Fantasy Roman schreiben - irgendwelche Regeln?

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7 Antworten

Im Prinzip kannst du im Fantasy machen, was du willst. Manchmal ist es sogar schön, mit den Stereotypen zu spielen und diese komplett gegen die Wand zu fahren. Fantasy bedeutet ja nicht gleich HighFantasy, sondern kann von allem, was deine Fantasie hergibt handeln.

Eine Regel gibt es meiner Ansicht nach aber doch: Es braucht alles eine innere Logik! Gerade wenn du über Magie oder fremdartige Wesen schreibst, ist es manchmal sehr wichtig deren Limits zu definieren, damit nicht alles aus den Fugen gerät und sich in einer Szene dann fragt "hä, warum haben sie dann da und dort XYZ nicht können?"

Wie du dein Konzept aufbaust, bleibt aber letzten Endes dir überlassen ;)


Ich würde gerne etwas komplett anderes schreiben, eigene Wesen erfinden und nicht das typische mit Feen, Drachen, Trollen, usw

Warum interessieren dich dann ungeschriebene Regeln? ._.

Ich versteh gerade den Zusammenhang nicht... willst dus veröffentlichen? Da gelten nur die Regeln der Verlage und Agenturen´... Hauptregel: Wir bestimmen was veröffentlicht wird und was nicht.

Setz dich hin, sei kreativ, lass deiner Phantasie freien Lauf, es macht Spaß und lohnt sich =)

Geh nicht mit dem Anspruch daran "ich will etwas schaffen, was es noch nie gab" denn das geht gar nicht. Es gab alles irgendwie irgendwo schon einmal. Setz dir lieber den Anspruch eine Geschichte zu erschaffen die du als Leser gerne lesen möchtest. Was darin vorkommt, welche Wesen existieren etc. spielt dabei keine Rolle.

Regeln in dem Sinne gibt es keine - abseits natürlich der "Regeln" dazu, wie man eine Geschichte aufbauen sollte - die man aber auch jederzeit und immer brechen kann, wenn einem danach ist.

Und Fantasy ist übrigens nicht nur die tolkiensche Fantasy.^^ Spätestens seit Terry Pratchett sind "Regeln" im Fantasy eher etwas, bei dem man zu lachen anfängt. :) Der hat den Tod aufmarschieren lassen und mit Sarkasmus versehen und auch ansonsten eingebaut, was ihm einfiel - und sich recht wenig darum gekümmert, ob's zur konservativen Idee passt.

Tob' dich aus.

Aber einen Tipp hätt' ich ggf. für dich - den hat Tolkien dereinst mal in einem Interview erwähnt: "Wann immer man etwas über seine Welt verrät, sollte man damit wieder neue Fragen aufwerfen, um die Spannung zu erhalten."

Viel Glück.

In der Hoffnung das meine Antwort, trotz passendem Link, nicht wieder gelöscht wird, versuche ich es noch Mal. 

Ich habe früher nur Krimigeschichten geschrieben, später kamen Lyrik, Fantasy und nun auch KGs mit Grusel oder Romantikthematik dazu. Finde es gut das du auch andere Ufer erkunden magst. :)

Wenn man so will gibt es nur zwei Regeln:

1. Die Regel der inneren Logik: Sie gilt für jedes Werk. Wenn du eine Welt schafst, dann muss sie in ihrem innersten logisch sein. Soll heißen, ein Erdähnlicher Planet, wie auch erdähnliche Naturgesetze besitzen und so handeln auch die Figuren nach diesen. (Solange sie nicht durch Magie o.ä die Naturgesetze für eine gewisse Zeit/sich außer Kraft setzen können)

2. Die zweite wichtige Regel: Hab Spaß beim Schreiben und gib nicht auf, wenn es mal Widerstand gibt. Jeder hat in einem Genre mal klein angefangen. :)


Mir persönlich hat die Online Schreibplattform Belletristica sehr bei der Erkundung neuer Genre geholfen. Zum einen weil ich dort positives Feedback erhielt, Mut mich weiter zu entwickeln und wenn ich mal nicht weiter wusste, auch mit Rat und Tat mir half. :)


Liebe Grüße,

Felix

Rein theoretisch gibt es keine Regeln ausser das du halt ein bisschen Fantasy rein bringen musst.

Fragt sich halt, wie man etwas komplett neues erfinden will. Es wird immer an irgendwas erinnern, was du schon mal erlebt hast, denn du bist kein unbeschriebenes Blatt Papier....

Ne gibt es nicht
Und wenn hat Joe abercrombie mit seinen dark fantasy Romanen eh jede Regel vergewaltigt

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