Fehlbehandlung durch Hausarzt.Er hatte über Jahre meine psy. Erkrankung behandelt. Jetzt habe ich irreversible Schäden. Bringt es was zu klagen oder €Einigung?

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14 Antworten

Ich könnte mir vorstellen, dass es auch an dir liegt wenn du dich mit einer psychischen Erkrankung an einen Allgemeinmediziner wendest anstatt an einen Facharzt. Die Frage ist zudem derart verallgemeinernd erstellt, ohne genauer Hintergründen, dass das nicht zu beantworten ist. Für eine aussagekräfte Sichtweise bedarf es ohnehin einem rechtlichen Beistand der die Umstände prüft und keinem Laienportal.

Ein Hausarzt der eine psychische Erkrankung behandelt ?

Das mußt Du schon mal genauer erklären was da bei wem vorgefallen ist. Auf jetziger Basis hast Du keine Chance, da auch Dein Anwalt keinen Ansatz für eine Klage hätte.

Niemand kann dir eine Antwort aufgrund so spärlicher Informationen geben. Außerdem ist das Thema viel zu komplex. Du mußt einen Rechtsanwalt konsultieren. Nur bei genauer Kenntnis des Sachverhaltes kann ein Rechtsanwalt grob einschätzen, ob du eine Chance hast. Eine Gewähr für ein für dich erfolgreiches Gerichtsverfahren hast du trotzdem nicht. Jeder Prozess birgt ein Risiko in sich und das hat (meistens) nichts mit der Fähigkeit des Rechtsanwaltes zu tun. Gerichte entscheiden nach der Sach-, Rechts- und Beweislage.

Solche Prozesse sind sehr langwierig, nervenaufreibend und kosten sehr viel Geld, wenn du den Prozess verlierst.

Du mußt dem Arzt beweisen, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen deinen jetzigen Beschwerden und seiner angeblichen Falschbehandlung besteht. Dafür benötigst du ein Sachverständigengutachten. Die Versicherung des Arztes wird ein Gegengutachten erstellen lassen und dann wird es vermutlich noch weitere Gegengutachten zu den Gegengutachten geben.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg!

Zunächst mal musst du nachweisen können, dass der Arzt einen Fehler gemacht hat und welcher Schaden dir dadurch konkret entstanden ist

Hast du irgendwelche Beweise für deine Behauptung, dass dein Hausarzt Schuld ist?

Und noch eine Frage, warum bist du denn in all den Jahren nicht selbst mal zum Facharzt gegangen?

Nach deiner letzten Frage warst du beim Neurologen in Behandlung. Was willst du denn gegen deinen Hausarzt unternehmen?

ein Hausarzt darf  eine psychische Erkrankung gar nicht behandeln, höchstens mit behandeln, sprich z.B.  Medikamente verschreiben!

wieso warst du deswegen überhaupt Jahre lang bei ihm, ist dir nicht mal in den Sinn gekommen, zu einem "Facharzt" zu gehen?

nein Wonneproppen,

ein Hausarzt darf psychische Erkrankungen behandeln, er darf sogar eine Herztransplantation machen, wenn er es kann.

Aber: jeder Arzt sollte seine Grenzen kennen und ggf. bei Erreichen dieser, eine/n FachkollegIn hinzuziehen, so ist die Rechtslage!

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@synapse1947

Da weißt du mehr als ich!

Warum überweisen dann die Hausärzte eigentlich?

ein Hausarzt darf eine Herztranplation machen?

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Du widersprichst dir selbst.....erst behandelt dich der Hausarzt falsch, und vorher war es der Neurologe.

Dann hast du selbständig dein Medikament abgesetzt und beschwerst dich darüber, dass der Arzt dich dabei nicht unterstützt.

Was willst du denn? Bist du dann zufrieden, wenn der Arzt nach deiner Nase springt?

Sorry, aber es würde dir keiner helfen können bei einer Klage.....die kann Jahre dauern

https://www.gutefrage.net/frage/habe-ich-gute-chancen-nach-16-monate-einnahme-von-seroquel-50mg-seit-einer-woche-abgesetzt-meine-tardive-dystonie--in-den-griff-zu-kriegen-?foundIn=user-profile-question-listing

Vielleicht beschreibst du mal genauer, was passiert ist. Mit so ein paar hingeworfenen Begriffen kann man nicht wirklich was anfangen.

Also ich wurde von meinem HAUS Arzt mit Neuroleptika behandelt, obwohl er kein Psychiater ist. In extrem hohen und unverantwortlichen Dosen, haben mir mehrere Ärzte bestätigt. Jetzt habe ich einen Tremor der nicht weggeht, sowie Dystonie und tardive Dyskenesien.

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@asthmagott92

Wenn du das nachweisen kannst, dann könnte eine Klage eventuell erfolgreich sein. Aber dazu brauchst du einen sehr guten Anwalt, der sich auf diesem Gebiet wirklich auskennt. Der kann dir dann auch genauer sagen, ob eine Klage erfolgversprechend ist oder nicht.

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@asthmagott92

Also ich wurde von meinem HAUS Arzt mit Neuroleptika behandelt, obwohl er kein Psychiater ist. In extrem hohen und unverantwortlichen Dosen, haben mir mehrere Ärzte bestätigt. Jetzt habe ich einen Tremor der nicht weggeht, sowie Dystonie und tardive Dyskenesien.

Und trotz allem hast du dich jahrelang von deinem "HAUS Arzt" behandeln lassen.

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In deiner Frage zuvor war es noch ein Neurologe und zudem hast die Medikamente dort selbstaendig ohne Absprache mit Arzt abgesetzt...also....beschwer Dich daher nicht.

Frag das einen Fach Anwalt

Bringt es was zu klagen?

Das kann dir jemand verraten der juristische Ahnung hat und VOrALLEM die Situation kennt

Du erwartest doch keine aussagekräftigen antworten wenn du nur ein paar Satz Fetzen in den Raum wirfst

wenn du geld hast, lohnt es sich zu klagen

wenn du keinen vernünftigen anwalt bezahlen kannst, eher nicht

weil du keine chance hast

medizinern etwas zu beweisen, ist das schwierigste, was du vor gericht machen kannst

bei meinem opa war die sache eigentlich sonnenklar

er musste nur 5 jahre klagen und es war schwierig und sein anwalt war sehr, sehr gut

Nein das würde nichts bringen. Du müsstest es beweisen können, dass er dich falsch behandelt hat, wobei ein HA eben nicht ein Facharzt für Pschiatrie ist.

Er hätte dich zum Psychologen, Neurologen überweisen müssen oder sollen.

So hat er ja versucht dir zu Helfen. Du selbst bist mit verantwortlich, wenn du dich nicht um einen Platz beim Psychologen bemüht hast.

Im Grunde kannst du deinen HA dankbar sein, dass er versuchte dir zu Helfen.

Gut er ist eben nicht der Facharzt dafür, das könnte man ihn Anlasten, dass er als Allgemeinmediziner dich auf der  Psyche hin behandelt hat.

Aber du warst ja damit einverstanden.

Das würde schwieirg werden gegen ihn vorzugehen. Die Medikamente kannst du Absetzten, dann verschwinden auch die Nebenwirkungen.

Lunge vom Lungenfacharzt untersuchen lassen. Psychopharmaka haben eben solche Nebenwirkungen, die verschwinden aber nach Absetzen des Medis.

Du kannst in eine Klinik gehen die das Medi langsam Absetzen, falls im Beipackzettel steht: Suchtgefahr.

irreversible kann eigendlich nicht sein.

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