Fehlerbetrachtung in der Physik

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2 Antworten

Fehlerquellen bei der Längenmessung:

a) Ableseungenauigkeit (typischerweise im Prozentbereich)

Fehlerquellen bei der Gewichtsmessung:

b) Verschmutzung oder Korrosion der Massestücke (in der Regel vernachlässigbar)

c) Ungenauigkeit der Erdbeschleunigung wegen Orts- und Höhenabhängigkeit (steht vermutlich in Deinem Physikbuch, im Promillebereich)

Systematische Fehlerquellen:

d) Abweichungen vom Hookeschen Gesetz bei starker Dehnung

Möglicherweise fallen Dir ja weitere Fehlerquellen auf, wenn Du die Versuchsdurchführung kritisch beobachtest.

Für a)-c) habe ich oben schon grobe Schätzungen angegeben. Du kannst Deine Fehlerabschätzungen jeweils als prozentuale Abweichung vom Messwert ausdrücken und dann einfach die prozentualen Fehler aufaddieren. Über den Daumen gepeilt dürfte da so ca. +/- 1% herauskommen.

Um d) herauszubekommen, müssen möglichst viele Messungen mit unterschiedlichen Massen gemacht und z.B. auf Millimeterpapier eingezeichnet werden. Durch Anlegen eines Lineals erkennt man sofort die zufälligen Fehler (Streuung der Punkte, Ausreisser) und die systematischen Fehler (gröbere Abweichung von der Geradenform).

Fehlerbehaftet sind alle gemessenen Größen: Länge (Auslenkung) und Gewicht der "Massestücke".

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