Feinsicherungen mit Sand?

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5 Antworten

Moin...
Yo, wie hier schon 'n paar mal richtig beantwortet wurde ist der Sand dazu da den Lichtbogen beim durchbrennen vom Sicherungsdraht zu löschen. Dabei handelt es sich um Quarzsand und wird in dem Zusammenhang umgangssprachlich auch gern als Löschsand bezeichnet. Bei "modernen" Glasrohrsicherungen wir dieser eigentlich nicht mehr verwendet da diese heute mech. recht stabil sind und hatte ursprünglich die Aufgabe zu verhindern das dir im Fall des Auslösens der Glaskörper um die Ohren fliegt. In Sicherungen mit Keramikkörper ist dieser aber bis heute zu finden.
Bei größeren Sachen wie z. B. Hochspannungsschaltanlagen von Trafostationen übernimmt diese Aufgabe ein sog. Löschgas...

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Also ob der Sand tatsächlich den Funken beim durchbrennen der Sicherung löschen soll, stelle ich mal in Frage. Ich könnte mir eher vorstellen, daß der Sand Wärme an den Glaskörper abführen soll.  

Ich könnte mir vorstellen, daß die Sicherungen zum Schutz der anderen Komponenten recht grenzwertig ausgelegt sind  und die Wärmeabfuhr daher eine Rolle spielt. Denn mit höherer Temperatur steigt der Wiederstand, was ggf nach einer gewissen Zeit ohne besonderes Zutun zum Versagen der Sicherung führen kann. 

Vielleicht auch beides... Laß mich gerne eines Besseren belehren!

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Der Sand ist dazu da, den beim Kurzschluss entstehenden Lichtbogen (welcher beim Schmelzen des Drahtes entsteht), in der Sicherung zu löschen.

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der Sand dient vermutlich zur Funkenlöschung wenn die Sicherung durchbrennt

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Ich glaube, der Sand dient als Isolierung.

Nur mit Glas müsste das Teil luftleer gemacht werden. Wird eventuell aufwändiger sein.

Nur als Vermutung


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