Faust Gelehrtentragödie Welches Menschenbild wird vertreten?

1 Antwort

Die Begründung ist falsch. Nach unendlichem Wissen streben beide, es kommt drauf aus welchem Grund man unendliches Wissen haben möchte. Nach göttlicher Sphäre strebt kein Teufel. Wozu dann auch. Es sei denn, da stecken unredliche Absichten dahinter.

Gerade dieZweifel gehören in die göttliche Sphäre, wenn man als Beispiel nimmt, der vor seiner Kreuzigung heftigst an seinem Schicksal und Gott gezweifelt hat.

Die Begründung ist falsch. Nach unendlichem Wissen streben beide, es kommt drauf aus welchem Grund man unendliches Wissen haben möchte. Nach göttlicher Sphäre strebt kein Teufel. Wozu dann auch. Es sei denn, da stecken unredliche Absichten dahinter.

Und wie sollte ausgerechnet ein Teufel
unredliche Absichten haben.

Gerade dieZweifel gehören in die göttliche Sphäre, wenn man als Beispiel nimmt, der vor seiner Kreuzigung heftigst an seinem Schicksal und Gott gezweifelt hat.

Wenn man den chritstlichen Humbug für bare Münze nimmt.
Muss man aber nicht.

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@Tannibi

es geht nicht darum, was Humbug ist oder nicht, das gehört dann rein in den Aufsatz, wenn eine persönliche Stellungnahme gefordert ist.

Ich hoffe, dass der Fragesteller versteht, dass es nicht um meine Meinung geht, sondern darum, wie damals der Autor das hat darstellen wollen.

Leider geht es dann auch darum, eine gute Note in Deutsch zu ergattern, und dann geht es eben nicht darum, seine Meinung zu äußern, sondern wie das zu interpretieren ist, wie es die Mehrheit der Gelehrten sieht. Interpretationshilfen dazu kann man auch im Internet nachgoogeln.

Glaube mir, ich habe mich oft genug in die Nesseln gesetzt, weil ich finde, dass man Künstler nicht überinterpretieren darf (Autoren, Maler, Musiker). Und das ich als durchaus damals denkender Schüler auch mal was anders sehen darf, als die Deutschlehrerin. Ein Deutschlehrer hat das so nicht gesehen, Setzen vier. Meine Deutschlehrerin in der Oberstufe war da anders. Wenn du es schlüssig begründen kannst, hast du trotzdem eine gute Note bekommen...

Einer der beste Aussprüche dazu habe ich von Fredy Mercury: In einem Interview sagte er, er wäre überrascht gewesen, was man alles in Bohemian Rhapsody reininterpretiert. Er spielte einfach gerne mit Worten und sagte im Interview: Das Wort "Beelzebub" gefiel mir einfach, also habe ich gegucckt, wie ich es einbauen kann - welche Texte noch dazu passen.

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@Elizabeth2
es geht nicht darum, was Humbug ist oder nicht, das gehört dann rein in den Aufsatz, wenn eine persönliche Stellungnahme gefordert ist.

Wenn man den Humbug glaubt. Sonst nicht.
Eine Person kann doch keine persönliche Stellungnahme
abgeben, die etwas enthält, was sie nicht glaubt. Wenn man die
Bibel einfach für ein Märchenbuch hält, warum sollte man
sie dann zitieren?

Das ist jetzt natürlich nur die logische Seite.
Im Abitur sollte man so schreiben, dass man
die bestmögliche Note bekommt; sie ist alles was zählt.
Das steht aber auf einem anderen Blatt.

Und ich muss auch zugeben, dass ich die Laberfächer
so bald wie möglich abgewählt habe, um die Abiturnote
nicht dem Zufall zu überantworten.

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@Tannibi

da hast du mich falsch verstanden: es gehört in eine persönliche Stellungnahme hinein, WENN man an den Humbug nicht glaubt, bzw. wenn man ihn glaubt. Völlig wurscht. Da darf man dann seine Meinung äußern. In einer Interpretationsfrage, wie das der Autor gesehen haben könnte, gehört das nicht rein.

Auch Mathe ist Zufallsprinzip. Der eine bewertet die korrekte Lösung hoch, der andere beurteilt den Lösungsweg mehr, auch wenn die Lösung an sich falsch ist. Das gilt eher nicht im Abitur, da gibt es ja Regeln, aber wenn du als Schüler daran scheiterst in den unteren Klassen, hast du ja keinen Ansatz mehr, Mathe interessant zu finden. Da scheiterst du dann daran, weil du keinen Bock mehr drauf hast oder schlechte Lehrer hattest.

In Deutsch wird auch nicht viel dem Zufall im Abitur überlassen, weil es auch hier Regeln gibt, die man anwenden muss, um ein Gedicht oder sonstwas zu interpretieren.

Der eine kann dies besser, der andere das.

Aber du musst im Fach in Deutsch in der Lage sein, über das hinauszugehen, was du für dich als richtig empfindest. Du musst dich in die Zeit und Lage derjenigen hineinversetzen können, die damals ein anderes Weltbild hatten. Das ist (auch) Deutsch.

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@Elizabeth2

Du schriebst:

"Die Begründung ist falsch. [...]

Gerade dieZweifel gehören in die göttliche Sphäre, wenn man als Beispiel nimmt, der vor seiner Kreuzigung heftigst an seinem Schicksal und Gott gezweifelt hat."

Wenn man den Humbug nicht glaubt, gehören die Zweifel
nicht in die göttliche Sphäre. Inwiefern ist die
Begründung also falsch?

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@Tannibi

Es geht darum, festzulegen ob diese Figut dem Teufel oder dem Gott zuzuoordnen ist. Darum geht es, und nicht darum, ob du das glaubst oder nicht. Daher darf ich als Beispiel für die Lösung dieser anspruchsvollen Aufgabe das anführen, was in der Bibel steht. und was damals (wie teilweise heute noch) geglaubt wird.

Die "Zweifel" nicht der göttlichen Sphäre zuordnen zu wollen wäre daher nicht richtig, weil auch in der göttlicher Sphäre viel gezweifelt wurde. Nichts anderes meinte ich. Die "Zweifel" daher nur dem Teufel zuordnen zu wollen, wäre falsch.

Und hierin sind wir zwei uns einig, aber das hilft dem Fragesteller nicht weiter:die Farge ist insofern idiotisch, weil es weder ne götttliche Sphäre noch eine teuflische Sphäre gibt.Insofern ist das weder dem einen noch dem anderen zuzuuordnen.

Wenn du das als Lösung für die Aufgabe siehst, und das gut begründen kannst, antworte doch das dem Fragesteller direkt.

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@Elizabeth2

Eben war noch eine persönliche Stellungnahme gefordert,
daraus sollten die Zweifel Gottes entspringen. Jetzt sollen
sie auf einmal aus dem kommen, "was was damals
(wie teilweise heute noch) geglaubt wird". Von anderen Leuten.
Wo ist auf einmal die persönliche Stellungnahme geeblieben?

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@Tannibi

Langsam habe ich den Eindruck, dass du Texte wirklich nicht richtig liest und Deutsch in der Tat dein Mankofach ist, ist ja auch nicht tragisch.

Ich habe deutlichst geschrieben: das gehört DANN rein in den Aufsatz, WENN eine persönliche Stellungnahme gefordert ist. Eine persönliche Stellungnahme ist aber nicht gewünscht, aber es steht dir als Lösungsmöglichkeiten frei, zu schreiben, dass es weder der einen noch der anderen Seite zuzuordnen ist, SONDERN....und das muss halt begründet werden. Zum Besipiel anhand weiterer Textstellen, dem Lebenswerk Goethes, anhand anderer Werke von ihm.

Ich halte für absolut sinnvoll, bevor du irgendwie anfängst, meine Antworten nicht verstehen zu wollen, einfach direkt auf den Fragesteller zu antworten.

Ich habe dich vorhin schon drum gebeten. Ich bin sicher, dass ausser dir alle weiteren Leser (sofern es die überhaupt gibt) verstanden haben, wie ich was genau meine und auch nachweislich geschrieben habe.

Mit deiner Art und Weise mich ins Boxhorn jagen zu wollen, kommt niemand einen Schritt weiter.

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