Feiern Atheisten Weihnachten?

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Sollte eigentlich nicht so sein. Aber viele tun es. Die sehen es als Brauch, Tradition an, nicht als religiöse Feiertage.

So war es bei uns in der DDR auch. Meine ganze Familie sind Atheisten und ich war es damals auch. Wir haben es immer gefeiert und die sicher noch heute. Ich mochte es aber in den letzten Jahren, bevor ich zum Glauben kam, schon nicht mehr. Seit ich um Glauben gekommen bin, feiere ich es auch nicht mehr.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid

Viele ja. Einfach nicht aus religiösen Gründen. Für sie ist es die Gemeinschaft, das Essen, die Lichter am Baum, die Geschenke....

Wir nehmen bei unseren zwei Festen Rücksicht auf die Atheisten. Beim einen Fest wünschen sich die Atheisten der Familie die Weihnachtsgeschichte und Weihnachtslieder. Für sie gehört das zur Tradition. Es gibt keine Geschenke.

Beim zweiten Fest wird auf Geschichte und Lieder verzichtet. Da gibt es Geschenke.

Ja nur wegen dem Essen und der Familie.

Die meisten in Deutschland ja.

Klar.

Ein schönes, traditionelles Familienfest.

Als Atheist habe ich kein Problem damit.

Weihnachten ist ja ursprünglich ein heidnisches Fest.

Ostern übrigens auch.

Auch wenn Christen das gern als "ihre" religiösen Feste sehen, feiern wir alle (auch Christen) sie hauptsächlich aus Tradition.

Und diese Traditionen waren schon immer so stark, dass selbst das Verbot dieser Feste durch die Kirche nicht fruchtete.

Die Kirche hat es also nicht geschafft, Christen vom feiern dieses heidnischen Festes abzuhalten.

Der Ursprung von Weihnachten liegt im Fest der Wintersonnenwende.
Um   500 vor Christus machten die Römer den   25. Dezember zum Geburtstag ihres Sonnengottes Sol und die   Germanen zelebrierten ein Fest mit dem Namen Jul, was in skandinavischen Sprachen heute noch Weihnachten bedeutet.
Im Christentum galt das Sonnenwende-Fest als heidnischer Brauch.
400 Jahre nach Christi Geburt verboten die damaligen Kirchenoberhäupter die Festlichkeit – ohne Erfolg. Zu stark war die gesellschaftliche Verankerung.
Das Ziel der Kirche war stets, Heiden für das Christentum zu gewinnen.   So entschied sie kurzerhand, das Fest Jesus zu widmen. Seither feiern die Christen statt der Wintersonnenwende den Geburtstag von Jesus am 25. Dezember.
An welchem Tag Jesus tatsächlich geboren wurde, ist unklar. Es kursieren lediglich Interpretationen von Bibelpassagen, die auf ein Geburtsdatum  im Herbst hinweisen. So fand in der Zeit, als Jesus geboren wurde, eine Volkszählung statt. Solche Erhebungen wurden traditionellerweise in der Zeit nach der Ernte, also im September oder Oktober durchgeführt.

Quelle: https://www.srf.ch/sendungen/einstein/einstein/wo-liegt-der-ursprung-von-weihnachten

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Der Ursprung von Ostern geht zurück auf alte Bräuche.
Der Name „  Ostern“ soll von einer heidnischen Göttin namens   Ostara abgeleitet sein, der   Frühlingsgottheit der Germanen.
Zur Tagundnachtgleiche im Frühling feierte man ihr zu Ehren ein Fest.  Das irdische Symbol der Ostara war der Hase, der für seine Fruchtbarkeit bekannt war. Dazu gab es verschiedene heidnische (teilweise äußerst böse) Rituale, die zu diesem Fest praktiziert wurden.
Heute ist Ostern ein durch und durch kommerzialisierter Festtag, an dem   Ostereier und der Osterhase, die Überreste des Götzendienstes, im Mittelpunkt stehen.
Wegen der Kommerzialisierung und der heidnischen Wurzeln von Ostern ziehen viele Gemeinden die Bezeichnung „Auferstehungssonntag“ vor.

Quelle: https://www.gotquestions.org/Deutsch/Ursprung-von-Ostern.html

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Von alters her hatte der 25. Dezember eine herausragende Bedeutung.
So galt er in den antiken Kulturen als Tag der Sonnenwende:
Im vorderasiatischen Mithraskult wurde an diesem Tag die Geburt des indischen Lichtgottes gefeiert.
Bei den alten Ägyptern hingegen wurde mit dem Isiskult die Geburt des Horus auf diesen Tag gelegt.
Auch die feierlichen Sarturnalien zu Ehren des Gottes Saturn, des unbesiegbaren Sonnengottes, fanden bei den Römern an diesem Tag statt.
Und schließlich feierten die Germanen im norddeutschen Raum bis hoch nach Skandinavien ihr Mittwinterfest oder Julfest, welches zugleich ein Toten- und Fruchtbarkeitsfest war
Bereits im Jahr 217 versuchte Papst Hyppolit all diese Kulte, die mit großem Aufwand gefeiert wurden, dadurch zu beseitigen, dass er das Fest der Geburt Jesu Christi auf den 25. Dezember verlegte.

Quelle: https://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/weihnachten/index.html

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Bevor das Christentum nach Europa kam, feierten viele Naturreligionen in Europa und Asien den Beginn des Frühlings in Zusammenhang mit Festen der Fruchtbarkeit, des Lebens und des Neuanfangs. In diesen Festen entwickelten sich verschiedene Symbole.   Eines wurde z.B. der Hase. Er war das Symbol der Fruchtbarkeit im alten Ägypten. Bei uns wurde er viel später zum Osterhasen.
Auch das Ei als Symbol hat in Ägypten und Persien seinen Ursprung. Es war Brauch, sich unter Freunden bemalte Eier zu schenken, um das neue, fruchtbare Jahr mit dem Symbol zu feiern, aus dem neues Leben hervorging.
Im Nahen Osten übernahmen Christen später diese Symbolik und bezogen sie auf das Grab Jesu, dass nach seiner Auferstehung ebenfalls leer war.

Quelle: https://generationschurch.de/praktisch-glauben/ostern-eier-ueberraschung/?gclid=EAIaIQobChMI7KTp6OT67wIVUeN3Ch0gbAijEAAYASAAEgK1EPD_BwE

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Hier noch eine (offenbar jüdisch-messianische) Seite, die ziemlich harsche Worte schreibt:

Das Osterfest hat mit dem christlichen Glauben nichts zu tun. Es ist nicht himmlischen Ursprungs.  Alle Osterbräuche sind heidnisch.
Hasen und gefärbte Eier sind Fruchtbarkeitssymbole.
Die Brötchen mit dem Kreuz sind Nachahmungen der Kuchen, die der "Himmelskönigin" dargebracht wurden.
Die vierzigtägige Trauer um Tammuz findet ihren modernen Ausdruck in den vierzig Fastentagen vor Ostern.
Auch die heidnischen Priester feierten beim Sonnenaufgang Gottesdienst, um dadurch den Sonnengott zu ehren.
Wenn man Ostern feiert, tut man dies nicht zu Ehren des Todes und der Auferstehung Jahushuas. Die Teilnahme an heidnischen Riten ehrt niemand anderen als Satan.
Keine Namensänderung und keine christlich angestrichene Fassade kann Ostern von seinem heidnischen Charakter befreien.
Doch dieses Fest ist viel mehr als nur ein heidnisches Machwerk, das so tut, als sei es christlich. Hinter der hübschen Oberfläche verbirgt sich nämlich ein wirklich tiefgreifender Betrug:   Ein Austausch des Kalenders, der nicht nur den echten Auferstehungstag, sondern auch den Sabbattag des vierten Gebots von der Bildfläche verschwinden ließ und unauffindbar machen sollte.
Die jüdischen Gelehrten sind sich dessen bewusst, dass das "Christentum" sich von seinen biblischen Wurzeln trennte, als es Passah durch das heidnische Ostern ersetzte.
Ostern ist ein Betrug. Das ist die Wahrheit.   Jahushua stand nicht an einem Sonntag von den Toten auf und der Samstag ist nicht der biblische Sabbat. Das Osterfest war schon immer und ist auch noch heute ein heidnisches Fruchtbarkeitsfest. Die römische Kirche entschied auf dem Konzil zu Nizäa im 4. Jahrhundert, den hebräischen Kalender und dadurch auch Jahuwahs echtes Passahfest nicht länger zu beachten.
Wer seinem Dank für den Tod und die Auferstehung Jahushuas Ausdruck verleihen will, wird dieser Ereignisse an den Tagen gedenken, an denen sie stattfanden: Am Passah-Abend und am 16. Tag des 1. biblischen Monats, dem Fest der Erstlingsgarbe.
Dazu muss man natürlich den Kalender des Schöpfers benutzen. Wer dies bewusst ignoriert und sich stattdessen nach den satanischen Kultfesten der Heiden richtet, ehrt damit deren Urheber, der sich selbst als Gegner des Himmels aufspielt.

Quelle: https://www.worldslastchance.com/german/yahuwahs-calendar/ostern--der-heidnische-passahbetrug.html

Doch die Geburt JAHUSCHUAS, unseres Erlösers, hatte noch nie etwas mit Weihnachten zu tun! Obwohl die Bibel das Geburtsdatum des Messias nicht angibt, so sind sich doch die meisten Gelehrten einig, dass Seine Geburt im   Herbst stattfand und nicht am   25.Dezember!
Kurz nach der Sintflut begann man den 25. Dezember als Geburtstag des Tammuz zu feiern, der als Reinkarnation Nimrods galt. Die modernen Weihnachtstraditionen stammen direkt aus dem antiken Babylon und dem heidnischen Rom.
Nicht nur die Römer verehrten diesen bösartigen Gott. Der Saturnskult beherrschte das religiöse Denken in der antiken Welt. In Rebellion gegen den Himmel beteten selbst die Israeliten Saturn an. Wenn die Israeliten den Glauben an ihren Schöpfer verließen, wandten sie sich oft dem Götzen Saturn zu, den die Bibel als Kiun, Moloch oder Rephan erwähnt. Sogar die Israeliten brachten ihre Kinder diesem abscheulichen, blutdurstigen Gott als Opfer dar.
Trotz der Gewalt und des Blutvergießens waren die Saturnalien eine Zeit zum Feiern und Fröhlichsein. Diese verschiedenen antiken Festbräuche zu Ehren des blutrünstigsten Gottes haben sich bis heute erhalten und erfreuen sich als Weihnachtstraditionen weltweiter Beliebtheit.
Sogar unser Bild vom Weihnachtsmann oder Santa Klaus sieht Saturn auffallend ähnlich: ein alter Mann mit einem langen Bart, umringt von Kindern.
Die Heiden kannten JAHUWAH, den Schöpfer, nicht. Sie verehrten dämonische Götzen, weil sie es nicht besser wussten. Von den heutigen Christen kann man das jedoch nicht behaupten.

https://www.worldslastchance.com/german/yahuwahs-calendar/weihnachten-ursprung-geschichte-traditionen.html

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Also können Atheisten diese Feste aus Tradition ruhig weiterfeiern.

Christen gerne auch, sie müssten jedoch noch ein völlig eigenes, neues Fest für Jesus auf die Beine stellen, irgendwo im Herbst als die Volkszählungen liefen und die Hirten noch draussen waren, so wie in der Bibel beschrieben.

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Eine gute Abhandlung über die Entstehung dieser angeblichen christlichen Feste. Danke. Da ich dies als Christ auch so sehe, feiere ich diese Feste eben nicht.

Trotz dieser bekannten Tatsachen lassen sich angebliche Christen davon nicht beeindrucken.

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