Fehler bei Kündigung der Mietwohnung

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Dein Verweis ist ja richtig, da aber deine Kündigung erst Ende April erfolgte, zählt dieser Monat nicht mit. Das Mietverhältnis ist also korrekt mit Dreimonatsfrist zum 31. Juli gekündigt.

Da du bereits am 5, Juli die Wohnung übergeben hast (mit Schlüsseln) ist defacto damit dein Besitzrecht aufgehoben und der Vermieter hat ab da die freie Verfügung über die Wohnung. Nun kommt es darauf an, was ihr dazu vereinbart habt. Sollte bis 31.7. weiter Miete gezahlt werden oder nur bis 5. Juli? Jedenfalls ist ab Neuvermietung innert Juli von dir keine Miete zu zahlen.

Nun muss ich gleich noch ergänzen, nachdem ich las, dass du Ende März bereits gekündiugt hast. Das gibt natürlich ein ganz anderes Bild. Auch wenn du versehentlich 30.7. als Kündigungsziel schriebst, bleibt doch der 30.6. als das Datum, das gilt. Entscheidend ist, was gewollt war und dem geltenden Recht entspricht. Nun bliebe nur noch zu klären, wer die verspätete Rückgabe zu verantworten hat. Wenn der Vermieter, ist das sein Bier, deine Mietzahlung endet per 30. juni. Solltest du aber die Wohnung nicht fristgerecht geräumt haben, dürfte der Vermieter lediglich eine Nutzungsausfallentschädigung für diese 5 Tage verlangen nicht Miete.

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@albatros

Danke für deine Antwort. Das macht mir wieder Hoffnung. Ich werde nochmals mit dem Ex-Vermieter sprechen und versuchen eine gütliche, für beide tragbare Lösung zu finden. Stellt er sich weiter Stur, muss ich wohl einen Anwalt bemühen. Ich finde es immer wieder schade, wenn nach 15 Jahren Mietzeit ohne Probleme zum Schluss so etwas kommt.

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@joyce123

Ich habe gerade noch mal mit meinem Ex-Vermieter telefoniert. Er steht auf dem Standpunkt, dass mein Hinweis auf die dreimonatige Kündigungsfrist in meinem Kündigungsschreiben unwichtig sei. Er habe sich an den von mir genannten Kündigungstermin zu halten und das sei nunmal der 30.07. Auch dass ich die Wohnung seit dem 5.6. nicht mehr betreten kann, da ich seit dem keinen Schlüssel mehr habe, interessierte ihn nicht. Auf meinen Hinweis, dass es ja noch keinen Nachmieter gäbe und die Wohnung zur Zeit saniert wird und ich nicht für eine Mietsache bezahlen werde, die ich nicht mal nutzen kann, kam die Antwort, was zur Zeit mit der Wohnung passiert, hätte mich nicht zu interessieren. Er hat mir mit Klage gedroht. Da ich nicht viel Geld habe und auch keine Rechtsschutzversicherung, habe ich jetzt große Angst, das er tatsächlich Recht bekommt und ich auf den Kosten sitzen bleibe. Wie würdest du meine Chancen sehen, Recht zu bekommen?

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@joyce123

Der Vermieter irrt, es ist offensichtlich, dass es sich um einen Tippfehler handelt. Das ist substanziell durch den Hinweis auf die Dreimonatsfrist hinreichend belegt. Es gilt was gewollt ist. Wenn die Wohnung bereits jetzt saniert wird, bräuchtest du zumindest ab Beginn der Arbeit nix mehr zahlen, zumal die Wohnung mit Schlüsseln übergeben wurde. Erst wenn der V. tatsächlich klagen sollte, sehe ich Bedarf für Rechtsbeistand. Du könntest, da kein Vermögen und geringes Einkommen, zunächst beim AG Beratungsbeihilfe beantragen (für den RA), dann bräuchtest du nur max. 10 Euro zuzahlen. Den Vordruck könntest du auch online abrufen.Danach bei Bedarf über einen RA Prozesskostenhilfe beantragen, insofern sich das erfoderlich macht. Ich sehe im Großen und Ganzen deine Chancen zu obsiegen gut. Allerdings, Recht haben und Recht bekommen, sind zweierlei Fakten. Trotzdem sehe ich den Ausgang zu deinen Gunsten.

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Schlüsselübergabe am 05.07? Ja da hast du dir aber schon ein bisschen Ins Knie geschossen...wenn du die Wohnung zum 30.06 kündigst, muss bis dahin auch der Schlüssel beim Vermieter sein. So hattest du ja noch 5 Tage von Juli...ich glaub da hast du wenig Chancen.

ERSTENS: Fehler sind zulässig, wenn sie erkennbar sind. Dein Fehler war erkennbar, denn du hast auf Grundlage dieser Frist ein Datum "errechnet" und dich dabei verrechnet. So ein Fehler ist heilbar, zumal du ja hinterher den Vermieter darauf aufmerksam gemacht hast.

ZWEITENS: Die Schlüsselübergabe war im Monat nach dem gewünschten Vertragsende. Hmm, ich halte das für relativ neutral, denn du kannst daraus nichts schließen und er aber auch nicht. Wenn kein Nachmieter bereits wartet, ist es durchaus möglich auch verspätet die Übergabe zu machen. Wer hat den Termin denn vorgeschlagen? Bestimmt der Vermieter, richtig? ;) Ja ja der will dich abzocken, das ist klar. Ich würde NICHTS zahlen! und wenn es dann doch mal ernst wird, kannste ja Anwalt fragen.

Ich wollte damit sagen, dass der Vermieter sich nicht einfach das Datum aus deiner Kündigung nehmen darf, was ihm gefällt. Hätte er nämlich einen Nachmieter, dann hätte er garantiert den 30.06. bestätigt. ;) alles Verbrecher

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@ThomBer

Es gibt auch besserwisserische Mieter und deren Berater. Wenn Ende April die Kündigung für den 30.06.2012 durch die Mieterin beabsichtigt war, dann hat sie den letzten Termin für diese Kündigung aber ordentlich verpasst (Vorlage beim Vermieter spätestens am 04.04.2012) Deshalb ist die aktuelle Kündigung lediglich um einen Tag zu kurz gefasst aber trotzdem rechtskräftig. Ich bin ein Vermieter!

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Kostenübernahme nach Schimmelbeseitigung (Tapete, Schimmelmöbel etc) Vermieter trug Schuld durch Baumängel!?

Hallo Liebe Leute,

das wird jetzt ein Spezieller und langer Text und ich hoffe auf Anständigen Rat!

Zur Sachlage:

Im Wohnzimmer war an mehreren Stellen im Wohnzimmer Schimmel. Hervorgerufen durch fehlenden Dachüberstand am Haus und unzureichender Dämmung der Fassade.

Der Vermieter (der über mir Wohnt) hatte an den gleichen Stellen das Problem. Er hat sein Haus Rundum überarbeitet, d.h: - Neue Drinage - Dachüberstand hinzugefügt - Komplett neue Fassade (alte runter und neue Dämmung + putz etc. machen lassen) - Extra (seine Aussage) Anti Schimmel Zeug (bitumen oder so) an der Bodenplatte benutzt) - Die Stellen in mein Wohnzimmer beseitigt (Tapete und Putz ab) und nach Trocknung neu Verputzt) "Siehe bild im Anhang"

Soweit so gut!

Jetzt ist die Frage (Schimmel war jetzt 3 Jahre!!! im Wohnzimmer): Es riecht trotz gutem Lüften und viel Febreze immer noch muffig und stickig im Wohnzimmer, also gehe ich davon aus das die Möbel, wie Sofa (Stoff) Sideboards (die davor Standen), Schimmelsporen enthalten und entsorgt werden müssen. Auch die neu Geputzte-Stelle muss Tapeziert werden (eig das Komplette Zimmer wegen der Dauer der Schimmelbelastung) (Ja es war "Böser Schimmel)

Trägt der Vermieter (da es ja sein Verschulden war) die Kosten für die Tapete/ Farbe und für neue Möbel (Natürlich nur Preislich wie die alten Möbel minus Preisminderung durch "alter" der Möbel)???

Randfakten: - seid 1 Jahr Verminderte Miete (Nebenkosten entfallen)"80€" - Miete Normal 480€, im moent 400€ - Ich habe keine Hausratversicherung (die bei dem Fall eh nicht greift) - Finanziell sieht es bei mir extrem dünn aus, was das Kaufen der Dinge mir echt schwer macht. - Vermieter ist nicht auf Krawall gebürstet (sind per "DU"), heißt kein Gericht muss regeln. - In ein paar Tagen kommt es zum Gespräch wegen neuen Mietvertrag/ Mieterhöhung (was ja alle 2 Jahre machbar ist und bei mir "wegen dem Schimmel" nie gemacht wurde) - Nebenkostennachzahlung musste ich nie Zahlen wegen dem Schimmel - Alles Schriftlich abgesegnet - Hilfreiche Infos zu mein Fall, bezüglich die Kostenübernahme der Tapete und Möbel habe ich nicht gefunden

Euer Rat???

Wer hat da Ahnung oder Erfahrung? Ich bitte um knackige und gute Hilfe, also kein drum herum Gerede von wegen wer ist Schuld? Lüften etc. der Sachverhalt ist wie Oben geschrieben ja klar.

Ich würde bei dem Gespräch in paar Tagen mit dem Vermieter schon gerne dieses Thema ansprechen das er, oder seine Hausrat/ Gebäudeversicherung, zumindest die Kosten der Tapete/ Farbe zu übernehmen hat (Auch wenn die Renovierung des Hauses schon extrem Teuer war "30000€")

Kann ich mich da auf was Berufen? ggf. Beweise (Gerichtsurteil etc)

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung aber denke sollte alles gut geschildert sein :)

Ich bitte um schnelle Hilfe wenn möglich und bedanke mich bei jedem einzelnen der guten Rat hat :)

Liebe Grüße L.

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