Fehlgeburt nach Windei/Molenschwangerschaft - wer hat Erfahrungen damit?

8 Antworten

Hallo Frijola! Erstmal tut es mir sehr leid für Euch, dass ihr eine solche Diagnose bekommen habt. Uns ist vor knapp drei Wochen das gleiche passiert. Zu dem Zeitpunkt war ich erst bei 6+1 und hatte schon eine Woche Hoffen und Bangen hinter mir, weil die Ärztin bei 5+1 nichts beim Ultraschall erkennen konnte. Sie hatte dann meine Schwangerschaft rückdatiert, weil wohl alles kleiner aussah als es sollte. Dann kam aber leider doch vor drei Wochen die Gewissheit. Ich ging mit Blutungen ins Krankenhaus und die Ärztin mutmaßte, dass es sich um ein Windei handeln könnte. Es ist dann auch alles ohne Ausschabung abgegangen. Erst gestern habe ich mich informiert, wann man theoretisch wieder schwanger werden kann. Eigentlich direkt im ersten Zyklus nach der Fehlgeburt. Viele Ärzte raten wohl eine 3-monatige Pause an, damit sich der Körper erholen kann, andere sagen, dass der Körper entscheidet, wann er wieder für eine Schwangerschaft bereit ist. Natürlich darf man auch die psychische Belastung nicht unterschätzen, aber das weiß sicher jede selbst ,wann sie wieder bereit ist. Ich selber bin schon wieder frohen Mutes, da die Wiederholungschance einer Molenschwangerschaft sehr gering ist! Ich wünsche Euch viel Glück, dass es bald wieder klappt!

Hallo jayc83, erstmal mein herzliches Beileid auch für Euch! Ich freue mich für Dich, dass Dein Körper das von alleine so gut geschafft hat, ich warte noch... Von den unterschiedlichen Ansichten zum richtigen Zeitpunkt einer erneuten Schwangerschaft habe ich auch gelesen. Ich denke, man sollte sich einfach keinen Stress damit machen. Es ist halt etwas anderes, wenn man sich schon eine Weile gefreut hatte über ein entstehendes Kind. Das muss man (vor allem wir Frauen müssen das) erstmal verarbeiten. Wenn man einfach ohne Vorwarnung und ohne Wissen um die Schwangerschaft eine stärkere Blutung hat, dann mag man sich vielleicht schneller wieder denken: na denn mal auf ein Neues! Aber ich finde Deinen Optimismus bewundernswert und ich hoffe, dass ich auch so schnell wieder nach vorne blicken kann. Euch auch viel Glück!

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Leider kann ich dir zu der Diagnose nicht sehr weiter helfen. Allerdings hatte ich selbst eine Ausschabung, zwar aus anderem Grund, allerdings kann ich dir Hoffnung machen, denn ich bin ein Jahr später schwanger geworden. Vertraue deinem Frauenarzt. Zur Sicherheit hole dir eventuell noch eine 2.Meinung dazu ein. In Uni-Kliniken gibt es sogenannte Kinderwunschsprechstunden. Die Fachärzte dort können dir bestimmt auch weiter helfen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir das sich alles zum Guten wendet.

danke auch Dir, dwarf!

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Hallo,ich hatte dieses Jahr leider auch meine 2.Fehlgeburt.Beim zweiten mal war es auch eine leere Fruchthöhle in der 8.Woche.Meine FÄ meinte,wir sollen noch eine Woche warten,obvielleicht noch was wächst.Ich wußte sofort,daß da nichts mehr wächst und bekam eine Woche später nur die Bestätigung von ihr.Zwei Tage später war die Ausschabung.war für mich nicht schlimm.Nur ärgere ich mich über meine FÄ,weil sie meinte,wir sollen es ein drittes mal versuchen,wenn es dann nicht klappt untersucht man,woran es liegen könnte.Da eine Fehlgeburt allerdings kein tolles Ereignis ist,das man ein drittes mal erleben möchte,lasse ich nun meinen Hormonhaushalt untersuchen-die Antikörper(bin rhesus negativ)habe ich auch erst nach der zweite Fehlgeburt bekommen und so fühle ich mich ziemlich auf mich allein gestellt und nehme das jetzt auch selbst in die Hand,weil mich meine FÄ so abspeist, von wegen,sei alles normal und wir sollen nicht verkrampfen.Wenn es wirklich nur an einem zuviel oder zuwenig an Hormonen liegen würde,hätte man sich das zweite mal sparen können.Wir hatten uns sehr gefreut

Liebe Alkaline, danke auch für Deinen Bericht, es ist gut zu hören, das es da draussen viele Frauen mit ähnlichen Erfahrungen gibt. Warst Du denn schon einmal "normal" schwanger, oder ware das das erste Mal? Es ist schade, dass Du zu Deiner FÄ kein gutes Vertrauensverhältnis (mehr) hast, das wäre natürlich eine Erleichterung. Vielleicht ist ja aber nochmal ein offenes Gespräch möglich, in dem Du Deine Sorgen schilderst, und Deine Bedenken, ob Sie Verständnis dafür hat. Wenn sie darauf nicht eingeht, dann würde ich tatsächlich woanders hingehen. Ich bin seit längerem nur noch in der Uniklinik zur Behandlung meiner Blasenmole, die nach 2 Ausschabungen immer noch nicht weg ist, sich leider als invasiv herausgestellt hat, und nun seit 6 Wochen mit Chemo beschossen wird. Da wünsche ich mir manchmal den wärmenden Beistand meiner FÄ oder der Hebammen, denn der Krankenhausbetrieb ist schon um Einiges kälter und bürokratischer. Alles Gute Dir und Euch! frijola

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Bei Anzeichen für eine Fehlgeburt was tut er Arzt?

. Also wenn man zb starke Krämpfe Blutungen hat in der Frühschwangerschaft,aber man beim Ultraschall noch nichts sieht, zb 4.Ssw , Arzt bestätigt Schwangerschaft,aber beim ultraschall sieht man noch nichts?

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Fehlgeburt, Ausschabung... was muss man sich dann noch antun?

Wir scheinen derzeit das Unglück gepachtet zu haben. Erst Ärger mit dem Arbeitgeber und Mutterschutzgesetz und dann nahm das Unglück seinen Lauf.

Bin gestern zur FA aufgrund von Krämpfen im Unterleib und Informationen zum Mutterschutzgesetz. Bei der Untersuchung stellte sich dann leider raus, dass das kleine Herz in der 8. Schwangerschaftswoche aufgehört hat zu schlagen. Das hat mir den kompletten Boden unter den Füßen weggezogen und in mir ist ein großer Teil zerbrochen. Meine FA hat sofort einen Termin für den nächsten Morgen zur Ausschabung gemacht... wurde lediglich mal nebenbei gefragt, welche der 2 angebotenen Kliniken ich gerne hätte. Das ich unter Tränen dafür überhaupt keinen Sinn hatte stieß auf totales Unverständnis.

Bin dann erstmal völlig abwesend nach Hause, und hab meinen Partner eine SMS geschickt, telefonisch ist er auf der Arbeit nicht zu erreichen. Ich kann von Glück sagen eine so liebevollen Partner zu haben. Es hat keine Std gedauert, da war er zu Hause, und hat sich auch für den nächsten Tag gleich mit frei genommen.

Es war für uns beide ein großer Schock und auch Schmerz. Ich bin aufgrund einer Insulin Resistenz und PCO Syndrom jahrelang überhaupt nicht schwanger geworden, und diese unverhoffte Schwangerschaft war unser größtes Glück.

Da die Beruhigungstablette, die mir die FA dann auch noch aufgedrückt hatte, langsam seine Wirkung tat, rief mein Partner bei meinem Arbeitgeber an um mich krank zu melden. Da kam dann nur: Warum geht se nicht selber ans Telefon, hat sie das sprechen verlernt? worauf nur erwiedert wurde, wir haben das Kind verloren. Kam noch ein: achso, naja dann entschuldigung, sollen die Krankmeldung schicken.

Nach einer schlaflosen Nacht, ging es heute Morgen zur Tagesklinik, zum vereinbarten Termin. Unsensibel bis zum geht nicht mehr am Empfang, die Nakose Ärztin schoß dann noch den Vogel ab mit dem Spruch: Solche Menschen wie sie behandeln wir eigentlich gar nicht (ok, wir haben beide hohes Übergewicht, aber deshalb gleich "sowas wie sie"?????? ) Aber läßt sich ja nun nicht ändern.

Im Op dann unter Tränen in Nakose versetzt worden, und nach dem Aufwachen wollte ich eigentlich nur noch raus. Die einzigen liebevollen Menschen dort waren die Schwestern im Aufwachraum... aber der Partner wurde strikt von einem fern gehalten.

Zum Abschluß kam noch der Arzt vorbei, und hat mich mit den Worten verabschiedet: ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag und mehr Erfolg beim nächsten mal.

Ich bin einfach nur sprachlos, schmerzerfüllt und verzweifelt. Mein Partner ist die ganze Zeit für mich da, und versucht unnötiger Weise für uns beide stark zu sein, was ihm zum Glück nicht durchgehend gelingt.

Mir graut vor der nächsten Zeit, und auch wenn ich grad heftige Schmerzen und Blutungen hab, brauchte ich doch irgendwie den Moment, diese 24 Stunden mal nieder zu schreiben.

Hat schonmal jemand ähnliches erlebt..und wie geht man damit um... mir scheint der Fall in die Tiefe grenzenlos.

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5. SSW brauner Ausfluss mit Gewebe

Guten Morgen! Ich habe eine Frage zum Thema Schwangerschaft, ich war vor 2 Wochen bei meiner Frauenärztin da ich positiv getestet habe. Am Ultraschall sah man nur die Fruchthöhle mit einer Größe von ca 1cm sonst nichts. Laut Ultraschall war ich da in der 5. SSW. Dann zwei Tage später hatte ich braunen Ausfluss mit braunem Gewebe. Allerdings keine Schmerzen!! Am nächsten Tag war es weg. Jetzt habe ich am Montag nächsten Termin... Hat jemand Erfahrung mit solch einem Ausfluss mit Gewebe in der 5.SSW? Habe Angst, dass es eine Fehlgeburt war... :-( Bin über jede Erfahrung dankbar!

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Ich hab mal eine Frage, hatte vor ca 5 Wochen eine Ausschabung. Aufgrund Blasensprung in der 16. Ssw :(

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Ich hatte vor 2 Wochen eine Ausschabung und würde gerne mit der Pille einfach so anfangen. Hab schon länger die Pille bei mir liegen weil ich damit anfangen wollte aber dann würde ich schwanger genau in dem Zyklus. Geht das die Pille einfach so anzufangen? War bei einer sehr inkompetenten Frauenärztin die mich in keinster Weise beraten konnte und mich nur schnell mit einem Rezept fürs Hormonpflaster "abgespeist" hat und zu dem ich auch keine Ahnung hab.

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Hallo Leute,

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Ich wollte noch nie Kinder haben und das hat sich bis heute nicht geändert. Klar, die Diagnose war trotzdem erst mal ein Dämpfer. Selbst wenn ich Kinder wollen würde, hätte ich wohl kaum eine Wahl. In letzter Zeit habe ich auch immer mehr Probleme mit der Pille bekommen (ohne Pille hätte ich vermutlich kaum noch meine Tage...) und die Pille hat früher echt gut alles geregelt (konnte die Uhr nach meiner Periode stellen...).

Mein Leben lang noch extra Hormone in mich rein schütten will ich aber eigentlich auch nicht. Aber ohne Pille ist es mir doch zu unsicher, ich bin in Sachen Verhütung lieber 100% sicher (oder halt 99,99%)...

Jetzt stelle ich mir schon länger die Frage:

Wenn ich eh so gut wie nicht schwanger werden kann, keine Kinder will, aber trotzdem sicher mit meinem Freund zusammen sein will, warum lasse ich mich nicht sterilisieren.

Machen Ärzte in Deutschland das bei kinderlosen Frauen unterhalb der Risiko-Alters-Gruppe? Was kostet mich das und würde die Kasse Teilkosten übernehmen? Was für Konsequenzen (außer dass ich nicht schwanger werden kann) hat eine Sterilisation? Wer von euch hat Erfahrungen?

Ich danke euch für eure Antworten.

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