Felgen auf BMW 1er

3 Antworten

Laut lochkreisdaten.de hat der 1er ab Werk fünf Millimeter weniger Einpresstiefe. Das ist nicht die Welt, trotzdem muss man die Freigängigkeit prüfen. Die Räder stehen nominell auf jeder Seite dadurch entsprechend tiefer in den Radhäusern. 

Und es sind halt nicht die gleichen Dimensionen, also muss man sie eintragen lassen. Ist die Frage, ob es dafür Vergleichsgutachten gibt, womöglich gar von BMW, oder ob man einen gutwilligen TÜV-Menschen benötigt (die es fast kaum noch gibt.) Da durch die größere Einpresstiefe die Spurweite geringer wird, könnte ich es sogar so halb nachvollziehen, wenn ein Sachverständiger das nicht ohne Weiteres einträgt, denn es steigert die Kippneigung.

Oder sind es etwa Zubehör-Felgen? Also nicht von BMW?

Auswuchten muss man nur, wenn neue Reifen drauf kommen. Dagegen wird es sich empfehlen, die Achsgeometrie einstellen oder zumindest messen zu lassen, denn durch die geänderte Einpresstiefe ändert die sich auf jeden Fall.

Ach ja und wenn auf den Felgen noch Reifen drauf sein sollten, muss deren Größe natürlich für das neue Auto zulässig sein. Dazu müssen sie unter anderem in etwa den gleichen Umfang aufweisen. Welche Reifendimensionen so ohne Weiteres zulässig sind, kannst du am einfachsten bei BMW recherchieren, es stehen leider nicht mehr alle einfach so in den Fahrzeugpapieren, soweit ich weiß.

Auf jeden Fall davor auswuchten und dann drauf damit...musst du aber anmelden!!

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