Fehlerhafte Heizkostenabrechnung basiert offenbar auf falschen Messungen - muss ich nachzahlen?

6 Antworten

Die Heizkosten der Jahre 2012 und 2014 dürften ähnlich ausfallen. 2013 war ein extremes Jahr mit für unsere Breiten sehr kaltem Winter Februar und März und einer extrem langen Heizperiode bis ca. Mitte Juni.

Der Unterschied in den Heizkosten kann allein für 2013 um 30 bis 50 Prozent höher ausfallen. Je nach Energieart, Gebäude, Region und Heizverhalten der Bewohner.

Zu den Fristen ist schon viel gesagt, du solltest auch mit dern anderen Hausbewohnern sprechen. Wenn die ähnliche hohe Nachzahlungen haben düfte es eher an den Temperaturen liegen. Lass dir aber auch vom Vermieter nachweisen, ob die Heizung ordentlich gewartet wurde (dafür muss ein Beleg vorliegen).

Du kannst erst mal dort anrufen. Du kannst Dich aber auch an den Mieterschutzbund wenden - ist zwar nicht kostenlos, aber dort sitzen auch Anwälte.

Ich hab das auch gemacht und brauchte die Rechnung erst mal nicht bezahlen.

Muss ich als Folgemieter nach einer Wohnungsräumung hohe Betriebskosten auf Grundlage einer...

... Pauschalverteilung mit dem Vormieter nachzahlen?

Hallo,

hier kommt was für Mietrecht-Experten:

Am 1. Dezember 2011 habe ich (als Mieter) meine aktuelle Wohnung bezogen. Mein Vormieter hatte die Wohnung erst nach einer Zwangsräumung verlassen.

Im Januar 2012 kam ein Mann von der Ista, las die Heizkörperzähler ab und tauschte sie aus.

Jetzt habe ich eine Nachzahlungsaufforderung für den Monat 12/2011 in Höhe von knapp 70 Euro erhalten (also für EINEN Monat). Die monatliche Nebenkostenvorauszahlung beträgt insgesamt 140 Euro (50 Euro Heizkosten + 90 Euro Betriebskosten).

Soweit ich es in der ista-Abrechnung erkennen kann, liegt die hohe Nachforderung an den hohen Heizkosten des Jahres 2011. Der Stand wurde NICHT bei meinem Einzug abgelesen. Die Heizkosten wurden stattdessen nach einer "Gradtagstabelle" gemäß gewissen Faktoren auf die Monate Januar - Dezember 2011 verteilt, wonach ich mit meinem "Dezember 2011" also 70 Euro nachzahlen soll.

Mein Vormieter + ich im Dezember 2011 haben laut Heizungszähler insgesamt "3,7 Einheiten" verheizt. Ich alleine allerdings habe seit Januar 2012 bis heute insgesamt nur 2,0 Einheiiten verbraucht (inkl. dem laut Tabelle kältesten Monat Januar), was mich nicht wundert, da ich extrem wenig heize (das große, mehrstöckige Haus ist gut isoliert und sehr warm).

Es ist offenkundig, dass ich für meinen Verschwender-Vormieter mitzahlen soll. MUSS ich das oder muss ich das nicht? Hätte man nach einer Wohnungsräumung nicht die Zählerstände ablesen müssen?

Es kommt hinzu, dass ich im Dezember 2011, meinem ersten Monat, auch noch 2 Wochen nicht da war, währenddessen die Heizkörper komplett aus waren und kein Tropfen Warmwasser lief.

Wie sieht die (rechtliche) Lage aus?

Vielen Dank !!

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Wie kann ich die Vorjahreswerte meiner Heizkostenverteilers ablesen. Wir haben solche Geräte an unseren Heizkörper. Ich finde keine Bedienungsanleitung?

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Hilfe, wir haben viel zu viel Nebenkosten bezahlt wegen Vermieterfehler

Hallo,

letztes Jahr mussten wir 800 Euro Nebenkosten nachzahlen. Haben die Abrechnung genau geprüft und es war alles schlüssig und stimmig. Die angefallenen Kosten (inkl. Gas und Wasser) waren alle im üblichen Rahmen, so dass wir die originalen Rechnungsbelege auch nicht eingesehen haben.

Dieses Jahr sollten wir wieder 400 Euro nachzahlen, bei Prüfung der Abrechnung fiel mir eine Unstimmigkeit auf. Hab den Vermieter darauf angesprochen und er versprach Prüfung. Am nächsten Tag kam er vorbei und sagte, er haben einen schweren Fehler gemacht, er hat nämlich alle Rechnungen ohne Kommentar an die ista geschickt und sich um die Abrechnung dann nicht weiter gekümmert. Die Gasrechnung ist aber zusammen für sein Privathaus und das Mietshaus und die ista hat den Gesamtbetrag als Heizkosten für das Mietshaus angenommen und auf die Mieter umgelegt. Mit anderen Worten, er hat sich (ohne es zu merken) all die Jahre sein privates Gas von den Mietern bezahlen lassen. Das ganze fiel nicht auf, da beide Häuser gut gedämmt sind und der Gesamtverbrauch beider Häuser ungefähr so hoch ist, wie bei einem normalen Haus.

Jetzt hat er die Abrechnung korrigiert und statt 400 Euro Nachzahlung bekommen wir 100 Euro zurück. Soweit so gut, nur die letzten Jahre haben wir auch jedes Jahr ca. 500 Euro zu viel gezahlt. Die alten Abrechnungen will er aber nicht anfassen, da das seiner Meinung nach verjährt ist.

Wie ist die Rechtslage? Pech gehabt (letzte Abrechnung war im Mai 2011)? Oder gibt es da einen Weg?

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Falsche Nebenkosten/Heizkostenabrechnung riesen Nachforderung!

Guten Abend!

Ich habe von meinen Ex-Vermietern für 2013 eine Nebenkostenabrechnung bekommen bei denen sich die Heizkosten verdoppelt haben. Bei gesenktem Heizverhalten. Insgesamt sind Nachforderungen von ca. 2.000 € aufgeführt (bei 2.650 €Vorauszahlung). Letztes Jahr (Abrechnung 2012) hatten wir 650 € Nachzahlung was eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlungen auf 250€ mtl. für eine 3 Zimmerwohnung mit 110 m² nach sich zog. Ende 2012 haben wir angefangen über den offenen Kamin zu heizen. 2013 haben wir im Wohnzimmer praktisch immer wenn die Temperatur über 20 C sein sollte über den Kamin und eine Windmaschine geheizt. Die Heizung hatte das Problem dass sie ca. in der oberen Hälfte (bis kurz unter das Thermostat) knallheiss gewesen ist in der unteren Hälfte meistens völlig kalt war. Es waren deswegen 2 mal Installateure da. Problem nicht gelöst. Das da irgendwas nicht stimmt ist klar. Der Ablesedienst sagt dass die genannten Umstände keine Auswirkung auf den Zähler haben kann und es stimmt dass wir von den Gesamtheizkosten (3 Einheiten + eine kleine Gewerbeeinheit vom Vermieter selbst genutzt) mehr als die Hälfte bezahlen sollen. Offensichtlich geht da kein Weg am Anwalt vorbei da auch die Ex-Vermieter in der Vergangenheit nicht gerade umgänglich waren bzw. ihre Interesse sofort über Anwälte durchgesetzt haben. Auf der Nebenkostenabrechnung sind z.B. die Leerstände auch nicht korrekt ausgewiesen, Warmwasser zu 100% umgelegt bzw. die Personenzahlen falsch (zu wenig)ausgewiesen etc. Ich habe der NK Abrechnung widersprochen und angekündigt dass ich keine Zahlungen leiste bis die NK nachvollziehbar und belegbar ist.

Nun zu meiner Frage/n:

Gehört die geschilderte Problematik zu einem Anwalt aus dem Mietrecht oder gibt es noch spezialisiertere Fachrichtungen was die Nebenkostenabrechnung/Heizkostenabrechnung angeht? Hat ev. jemand Erfahrungen mit falschen Ablesewerten auf den Zählern (übrigens von Techem) bzw. wie man sinnvoll dagegen vorgehen kann?? Oder aber sonstige Idee die helfen können?

Ich möchte möglichst gut vorbereitet in den Rechtsstreit gehen da es um echt viel Geld geht.

Vielen Dank im Voraus!!

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Heizkostenverteiler Brunata Metrona ungenau?

Hallo, wohne nun seit über 1 Jahr in einer Mietwohnung mit Heizkostenverteiler, von Metrona Optronic. Zahle jetzt für eine 62qm Wohnung nur für die Heizung 100 Euro monatlich. Bin jetzt keiner der 24 Grad braucht, mir reichen 20. Heize eigentlich das Schlafzimmer am meisten, aber der Heizkörper im Wohnzimmer hat fast genau soviel Verbrauch. So das was ich nicht verstehe ich habe bei meiner Wohnung 154 Striche verbraucht bei 62qm die Nachbarn haben lediglich 54 Striche verbraucht bei 76qm. Sie haben von 2012-2013 in meiner Wohnung gewohnt und hatten dort auch extrem hohe Werte. Wir sind im Sommer 2013 eingezogen genau nachdem die Heizkostenverteiler neu befüllt wurden.

So nun meine Frage hab ein wenig im Netz geschnüffelt und dort kam mal das Thema das die Heizkostenverteiler nach 5 Jahren getauscht werden müssen stimmt das?

Was mich wundert ist das an den Heizkostenverteiler Plomben vom Jahr 1987 verbaut sind. Habe gelesen das immer die vom aktuellen Jahr verbaut werden müssen. Oder muss man die Heizkostenverteiler zum befüllen gar nicht öffnen???? Sind Metrona Optronic.

Achja zum Ablesen und Befüllen kam Brunata von denen kam dann auch die Abrechnung.

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Steuererklärung - überschneiden von Zeiträumen auf Lohnsteuerbescheinigung

Hallo Zusammen, ich habe eine Frage zur Steuererklärung.

Ich habe im 04/2013 eine Nachzahlung meines Lohnes aus dem Jahr 2012 erhalten (es erfolgte ein Rechtsstreit und der AG musste den Lohn nachzahlen). Nun überschneiden sich die Zeiträume der Nachzahlung alter AG (01.03.-31.03. lt. Lohnsteuerbescheinigung) und meiner neuen Anstellung (auch hier 01.03. -...). Nun meine Frage - Muss ich die Nachzahlung als was anderes angeben oder gebe ich das trotzdem so an, auch wenn das Steuerprogramm es bemängelt? Vielleicht kann mir jemand helfen - ich danke euch schon einmal

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