade wieder zu sehen ist, kennst du noch nicht einmal die Grundprinzipien der Hahnemann'schen Lehre. Was soll das also? Was ich geschrieben habe, ist Fakt, das habe ich mir nicht ausgedacht. Wie wäre es denn, wenn du dich tatsächlich einmal mit einem Sachbuch zu dem Thema befassen würdest? In welchem dann auch steht, was man darunter versteht, wie sie entstand, und was Hahnemann dazu selbst festgelegt hat? Dann könnten wir vielleicht einmal sachlich miteinender kommunizieren. Mit einem Sachbuch meine ich allerdings nicht irgendeines der Tausende von Werbebüchern für die "so sanfte Medizin" - sondern eines, das sich mit den Tatsachen befasst. Wenn ich zum Beispiel immer nur empfehle, beim Verband für Hütchenspieler nachzufragen, ob Hütchenspielen eine verlässliche Sache ist - weiß ich, was dabei herauskommen wird. Das bringt nur Hütchenspieler weiter.

2
Hoppalla2013 05.01.2014, 21:15
@Tangstedt

Eine Hautkrankheit, lässt sich mit Homöopathie sehr gut behandeln.

Warum gibt es dann so viele Kinder die an Neurodermitis leiden? Bei deren Eltern müßte sich ja allmählich längst herumgesprochen haben, wenn Homöopathie da gut helfen würde....

Aber der Arzt kann über eine Blutuntersuchung herausfinden, ob dem Tier Mineralstoffe und Vitamine fehlen, ob es davon zu viel hat, oder ob etwas anderes im Blut auf eine Erkrankung hindeutet.

Richtig: Ein Arzt macht sowas . - die homöopathische Lehre weiß von alledem nichts.

Ich verstehe nicht, warum das der Homöopathie schaden sollte?

Das mußt Du Hahnemann fragen....

Wenn hier jemand Hahnemann zitiert, sollte man wissen, dass der nur wenige Mittel kannte und technisch nicht in der Lage war, Hochpotenzen herzustellen.

Hahnemann hat sehr wohl im Alter extreme Hochpotenzen hergestellt - technisch ist das ja nicht besonders schwierig - Verdünnen und Schütteln sind nun wirklich keine Raketentechnologie.

Vor 200 Jahren steckte bei uns das medizinische Wissen noch in den Kinderschuhen, Frauen sind im Wochenbettfieber gestorben, und viele überlebten einen Eingriff im Krankenhaus nicht wegen der zahllosen bis dahin unbekannten Infektionen.

Richtig - und in den 100 Jahren nach Erfindung der Homöopathie hat sich daran nicht viel geändert - die Lebenserwartung stieg auch nach Erfindung der Homöopathie praktisch nicht an.

Die Medizin hat sich weiter entwickelt. Wer weiß, wie Hahnemann heute behandeln würde?!?

Bestimmt nicht mehr klassisch homöopathisch...

Ich habe drei Jahre Homöpathie gelernt, weil es mich interessiert hat.

Dann hast Du sicher kein Problem damit mal ein konkretes Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie zu nennen, die einer objektiven und unabhängigen Überprüfung standgehalten hat

Also nach drei Jahren des Lernens sollte das ja kinderleicht sein!

Das gleiche gilt für Bachblüten. Auch die sind umstritten, weil es wissenschaftlich kaum zu beweisen ist.

Wenn sie besser als Placebos wirken würden wäre es kein Problem das wissenschaftlich zu belegen.

Ich brauche keine wissenschaftlichen Beweise. Wer heilt hat Recht.

Ich kann Masern, Mumps und Röteln mit Coca Cola heilen. Meine Erfolgsquote ist 90% (nach drei Wochen Coca Cola Therapie). Habe ich nun auch recht, wenn ich behaupte, dass Coca Cola ein Masern-Heilmittel ist? Falls nein - warum eigentlich nicht?

Es macht ja keinen Sinn einen Knochenbruch mit Akupunktur oder Homöopathie heilen zu wollen. Da muss es eine Erstversorgung geben. Aber beide Methoden können die Heilung beschleunigen!

Auch für die beschleunigte Heiliung gibt es keine soliden Belege....

Und so wie sich die Medizin weiterentwickelt hat, so gibt es auch Homöopathen, die nicht mehr nur klassisch arbeiten, d.h. nur ein Mittel geben, das dann die ersten Monate wirken soll.

Inzwischen hat sich die Homöopathie zwar in diverse sich teils gegenseitig widersprechende Lehren "entwickelt". Trotzdem kann kein Homöopath auch nur eine einzige Erkenntnis auf dem Gebiet der Homööopathie nennen die einer objektiven und unabhängigen Überprüfung standgehalten hätte.

Man kann auch Zaubersprüche weiter "enwickeln" indem man sich jedes Jahr 10 neue ausdenkt. Deswegen funktionieren sie trotz "Weiterentwicklung" nicht..

Aber es steht ja jedem frei, die Behandlungsform zu wählen, die er auch gut findet.

Solange derjenige dann auch selbst die Folgen ausbaden muss ist es ok. Wenn aber Tiere oder Kinder die Folgen tragen müssen kann man dass nicht mehr beliebig unterstützen....

2

Es ist in jedem Fall sinnvoll, neben den guten Tipps hier dein Pferd auch homöopathisch zu unterstützen. Allerdings bleibt dir dazu die Konsultation eines homöopathischen Tierarztes nicht erspart, denn dein Pferd braucht ein individuell zu ihm, seiner Geschichte und seinem Organismus passendes Mittel!

Hoppalla2013 29.12.2013, 22:38

denn dein Pferd braucht ein individuell zu ihm, seiner Geschichte und seinem Organismus passendes Mittel!

Und zur Auswahl des für das PFERD ganz "individuell" passende homöopathische Mittel verwendet der Homöopath sogenannte homöopathische Arzneimittelbilder bzw. darauf basierende Repertorien.

Diese Arzneimittelbilder werden üblicherweise dadurch ermittelt, dass man gesunden MENSCHEN ein homöopathisches Mittel verabreicht und die Symptome beobachtet die sich bei denen hinterher zeigen....

Sind diese dann ähnlich den Symptomen des kranken Pferds (sogenanntes homöopathisches "Ähnlichkeitsprinzip") dann eignet sich gemäß homöopathischer Lehre dieses Mittel zur Behandlung Kranker die eben an soclhen oder ähnlichen Symptomen leiden.

Wenn einem Pferd also das Fell ausfällt braucht man nur ein homöopathisches Mittel, das bei gesunden Menschen ähnliche Symptome verursacht.

Immerhin sind ja sowohl Pferd als auch Mensch Individuen....

Soweit jedenfalls gemäß homöopathischer Lehre - die allerdings den "kleinen" Nachteil hat, dass sie auch nach 200 Jahren keine einzige Erkenntnis nennen kann, die einer unabhängigen Überprüfung standgehalten hätte...

3
SirGawain 30.12.2013, 15:20
@Hoppalla2013

Das ist sogar, obwohl von einem leidenschaftlichen Homöopathiegegner verfasst, einigermassen korrekt - bis auf den letzten Abschnitt:

Soweit jedenfalls gemäß homöopathischer Lehre - die allerdings den "kleinen" Nachteil hat, dass sie auch nach 200 Jahren keine einzige Erkenntnis nennen kann, die einer unabhängigen Überprüfung standgehalten hätte…

Die Homöopathie funktioniert seit über 200 Jahren und hat solange problemlos überlebt. Das wird wohl seine Gründe haben, obwohl ihr hier gebetsmühlenartig dieselben "Argumente" dagegen unermüdlich wiederholt...

2
Hoppalla2013 30.12.2013, 17:06
@SirGawain

Das ist sogar, obwohl von einem leidenschaftlichen Homöopathiegegner verfasst, einigermassen korrekt

Und Du findest es nicht seltsam, dass man in der Homöopathie soviel Wert auf ein "individuell" ausgewähltes Mittel legt - aber kein Problem damit hat "Arzneimittelbilder" die man an gesunden Menschen ermittelt hat mal eben so für Tiere wie Hund oder Pferd zu verwenden?

bis auf den letzten Abschnitt:

Nun wenn mein letzter Abschnitt nicht korrekt ist, dann kannst Du ja sicher eine Erkenntnis auf dem der Homöopathie nennen, die einer unabhängigen Überprüfung standgehalten hat.

Mach das doch einfach mal! Nenne doch mal eine konkrete Erkenntnis!

Die Homöopathie funktioniert seit über 200 Jahren und hat solange problemlos überlebt.

Der Placeboeffekt (mit dem man die Wirkung homöopathischer Mittel erklären kann) funktioniert schon seit mindestens 20000 Jahren - selbst dann, wenn enige ihn seit circa 200 Jahren unter dem Namen Homöopathie verkaufen.

und hat solange problemlos überlebt

Tieropfer, Hexenverbrennungen, Dämonenaustreibungen, Geisterbeschwörungen, Aderlässe uvm. haben noch weit länger als 200 Jahren überlebt - und waren obendrein noch viel weiter verbreitet als Homöopathie es je war....

Deswegen waren die zugrunde liegenden Annahmen (es gibt Hexen, es gibt Dämonen, es gibt Geister, im Körper befinden sich vier verschiedene Säfte usw.) trotzdem kein bisschen richtiger. Gleiches trifft auf das sogenannte "Ähnlichkeitsprinzip" der Homöopathie zu..das ist dermassen offensichtlich falsch, dass man schon staunen muss warum sich kein Homöopath daran zu stören scheint. Es gibt schon einen Grund warum man homöopathische Arzneimittelprüfungen nur selten doppelverblindet und placebokontrolliert durchführt (obwohl das problemlos machbar ist).

Immer wenn Homöopathen das in der Vergangenheit mal versucht haben ging es dermassen in der Hose dass man auf weitere Erkenntnisse dieser Art erst mal keine Lust mehr hatte.

Das wird wohl seine Gründe haben

Klar hat das Gründe - ein Großteil der Homöopathieanhänger hat sich nie näher mit den theoretischen Grundlagen der Homöopathie beschäftigt. Viele halten Homöopathie für eine Art Pflanzenheilkunde.

Homöopathie profitiert auch massiv davon, dass sie für Laien gewisse (wenn auch nur äußerliche) Ähnlichkeiten zu richtiger Medizin aufweist.

Es findet eine Anamnese statt (die zwar nicht dazu dient die Ursache einer Erkrankung herauszufinden, da die in der Homöopathie sowie keine Rolle spielt) die aber für einen Laien durchaus vom Ablauf her wie eine Art Diagnose erscheint.

Dann gibt es Pillen mit tollen lateinischen Bezeichnungen die auch sehr ähnlich wie wirksame Arzneimittel aussehen. Obendrein kommen die homöopathischen Pillen auch noch aus Apotheken - und wer weiß schon dass homöopathische Mittel (auch wenn sie apothekenpflichtig sind) keinerlei Wirkung nachweisen müssen um dort verkauft zu werden....

Homöopathie sieht für Laien vergleichsweise "seriös" aus - auch wenn sie was die Nachweise ihrer Wirksamkeit oder die Plausibilität der dahinterstehenden Theorie (sofern man die Erkärungsversuche von Homöopathen für die Wirkungsmechanismus überhaupt Theorie nennen will) kein bisschen besser dasteht wie der Schamane mit seinem Heiltanz.

So deswegen verkauft sich Homöopathie natürlich auch leichter, als ein Schamane der ums Krankenbett tanzt und seltsame Lieder trällert - wobei auch letzteres hierzulande sicher ein paar Kunden findet.

Da sowieso 2/3 aller Erkrankungen auch ohne jede Behandlung heilen oder sich zumindest deutlich bessern sind scheinbare "Erfolge" bei der Globuli-Behandlung praktisch unvermeidbar und lassen sich dem Geheilten natürlich nur zu leicht als Heilwirkung der Globuli einreden. Bei Krankheiten die unbehandelt praktisch nie heilen (z.B. Syphilis) versagt Homöopathie dann aber seltsamerweise.

Nur warum ist Syphilis eigentlich homöopathisch nicht heilbar?

Warum funktioniert Homöopathie nicht bei Alzheimer?

Warum nicht bei Parkinson?

Warum nicht bei Krebs?

Warum nicht bei Karies?

Warum nicht bei Rheuma?

Warum nicht bei AIDS?

Wie erklären sich Homöopathen das ihr Heilverfahren bei diesen Krankheiten offensichtlich nicht funktioniert?

3
SirGawain 30.12.2013, 17:37
@Hoppalla2013

Auf diesem Niveau diskutiere ich nicht und auf Beleidigungen antworte ich nicht. nur soviel zu diesem Abschnitt:

Da sowieso 2/3 aller Erkrankungen auch ohne jede Behandlung heilen oder sich zumindest deutlich bessern sind scheinbare "Erfolge" bei der Globuli-Behandlung praktisch unvermeidbar und lassen sich dem Geheilten natürlich nur zu leicht als Heilwirkung der Globuli einreden.

Das ist schlichtweg falsch. Weder heilen 2/3 aller Erkrankungen ohne jede Behandlung - wo hast du denn das her? Dann würden die Pharmaindustrie und die Aerzteschaft nicht so florieren - noch sind homöopathische Erfolge darauf zurückzuführen, dass Erkrankungen von allein heilen. Da gibt es zuviele Fälle, wo nach vergeblichen Therapieversuchen erst eine Besserung eintrat, als das passende homöopathische Mittel gefunden war. Ich weiss was jetzt kommt, weil es JEDESMAL kommt, und ich habe wie gesagt keinen Bock, auf diesem Niveau weiterzudiskutieren, werde daher nicht mehr antworten.

1
Hoppalla2013 30.12.2013, 18:29
@SirGawain

Auf diesem Niveau diskutiere ich nicht

Also Du schreibst das mein letzter Absatz nicht korrekt wäre, in dem ich behaupte es gäbe auf dem Gebiet der Homöopathie gäbe es keine Erkenntnis die einer unabhängigen Überprüfung standgehalten hätte.

Also wenn Du mir hier vorwirfst eine falsche Aussage zu machen, dann solltest Du doch schon ein entsprechendes Gegenbeispiel nennen können.

Das hätte jedenfalls echt Niveau....

und auf Beleidigungen antworte ich nicht.

Wo habe ich dich denn beleidigt? Ich bitte um ein Zitat der entsprechenden Stelle...

Das ist schlichtweg falsch. Weder heilen 2/3 aller Erkrankungen ohne jede Behandlung - wo hast du denn das her?

Jedes Jahr erkranken Millionen von Deutschen an Schnupfen - fast alle davon werden gesund - mit Arzt in 14 Tagen - ohne in zwei Wochen. Kopfschmerzen, Magenverstimmungen, Husten, Heiserkeit, Durchfall, Masern, Röteln, Mumps,Hämatome,kleinere Verletzungen - alles Krankheiten die schon vor Hahnemann in den meisten Fällen (weit mehr als 2/3) von alleine geheilt sind - ganz ohne Globuli.

Dann würden die Pharmaindustrie und die Aerzteschaft nicht so florieren

Auch wenn 2/3 aller Erkrankungen von alleine heilen heißt das nicht, dass man die Symptome nicht wirksam lindern, den Heilungsverlauf u.U. beschleunigen und das Risiko für Komplikationen reduzieren kann.

Und auch wenn nur 1/3 der Erkrankungen nicht von alleine heilt sind das immer noch genügend für Pharmaindustrie und Ärzteschaft...

noch sind homöopathische Erfolge darauf zurückzuführen, dass Erkrankungen von allein heilen. Da gibt es zuviele Fälle,

Wie viele Fälle sind es denn?

Und ab wann ist deren Zahl ausreichend hoch als das es als Beleg für die Wirksamkeit homöopathischer Mittel taugt?

Wie legt man diese Zahl sinnvoll fest?

wo nach vergeblichen Therapieversuchen erst eine Besserung eintrat, als das passende homöopathische Mittel gefunden war.

Die Syphilis war zu Hahnemanns Zeiten weit verbreitet - Kondome waren kaum gebräuchlich, sehr teuer und ihr Schutz eher zweifelhaft da aus einem anderem Material als heute üblich hergestellt :-)

Also wenn einer das passende homöopathische Mittel für einen Syphiliskranken finden konnte dann doch wohl Meister Hahnemann.

Und wenn Hahnemann da auch nur ansatzweise Erfolge vorweisen hätte können dann wären die syphiliskranken und zahlungskräftigen Adligen bei ihm Schlange gestanden - von denen gab es genügend.

In der Realität konnte Hahnemann mit seinen Globuli gegen die Syphilis so wenig ausrichten wie die Quacksalber seiner Zeit auch....

Nur hast Du immer noch nicht verraten, warum Homöopathie ausgerechnet bei Syphilis nicht funktioniert....während die "Schulmedizin" das in fast allen Fällen problemlos und vollkommen "unindividuell" mit Penicillin heilt.

aber noch mal zurück:

wo nach vergeblichen Therapieversuchen erst eine Besserung eintrat, als das passende homöopathische Mittel gefunden war.

Man könnte übrigens auch sagen, die Homöopathen haben eben solange verschiedene Globuli in verschiedenen Potenzen verabreicht bis genügend Zeit verstrichen war damit der Patient von alleine gesund wurde. Und hinterher verkündet man dann, dass das letzte Mittel das passende war.... Das klappt natürlich nicht immer aber manchmal eben schon und bei bestimmten Krankheiten auch sehr oft.

Bei Syphilis natürlich nicht, bei Masern, Schnupfen, Durchfall usw. aber "fast" immer. Nur eben auch nicht häufiger als bei einer Zuckerpillenbehandlung.

Wenn man masernkranke Kinder täglich ein Stück Würfelzucker verabreicht werden sogar mehr als 90% (also weit mehr als 2/3) innerhalb von 3 Wochen geheilt.

Man könnte alternativ auch jeden Tag eine andere Limonadensorte verabreichen und auch dann würden 90% der Kinder gesund.

Niemand käme da allen Ernstes auf die Idee zu behaupten, dass die letzte Limo-Sorte die "passende" war und deswegen die Heilung bewirkt hätte.

Homöopathen machen aber genau das - obwohl sie faktisch die ganze Zeit nur Zuckerpillen verabreichen die sich lediglich durchs Etikett unterscheiden.

Man verkauft eben die Selbstheilung und den Placeboeffekt als Wirkung der gegen Bezahlung ausgesuchten Mittel - ohne aber belegen zu können, dass diese Methode erfolgreicher ist als Selbstheilung und Placeboeffekt alleine.

auf diesem Niveau weiterzudiskutieren, werde daher nicht mehr antworten.

Aber ein Beispiel für eine homöopathische Erkenntnis die einer unabhängigen Überprüfungen standgehalten hat verrätst Du schon noch?

Immerhin hast Du ja behauptet, dass ich mit meiner Behauptung dass es so eine Erkenntnis nicht gibt irren würde.

Und da wäre es dann doch nur fair und angemessen meinen Irrtum durch so ein Beispiel auch zu belegen oder nicht?

Und so schwer kann es doch eigentlich nicht sein mal so eine homöopathische Erkenntnis zu nennen - vorausgesetzt natürlich es gibt eine aber das sollte man nach 200 Jahren Homöopathie doch eigentlich annehmen dürfen....

3

Ich würde Olivenöl nehmen und besser Schafgarbe frisch in Olivenöl erhitzt...abgekühl...als Heilöl nur auf die getroffenen Stellen auftragen. Da JETZT keine Sxhafgarbezeit ist kannst du nur getrocknet Tee im Reformhaus kaufen und Tee davon kochen..und ihm täglich 1 Liter davon in die Tränke geben..oder aus einem Eimer natürlich kalt geben. Johanniskraut-Rotöl wäre auch super für die Wunden...ich hab gerade einen größeren Hautkratzer vom Hundebiß mit Johanniskraut-Rotöl nach nur einem Tag schon fast unsichtbar gemacht bekommen. Vielleicht macht einer sogar welches selber von den Naturverbundenen aus deiner Gegend.

Bei Haarausfall und Wundneigung, Hautproblemen denke ich gern an Hormonproblemen..Schafgarbe ist da als Progesteronlieferant ein Mittel erster Wahl. Unser Getreide ist auch stark mit Hormonen verseucht..vielleicht kannst du ihm ne Weile Heu von unbehandelten Allgäuwiesen geben...aber das ist wohl eher utopisch, nicht? Aber vielleicht gibts einen Bauern deiner Umgebung der unbelastetes Heu einfährt.

Hoppalla2013 29.12.2013, 17:29

Unser Getreide ist auch stark mit Hormonen verseucht

Mit welchen Hormonen in welchen Mengen muß man den hierzulande im Getreide rechnen?

3
Schnabelwal 29.12.2013, 22:23
@Hoppalla2013

Das kann ich auch nicht so genau sagen, wird auch gern verheimlicht, ist auch unkontrolliert und schwankt daher...was man sich klar machen muss...es addiert sich da einiges zusammen. Fakt ist viele Menschen reagieren auf unser Korn mit gesundheitlichen Problemen. JOD ist allenthalben..und das wird nur zur Schilddrüsen-Hormonherstelleung gebraucht. Wer auf das Korn empfindlich reagiert weicht dann auf Buchweizen z.B. aus. VIELLEICHT sieht es beim Hafer etwas besser aus als bei Weizen und Roggen..aber das würde ich erst glauben wenn ich Zahlen dazu hätte. WENN mein Pferd Probleme mit der Haut bekäme würde ich auch versuchen einen möglichst natiurnahe Ernährung zu gewährleisten. Massenproduktionen sind heute mehrheitlich bedenklich. Was aber frei auf einer abgelegenen Wiese wächst ist wieder prima.

1
Hoppalla2013 29.12.2013, 22:48
@Schnabelwal

Das kann ich auch nicht so genau sagen, wird auch gern verheimlicht

aber wenn es verheimlicht wird, woher weißt DU es dann?

ist auch unkontrolliert und schwankt daher.

Du weißt also nicht welche Hormone in welchen Mengen im Getreide sind aber Du weißt dass sie schwanken? Wie geht das?

Fakt ist viele Menschen reagieren auf unser Korn mit gesundheitlichen Problemen.

Wie viele Menschen sind viele Menschen? Reden wir da von 1%, 10% oder gar noch mehr?

Und woher will man eigentlich wissen, dass die Hormone im Getreide daran schuld sind wenn man gleichzeitig gar nicht weiß welche Hormone im Getreide sind?

JOD ist allenthalben..und das wird nur zur Schilddrüsen-Hormonherstelleung gebraucht

und wo ist da jetzt das Problem?

aber das würde ich erst glauben wenn ich Zahlen dazu hätte

also ich würde das mit der Hormonverseuchung unseres Getreides auch erst glauben, wenn ich Zahlen dazu hätte :-)

4
Schnabelwal 31.12.2013, 16:24
@Hoppalla2013

Es tut mir leid...das Thema ist riesig udn wer nicht offen dafür ist der kann gern noch weitere 10 Jahre die Augen zu machen, dass wäre auch vielen das allerliebtse. Im Masttierfleisch ist JOD udn EXTRA Östrogen bei männlichen Masttieren!!!! damit das Schlachtgewicht erhöht wird. Unser Getreide ist mit hormonell wirksamen Pestiziden verseucht was schon seit längerem bekannt ist z.B. unsere Kinder auf Dauer unfruchtbar zu machen. Es dauert jetzt erstmal noch bis die zögerlich erlassenen Gesetze auch tatsächlich in Kraft treten. Das kann alles noch dauern..und dann ist es nicht einfach so sofort aus der Umwelt.

Die GENAUEN Zahlen bitte ich dich selber zu erforschen. Ich bin nicht dein Lehrer oder google.

JOD wird überall zugesetzt weil man hoffte so die Schilddrüsn der Deutschen zu ausreichend Thyroxinproduktion anregen zu können..auch Masttieren gibt man es zur Muskelbildung...aber unser Kinder werden nervös udn unkonzentriert, aggressiv, viel werdne unfruchtbar, bekommen chroinbische Schilddrüsnerkrankungen...

Aber BEI DEINEM WAHNSINNIGEN iNTERESSE FÜR DAS tHEMA SCHEINT ES VERGEBLICHE LIEBESMÜH DICH weiter aufzuklären. Wünsch dir trotzdem guten Rutsch.

1
Hoppalla2013 01.01.2014, 13:19
@Schnabelwal

Es tut mir leid...das Thema ist riesig udn wer nicht offen dafür ist der kann gern noch weitere 10 Jahre die Augen zu machen, dass wäre auch vielen das allerliebtse.

Also mir wäre am allerliebsten du wüßtest welche Hormone nun eigentlich im Getreide in welchen Mengen enthalten sein sollen. DAS Thema wäre ja nicht so riesig und eine Antwort daher im Rahmen....

Im Masttierfleisch ist JOD udn EXTRA Östrogen bei männlichen Masttieren!!!!

In jedem Säugetier ist JOD uns Östrogen - auch in jedem männlichen

Unser Getreide ist mit hormonell wirksamen Pestiziden verseucht was schon seit längerem bekannt ist z.B. unsere Kinder auf Dauer unfruchtbar zu machen

Nenne mal ein Beispiel für so ein Pestizid und die Menge in der es in einer bestimmten Getreidesorte vorkommt. (Denn wir der alte Paracelsus schon wußte ist alles Gift -bzw. es hängt von der Dosis ab ob es etwas giftig ist oder nicht)

Es dauert jetzt erstmal noch bis die zögerlich erlassenen Gesetze auch tatsächlich in Kraft treten.

Es gibt also ein Gesetz aber im Moment halten sich die Bauern einfach noch nicht daran? WELCHES Gesetz soll das sein?

Die GENAUEN Zahlen bitte ich dich selber zu erforschen. Ich bin nicht dein Lehrer oder google.

DU stellst hier Behauptungen auf - dann solltest DU eigentlich auch Belege dafür liefern können...

JOD wird überall zugesetzt

Jod wird nicht überall zugesetzt...

.aber unser Kinder werden nervös udn unkonzentriert, aggressiv, viel werdne unfruchtbar, bekommen chroinbische Schilddrüsnerkrankungen...

ist die Zahl unfruchtbarer Kinder in den letzten Jahrne gestiegen? Wer hat denn das entdeckt?

SCHEINT ES VERGEBLICHE LIEBESMÜH DICH weiter aufzuklären.

Aufklären würde ja heißen, dass Du auch Fragen beantwortest Du stellst bislang lediglich Behauptungen auf - hast aber keine Qiuellen und keine Belege für deine Behauptungen.

Trotzdem ein gutes Neues Jahr....

4
Schnabelwal 01.01.2014, 23:30
@Schnabelwal

Wer mag kann oben nochmal nachlesen WIEVIELE Antworten ich auf die Frage gegeben habe. Wems nicht langt oder nicht gefällt, dem wurde schon anderweitig geholfen oder das Interesse an der Heilung seines Pferdes hält sich in Grenzen.

0
Schnabelwal 02.01.2014, 09:28
@Schnabelwal

Das Korn kann ewig keine Probleme bereitet haben..irgendwann wird Mensch oder Tier symptomatisch. Hormone wirken langsam aber gewaltig. Meist erkennt man dann die Ursache nicht mehr, weil man es ja schon JAHRE so machte und es BÍSHER keine Probleme gab. Die hormonell wirksamen Pestizide im Korn oder Weichmacher im Plastik oder Konservierungsstoffe in der Kosmetik oder im Hopfen in Bier oder in Soya oder im Masttierfleisch...die spüren wir erst Jahre später..z.B. in der Unfriuchtbarkeit unserer Kinder, in Ekzemen, Wucherungen, Haarausfall, Schmerzen, Infarkten, Depressionen....

Vitamin D Mangel beim Pferd in dieser Jahreszeit ist auch sehr wahrscheinlich: Wärme, Rotlicht, Decke, bewegung an frischer Luft..SONNE, Vitamin D helfen auch der Haut gesund zu bleiben/werden.

Man kann sich sicher sein, dass ich mir keine Mühe mache auf physiologische Konzentrationen dieser Hormone oder Vorstufen hinzuweisen. Was gesund und Physiologisch ist gefällt mir.

0
Hoppalla2013 02.01.2014, 12:22
@Schnabelwal

Hormone wirken langsam aber gewaltig.

Das ist je nach Hormon ziemlich unterschiedlich - Östrogen und Progesteron wirken relativ schnell....sonst wäre kaum ein monatlicher Zyklus möglich. Ob der wiederum nun "gewaltig" ist hängt davon ab was man unter "gewaltig" versteht. Leider wissen wir ja immer noch nicht welche Hormone im Getreide da wirken sollen.

Meist erkennt man dann die Ursache nicht mehr, weil man es ja schon JAHRE so machte und es BÍSHER keine Probleme gab.

Um die Ursache zu erkennen müßte man ja die Ursache feststellen. Du meinst es wären Hormone im Getreide - weißt aber nicht welche das sein sollen und in welcher Menge sie im Getreide vorkommen....

Findest Du das selbst nicht ein bisschen "dünn"?

Die hormonell wirksamen Pestizide im Korn oder Weichmacher im Plastik oder Konservierungsstoffe in der Kosmetik oder im Hopfen in Bier oder in Soya oder im Masttierfleisch...

Welche Pestizide meinst Du konkret?

die spüren wir erst Jahre später..z.B. in der Unfriuchtbarkeit unserer Kinder

Pestizide und Weichmacher gibt es schon seit Jahrzehnten. Auch wenn man ihre Wirkung erst Jahre später spüren würde dann müßte doch der Anteil unfruchtbarer Erwachsener in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sein. Hast Du dafür irgendwelche Belege oder sagt Dir das Dein "Bauchgefühl". (Die sinkende Geburtenrate ist übrigens kein Beleg - dafür gibt es viele andere Gründe)

Und das die Kinder vor ein paar Jahren heute als Erwachsene wegen Haarausfall weniger Haare hätten wäre mir jetzt auch noch nicht aufgefallen...

Man kann sich sicher sein, dass ich mir keine Mühe mache auf physiologische Konzentrationen dieser Hormone oder Vorstufen hinzuweisen.

Den Eindruck habe ich allerdings auch :-)

1
Schnabelwal 02.01.2014, 15:29
@Hoppalla2013

Oh mei...du swcheinst mehr Hintergrundwissen zu haben udn doch verstehst du mich nicht? DAS ist umso überraschender. Ich hatte mich eingangs etwas unglücklich ausgedrückt, das animiert dich hier davon auszugehen dass ich NICHT wüßte um was es hier genau geht. ICH meinte allerfdiungs dass es dir udn mir nichts bringt die pikogramm, microgramm oder nanogramm oder I.E. GENAU zu kennen....DANN müßtest du dich auch SEHR tief in die Materie bemühen..udn ganz GENAU den physiolohischen Bereich WISSEN um zu entscheiden ob es nun viel oder wneig ist. Deshalb weigere ich mich auch hier EXAKTE Zahlen rauszusuchen..zumals sie auch in den verschiedenen Problem nicht vergelichbar sind. Es handelt sich wohl in der Mehrzahl um östrogenartig Wirkende Pestizide. Denn diese schlagen auf die Scxhilddrüse, und diese hormonbildende Drüse ist dann verantwortlich für alle anderen Drüsen udn den stoffwechsel in jeder einzeölenn Zelle. Der Kreislauf erlahmt, vielleicht hat dein PÜferd schon LEICHTE Untertemperatur, Verdauungsstörungen..alle Außénhäute leiden...eben die Peripherei die nicht mehr ausreichend durchblutet wird.

MIR ist es wichtig die Zusammanhänge zu verstehen. Du scheinst einer zu sein, der lieber EINE exakte ZAHL haben möchte.

Ich dein Pferd überhaupt weiblich.

DAS die Fruchtbarkeit seit Jahrzehnten zurückgeht sieht man SEHR deutlich an dem immer neuen Anpassen der NORMOspermie...das Ejakulat des Menschenmannes ist nur noch ein Viertel so groß wie vor 3 Jahrezehnten und auch die Spermiendichte ist krass zurückgegangen. WER nur nach der Normospermie geht, die immer wieder angepaßt wurde.,..der merkt gar nix.

Es gibt viele potentielle GRÜNDE weshalb die Geburtenrate zurückjgeht. Und das obwohl IVF-Zentren Hochkonjunktur haben...komisch oder?

1
Hoppalla2013 02.01.2014, 22:12
@Schnabelwal

Ich hatte mich eingangs etwas unglücklich ausgedrückt, das animiert dich hier davon auszugehen dass ich NICHT wüßte um was es hier genau geht.

Nicht nur eingangs.,...

Bislang hast Du jedenfalls trotz mehrfacher Nachfrage noch kein einziges Hormon genannt das in Getreide vorkommen soll und schon gar nicht woher Du diese Information her hast...

Das erweckt nun allerdings schon den Eindruck, dass Du so genau dann doch nicht Bescheid weißt.

ICH meinte allerfdiungs dass es dir udn mir nichts bringt die pikogramm, microgramm oder nanogramm oder I.E. GENAU zu kennen....

Also zwischen Pikogramm und Mikrogramm liegt der Faktor 1000000 - und der macht (nicht nur) bei Hormonen dann doch einen gewaltigen Unterschied....

Ich will jetzt ja auch keine auf 1% genaue Angabe - was auch keinen Sinn macht, da die Werte natürlich schwanken. Aber eben nicht um den Faktor 1000000.

Warum verrätst Du nicht einfach mal ein bestimmtes Hormon und wie viel davon in einem Kilo Getreide größenordnungsmässig enthalten ist - reden wir da von Gramm, Milligramm, Mikrogramm, Nanogramm oder Pikogramm?

Dann könnten wir mal diese Menge größenordnungsmäßig mit der Menge des gleichen Hormons vergleichen wie sie natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt, die ja auch schwankt.

Da hätte man dann schon mal eine erste Vorstellung ob die Hormonmenge im Getreide vergleichsweise vernachlässigbar ist (wenn sie z.B. 10000 mal kleiner als die entsprechende Konzentration im Körper ist) oder doch relevant sein könnte.

DANN müßtest du dich auch SEHR tief in die Materie bemühen..udn ganz GENAU den physiolohischen Bereich WISSEN um zu entscheiden ob es nun viel oder wneig ist.

Erst einmal müßte ich wissen, von welchen Hormonen in welchen Mengen zu redest....

Deshalb weigere ich mich auch hier EXAKTE Zahlen rauszusuchen..

Aber wenigstens ein Hormon das in Getreide vorkommt und die ungefähre Konzentration solltest Du doch nennen können (vorausgesetzt Du kennst Dich wirklich aus - woran ich allmählich offen gesagt doch zweifle)

zumals sie auch in den verschiedenen Problem nicht vergelichbar sind.

Von welchem Problem (oder Problemen?) sprichst Du und was soll nicht mit was vergleichbar sein und warum nicht?

Es handelt sich wohl in der Mehrzahl um östrogenartig Wirkende Pestizide.

"Wohl"? Ist das jetzt nur eine Vermutung? Da hätte ich doch bitte mal ein konkretes Beispiel mit einer Mengenangabe.... Sollte doch wohl kein Problem sein....

Denn diese schlagen auf die Scxhilddrüse, und diese hormonbildende Drüse ist dann verantwortlich für alle anderen Drüsen udn den stoffwechsel in jeder einzeölenn Zelle. Der Kreislauf erlahmt, vielleicht hat dein PÜferd schon LEICHTE Untertemperatur, Verdauungsstörungen..alle Außénhäute leiden...eben die Peripherei die nicht mehr ausreichend durchblutet wird.

Nun ja - auch das wird wohl dann doch auch von der Menge abhängen oder etwa nicht?

Und deswegen frage ich so hartnäckig danach...

MIR ist es wichtig die Zusammanhänge zu verstehen.

Einen ganz wichtigen Zusammenhang hat schon der alte Paracelsus entdeckt (und der gilt heute noch)

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT.

Deswegen sollte man die Dosis einigermassen kennen - und das Gift natürlich auch. Du verrätst weder die Dosis noch das Gift....

Du scheinst einer zu sein, der lieber EINE exakte ZAHL haben möchte.

Ich hätte gern den Namen eines der Hormone oder Pestizide gewußt die im Getreide enthalten sein sollen - und zumindest die ungefähre Größenordnung in welcher Konzentration es enthalten ist. Offensichtlich hast Du ein Problem damit, dass mal zu verraten....

Ich dein Pferd überhaupt weiblich.

Nein - mein Pferd ist weder männlich noch weiblich. Ich habe nämlich kein Pferd.

Es gibt viele potentielle GRÜNDE weshalb die Geburtenrate zurückjgeht. Und das obwohl IVF-Zentren Hochkonjunktur haben...komisch oder?

Hier nur ein paar Gründe: - immer mehr Frauen wollen erst Karriere machen - und sind dann oft schon zu alt um noch mehr als ein Kind in die Welt zu setzen (wenn überhaupt) - verbesserte Verhütungsmöglichkeiten - veränderte Prioritäten - immer weniger strenggläubige Katholiken :-) - weniger Bereitschaft Geld und Zeit in die Kindererziehung zu investieren usw.

Schaut man sich die zweite Generation der Gastarbeiter an, die in Deutschland geboren wurden (und daher all das angebliche "Hormon-Getreide" usw. genauso wie alle anderen Deutschen abbekommen haben) stellt man fest dass deren Geburtenrate trotzdem deutlich höher war. Inzwischen haben die allerdings auch andere Prioritäten und entsprechend bekommen die auch nicht mehr so viele Kinder

2
Hoppalla2013 03.01.2014, 09:11
@Schnabelwal

Du hast also vermutlich ein Pferd - allerdings erklärt das trotzdem auch nicht ansatzweise warum Du trotz dreimaliger Nachfrage noch immer kein einziges Hormon (oder Pestizid) genannt hast das im deiner Meinung nach "stark mit Hormonen verseuchten" Getreide enthalten sein soll noch erklärt es, warum Du bislang nicht verraten hast ob wir da eher von "pikogramm, microgramm oder nanogramm" reden...

Ich hätte allerdings eine Erklärung dafür, dass Du weder die eine noch die andere Frage beantworten kannst :-)

3
Schnabelwal 03.01.2014, 09:58
@Hoppalla2013

Hab nachgedacht..während die Aufmerksamen! bereits Getreide, Plastik, Kosmetik, Spielzeug, Sex Toys als Quelle für hormon(östrogen)ähnliche wirksame Chemikalien ausmachen, übersehen wir ALLE weiterhin, dass im TRINKWASSER alles Östrogen aus der Antibabypille von ALLEN Pillenbutzenden Frauen völlig intakt ausgepinkelt, in Kläranlagen wiederausbereitet bei uns wieder auf dem Tisch..und beim Pferd im Trinkwasser landet. Wahrscheinlich ist das WASSER das Hauptrisiko...jedenfalls werden Fische, die vor den Kläranlagen leben massiv unfruchtbar.

Vielleicht kann man dem hier betroffenen Pferd Quellwasser zu trinken geben. Thymiantee würde ich an den betroffenen Stellen einreiben. Und JETZT verschlimmert der winterliche Vitamin D-Mangel die Symptomatik der Östrogendominaz. Lichttherapie fürs Pferd, besser aber Vitamin D substitution. Täglich mittags ausführen.

1
Tangstedt 03.01.2014, 20:48
@Schnabelwal

Ein Pferd trinkt im Schnitt 30 Liter am Tag. Den will ich sehen, der so viel Quellwasser täglich heranschaffen kann!

Schnabelwal hat vermutlich doch kein Pferd.

Ich empfinde das hier jetzt als ziemliche Panikmache. Dass unser Trinkwasser keine Quellwasserqualität mehr hat, ist wohl allen klar. Dass das Biogemüse nicht wirklich bio sein kann, da es ja von dem selben Regen getroffen wird, der auch den Rest des Gemüses benetzt, dem sauren Regen nämlich, ist auch bekannt. Somit scheidet auch die abgelegene Wiese als "Gesundbrunnen" aus.

Die vielen Plastikstoffe, Weichmacher und was wir sonst so "entsorgen" vergiften auf lange Sicht unsere Weltmeere, irgendwann auch unser Trinkwasser - wenn bis dahin nicht irgendwelche findigen Erfinder Abhilfe geschaffen haben. ICH werde das wohl nicht mehr erleben.

Das Männer im allgemeinen immer unfruchtbarer werden, stimmt. Ob das mit den Antibiotikaresten im Fleisch, vielleicht auch im Wasser zu tun hat, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Aber selbst wenn es so wäre, könnten wir nichts dagegen tun, außer Fleischlos zu leben.

Noch vor 100 Jahren war unsere Natur intakter, weniger Tiere waren ausgestorben. Aber die Menschen sind beileibe nicht älter geworden. Und gesünder waren sie auch nicht. Wir, die Menschheit, beuten die Erde aus, hinterlassen verwüstete, karge Landschaften, die Jahrzehnte brauchen, sich wieder zu erholen. Wir verpesten die Luft mit unseren Abgasen usw. Könnte darüber ein Buch schreiben...

Und das dann das Getreide leider auch nicht mehr unbelastet ist, müssen wir wohl ebenso hinnehmen. Gott sei Dank haben wir ja die Evolution. Das heißt, Lebewesen sind in der Lage sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Hat die letzten Millionen Jahre funktioniert, wird auch eine Weile so weiter gehen, wenn wir uns nicht mittel Megabombe selbst in die Luft sprengen.

Um auf die eigentliche Frage zurück zu kommen: Ich würde sicher darauf achten, möglichst unbehandeltes Futter zu geben. Und das wäre unter gar keinen Umständen ein Müsli. Meine Pferde bekommen ganzen Hafer, ergänzt durch Heuhäcksel umd das Futter zu strecken und die Kauzeiten zu erhöhen. Dazu bedarfsgerecht Mineralfutter und Raufutter satt. Wobei wir beim Problem mit dem Heu wären, das auch längst nicht mehr die Qualitäten hat wie vor 50 Jahren - womit sich der Kreis wieder schließt. Man könnte in vielen Dingen eine gesündere Ernährung anstreben. Wirklich gesund leben kann man heutzutage kaum.

0
Schnabelwal 03.01.2014, 21:58
@Tangstedt

Danke für den Rundumblick...ich meinte allerdings nun hier speziell NICJHT die Antibiotika, die auch ein GROSSES Problem darstellen, sondern wegen der Haut explizit die Östrogene..und da ist wohl die 50 Jahre Antibabypille die mindestesn (geschätzt) 50% aller Frauen kurz oder lang in ihrem Leben einnehmen. Und DAS wird tatsächlich kein bischen abgebaut udn bleibt intakt auch durch die Köläranlagen hindurch landet es wieder auf unbserem Teller.

Ich dachte da auch an naturbelassen Nahrung..Heu aus dem Algäu, Hafer möglich nicht aus der Massenproduktion und Wasser saufen am Bergbächlein. Tja...das ist wohl kaum zu realisieren. Den Östrogenüberschuß (durch unser Trinkwasser) kannman mit Fütterung von Schafgarbe kompensieren..SONNE ist ganz wichtig...das Pferd so oft es geht auf die Koppel. Infrarotlicht ist auch sehr vorteilhaft wenn es im EWinter gerade an UVB-Strahlung mangelt.

ÜBRIGENS der Mensch hebelt gerade seine eigenen Evolution aus..indem er kaum noch Kinder bekommt so ewig lange lebt auch trotz immer mehr Kranlkheiten, DIE normalerweise die Chanvce bieten würden den gesunden Menschen einen Evolutionsvorteil zu verschaffen. Deutschland ist Spitzenreiter in Sachen Autoimmunerkrankungen. Sie boomen bei uns. Warum müssen sich viele Leute mal ordentlich Gedanken machen, denn das bleibt nicht nur auf unser Land beschränkt, die Bedingungen exportieren wir auch z.T. Wir machen also nicht nur uns und unsere Haustiere krank, wird geben das auch weiter an Länder die unsere Produkte essen. Den Einwanderer geht es schon genauso schlecht, z. T. schlechter (Afroafrikaner wegen Vitamin D Mangel, Lichtmangel, zu hohen Lichtschutzfaktor das urbane Leben..und auch unsere Pferde lassen wir doch meist sehr wenig in die Sonne.

1

Hallo liebe Aladinia,

ich denke, dass Du die Hautstellen, vielleicht mit einigen Mitteln behandeln kannst, aber dass Dir und Deinem Pferd das auf Dauer nicht helfen wird, weil Du nur die Symptome, aber nicht die wirkliche Ursache damit behandelst.

Deiner Beschreibung nach fehlt Deinem Pferd also etwas. Entweder fehlen ihm einfach nur Mineralien und Vitamine, die für die Stabilität und das Wachstum von Fell und Horn allgemein nötig sind. Wie sehen denn die Hufe Deines Pferdes aus? Hat er da auch Probleme?

Oder es könnte tatsächlich auch eine hormonelle Sache sein. Das kann natürlich am Futter liegen. Wie alt ist Dein Pferd denn? Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber auch bei Tieren gibt es ja frühzeitige Wechseljahre, die aus verschiedenen Gründen hervorgerufen werden könnten.

Ich persönlich würde auch erst einmal ein großes Blutbild machen lassen und auf eventuelle Mangelerscheinungen testen lassen – dazu die Hormonwerte und Knochendichte prüfen.

Vielleicht wechselst Du auch mal den Futter-Lieferanten? Oder Du lässt das Futter auf Pestizide untersuchen. Vielleicht reagiert Dein Pferd auf bestimmte Stoffe allergisch, was anderen Pferden nichts macht. Ein Allergie-Test wäre also auch nicht schlecht, wenn Du sonst nicht fündig wirst.

Dies nur als Tipp, was ich Schritt für Schritt tun würde. Was sagt denn Dein Tierarzt zu der Situation?

Liebe Grüße und viel Glück und Gesundheit wünscht Euch

Tanja

Was möchtest Du wissen?