Fast blinder Hund - was beachten?

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Mein Hund war mal für ein paar Tage komplett blind, auf Grund einer starken Augenentzündung (Immunreaktion auf eine stink normale Wurmkur). Bevor sie blind wurde war ihr Sehvermögen stark eingeschränkt. Nachdem alles abgeklungen ist sieht sie nur noch 10% und 70%. Die Pupillen bewegen sich kaum noch, da sie stark verklebt sind. Wir haben in den 2 Monaten in unserer Wohnung nichts umgestellt und alle Türen offen gelassen. Treppen konnte sie nach wenigen Tagen wieder alleine gehen (nachdem sie zumindest wieder ein bisschen was sehen konnte). Und mittlerweile fällt es gar nicht mehr auf, dass sie eine Beeinträchtigung hat.

Ich habe immer das Gefühl wir unterschätzen Hunde. Bei Hunden ist es einfach so, sie leben im Jetzt. Sie nehmen ihre Situation so hin, wie sie ist und machen das Beste draus. Sie können sogar vergessen, wie es war sehen zu können und verlassen sich auf die anderen Sinne. Solange du den Hund nicht andauernd von einer in die nächste Ecke trägst, wird er sich sicherlich super zurecht finden, da er ja genau weiß wo was sthet und wie weit er bis zu einem anderen Möbelstück/Treppe/Wand laufen muss.

Zu beginn würde ich evtl bei der offenen Treppe vorsichtig sein. Ich weiß jetzt war nich, wie eure Treppe wirklich aussieht, aber bevor da jemand den Abflug macht. Weiß nicht, evtl üben, oder Dinge so positionieren, dass der falsche Weg verbaut ist.

Bezüglich anderer Tiere, denke ich, dass es hier nicht viel zu beachten gibt.

Hoffe ich konnte dir vielleicht etwas helfen.

Grüße

Hallo, vielen Dank, ja das konntest du!

Meine Hoffnung beruht darauf, dass sie ja jetzt noch ein wenig sieht. Wir haben in nächster nicht vor zu renovieren bzw Möbel etc umzustellen. Daher könnte sie sich anfangs ja alles einprägen. Mein Bruder hat noch Baby Gitter für die Treppen. Wäre das eine Alternative? Ist dann allerdings etwas neues Für meine Schäferhündin und die Katze..

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@doja89

Ich würde Baby Gitter als super Anfangsalternative sehen. Sie kann sich ja erst einmal eingewöhnen und dann kann man weitere Schritte machen und das Areal vergrößern nach und nach. Weiß ja nicht wie großer euer Haus und Garten ist, aber schätze, das alles auf Einmal zu viel sein könnte.

Und die anderen Beiden müssen dann halt mal Rücksicht nehmen :-) da sehe ich kein Problem.

Wenn sie sich gut eingelebt hat, kann man ja dann mit einem Geschirr und einer Leine die Treppe erkunden. Hunde lernen verdammt schnell. Sie wird schnell raus haben, wo sie lang gehen kann =).

Und wie du sagst, sie sieht ja noch was. Meine Tierärztin war, während der schlimmen Phase erstaund, dass Suki mit dem linken Auge überhaupt noch was erkennen konnte. Die Pupille war stark verklebt, das ganze Auge hatte einen blauen Schleier und durch den Augendruck von zwischenzeitlich 50 (Normal ist 8) hat es starke Schäden angerichtet. Aber selbst in so einem Fall kann ein Hund teilweise noch was sehen, wenn auch nicht sonderlich gut. Aber eine Treppe kann sie sicher erkennen. Suki hatte einmal ein Kind mit einem Hund verwechselt (Hunde bellt sie immer an, hat auf der STraße sicherlich schlechte Erfahrungen gemacht). Aber sonst kam sie bestens klar.

Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen und Pfoten. Die Kleine hat es sicher ganz toll bei euch. =)

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@Certainty

Vielen Dank! :-) Ich war vorhin nochmal im Tierheim. Morgen gehen wir sie mit unserer Hündin mal besuchen bzw. zusammen spazieren. Wenn das klappt, kommt sie am Mittwoch ''auf Probe'' zu uns. Wir freuen uns schon (und die Gitter sind schon mal ''vorsichtshalber'' montiert ;-) )

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Ich würde die bedenken mit dem Tierheim besprechen, die können das wohl am ehesten einschätzen, weil sie sie jeden Tag erleben - also auf was man achten muss und Verträglichkeit mit Hund &Katz. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass der "neue Hund" erst mal zu Besuch oder auf Probe kommt um zu sehen, ob die Chemie stimmt und es funktioniert?

Hallo, danke für die rasche Antwort.

Ja, das habe ich auch schon bedacht, Wie gesagt die Tierheim Mitarbeiter haben gesagt, ich müsste nichts weiter beachten, da sie ja noch etwas sieht. Jedoch wird das Sehvermögen schlechter werden mit der Zeit, da sich die Wundflüssigkeit weiter verbreitet (laut Arzt, ich habe keine Ahnung davon). Da sie vermutlich von Menschen angegriffen wurde hat sie sehr wenig vertrauen zu Menschen. Nur zu mir ist sie spontan gekommen. Wenn, natürlich unter Vorbehalt. Wenn es nicht klappt mit anderen beiden, gehen die zwei natürlich vor, keine Frage. Im Katzenhaus waren wir schon, die Katzen haben sie nicht interessiert. An und für sich steht dem nichts im Wege, ich habe halt Bedenken wegen den Treppen und wie das dann mit der Orientierung klappt. Wir wohnen nah an einem Wald, wo wir dann auch täglich mindestens 2 mal spazieren gehen. Wäre das für einen blinden Hund möglich an der Leine?

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naja, wichtig wird wohl auch sein, ob der Hund und deine Frau gut harmonieren - sie wird ja auch eine wichtige Bezugsperson werden. ich denke, wenn die Basis stimmt (vertrauen des Hundes in euch), kann der Rest zu einem Großteil eingeübt und gelernt werden. Hunde sind da ja meist recht anpassungsfähig. und mit einem anderen Hund an seiner Seite lässt sich vielleicht das ein oder andere viel leichter lernen:)

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unser omma wird langsam blind...kenn das Problem also.

Hund muss sich langsam an seine Umgebung gewöhne. Sie muss es langsam klennenlernen. Und dann ist das klein Thema. hunde kommen mit Blindheit besser klar als Menschen.

Sie wird sich an dr anderen Hündin orientieren, das hilft ihr.

Versucht zuerst Hund und Hund zu vergesellschaften. lasst suie sich kontrolliert auf einem unbekannten Gelände (für beide unbekannt) unter Aufsicht begegnen. Nur wenn das klappt kann auch das weitere funktionieren. Die Treppen sind das geringste Problem

Okay, dankeschön :-)

Ich war vorhin nochmal im Tierheim. Morgen gehen wir sie mit unserer Hündin mal besuchen bzw. zusammen spazieren. Wenn das klappt, kommt sie am Mittwoch ''auf Probe'' zu uns. Wir freuen uns schon

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Kennt sich hier vlt jemand aus? Wieviel Vertrauen kann man dieser angeblichen Studie schenken? Hier die Links zu den Beiträgen die ich gefunden habe:

https://www.google.de/amp/s/www.derstandard.de/story/2000085143608/studie-blaulicht-von-smartphones-laesst-erblinden%3famplified=True

https://www.google.de/amp/s/www.techbook.de/mobile/blaues-handylicht-macht-blind/amp

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