Fehldiagnose Schizophrenie?

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7 Antworten

Nehmen wir doch einmal an, es war genauso,  wie Du es beschreibst.

Dann gehörst Du mit der Fehldiagnose zu einer ziemlich großen Gruppe von Patienten, die unter Willkürmaßnahmen in der Psychiatrie zu leiden haben.

Als Beleg folgender Link:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychiatrie-der-verirrte-blick-in-die-seele-1.913350

Es gibt heute sicher viele Psychiater, die die enge, rein medizinische Sicht auf
psycho-soziale Abweichungen überwunden haben und z.B.  eine medikamentöse Therapie nur als eine Behandlungsart unter vielen betrachten.

 Aber leider gibt es auch noch sehr häufig das „Kästchendenken“,
bei dem es vor allem darum geht, den Patienten ein Etikett anzuheften, statt
sich von der einmaligen Individualität eines Menschen überraschen zulassen.

Ich würde mich an Deiner Stelle um einen Termin in einer Praxis für psycho- somatische Medizin und Psychotherapie bemühen. Wie weit das für Dich eine Möglichkeit wäre, kann ich bei dieser „Faktenlage“ natürlich nicht beurteilen.

Wünsche Dir vertrauensvolle, verständnisvolle Gespräche und guten Mut.

Na ja, du schreibst selbst von einem starken Alkoholrausch. Und du wurdest nicht einfach in eine Ausnüchterungszelle gebracht, sondern in die Psychiatrie. Vermutlich weil du eine akute alkoholinduzierte Psychose hattest. Denn sonst wird man wegen Alkoholrausches nicht in die Psychiatrie eingewiesen.

Und so was ist halt oft nicht gut zu unterscheiden zwischen einer echten Schiozphrenie und einer alkoholbedingten akuten Psychose.  Ich schätze, du hast bei deiner Frage einiges vornehm unterschlagen. Wenn du am nächsten Morgen wieder klar gewesen wärest, wärst du auch entlassen worden.

Wahrscheinlich haben die Ärzte nach bestem Wissen und GEwissen gehandelt, nach den Regeln fachlichen Könnens gearbeitet.

Die Ärzte dort wollen auch nicht, dass du etwas zugibst. Sie sind keine Polizisten. Sie werden schon ihre Gründe gehabt haben.

Statt die Ärzte als Kriminelle zu bezeichnen, solltest du dringend deinen eigenen Alk,konsum hinterfrragen. Denn einfach so nach ein paar Glas Wein bekommt niemand einen psychoseähnlichen Zustand.

Der einzige, der wirklich wissen kann, was ist und was nicht ist, bist du selbst. Wenn es so zutrifft, wie du es sagst, dann ist deine Empörung über diese Ärzte nachvollziehbar.

Ganz allgemein ist eine festgestellte Schizophrenie relativ häufig eine Fehldiagnose. Manchmal sind es übersehene Probleme mit der Schilddrüse, manchmal sind es Fehlfunktionen des Stoffwechsels irgendwo, manchmal auch Vergiftungen, und manchmal auch ärztliche Inkompetenz.

Auch wenn solche Fehldiagnosen keineswegs die Regel sind, geben sie dennoch selbst in sehr symptombehafteten Fällen ausreichend Anlaß, sich nicht mit einer 0815-Diagnose zufrieden zu geben.

Will man eine solche Diagnose korrigiert haben, dann hilft eigentlich nur eine objetive Überprüfung durch andere Psychiater.

Vielleicht haben die das getan um mich aus der Reserve zu locken und dachten ich würde irgendwas zugeben.

… Für mich sind diese Ärzte dort Kriminelle.

Nun, wenn du schon fragst. Also, für mich klingen deine obigen Sätze schon ein wenig so, als ob da eine schizophrene Erkrankung vorliegen könnte. Verdächtigung, Angst vor einer Verschwörung gegen dich, sowas in der Art hat schon ein wenig was von schizophrenen Symptomen.

Ich denke, es wäre gut, wenn du den Ärzten zuhören würdest. Die wollen dir helfen.

Naja, gehört habe ich von solchen Vorgehensweisen noch nicht. Vielleicht gehst du noch mal zu einem anderen Arzt? Ansonsten könnte ich mir schon evtl. schon vorstellen das du tatsächlich ein Problem hast und unter Wahnvorstellungen leidest. Aber wie gesagt, ich kenne dich nicht, und rate dir deshalb einen anderen Facharzt aufzusuchen.

Hallo PsychKG,

Na ja, irgendwas muss ja wohl gewesen sein. Mit einem einfachen Rausch kommst Du wohl eher nicht in die Psychitrie. Und wenn Du im Rausch so auffällig warst, dass Du da reinkamst, dann gab es ja wohl einen Grund. Woher willst Du wissen was Deine Schwester gesagt hat? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein verantwortungsbewusster Psychiater seine Diagnose auf eine Aussage eines Angehörigen oder aus dem Umfeld stützt. Was diese Leute von Otto-Normalbürgern unterscheidet ist, dass sie sich ihr eigenes Urteil bilden und eben genau nicht nachplappern, was Andere ihnen erzählen. Und nur weil jemand mal Stimmen hört kommt er bestimmt nicht in die geschlossene Psychiatrie.

Kommt mir vor, als würdest Du hier ziemichen Unsinn schreiben!

LG

Das ist schlimm und hört sich kriminell an. Geh ohne das wissen von deinen Angehörigen zu einem anderen Arzt, und lass dich dort erneut diagnostizieren :)

aber nüchtern sollte der Fragesteller schon sei....

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