Fehlende emotionale Liebe

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15 Antworten

Hallo Vorbereitung!

Bei den Griechen gab es vier Wörter für Liebe: storgḗ, érōs, philía und agápē. Sie kamen in den unterschiedlichsten Formen vor.

Bei der Aussage „Gott ist Liebe“ sowie in 1.Korinther 13:1 ff steht das Wort agápē. Professor William Barclay schreibt in seinem Buch "Aus dem Wortschatz des Neuen Testamentes" : „Agape hat etwas mit der Gesinnung zu tun; sie ist nicht einfach ein Gefühl, das ungebeten in unserem Herzen aufsteigt, sie ist ein Prinzip, nach dem wir bewusst leben. Agape hat entscheidend mit dem Willen zu tun.“ Es geht hier also um eine Liebe, die auf Prinzipien beruht, bei der aber auch starke Gefühle mitspielen können.

Eine Familie, in der eine herzliche Atmosphäre herrscht und in der alle zusammenhalten, ist etwas Schönes. Im Griechischen gab es das Wort storgḗ für die natürliche Zuneigung innerhalb der Familie. Auf diese Liebe legen wir als Christen großen Wert. Echte Liebe zur Familie zeigt sich beispielsweise darin, dass man für seine betagten Eltern da ist und die Verantwortung für seine Kinder übernimmt.

Die körperliche Liebe in der Ehe ist ein Geschenk Gottes (Spr. 5:15-17). Die Griechen hatten dafür das Wort érōs, das die Bibelschreiber aber nicht verwendeten.

Das griechische Wort für „Zuneigung“ oder „Freundschaft“ heißt philía. Freundschaften in der Gemeinde/Versammlung sind für uns alle wichtig. Doch in 2. Petrus 1:7 werden wir ermuntert, unsere „brüderliche Zuneigung“ (philadelphía, zusammengesetzt aus phílos [Freund] und adelphós [Bruder]) mit Liebe (agápē) zu koppeln. Das ist ein guter Rat für Freundschaften, die lange halten sollen.

Die Liebe, die uns als Christen zusammenschweißt, ist etwas ganz Besonderes. Der Apostel Paulus schrieb: „Eure Liebe sei ungeheuchelt. . . . Habt in brüderlicher Liebe innige Zuneigung zueinander“ (Röm. 12:9, 10). Unsere ungeheuchelte Liebe (agápē) ist keine reine Gefühlssache, sondern sie beruht auf biblischen Prinzipien. Paulus nennt sie hier in einem Atemzug mit "brüderlicher Liebe“ (philadelphía) und "inniger Zuneigung“ (philóstorgos, zusammengesetzt aus phílos und storgḗ). Ein Gelehrter beschreibt die „brüderliche Liebe“ so: „Innige Liebe, die Freundlichkeit und Mitgefühl zeigt sowie Hilfe anbietet.“

Kombiniert mit agápē entsteht das enge Zusammengehörigkeitsgefühl, das für Gottes Diener kennzeichnend ist (1. Thes. 4:9, 10). Der andere griechische Ausdruck (philóstorgos) - mit „inniger Zuneigung“ übersetzt - kommt in der Bibel nur ein Mal vor und beschreibt ein herzliches, inniges Verhältnis wie in einer Familie.

Was uns als Christen zusammenschweißt, ist ein Zusammenspiel von familiärer Liebe und Freundesliebe, die beide von biblischen Prinzipien geprägt sind. Weil wir uns als Familie fühlen, nennen wir uns Bruder und Schwester und meinen das auch so. Gleichzeitig sind unsere Glaubensbrüder unsere Freunde und wir halten uns im Umgang mit ihnen an biblische Prinzipien.

Jeder von uns kann seinen Beitrag dazu leisten, dass uns die Liebe, die das Markenzeichen der wahren Christenversammlung ist, noch mehr zusammenschweißt (Joh. 13:35).

Das Zusammenwirken der prinzipientreuen Liebe mit dem familiären Zusammengehörigkeitsgefühl und der Freundesliebe ist natürlich nicht gegenüber allen Glaubensbrüdern und -schwestern gleichermaßen ausgeprägt. Vieles hängt ab, davon, wie gut und wie lange man sich kennt, von Erfahrungen, erlebter Zusammenarbeit.

Ähnlich ist es mit unseren Empfindungen gegenüber Menschen, denen wir aus christlicher Nächstenliebe helfen. Zunächst ist die agapé vorhanden. Es kann sich, je nach der Reaktion der Menschen später eine Freundschaft oder ein familiäres Empfinden zusätzlich entwickeln.

Was kannst Du noch tun? Du kannst die Aufforderung des Apostels aus 2.Korinther 6 befolgen:

11 Unser Mund hat sich für euch aufgetan, Korinther, unser Herz ist weit geworden. 12 In uns ist es nicht zu eng für euch; eng ist es in eurem Herzen. 13 Lasst doch als Antwort darauf - ich rede wie zu meinen Kindern - auch euer Herz weit aufgehen!

Öffne Dich weit gegenüber Deinen Mitmenschen, innerhalb und außerhalb der Gemeinde, arbeite daran, dass zu der allein geschuldeten agápé ihnen gegenüber sich auch noch storgé und philía entwickeln.

Hier geht es ganz deutlich hervor das ohne Liebe auch Taten sinnlos sein können. Wenn ich gebe nur um eine gute Tat vollbracht zu haben ohne das ich es auch wirklich von ganzem Herzen tue dann wäre meine gute Tat nur aus eigennutz geschehen. Vielleicht nur um vor anderen gut dazustehen. Die liebe die tief aus dem Herzen kommt ist hiermit gemeint. Und es wird auch deutlich das die Liebe alles schaffen und verändern kann . Dazu gehört auch die zu Lieben die uns nicht so nahe stehen. Denn es sind alles Menschen wie du und ich. Nun zu Kapitel 13,1: In Kapitel 12 spricht Paulus über die mangelnde Liebe der Korinther im Umgang mit den geistlichen Gaben., in Kapitel 13 wird wahre Liebe definiert und in Kapitel 14 zeigt er wie die Liebe in die Tat umgetzt wird. Liebe ist wichtiger als alle geistlichen Gaben, die im Leib Christi ausgeübt werden. Großer Galube, Taten aus Opferbereitschaft und Wunder wirkende Kraft können ohne Liebe nur wenig bewirken. Es ist die Liebe , die unsere Taten und Gaben nützlich macht. Menschen haben zwar verschiedene Gaben, aber die Liebe steht jedem offen. Unsere Gesellschaft verwechselt Liebe und Lust. Anders als die Lust die sich nach innen richtet und auf uns selbst zielt, richtet sich Gottes Art der Liebe nach außen und gilt dem anderen. Sie ist völlig selbstlos. Diese Art der Liebe widerspricht unseren natürlichen Neigungen. Für uns ist es unmöglich diese Liebe zu haben, wenn Gott uns nicht hilft, unsere eigenen natürlichen Wünsche beiseite zu legen. Dann können wir andere lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Deshalb werden wir umso mehr Liebe anderen erweisen, je ähnlicher wir Christus werden. Für mich persönlich bedeutet diese Art von Liebe die bedingungslose Liebe. Aus Liebe zu geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten . Sei gesegnet Brighet

Du denkest du bist emotional desinteresiert. Aber das stimmt nicht. Du erkennst die Menschen schon emotional gut. Auch 1 Tod eines Menschen, würde dir unter dir Haut gehen. Du kannst es nur nicht zeigen. Versuche dich in deine Kindheit zu versetzen. Wie warst du da? Was war für dich wichtig? Nur so kannst du auch emotioneb, anderen gegenüber aufbauen. Es ist schwer. Ich weis das aus eigener Erfahrung. Aber es wird dir gelingen.

In 1.Kor 13,4-7 beschreibt Paulus die Liebe auch nicht unbedingt als Gefühl (=Emotion). Es kann auch unsere (intellektuelle) Einstellung (unsere Geisteshaltung) sein, aufgrund derer wir unseren Mitmenschen liebevoll so begegnen, wie Paulus es beschreibt.

Der eine Mensch ist eher emotional veranlagt, der andere eher intellektuell. Beides ist o.k. Und jeder soll und darf die Nächstenliebe gemäß seiner Veranlagung / Begabung leben. Keiner muss sich verbiegen.

Ich selbst bin eher intellektuell veranlagt. Emotional auf Menschen zuzugehen, fällt mir eher schwer. Ich finde das normal und tue nichts dagegen. Trotzdem kann ich den Menschen im Sinne von Paulus liebevoll begegnen, und ich kann mich von Gottes Liebe beschenken lassen und wieder auffüllen lassen, um dann wieder zu geben gemäß meiner Veranlagung.

Darum brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Kein Mensch ist dazu fähig, alle anderen Menschen in seinem Umfeld emotional zu lieben. Die Liebe, um die es hier geht, ist auch nicht die, die einen mit Freunden und geliebten Menschen verbindet, sondern die Nächstenliebe oder - mit einem anderen Begriff ausgedrückt - das Mitgefühl, die Fähigkeit, Menschen grundsätzlich anzunehmen, weil sie Menschen sind, und sie in gegenseitiger Achtung, Mitmenschlichkeit, Geduld und Hingabe zu erdulden, ob es leicht oder schwer fällt.

Wenn Du Dich darum bemühst - und niemand von uns ist darin perfekt ;-)) - bist Du auf dem richtigen Weg. Die Liebe zu Gott ist es ja und das Wissen darum, daß Du und alle anderen Menschen von Gott geliebt werden, die Dich auf diesen Weg bringen. Mehr brauchst Du nicht; es ist nicht nötig, über Deine menschlichen Möglichkeiten hinausgehen zu wollen. Gruß, q.

kutzersalm 02.09.2013, 09:28

Die Liebe, die Paulus meint ist eine Frucht des Geistes Gottes und damit erlernbar, wenn man unseren himmlischen Vater um seinen Geist bittet, fortwährend bittet.

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Holger1002 02.09.2013, 18:53
@kutzersalm

Erlernbar nicht, sondern man bekomt sie als Geschenk. Nicht für immer, sondern nur solange wir in seiner Gegenwart sind und und uns keine Sünde von ihm trennt.

In diesem Sinne verlieren wir diese Liebe, wenn wir nicht mit ihm in Kontakt stehen - oder wenn wir gesündigt haben und das nicht in Ordnung bringen. Dann kommt etwas zwischen uns und Gott - und dann geht ncihts mehr.

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Hier steht für "Liebe" die Agapä-Liebe - das ist die, die Gott gibt. Die absolut frei von Bedingungen ist, besonders davon, wie sich der andere verhält.

Das hat mit Emotionalität gar nichts zu tun. Im Gegenteil, diese Sorte Liebe ist ein Willensakt und beginnt da, wo Sympathie aufhört.

Aber wenn Du DIr viel Mühe gibst, ist das normalerweise eigenes Werk. Wir soltlen viel Zeit im Gebet mit Jesus Christus verbringen (am besten über seinem Wort), und dann gibt er uns diese überströmende Liebe.

Das mit dem Tod ist eine andere Sache. Der Tod seiner Frommen ist für den Herrn etwas kostbares. Psalm 116,15. Wir sollten uns immer freuen, wenn es jemand geschafft hat! Wenn dagegen Ungerettete sterben, ist das immer eine Katastrophe. Deshalb sollten wir zusehen, daß wir niemandem das Evangeluim schuldig bleiben.

KaeteK 07.09.2013, 12:40

Das hat mit Emotionalität gar nichts zu tun. Im Gegenteil, diese Sorte Liebe ist ein Willensakt und beginnt da, wo Sympathie aufhört

:-)

Zu wahrer Liebe gehört ein eindeutiger Wille, der auch gegen die Gefühle zu handeln bereit ist, wenn es denn sein muss Und doch: Eine Liebe ohne Gefühle ist eine arme Sache. Wenn ich mich ständig treten muss, um Liebe zu zeigen....

Von Gerrit Setzer aus bibelstudium.de

Der Herr macht alles gut, wenn wir Ihn lassen...

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Holger1002 07.09.2013, 14:28
@KaeteK

Nein, ich trete mich ja nicht. Aber ich warte nicht auf irgendwelche Gefühle - und wenn sie weg sind, ist halt Pech....

Wer sich Gott ausliefert und den ganzen Tag mit ihm in Verbindung steht, der bekommt von ihm die nötige Liebe - aber es ist wiederum ein Willensakt, sich zeit zu dieser Beziehung zum Herrn Jesus zu nehmen - und sich nicht vom Alltag überrollen zu lassen.

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Liebe zeigt sich in Taten, aber eine Tat muss nicht zwangsläufig immer mit Liebe zu tun haben. Moralischer Fanatismus ist keine Liebe! Der Mensch braucht Erlösung - Gottes Liebe ermöglicht es, alles andere geht an der befreienden Wahrheit vorbei. Die Liebe kam zu uns (nicht wir zu ihr) und wir würden auch nie etwas von echter Liebe wissen, wenn Gott sie uns nicht gezeigt hätte, bevor wir danach fragten - Römer 5,8: ''Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren''. Die Agape-Liebe ist die göttliche Liebe. Diese gründet sich auf einen Willensentschluss! Sie ist in der Lage auch da noch zu lieben, wo wir keine Sympathie, keine guten Gefühle mehr haben. Sei es in Bezug auf den Nächsten, den Bruder, die Schwester oder selbst gegenüber Gott. Agape, göttliche Liebe liebt die, die Liebe nötig haben. Darum hat Gott auch die Welt geliebt (Johannes 3,16). Alles Gute.

Wer sich Mühe gibt, der beweist schon Emotion.Denn dann gestehst du ja ein das dir etwas wichtig ist. Die Frage ist warum man sich Mühe gibt. Bist du dir wichtig, also willst du unbedingt gelobt werden von Gott? Oder sind deine Nächsten dir wichtig? Dein Umfeld interessiert dich nicht schreibst du. Das ändert man in dem man Interesse zeigt.Man kann nicht wirklich jemanden lieben den man gar nicht kennt. Und nur weil man dauernd zusammen ist, heisst das noch lange nicht man kennt sich. Oder weisst du was dir deine Freunde bedeuten? Warum sind es überhaupt deine Freunde? Würde es dir was ausmachen wenn sie weg sind?

Du schreibst zwar deine Liebe gemessen an 1Kor13 würde passen, das heisst du hälst dich für langmütig,freundlich,nicht willkürlich,nicht egoistisch und nicht verbittert,nicht nachtragend, nicht gehässig.Du schreibst auch du freust dich an der Wahrheit,erträgst alles , glaubst alles,hoffst alles und duldest alles.Aber du scheinst nicht zu wissen was das alles für einen Sinn hat.Gott will das die Menschen glücklich sind, willst du es auch?

Für die Atheisten verastehen diese Liebe nicht, darum Emotional. Man kann nicht mit einem Lust auf Liebe zu tun. Diese Liebe, durch 1. Korinther ist für die Rettung aus der Not und Leid. Die Liebe ist von Gott und nicht von Menschen. Darum wurde das Gebot gegeben: Du sollst niicht ehebrechen. Aber die Menschen r´brechen die Ehen, das ist Liebe? Was versteht man von der Liebe? Also, das Sex ist keine Liebe, darum brechen sie die Ehen. Wie kommt das, mit Homos? Ein furchbares Irrtum! Römer 1, 26 und 27:

:

  • 26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frauen verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.

Also diese emotionale Liebe ist ein gewaltiger Irrtum!

Hier ein schöner Spruch aus dem chinesischen Weisheitsschatz der das Wort Liebe ziemlich schön schilder: Ich wünschte ich wäre eine alte Steinbrücke über einem Bach, ich würde 500 Jahre Regen, 500 Jahre Schnee und 500 Jahre die glühende Sonne ertragen nur das sie(setze hier beliebige Person ein) ein einziges mal über mich hinweg schreitet.

Wenn du andere Menschen lieben willst so öffne dein Herz für diese. Versuch den Menschen zu helfen und finde die Freude am schenken. Aber sei auf der Hut und lass dich auf dieser Reise nicht von Schmarotzern ausnehmen ;)

Du musst auch bedenken das wir alle den selben Ursprung haben und den selben Weg, wieso sollten wir unseren Mitmenschen die Liebe verwehren die jeder von uns im Herzen tragt, aber in dieser materialistischen Welt der Wandlungen immer aufs neue verloren geht. Liebe den Tag, liebe den Moment mit seinen Licht-und Schattenseiten, spüre die kalten Lippen des Todes auf deinen, und erkenne das wir mit den altvorderen,den jetzigen und den kommenden Menschen verbunden sind, dann wirst du wahrhaftig lieben mit ganzer Seele.

Maik2 02.09.2013, 12:10

Aber sei auf der Hut und lass dich auf dieser Reise nicht von Schmarotzern ausnehmen ;)

Wenn dir einer das Hemd nehmen will, gib ihm noch den Mantel.

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Liebe ist als emotional definiert. Jede Liebe ist emotional. Die Bibel ist auch keine Autorität in der Definition von Begriffen. Mir scheint, die von dir zitierte Stelle meint mit "Liebe" eine Art idealisierte Einstellung zur Welt, eine Tugend. Aber auch in ethischen Fragen ist die Bibel keine Autorität.

woran erkennt man das man Menschen wirklich, von Herzen, emotional liebt.

Du kannst die Theorie aufstellen, dass du Menschen "wirklich von Herzen emotional liebst". Natürlich musst du die Theorie brauchbar definieren. Und dann kannst du sehen, wie gut die Theorie ist.

Was kann ich dagegen tun?

Wieso willst du etwas dagegen tun?

waldfrosch2 03.10.2013, 21:16

Liebe ist in der Bibel nicht emotional definiert .

Sicherlich ist die Bibel in ethischen Fragen eine Autorität ,die allerhöchste die es geben kann ,auch wenn dir dies ein Dorn im Auge zu sein scheint ...

Das erkennst du deutlich wenn du dich umschaust und erkennen willst wo und wer die Stimme (noch )erhebt gegen vieles was in der Welt als Längstens normal angesehen wird.( Abtreibung Euthanasie usw... ,...der Schutz der schwächsten eben .... Natürlich sind alleine die Existenz der Tugenden, dem Göttliche Ideal das dem Egoisten ein stetiger ärger sein muss ..

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DarkSepia 03.10.2013, 23:07
@waldfrosch2

Sicherlich ist die Bibel in ethischen Fragen eine Autorität

Aber höchstens eine ungerechtfertigte. Sie sollte es nicht sein. Sie ist für Moral so unnütze, wie für Medizin, weil die Autoren in beiden Gebieten höchst ungebildet waren.

Das erkennst du deutlich wenn du dich umschaust und erkennen willst wo und wer die Stimme (noch )erhebt gegen vieles was in der Welt als Längstens normal angesehen wird.

Zum Beispiel Humanisten gegen religiös motivierte Unterdrückung...

Abtreibung Euthanasie

Religion ist dagegen ein genauso schlechtes Argument, wie sie ein schlechtes Argument für Menschenopfer sind.

Natürlich sind alleine die Existenz der Tugenden, dem Göttliche Ideal das dem Egoisten ein stetiger ärger sein muss ..

Tugendethik kommt ohne einen Gott aus.

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Gegenfrage: Wieviel Zeit verbringst Du mit diesen Menschen? Wie viele Dinge tut Ihr gemeinsam? Im Gegensatz dazu: Wieviel Zeit verbringst Du vor Internet und Fernsehen und vernachlässigst emotionale Beziehungen???

Dass du dich mit dieser Frage beschäftigst, zeigt schon, dass du auf dem richtigen Weg bist. Wenn du lieblos wärst, würdest du diese Frage gar nicht stellen...

Vielleicht solltest du dich nicht zu sehr an dem Begriff "emotionale Liebe" aufhängen. Denn in der von dir angegebenen Stelle wird die Liebe mit ihren Eigenschaften beschrieben und da geht es nach meinem Verständnis weniger um Emotionen und Gefühle sondern um Bemühen, Taten und das Bestreben, Gottes Willen zu tun und andere so zu behandeln, wie Gott dies von uns verlangt.

2. Johannes 6 passt m.E. gut dazu: "Und darin besteht die Liebe, daß wir nach seinen Geboten wandeln; dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, daß ihr darin wandeln sollt."

  • Die Liebe von der hier die Rede ist ,haben die Taten als Parameter die daraus erfolgen ,mit Emotionen hat das nichts zu tun .

  • Glaube ist kein Gefühl !

  • Die Liebe Gottes wirkt hier durch deinen Glauben und wird somit jedem offenbar :

Der Glaube muss sich durch die Tat beweisen:

14 Liebe Brüder und Schwestern! Welchen Wert hat es, wenn jemand behauptet, an Christus zu glauben, aber an seinen Taten ist das nicht zu erkennen! Kann ihn ein solcher Glaube vor Gottes Urteil retten? 15 Stellt euch vor, in eurer Gemeinde sind einige in Not. Sie haben weder etwas anzuziehen noch genug zu essen. 16 Wenn nun einer von euch zu ihnen sagt: "Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!", was nützt ihnen das, wenn ihr ihnen nicht gebt, was sie zum Leben brauchen? 17 Genauso nutzlos ist ein Glaube, der sich nicht in der Liebe zum Mitmenschen beweist: Er ist tot. 18 Nun könnte jemand sagen: "Der eine glaubt, und der andere tut Gutes." Ihm müsste ich antworten: "Zeig doch einmal deinen Glauben her, der keine guten Taten hervorbringt! Meinen Glauben kann ich dir zeigen. Du brauchst dir nur anzusehen, was ich tue." 19

Vorerst eine Gegenfrage: Du übersetzt ein griechisches Wort aus dem Urtext mit "emotionaler Liebe"? Könnte es sein, dass Du deshalb nicht zu Recht damit kommst? Liebe Grüße

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