Fehllieferung, wer trägt die Kosten der Rücksendung?

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4 Antworten

Da das ein Fehler vom Händler ist, ist das schon eine Unverschämtheit, ,dass Du die Retourekosten zahlen sollst.

Guck mal in deren Allg. Geschäftsbedingungen nach, was da steht.

Normalerweise muss man diese Kosten bei einer falschen Lieferung niemals selbst zahlen.

lg Lilo

katinkajutta 30.06.2017, 09:20

bin ich ganz Deiner Meinung, mein Mann meinte einfach, ich solle bei der Post die Rücksendungskosten übernehmen und Ruhe herrscht

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LiselotteHerz 30.06.2017, 17:30
@katinkajutta

Schreib die doch nochmal an, es wäre eindeutig ihr Fehler. Das Blöde ist halt, dass gerade bei Ebay manchmal so Schlurifirmen auftauchen und nicht gerade seriös arbeiten - sie versuchen es halt.

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katinkajutta 07.07.2017, 08:43
@LiselotteHerz

Danke für den guten Rat! Der Verkäufer hat mir die Rücksendung bezahlt
sowie noch einen Gutschein von sFr. 50.-- per e-mail zugestellt.

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Nein! Die Falschlieferung war das Verschulden des Verkäufers. Er trägt die Portokosten sowohl für die Rücksendung als auch für den Versand des richtigen Spülkastens.

katinkajutta 30.06.2017, 09:19

da bin ich ganz Deiner Meinung, danke

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katinkajutta 07.07.2017, 08:41
@katinkajutta

Danke für den guten Rat! Der Verkäufer hat mir die Rücksendung bezahlt sowie noch einen Gutschein von sFr. 50.-- per e-mail zugestellt.

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Kennst Du die Gesetze für den Online-Handel in der Schweiz? Ich leider
auch nicht. Es gilt immer jeweils das Gesetz des Verkäufer-Landes. Vielleicht ist das bei denen anders als bei uns. Bei uns
muss das natürlich der Händler tragen.


alarm67 30.06.2017, 09:49

Erzähle keinen Blödsinn!

Vielleicht mal lesen/erkundigen, bevor Du antwortest.

Hier z. B.:

http://www.it-recht-kanzlei.de/online-handel-ausland-versand.html

Auszug hieraus:

I. Das auf den Kaufvertrag anzuwendende Recht

Während es beim Lauterkeits- und beim Telemedienrecht um die Frage geht, welche Vorschriften ein Webshop-Betreiber einhalten muss, geht es bei der Frage nach dem auf den Vertrag anzuwendenden Recht darum, welches Recht zwischen den Kaufvertragsparteien gilt.

Hier haben die Vertragsparteien einen großen Spielraum. Denn nach den Grundsätzen der Vertragsautonomie, können Käufer und Verkäufer im Ausgangspunkt selbst bestimmen, welches Recht sie ihrem Vertrag zugrunde legen wollen. Dies bedeutet, dass die Parteien dies frei vereinbaren können. Dies ist EU-weit in der sog. Rom I-Verordnung (Rom I-VO = Verordnung über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht), die in Deutschland den Rang eines Gesetzes hat, geregelt. Nach Artikel 3 Absatz 1 der Rom I-VO unterliegt ein Vertrag zwischen zwei Parteien dem von den Parteien gewählten Recht.

Möglich ist somit, dass ein Webshop-Betreiber in seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die ja Bestandteil des Kaufvertrags mit den Kunden werden, eine entsprechende Rechtswahlklausel aufnimmt. Hier kann der Verkäufer etwa bestimmen, dass auf den Vertrag deutsches (Kauf- bzw. Vertrags-)Recht angewendet werden soll. Dabei spielt es im Übrigen keine Rolle, ob diese Vereinbarung in deutscher oder in einer anderen Sprache getroffen wird.

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dresanne 30.06.2017, 09:55
@alarm67

Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass sich ein Verkäufer aus der Schweiz dafür entscheidet, deutsches Recht anzuwenden.

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Nach deutschem Recht, NEIN, musst Du nicht!

Nach Schweizer Recht, ??? Aber glaube ich ebenfalls eigentlich nicht, da der Käufer das nicht zu verantworten hat!!

Und welches Recht gilt überhaupt nach den AGB als vereinbart??

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