Feiertagsregelung Hotellerie

3 Antworten

Das hängt davon ab, wie Eure Arbeitszeiten geregelt sind: Normalerweise gibt es einen gleichmäßigen Schichtplan worin geregelt ist, wer wann frei hat oder arbeiten muss - dieser wird zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung vereinbart und gilt dann zwingend, worauf der BR achten muss, dass niemand benachteiligt wird - eine Arbeitszeitregelung von einer Woche zur nächsten ist eigentlich nicht zulässig, da das Betriebsverfassungsgesetz verbindliche Schichtpläne vorschreibt (§ 87 Abs.1 Ziff.2 BetrVG) - sicher kann es auch da passieren, dass Du an den Feiertagen Deine freien Tage hast, aber nicht bei jedem Feiertag - so kann der AG dies ja willkürlich so regeln wie er Dich ärgern will und das kann so nicht sein, da Ihr ja selbstverständlich Schichtarbeiter seid und Du vermutlich auch Nachtschicht / Frühschicht / Spätschicht zu leisten hast - diese Reihenfolge muss ja irgendwo geregelt sein!? Alles andere ist ja schon mehr als fragwürdig, da Du ja auch keine Freizeit planen kannst - wenn es für Euch einen gültigen Tarifvertrag gibt, dann geh zur Gewerkschaft und lass Dich beraten - für Mitglieder kostenlos - wenn Du noch kein Mitglied bist, dann tritt ein (Beitrag mon. 1% vom Tariflohn), dann hast Du auch ein Recht darauf, sonst nicht ! Wenn Du die Gesetze nachlesen willst - hier kannst Du dies: www.dejure.org Viel Glück!

So etwas steht eigentlich im Vertrag. Was meinst du damit, du hast keinen Arbeitsvertrag nach Tarif? Der Tarifvertrag steht über dem Arbeitsvertrag und gilt unmittelbar, also gilt im Zweifelsfall das, was darin steht.

Wie die Feiertage geregelt sind, kann unterschiedlich sein (habe selbst schon verschiedene Varianten erlebt). So ist es z.B. möglich, dass man 28 Urlaubstage hat aber keine Feiertage oder 20 Urlaubstage und dafür schon Feiertage. Aber selbst, wenn dir Feiertage zustehen, heißt das nicht unbedingt, dass du sie genau in der Woche bekommen musst, in die sie fallen. Wende dich doch einfach mal an den Verantwortlichen im Personalbüro, der kann dir das sicher erklären, wie das bei euch abläuft :).

Das Problem ist das bei uns darüber 2 verschiedene Meinungen herrschen bei uns. Deswegen die Frage hier nochmal.

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Wenn ein Feiertag (oder mehrere) in deine Freizeit fällt, dann hast du schlicht Pech gehabt - das ist rechtlich leider mal so. Nur wenn du an einem Feiertag arbeiten musst steht ein Ausgleich dafür zu. Da du ja 2 Tage in der Woche Frei hast, dann kann der Ag dies dahingehend deligieren

Leider zulässig und er hat damit recht...

Das habe ich befürchtet, vielen Dank.

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Sind gesetzliche Feiertage stundenneutral bei Gehaltsempfängern?

Hallo,

angenommen im Arbeitsvertrag ist hinterlegt, dass eine feste Stundenzahl pro Jahr gearbeitet wird, die sich durchschnittlich auf XX Stunden pro Woche und in der Regel 6 Tage verteilt. Des Weiteren ist hinterlegt, dass der Arbeitnehmer flexibel an 365 Tagen im Jahr je nach Arbeitsaufkommen zwischen 0 und 48 Stunden pro Woche eingesetzt wird und auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten könnte.

Der Arbeitnehmer arbeitet eigentlich immer die im Vertrag festgesetzte Wochenstundenzahl, die sich gleichmäßig immer auf Mo - Fr verteilt. Nur ganz selten wird je nach Arbeitsaufkommen mehr oder weniger am Tag gearbeitet und auch mal ein paar Stunden zusätzlich am Samstag freiwillig gearbeitet. Die geleisteten Stunden werden dann dem Jahresarbeitszeitkonto gutschgeschrieben. Die Sonntage und die gestzlichen Feiertage hat der Arbeitnehmer immer frei, da in seiner Abteilung keine Arbeit anfällt. Diese Tage werden dann aber im Jahresarbeitszeitkonto stundenneutral behandelt, auch wenn der Feiertag auf einen Werktag fällt, an dem sonst gearbeitet wird.

Z.B. Ostern: Der Arbeitnehmer arbeitet Mo, Di, Mi, Do jeweils 1/5 der Wochenarbeitszeit und wird am Karfreitag nicht geplant. Dem Stundenkonto werden dann nur für die Tage Mo - Do Stunden gutgeschrieben, wohingegen der Karfreitag wie das Wochenende nicht berücksichtigt werden. Der Arbeitnehmer muss dann die fehlenden Stunden vom Karfreitag (so wie Ostermontag) durch Mehrabreit an anderen Tagen wieder reinholen, um die Jahresarbeitszeit zu erfüllen.

Laut Arbeitgeber wurde eine feste Jahresstundenzahl vereinbart, die der Arbeitgeber auf das Jahr je nach Aufkommen verteilen darf. Er argumentiert damit, dass ja ein flexibler Einsatz an 365 Tagen von 0 - 48 Stunden pro Woche vereinbart wurde und das Feiertage dann als "normale Werktage" ohne Arbeitsvolumen angesehen werden. Da an Feiertagen keine Arbeit da ist, wird der Arbeitnehmer eben wie an anderen Werktagen ohne Arbeit nicht geplant und das Stundenkonto bleibt stehen.

Müssen aber gesetzliche Feiertage nicht vergütet werden, wenn man an diesen gearbeitet hätte? Also müsste dann nicht wie im Urlaubs- oder Krankheitsfall 1/6 der Wochenstunden (da 6-Tage-Woche) dem Jahresarbeitszeitkonto abgezogen werden?

Gruß jnok

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Wir arbeiten 40 Std./Woche, in der Regel 5 Tage/Woche, manchmal aber auch 6 Tage.Die Stundenverteilung machen wir selbst. Wir haben einen Festlohn und die Überstunden werden als Freizeit abgegolten.

Nun das Problem, am besten am aktuellen Beispiel.

Diese Woche ist ja Karfreitag, sollten wir an den restlichen 5 Tagen auf unsere 40 Stunden kommen, bekommen wir den Feiertag nicht bezahlt. Wenn wir nur 32 Stunden arbeiten dann schon- mit 8 Stunden.

Arbeiten wir z.B. 35, dürfen wir 5 Stunden aufschreiben.

Für uns eine völlig unlogische und ungerechte Sache.

Gibt es da Regelungen?

Einen Arbeitsvertrag hat leider keine von uns.

Laut Büro steht das so im Tarifvertrag.

Nur, daran kann sich unser Chef eigentlich auch nicht festmachen, denn Urlaub haben wir auch nur die gesetzlichen 20 Tage Mindesturlaub.

Bezahlt werden wir definitiv übertariflich- laut Tarif für Floristen.

Vielen Dank schonmal für die Antworten

 

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