Feiertagszuschlag: Gibt es den auch bei einer Dienstreise in ein Bundesland wo kein Feiertag ist?

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10 Antworten

Ausschlaggebend ist nicht der Firmensitz sondern der Ort, an dem du deine Arbeitsleistung erbringen musst. Ist dies an diesem Tag in NRW, dann gibt's nix fuer den Feiertag, weil in NRW ja gar kein Feiertag ist (ausser arbeits- oder tarifvertraglich wurde fuer solche Faelle etwas anderes vereinbart).

Laut der Lohn- und Gehaltsabrechnung's Abteilung meiner Firma bekomme ich die Zuschläge weil die's im Tarifvertrag so vereinbart wurde.

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Es zählt der Arbeitsort... also nicht Sachsen, sondern NRW d.h. Sie arbeiten an keinem Feiertag.


Trotzdem eine Anmerkung zum Feiertagszuschlag: Es ist keine Plficht Feiertagszuschläge auzubezahlen. Wenn dies nicht in Ihrem Vertrag/Tarifvertrag geregelt ist, dann können Arbeitgeber bei Arbeitszeiten in an Feiertagen Zuschläge zahlen, die in bestimmter Höhe steuerfrei- und sozialversicherungsfrei bleiben.


Die Steuervergünstigung wird aufgrund einer Gesetzesänderung seit 2004 nur noch dann gewährt, wenn der umgerechnete Stundenlohn nicht höher als 50 Euro ist. Liegt der Grundstundenlohn zwischen 25 Euro und 50 Euro, bleibt die Steuerfreiheit der Zuschläge zwar beibehalten, die Sozialversicherungsfreiheit ist hier aber seit dem 1. Juli 2006 nicht mehr möglich. Diese wurde auf einen Stundenlohn von 25 Euro begrenzt.

Die Feiertagsregelegung gilt für den Arbeitgeber, wo der Firmensitz liegt! Bei mir war das einmal so: Firmensitz München, Baustelle Augsburg, 8. August Feiertag in Augsburg, Feiertag wurde mir nicht angerechnet, da Firmensitz in München lag. Umgekehrt hätte ich den Feiertagszuschlag bekommen. Also in Deinem Fall: JA!

Es zählt der Ort bzw. das Bundesland in dem deine Arbeit normalerweise liegt. Ist also deine Firma aus Sachsen, müsstest du den zuschlag erhalten.

Da Du in Sachsen angestellt bist und dort Feiertag hättest, sollten Dir die Zuschläge zustehen.

Warum um alles in der Welt fragst du zuerst im Irrenhaus, wo dir doch die Abrechnungsstelle genauestens Auskunft geben könnte?

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Man findet zwar im Internet (fast) alles, es muss allerdings nicht immer richtig sein...

Weil die beiden Kollegen die sagen nein sich eigentlich damit auch auskennen müssten. Was mich zu dem Schluß bringt, dass dies wohl ein eher seltener Fall ist. Eventuell sagen die mir bei Lohn- und Gehalt ebenfalls nein weil sie es vielleicht nicht besser wissen. Deswegen wollt ich mich hier vorher auch noch mal schlau machen.

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ich glaube nicht das du frei bekommst den in NRW wie du schon gesagt hast ist es halt kein feiertag und alle müssen arbeiten,sorry.

bitte keine falschen Antworten

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Das ist doch wohl logisch. Du bist in Sachsen angestellt und hast einen Feiertag, also bekommst Du auch den Zuschlag. Ist doch wurscht, wo Du hin fährst!

Leute, auch wenn euch diese Antwort die bislang liebste ist, denkt doch mal nach! Was macht wohl der Arbeitgeber mit Firmensitz in Sachsen mit seiner Filiale in NRW, wenn in Sachsen Feiertag ist, in NRW aber nicht? Den Laden dicht? Und was macht er, wenn in NRW Feiertag ist, in Sachsen aber nicht? Den Laden auf? Oder macht er gar an beiden tagen dicht? Na, daemmert's langsam?

Feiertage gibt es nicht, damit die im jeweiligen Bundesland taetigen Arbeitnehmer nen zusaetzlichen freien Tag haben. Es gibt sie, damit sie in Ruhe begangen und die damit verbundenen Taetigkeiten ungehindert ausgeuebt werden koennen. Bei kirchlichen Feiertagen waere das wohl beispielsweise meist der Kirchgang und nicht das Ausschlafen.

Es gilt immer und ausschliesslich der Ort, an dem die Arbeitsleistung geschuldet wird. Nun kann man zwar im Einzelfall darueber streiten, welcher dies nun ist, mit dem Firmensitz hat das aber rein gar nichts zu tun.

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Ja, die stehen dir zu. Ausschlaggebend ist der Standort deines regulären Arbeitsplatzes.

maßgebend ist der standort des arbeitgebers.

Nein, maßgebend ist der vereinbarte Arbeitsort. Sonst würden alle Arbeitgeber ihren Standort mal fix in ein Bundesland verlegen, in dem es wenige Feiertage gibt und würden damit paar Euro für Feiertags-Zuschläge sparen. Wäre besonders günstig für Arbeitgeber mit vielen Filialen wie z.B. im Handel.

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