Feetnetz wie geht das?

5 Antworten

Hallo Otiv49,

die Versorgung über Festnetz wird meist unterirdisch realisiert. Masten gibt es zwar auch, aber nicht mehr so viele. Dennoch kannst du das teilweise noch sehen. Das sind dann Holzmasten, zwischen denen ein Kabel gespannt ist.

Bei der Frage was DSL ist, wird es dann schon komplizierter. Das ist eine Reihe von unterschiedlichen Übertragungs-Standards. Auf jeden Fall werden hier digitale Signale bzw. Datenpakete zwischen den Usern geschickt werden. Das besondere hier ist, dass du gleichzeitig telefonieren und surfen über eine Leitung kannst.

Darüber hinaus sind die Übertragungsgeschwindigkeiten wesentlich höher als bei den alten analogen Modems oder auch bei ISDN. Und durch verschiedene Techniken wird die auch immer weiter erhöht.

ich hoffe, das hilft für den Anfang weiter.

Gruß Kai M. von Telekom hilft

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Stimmt es, dass die Telekom nun Festnetz über Funk ausbauen möchte?

Ich bin mir nicht sicher ob es genau dieTelekom war...

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@Otiv49

Ich sag mal so: Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber was meinst du genau? Festnetztelefonie oder DSL? Dennoch bleibe ich dabei: Beides kann ich mir nicht vorstellen und ich habe auch noch nichts davon gehört.

Gruß Kai M. von Telekom hilft

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Das alte, analoge Festnetz, das mitlerweile durch einen digitalen Nachfolger größtenteils ersetzt wurde funktionierte so: Das Telefon, das bei den teilnehmern stand besaß einen kleinen Lautsprecher und ein kohle-mikrofon, im grunde eine kleine dose, gefüllt mit Kohlekrümeln durch die ein strom fließen kann, darüber eine membran, welche die Schallwellen in Druckimpulse auf die Kohlekrümel wandelt, die dadurch abwechseld lockerer und fester aufeinander gedrückt werden. Hierduch ändert sich der Widerstand der "Sprechkapsel" mit den Schallwellen ändert, und fließt da ein Strom hindurch. ändert sich auch dieser mit den Schallwellen. an diese Leitung ist dann üner einen speziell geschalteten Trafo auch ein kleiner Lautsprecher, die Hörkapsel angeschaltet, die, ändert sich der Strom in der zuleitung daraus wieder Schall erzeugt. Dieses Telefon ist dann über 2 durchgehende, und nur von je einem Teilnehmer benutzten drähten zum Telefonamt verbunden. Dort wurden anfangs zumeist durch Frauen die Drähte der Telefonkunden zusammengesteckt, die miteinander sprechen wollten. Hierzu war in den Telefonen zunächst ein kleiner Generator drin, der im Wählersaal eine Glocke erklingen ließ. Das Fräulein vom Amt dfragte dann, mit wem der Anrufer verbunden werden will. Später kam dann in den Telefonapperat eine Wählscheibe. welche durch jeweils eine Reihe von Kurzschlüssen die Zahlen an eine rafinierte RelaisSchaltung übertrug, welche den Job der "Klingelfee" übernahm, aber so lange es dieses analoge Telefon gab, blieben die 2 "privaten2 Drähte zwischen Zentrale und Teilnehmer.

So wurden in den Städten armdicke Kabel mit bis zu 1000 Kabelpaaren vergraben, bzw über Land Masten aufgestellt, die eiserne Querstäbe mit Pozellanisolatoren hatten, an denen die Adernpaare befestigt wurden. Und da jeder sein eigenes Adrernpaar hatte, war dies eine recht teure Angelegenheit. Hatte das nächste Dorf 40 Telefonansxchlüsse, mussten viele Masten entlang der Straßen aufgestellt werden, an denen dann 80 Drähte entlang der ganzen Strecke vom Dorf zum nächsten Fernmeldeamt gespannt werden mussten.

Im 2. Weltkrieg sollten dann Luftschutz-Meldungen in die Städte übertragen werden, die aber nicht über Radiosender gehen sollten, damit der Feind nicht mitbekommt, dass man gewarnt ist. Da kam jemand auf die Idee, HF-Signale auf die vorhandenen Telefonleitungen zu packen, die dann jeder mit Telefonanschluss mit einem Radio abhören kann.

Das war dann der Grundstein für DSL, da man eben auf Radiosignale auch digitale Daten in beiden Richtungen übertragen kann. Später erfand man auch eine Sprachübertragung über dieses Internet-Protokoll, was es dann ermöglichte, auf die privaten 2 Drähte zwischen Telefonamt und Teilnehmer zu verzichten. Jetzt können alle in den selben Draht Senden und Empfangen. Damit wurden dann auch Telefongespräche erheblich billiger, mussten doch früher bei einem Ferngespräch dises Adernpaar über die ganze Strecke verbunden werden, und kommte dann nur in dieser Zeit von 2 Leuten verwendet werden. So ein Adernpaar "mietete" man quasi exklusiv an, wollte man z.B. nach Amerika telefonieren-. Das kostete dann etwa 4 Cent für jede Sekunde!. Heute wird aber eben auch das Telefon genau wie jede Werbseite als Daten auf digitalem Wege in ein zusammen mit vielen anderen genutztes Kabel gesendet. Wählst du eine Nummer, wird diese quasi wie der Aufruf einer Webseite an den Telefon-Server übermittelt, dieser ermittelt daraus die IP-Adresse des entfernten Telefons und übermittelt dann die digitalen Gesprächsdaten an dieses entfernte Telefon - bzw den DSL-Router an dem jetzt das Telefon angeschlossen ist, das daraus wieder die analogen Tonsignale zu erzeugen.

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Ja schon, aber geht das dann von unten nach oben in den Mast?

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@Otiv49

Sowahl als auch. Eimal von unten nach oben und eimal andersrum. Muss ja wieder zurück.

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@compu60

Okay und weisst du auch wie Sender und Empfänger verbunden werden?

Ansonsten danke ich dir für deine Auskünfte ;)

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@Otiv49

Da ist nichts mit Sender und Empfänger . Einfach Kabel.

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Mein Festnetz-Telefon ist ins Klo gefallen. Ist es noch zu retten?

Heute ist mir dummerweise mein Festnetz-Telefon ins Klo gefallen. Es war ein paar Sekunden dort drinnen. Ich hab es sofort rausgenommen, die Batterien rausgenommen und erstmal mit einem Handtuch getrocknet. Danach habe ich es geföhnt. Ich habe es nun einige Zeit trocknen lassen und die Batterien wieder ins Telefon getan.
Es ist nichts passiert :-(

Ich habe gelesen, dass man Handys in diesem Falle in Reis legen soll. Funktioniert das beim Festnetz-Telefon auch?

War das Föhnen ein Fehler? Denn Heizung und co. sind ja dabei tabu.

Habt ihr noch andere Tipps wie es wieder funktionieren könnte?

Ich habe auch gelesen, dass man es mit Alkohol reinigen soll. Hilft das? Und was genau muss man reinigen?

Danke schonmal im Voraus:-)

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