feiertagsregelung. darf der arbeitgeber die std im soll verrechnen?

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4 Antworten

Mir ist auch nicht ganz klar, was genau Du meinst?

Dass der Arbeitgeber die Arbeitsstunden, die wegen eines Feiertages ausfallen, als Minusstunden verrechnet?

Wenn das der Fall sein sollte: eindeutig nein!

Das entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG sagt in § 2 "Entgeltzahlung an Feiertagen" Abs. 1 klipp und klar und eindeutig:

Für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.

Im übrigen dürfen Minusstunden aufgrund eines Arbeitszeitkontos nur dann berechnet werden, wenn es zu diesem Konto eine eindeutige Vereinbarung gibt über Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag!

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Natürlich sind Feiertagsstunden Sollstunden, wenn der ArbN an diesem Tag normalerweise hätte arbeiten müssen. Wären es keine Sollstunden, bestünde auch keine Pflicht zur Entgeltfortzahlung. Gleichzeitig sind es aber eben auch Ist-Stunden, die vergütet werden müssen, als ob der ArbN seiner Arbeit regulär nachgekommen wäre.

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Stunden im Soll klingt nach Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto.. sprich ob der Arbeitgeber die Stunden vom Feiertag einfach mit den Minusstunden aufrechnen darf. Richtig? Denke mal, das darf er nicht, denn feiertags gilt ein anderer Stundenlohn.

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Was meinst du damit? Bitte formulier die Frage genauer da ich und sicher auch einige andere nicht verstehen was gemeint ist.

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