Fassadendämmung bis Kniehöhe dünner

3 Antworten

zu 1 : Das ist eine durchaus übliche Konstruktion. Im Allgemeinen bezeichnet man die untersten ca. 30 cm über dem Erdboden als "Spritzwasserbereich", d.h. wenn Regen neben die Fassade auf den Boden aufschlägt spritzt ein Teil davon gegen die Fassade zurück und dieser Bereich wird natürlich stärker durch Feuchtigkeit belastet als die übrige Fassade. Deshalb erhält die Fassade in diesem Bereich normalerweise einen anderen Putz, dieser sollte "strapazierfähiger" (schließlich stößt man da eher mal mit dem Rasenmäher oder so an) und wasserabweisend sein. Es ist davon auszugehen, daß der Sockelbereich wegen der größeren Belastung eher mal nachgearbeitet werden muß und durch den von Dir beschriebenen Absatz gibt es eine klare Trennung zwischen "altem" und "neuem" Bereich. Der Unterschied in der Dämmdicke wird normalerweise durch eine hochwertigere Dämmung im Sockelbereich kompensiert. zu 2 / 3 : den Luftspalt kann ich mir nicht erklären, hier solltest Du nochmal beim Baubetrieb nachfragen. Wie pharao schon geschrieben hat nützt die Dämmung natürlich nix, wenn zwischen Dämmung und Wand Luft zirkuliert.

Hört sich nach Vorhangfassade mit Hinterlüftung an. Ich halte nix von dieser Hinterlüftung (was bringt da die Dämmung noch?). Wenn es so ist, wie ich denke, dann solltest du die Öffnungen nicht verschließen.

Das ist eine gute Frage. Denn wie vieles Expertenwissen am Bau schiere Ammenmärchen sind,, ist es nicht einzusehen, warum die Dämmung unten dünner sein muss.

Der Luftspalt ist gut, wenn an möglichst vielen Stellen, eine Verbindung mit der Au0enluft hergestellt wird. Dadurch wird Schimmel in der Wohnung vermieden. Wenn ökologisch gebaut wurde, ist der Luftspalt unter dem Dach offen.

Eine Kunststoffdämmung direkt auf das Mauerwerk zu kleben (z.B. Styropor) kann schon nach wenigen Jahren zum Totalverlust der Immobilie führen. Jedenfalls ist starker Pilzbefall die Regel.

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