feldwebel auslandseinsatz

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2 Antworten

Moin moin!

Also eine genaue Aussage über die Teilnahme an Einsätzen im Ausland zu treffen, ist schwierig. Wie es klingt, interessierst du dich am ehesten für die Laufbahn im Heer. Entscheidend für die Häufigkeit von Einsätzen sind Qualifikation und Spezialisierungsgrad des Soldaten. Ein Panzergrenadierfeldwebel wird wahrscheinlich öfter in Einsätze verlegt als ein Fernmeldefeldwebel - muss aber nicht. Aufgrund der Umstrukturierung steigt die Einsatzbelastung pro Soldat aber an, denn das Heer wird kleiner. Momentan beträgt die Aufenthaltsdauer bei ISAF 4 Monate, bei KFOR (meines Wissens) 6 Monate. Urlaub auf der Hälfte des Kontingentes gibt es nicht. Stell dir vor die Taliban hätten 2 Wochen "freie Hand". ;) Ein Kamerad durfte aber früher zurückverlegen, da seine Ehefrau kurz vor der Geburt des gemeinsamen Kindes stand. Das sind aber Einzelfälle in besonderen Ausnahmesituationen.

 

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.

 

Liebe Grüße und viel Glück für den weiteren Werdegang

Jensenopulus, Lt InstTrp

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Also, zu 1.: Es ist truppengattungsabhängig, wie sehr man eben im Ausland gebraucht wird. Meine Truppengattung Feldjäger (Militärpolizei) wird sehr belastet - wenige Leute, viel Einsatzbelastung. Ich kenne kaum einen, der mehr als 18 Monate Pause hatte. Sonst sollten es 2 Jahre Pause sein. Die Einsatzdauer ist grundsätzlich 4 Monate, ich war damals noch 6 Monate (Kosovo). Es gab aber grad bei uns Feldjägern spezielle Kräfte, Personenschützer, die schon mal auf 7 Monate am Stück kommen, die sind übrigens selten mehr als 1 Jahr zu Hause. Zu 2.: Im Einsatz selbst gibt es tatsächlich Urlaub, wir hatten immer bis 14 Tage Heimaturlaub, ab der Hälfte des Einsatzes möglich. Welche Truppengattung soll's denn sein?

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Kommentar von jensenopulus
22.03.2011, 23:25

Ich (ISAF, GSITrp) hatte keinen Urlaub. ;)

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