Farbentstehung durch Welleneigenschaften

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2 Antworten

Im (menschlichen) Auge sind verschiedene lichtempfindliche Sensoren, die unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten haben. Wiki schreibt bei "Auge" dazu

Die Farbwahrnehmung ist die Fähigkeit, elektromagnetische Wellen verschiedener Wellenlängen in ihrer Intensität zu unterscheiden. Diese Fähigkeit ist im ganzen Tierreich verbreitet. Das Absorptionsspektrum der wahrgenommenen und unterscheidbaren Wellenlängen charakterisiert artspezifisch die Qualität dieser Fähigkeit. Dazu muss das Wahrnehmungssystem mindestens zwei unterschiedliche Typen von Lichtrezeptoren besitzen, um die Zusammensetzungen des Lichts erkennen zu können.

Genauer wird das beschrieben unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Farbwahrnehmung

Somit muss man feststellen, dass die Farbe einer Quelle oder eines Körpers von dem ausgesendeten Wellenlängengemisch gegeben ist. Diese Farbe ist aber allein ein Eindruck, den die Sensoren mit dem nachgeschalteten Computer (Gehirn) ermitteln. Man kann sagen, dass dieser Eindruck bei jedem Menschen unterschiedlich sein kann. Deshalb sind auch die Normwerte der Farben experimentell an einer Reihe von Menschen als Mittelwerte erzeugt.

Sichtbares Licht ist Energiestrahlung mit Wellenlängen zwischen 380 nm und 780 nm. Unser Sehorgan ist so aufgebaut, dass das polychromatische weiße Licht in sichtbare Farben umgewandelt wird (Blau, Grün, Rot).

Die Unterscheidung von Licht verschiedener Wellenlängen wird durch 3 verschiedene Pigmente (Opsine) der Zapfen mit Absorptionsmaxima im kurzwelligen (420 nm, Blau), mittelwelligen (535 nm, Grün) und langwelligen (565 nm, Rot) Bereich ermöglicht. Dies entspricht der trichromatischen Theorie von Young, Helmholtz und Maxwell. Diese Dreifarbentheorie geht davon aus, dass sich jede beliebige Farbe (Licht) durch additive Mischung von 3 monochromatischen Lichtern erzeugen lässt.

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