Fehler in Folgendem Satz? Ich kann ihn nicht Finden

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6 Antworten

Hallo lynxundaxe, vielleicht: Weil der schwerkranke Onkel kein Verb hat? ...um noch rechtzeitig zu unserem schwerkranken Onkel zu gelangen, der in jener ....

Grüße!

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Kommentar von lynxundaxe
09.10.2011, 12:07

Das könnte es sein! Ich danke dir vielmals ;)

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Bravo, carpentiero, der Fehler ist richtig erkannt worden, allerdings fehlt der Inifinitiv zu gelangen nicht dem Onkel, sondern der "um-zu"-Infinitivgruppe, die vom Subjekt wir in "die wir schnell gefahren waren" abhängt.

Da ist aber noch etwas nicht in Ordnung, etwas, das jedoch auch ein Tippfehler sein kann, nämlich das Präsens "versucht": Die Handlung liegt im zeitlichen Ablauf nach dem Sich-auf-die-Straße-Stellen , daher wäre ein Präteritum "versuchte" angebracht.

Selbst wenn stilistisch ein Plusquamperfekt gewollt war (auch zeitlich noch Spätereres - nicht gelungen war - steht ja im Plusquamperfekt), kann das nächste "hatte" darauf nicht mehr bezogen werden, da es sich um Gliedsätze verschiedener Grade handelt:

hatten wir auf einmal mitten im Wald einen [...] Mann gesehen, der uns [....] aufzuhalten versucht,

indem er sich vor uns mitten auf die Straße gestellt und die Kühnheit gehabt hatte, ...

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Rechtschreibfehler sind es Zwei: Jahrhundert und immer: Bei den Ortsnamen musst du noch Mal schauen.

Nahe ******Großgmain, ******wohin wir an den Wochenenden sehr oft mit unseren Eltern in einem sogenannten Landauer, welcher noch aus dem vorigen Jahrhundert stammte und der in einer für den Bau von Landauern berühmten Werkstätte in Elixhausen hergestellt worden war, unterwegs gewesen waren, hatten wir auf einmal mitten im Wald einen ungefähr vierzig- bis fünfundvierzigjährigen Mann gesehen, der uns, die wir ziemlich schnell bergab gefahren waren, um noch rechtzeitig zu unserem schwerkranken Onkel, der in jener Jagdhütte zu Hause gewesen war, die unser Großvater Anfang des Jahrhunderts einem Fürsten Lichtenstein abgekauft und für seine, wie er sich immer ausgedrückt hatte, philosophischen Zwecke ausgebaut hatte, aufzuhalten versucht, indem er sich vor uns mitten auf die Straße gestellt und die Kühnheit gehabt hatte, selbst den Pferden in das Geschirr zu greifen, um unseren Landauer zum Halten zu bringen, was ihm natürlich nicht gelungen war.

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Kommentar von lynxundaxe
09.10.2011, 12:05

Der Ortsname ist schon richtig geschrieben bei Jahrundert und immer habe ich mich einfach nur Vertippt (Meine Schuld)

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Vielleicht ist alles weit einfacher und gar kein Deutsch- sondern ein Geschichte-/Geo-Problem:

Fürsten von Lichtenstein hat's nie gegeben. Der Minnesänger Ulrich v.Lichtenstein war nur ein Ministeriale, auch anderen Lichtensteins waren keine Fürsten, im Gegensatz zu den Liechtensteins. Mit -ie- schreibt sich ja auch das Fürstentum. Wenn das nicht dein Tippfehler ist, könnte der Lehrer das gemeint haben, denn Bernhard schreibt korrekt "einem Fürsten Liechtensten" abgekauft.

Der Text ist aus dem "Stimmenimitator", Suhrkamp Taschenbuch Nr. 1473, S. 34

zu ergoogeln: http://tinyurl.com/d7mjdko

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Jahrhundert groß

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"Lichtenstein abgekauft und für seine, wie er sich imimer ausgedrückt hatte, philosophischen"

meinst du das i zuviel in immer?

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