Fehlerhafte Lohnabrechnungen

2 Antworten

Vergleiche doch mal die Werte in den geänderten Einkommensteuerbescheiden mit den ursprünglichen Bescheiden. Da könnte eigentlich nur der Bruttoverdienst unterschiedlich sein. Dann kannst Du Deinen Arbeitgeber fragen, worauf die Änderungen zurückzuführen sind. Dein Sachbearbeiter im Finanzamt kennt den Grund der Änderung nicht. Er hat lediglich eine Mitteilung von der Lohnsteuerstelle erhalten, Aber achte darauf, dass Dir Dein Arbeitgeber innerhalb der Einspruchsfrist die Auskunft gibt. Wenn die Bescheide nämlich fehlerhaft sind, ist eine Änderung nach der Einspruchsfrist nicht mehr möglich.

Was meinst du mit die Lohnabrechnungen stimmen überein?

Du hast in den Jahren 2006-2008 eine Steuererklärung gemacht und hast dort deine Lohnsteuerbescheinigung eingetragen.

Da FA hat jetzt eine Betriebsprüfung bei deinem (damaligen ?! ) Arbeitgeber gemacht und hat festgestellt dass er doe Löhne falsch abgerechnet hat, das hast du nicht zu verschulden ( ich gehe jetzt mal davon aus dass es für dich als Laie nicht ersichtlich war auf deinen Monatsabrechnungen ) aber bist davon betroffen, weil das FA jetzt die Möglichkeit hat auf Grund dieser Betriebsprüfung und den korrigierten Lohnabrechnungen deine Erklärungen für die oben angesprochenen Jahre zu ändern!

Natürlich bekommst du neue Steuerbescheide gegen die du Einspruch einlegen kannst aber da du davon ausgehen kannst dass die Betriebsprüfung korrekt abgelaufen ist wird dir das nichts bringen! Sehe es als Trost dass du , wenn es von vornerein richtige gemacht worden wäre , die Nachzahlung sowieso gehabt hättest!

Achte nur auf eventuelle Verzinsung der Nachzahlung und guck ob dein Arbeitgeber dir das kulanter Weise erstattet ( wovon ich nicht ausgehe haha sorry )!

ich tippe auf falsch ausgewiesene sozialversicherungsbeiträge oder freibeträge.

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@phsss

Warum soll er davon ausgehen können, dass die Betriebsprüfung korrekt gelaufen ist? Davon kann man bei keiner Betriebsprüfung so ohne weiteres ausgehen, die man nicht selbst begleitet hat!

Auf jeden Fall steht ihm ein volles Auskunftsrecht hinsichtlich derjenigen Informationen zu, die das Finanzamt jetzt verwertet haben will. An falschen SV-Beiträgen oder Freibeträgen wird es nicht gelegen haben; ich tippe eher auf unversteuerte geldwerte Vorteile, für die man den Arbeitgeber jetzt nicht mehr greifen kann, weil es ihn (rechtlich) nicht mehr gibt. Dann mag es zwar gerechtfertigt sein, die Steuer jetzt beim Arbeitnehmer zu holen (§ 41c Abs. 4 Satz 2 EStG), aber trotzdem steht dem das Recht zu, die Sache von A bis Z zu prüfen und sich mit Rechtsbehelf dagegen zu wehren. Und dazu gehört auch, alle Auskünfte und Informationen, die der Betriebsprüfer vom ehemaligen Arbeitgeber erhalten haben will, in Zweifel zu ziehen und einer eigenen Überprüfung und rechtlichen Würdigung zu unterziehen. Schließlich müssen diese Informationen nicht automatisch objektiv wahr sein, nur weil sie von einem Dritten stammen.

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