Fanatiker im Freundeskreis - wie damit umgehen?

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21 Antworten

Hallo,

sprecht ihn ruhig und bestimmt dartauf an. Sagt ihm was euer Problem ist, dass man Dinge im vernünftigen Rahmen, vernünftigen Tonfall und mit genügend Respekt dem Gegenüber diskutieren kann.

Ich finde es immer beachtlich, dass hier die Intoleranz gegenüber "Gläubigen" virel weniger "geächtet" ist, als wenn sich ein "Gläubiger" intolerant gegenüber Agnostikern"Atheisten zeigt.

Ich persönlich glaube nicht an Gott, und kann es auch beim besten Willen nicht verstehen wie man daran glauben kann. Trotzdem komme ich prima mit meinen engen Freunden aus, von denen mind. die Häklfte religiös ist. Klar wird da mal drüber geredet und man rasselt mal aneinander, aber alles im vernünftigen Rahmen, und meine Freunde würde ich persönlich nie als "dumm" bezeichnen. Eine Ausnahme würde esgeben, wenn ihr Glaube und meine Moralvorstellung sich in die Quere kommen würden (z.B.: in punkto Homosexualität), dann würde es wahrscheinlich doch eine etwas "längere" Diskussion geben.

Hass hat in einer Freundschaft nichts zu suchen, und wenn jemand in die Kirche geht, nimmt man darauf genau so Rücksicht, als wenn jemand sein "Hobby" nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ausüben kann.

Toleranz und Respekt ist eben keine Einbahnstraße, und wenn ich als Atheist/Agnostiker erwarte von "Gläubigen" erwarte akzeptiert und respektiert zu werden, muss ich diesen Respekt auch gleichermaßen entgegen bringen, dass sollte dein Freund vllt. mal lernen.....

Finde heraus, ob diese Person negative Erfahrungen mit Religion, der Kirche oder Autoritäten gemacht hat. Oft kommt ein solcher Hass ja daher, dass man vorher vertraut hat und enttäuscht wurde. Wenn jemand nicht an Gott glaubt, kann es ihm ja egal sein, wenn es ein anderer tut. Wenn er aber durch die Erwähnung bestimmter Dinge an seine Erlebnisse erinnert wird, wird auch das Gefühl von damals aktiviert und er reagiert abwehrend oder aggressiv.

Wenn ich das richtig verstanden habe, verteidigt dieser neue Freund fanatisch seinen Standpunkt gegen jede Form von Religioesitaet, betrachtet aber aus seiner Sicht diejenigen als fanatisch, die am Sonntag zur Kirche gehen moechten.

Viele Atheisten reagieren auf diese aggressive Weise, was ich mir nicht erklaeren kann, denn wieder andere respektieren glaeubige Menschen, auch wenn sie selbst nicht glauben. Ich habe den Eindruck, dass viele von ihnen schlechte Erfahrungen gemacht haben und sich daher nicht nur von ihrer Kirche oder Glaubensgemeinschaft, sondern auch von Gott selbst abgewandt haben. Da ihr euch aber in eurem Freundeskreis oefter seht, wuerde ich doch endlich mal versuchen, eingehender mit eurem „Stoerenfried“ darueber zu sprechen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Nicht jeder wird in eine Religion hineingeboren, kommt aber im taeglichen Leben zwangslaeufig doch damit in Beruehrung, lehnt dann Glauben im allgemeinen grundsaetzlich ab oder macht sich doch auch mal Gedanken darueber. So kommt es, dass viele Kinder unglaeubiger Familien doch irgendwann nach einer Religion suchen oder aber jeden Glauben verachten und sogar glaeubige Menschen als dumm und hirngewaschen ansehen.

Ich finde, jeder sollte jeden respektieren, und jeder sollte mit jedem klar ueber seine Ueberzeugungen sprechen koennen, mit der gegebenen Sicherheit, aber ohne Aggressionen und Herabwertungen und schon gar nicht mit verachtenden Worten, die sowieso bei keinem Argument benutzt werden sollten.

Versucht am besten zusammen, diesem Freund klarzumachen, dass der sonntaegliche Kirchgang fuer euch nicht reine Pflicht, sondern auch ein inneres Beduerfnis ist, dem ihr gerne nachkommt. Schliesslich zwingt ihr ihn ja nicht, euch dabei zu begleiten, obwohl es ihm nachtuerlich freisteht, es zu tun, falls er einmal neugierig darauf sein sollte. Er hat bestimmt auch irgendetwas in seinem Leben, dem er sich gern und regelmaessig widmet, ohne aus irgendeinem Grund oefter darauf verzichten zu wollen.

Vielleicht koennte er an diesem Beispiel erkennen, dass es fuer viele von euch ein zu grosses Opfer waere, am Sonntagmorgen auf die Kirche zu verzichten oder sogar jeden Bezug auf Religion voellig aus euren Gespraechen auszuschliessen. Wenn es euch gelingt, ruhig aber gruendlich darueber zu sprechen, wird er das am Ende bestimmt auch verstehen. Alle Gute und viel Glueck!

Indem ihr es ihm klipp und klar sagt. Wenn man möchte, dass die eigene Meinung akzeptiert wird, dann muss man sich auch ein Stück weit auf die Meinung anderer einlassen, weil ein vernünftiges Gespräch nur so zustande kommen kann. Was auch immer der Grund für seine massive Ablehnung ist, es sollte dennoch möglich sein, dass ein anderer seinem Glauben nachkommen kann, ohne aggressiv dafür angegangen zu werden. Es obliegt jedem Einzelnen selbst, wie man mit der Glaubensfrage umgeht und es bedarf einer ordentlichen Portion Respekt dem anderen gegenüber, wenn man sich als Freund sehen möchte.

Also - wenn eine Diskussion wie diese wieder aufkeimt, dann ist es richtig und wichtig, die Meinung zu seinen Äußerungen klar zu formulieren.

Und das sage ich als eingefleischte Atheistin.

Er hat ja im Grunde völlig Recht. Religion hat mehr Leid über die Menschheit gebracht als so ziemlich alles andere außer schweren Krankheiten.

Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit einem der vielen intoleranten Religionsvertreter gemacht, ansonsten besteht ja eigentlich kein Anlass, Selbstverständlichkeiten so laut zu äußern.

Ich sollte mir mal Bücher von Dawkins schnappen, durch die Nachbarschaft laufen, an Häusern klingeln und mit ihnen über Atheismus reden...

Mal schauen wie langs dauert bis jemand die Polizei ruft :)

Irgendwie erwarten Gläubige immer, dass man auf sie Rücksicht nimmt - bei nem Atheisten tut das keiner :D

DH!

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Du sollstest dich echt mal mit ihm zusammensetzten, nur ihr beide zu zweit und ihr solltet mal ernsthaft darüber reden. Vieleicht gibt es ein Erlebnis was ihn in seiner Vergangenheit verstört hat oder er ist von Grundauf so aggressiv. Es liegt an dir mit ihm darüber zu reden und ihm zu helfen. Das wichtige dabei ist ihm zu sagen dass es seinem Freundeskreis bereits auffällt. Das sollte ihn wirklich zum Nachdenken bewegen. Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

Ja so einen kannte ich auch mal. Ich finde solch eine Person muss lernen, Personen aus Gruppen nicht über einen Kamm zu scheren. Der Mensch macht es sich gerade damit aber viel zu einfach. Beispiele hierfür wären: Verbrechen, die als Begründung eine Religion missbrauch()en (Egal welche Religion), Kalter Krieg (Alle Russen sind doof, Alle Amis sind doof), die Menschen in Deutschland um die Zeit 1933 bis 1945...

Er muss lernen zu akzeptieren, dass es viele religiöse Menschen (mmn die Mehrheit) gibt, die ihre Religion nicht als Grund für Gräulentaten ausnutzen, sondern die Religion z.B. sinnvoll nutzen um mit dem Alltag besser zurechtzukommen oder damit einen "Ratgeber" an der Hand haben freundlich zu anderen zu sein usw. Und die sollte er auch entsprechend tolerieren ohne sie eben mit Leuten die böses im Sinn haben unter einen Hut zu stecken.

Im Grunde hat er Recht^^.. sehr viele Kriege wurden aufgrund verschiedener religöser Ansichten ausgetragen. Ich bin auch Atheist und teile seine Meinung nur mit dem Unterschied, dass ich andere ihren Glauben lassen. Jeder sein Ding. Aber das ist Personenabhängig.. entweder ihr unterlasst es darüber zu reden (eher schlecht), oder ihr stellt ihn ALLE zur Rede. Ich bevorzuge das letztere, da wir in Deutschland leben und wohl jeder das Recht hat seine Religion auszuleben bzw. an etwas zu glauben. Wenn man ihn als Gruppe darauf anspricht, sollte es vielleicht klick machen.

Moin,

gegen kranken Fanatismus ist kaum ein Kraut gewachsen, sollte dieser Mensch wirklich fanatisch sein. Ich muss mir auch ständig anhören, was Menschen glauben, oder auch nicht glauben. Das gehört irgendwie dazu, wenn man in den Bereich der religiösen Themen abschweift.

Allerdings ist Aggressivität in einer Unterhaltung ein Zeichen von Minderwertigkeit. Ich würde an deiner Stelle mich nicht auf das Niveau runter lassen... Du sprichst ja auch nicht mit dem Dönermann deines Vertrauens über Quantenmechanik.

Helfen kannst du da eher weniger,.. vielleicht ein Buch in die Hand drücken.. Bildung hilft vielermals sein eigenes Denken und Handeln zu reflektieren, um selbst herauszufinden, ob man nicht doch ganz locker auch über Religion sprechen kann.

LG xschwede

hallo Ichthys1009,

derjenige ist erfüllt von hass aus der vergangenheit die ihn dazu veranlasst haben, nicht mehr an gott zu glauben. liebe wurde durch hass ersetzt und äussert sich eben so.

grundsätzlich hat er recht, dass religionen die menschen spalten - aber menschen sind auf die "quelle" gepolt, und die ist nun mal liebe.

seh es als hilfeschrei von demjenigen und such das gespräch, durch welches ereignis er diese einstellung bekommen hat und versuch ihm beizubringen, dass egal was er meint zu glauben, der gute umgang mit seinen mitmenschen die grundlage jeder guten gesellschaftsform ist.

koaha e

Doch seit einigen Wochen werden diese Gespräche erheblich gestört durch eine Person, die recht aggressiv reagiert, sobald es um religiöse Aspekte geht...... Du verwendest den Begriff fanatisch... wohl etwas falsch,

denn es will ja jemand ( oder wollen mehrere)aus Eurer Gruppe ** jeden Sonntag früh zum Gottesdienst, die sind wenn Du es etwas objektiver betrachtet fanatisch, da sie ja mit Strafe von oben oder sonst was imaginäres rechnen wenn sie dort nicht erscheinen .. das ist schon ein echtes Zeichen vom religiösen Fanatismus.. was Euer Freund macht ist nur eine Mitteilung seiner Weltanschauung mit zu teilen, er bedroht Euch nicht mit Höllenstrafen :)** man bezeichnet den vorsorglichen Gehorsam aus religiösen gründen auch als stillen Fanatismus.. das ist der Vorläufer von den späteren offen , lauten, auch gewaltbereiten ..fanatischen Missionaren , die leben nach Pflicht-Geboten, aus Faszination durch religiöse Vollkommenheits- Ziele, Gehorsam und Selbsthingabe bis zum Tode...

...bist du vielleicht gerade der Freund, den ich erwähnt habe? Sage mir doch bitte, warum du so aggressiv auf Religiöses und/ oder auf Kirche bist.

Hast du schlechte Erfahrungen damit gemacht? Hast du dir die Kirche selber angesehen oder haben dir andere gesagt, wie furchtbar das alles dort ist? Hat dich jemand persönlich mit Höllenstrafen bedroht? Hat von dir jemand einen Lebensstil gefordert, durch den du dich eingeschränkt fühlst? Haben deine Eltern dich zu Religion gezwungen? War jemand zu dir autoritär und hat dir seinen Glauben oder Nicht-Glauben aufgezwungen?

Deine Meinung verdient Respekt. Aber ich bin wirklich daran interessiert, warum du deine Ansicht in diesem aggressiven Ton äußern musst.

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@Ichthys1009

Guten Abend liebe/r Ichthys..,

meine Antwort ist nicht in einem aggressiven Ton geschrieben.. weder greife ich Dich pers. an, beleidige ,weder Dich noch sonst jemanden... benutze keine schreiende Schriftgröße, hebe keine Worte besonders fett oder kursiv hervor :)

wünsche Dir einen entspannteren Umgang mit sachlichen Antworten und wünsche Dir ein angenehmes WE ;)h

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@himako333

meine Antwort ist nicht in einem aggressiven Ton geschrieben

Du bezeichnest in deiner Antwort jeden, der seine Religion strenger auslebt, als Fanatiker. Du magst es nicht, wenn andere Menschen religiös sind.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Fanatismus

Wie willst du das mit der geltenden Religionsfreiheit decken?

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@Prometheus13

Liebe/r Prometheus, die Interpretation meiner Antwort steht Dir selbstverständlich frei :) ist allerdings allein , die Deine!

Aber es ist --unkoscher --sich anzumaßen das Du beurteilen kannst welche Menschen ich mag .. bzw. mehr oder weniger mag ....

hätte ich hier ein pers. geschriebenes Gedicht veröffentlicht .. könntest Du auf mich dem Verfasser schließen.. da das ja irgendwie auch Seelen-Striptease ist .

wünsche Dir ein schönes Wochenende .. m.l.G. ;)h

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@himako333
Aber es ist --unkoscher --sich anzumaßen das Du beurteilen kannst welche Menschen ich mag

Jeder darf sich ein Urteil erlauben;

Das macht die Demokratie aus:

Das Recht auf Widerstand gegen Verfassungsfeinde.

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@Prometheus13

Falls du klagen möchtest, musst du beweisen, wo genau himako333 dich in deiner Religionsfreiheit eingeschränkt hat.

Ich kann nicht erkennen, wo er dies getan hat - alle Äußerungen von ihm fallen unter die Meinungsfreiheit (ebenfalls ein Artikel des Grundgesetzes.)

Also wäre ich hier vorsichtig mit solchen Äußerungen :)

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@CalicoSkies

DH & herzlichen Dank, denn die Deine Antwort, erübrigt die meine ..

m.lieben Grüßen ;)himako

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@CalicoSkies
Falls du klagen möchtest, musst du beweisen, wo genau himako333 dich in deiner Religionsfreiheit eingeschränkt hat.

Er bezeichnete es als eine Anmaßung, dass ich mir ein eigenes Urteil über Menschen bilde.

Du verwendest den Begriff fanatisch... wohl etwas falsch, denn es will ja jemand ( oder wollen mehrere)aus Eurer Gruppe jeden Sonntag früh zum Gottesdienst, die sind wenn Du es etwas objektiver betrachtet fanatisch, da sie ja mit Strafe [...] rechnen,...

Nehme man zur Kenntnis.

man (der Herr Himako selbst) bezeichnet den vorsorglichen Gehorsam aus religiösen gründen auch als stillen Fanatismus,...

Nehme man ebenfalls zur Kenntnis.

Seiner Meinung nach ist jede Religion, die den Gehorsam vor moralischen Gesetzen als positiven Wert betrachtet, automatisch des Übels.

Das ist eine indirekte Aufforderung zur Einschränkung der Religionsfreiheit und zum Ungehorsam gegenüber den eigenen religiösen Werten, d.h. zur Ablegung aller religiösen Vorstellungen.

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@Prometheus13

Du solltest das Buch "der Gotteswahn" von Dawkins lesen.

Dann siehst du, dass das Buch gegen keine Gesetze verstößt und völlig von der Presse- und Redefreiheit gedeckt ist (was auch gut so ist) und es daher sinnlos ist, hier angebliche Straftaten vorzuwerfen. :)

Ich kann selbst auch nur jeden Menschen dazu aufrufen, alle religiösen Vorstellungen abzulegen.

Das ist keine Straftat und ich darf das so laut rausschreien, wie ich möchte ;)

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@Prometheus13

ojeh.. Du mußt ja verdammt viel Zeit haben um hier in Unkenntnis dubiose Basteleien zu verbreiten..

nochmal: Ich habe gegen kein bestehendes Recht verstoßen..

denn sogar das dürfte ich lt. den allgemeinen Menschenrechten :)) lt. UN 2011...Sie stellte fest, dass alle Gesetze weltweit, die die sogenannte Blasphemie verbieten bzw. einschränken, mit den allgemeinen Menschenrechten nicht kompatibel sind....Den ICCPR-Vertrag haben 167 Staaten ratifiziert, darunter auch die Schweiz, Österreich und Deutschland. Der § 34 des Kommentars beinhaltet nicht nur eine deutliche Verurteilung der Blasphemiegesetze in Ländern wie Pakistan, sondern bezieht sich auf alle Länder die diesem zugestimmt haben und anerkennen :)) unterzeichnet haben :)) und ist somit einzuhalten da es sich um ein allgemeines Menschenrecht handelt ..

schaue bitte unter Covenant on Civil and Political Rights dort findest Du alles weitere

wünsche Dir einen angenehmen aufschlussreichen Tag ;)h

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@himako333

Ich habe gegen kein bestehendes Recht verstoßen..

Nach deiner eigenen Ansicht, die dem gesellschaftlichen Wertekonsens entgegengesetzt ist und damit der demokratischen Grundordnung der BRD.

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@Prometheus13

lach.. lieb & freundlich... über die Hälfte der Bundesdeutschen glauben an keinem religiösen....xxxx???... Kram

drum , ist sogar Deine Fiktion unhaltbar, denn immer bestimmt die Mehrheit den Wertekonsens... bitte schau evtl. mal ?, oder auch nicht.. ganz aktuell unter Schleswig- Holstein ..

m.ganz frd.lichem Gruß & ich denke jetzt ist hier zum Thema auch nach gf.net Richltinien Schluß, kannst ja nee neue Frage reinstellen & ggf. werde ich mich stellen :))

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@himako333

Kannst du dich mal auf irgendwelche Zitate beziehen?

Ich hatte nämlich keineswegs vor, zu behaupten, dass alle Menschen religiös seien.

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Sprich das Problem doch einfach direkt an. Wahrscheinlich ist er sich der Tatsache gar nicht bewusst, dass ihr sein Verhalten und seine Wortwahl als unangemessen empfindet.

Also sagt es ihm doch einfach und bittet ihn, seine Religionskritik zukünftig etwas sachlicher zu formulieren. Wenn er das dann macht, ist es ja gut. Wenn er es nicht macht und stattdessen weiterhin mit solchen Sachen für Ärger sorgt, dann müsst ihr ihn eben aus eurem "Kreis" ausschließen.

Es gibt Menschen, denen wird tendenziell eher nicht zugehört, eben weil sie dazu neigen, so zu reagieren. Die nutzen dann jede Gelegenheit, sich Gehör zu verschaffen, auch wenn sie nicht gefragt werden.

Wenn man so schnell in euren Freundeskreis reinkommt, dann wundert es mich, warum man nicht genau so schnell wieder draussen ist...

Auch wenn er sehr aggressiv reagiert, hat er m.E. nach Recht :3

Ich würde daher die Themen einfach komplett sein lassen (Methode 1) oder ihr schließt ihn aus eurem "Kreis" aus (Methode 2)

Ich kann übrigens auch ein ziemlicher Quälgeist sein, was sowas angeht - du müsstest mal Ortschaftsratssitzungen miterleben 8-)

Zumindest bei den Freunden kann man sich n bisschen zurückhalten... meine Freunde sind zum GLück alle Atheisten / Antitheisten wie ich, aber seis drum.

Der Begriff "Fanatiker" passt im Übrigen nicht.

Er hängt keiner Ideologie an - Atheismus ist keine Religion; ich halte "fanatischer Atheist" für ein Pejorativum :)

Btw:

Er will sich mit einigen treffen und schlägt den Sonntagmorgen vor. Da fragt jemand, ob es auch am Nachmittag ginge, weil er morgens gern in die Kirche gehen möchte

Ich wäre da glaub ich auch etwas angepisst :3

Vor allem weil das weder eine Pflicht noch sonst was ist - das würde auf mich wie ne billige Ausrede wirken.

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meine Freunde sind zum GLück alle Atheisten / Antitheisten wie ich

Woran liegt das wohl?

Er hängt keiner Ideologie an

Widerspricht dem.

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@Prometheus13
Woran liegt das wohl?

Daran, dass ich mit Menschen, die ihren Verstand an den Nagel hängen und übermäßig / fanatisch religiös sind, nichts zu tun haben möchte? :3

Ich habe evtl. Bekannte, die "gläubig" sind, aber sicher keine die jeden Sonntag in die Kirche gehen.

Widerspricht dem.

Atheismus ist der Naturzustand jedes Babies - das ist keine Ideologie :3

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@CalicoSkies

Du bist aber genauso wenig ein Atheist wie der eingefleischte Fanatiker in der Fragestellung.

Du bist ein Antitheist.

Und als ein solcher sind dir andere Weltanschauungen unangenehm, erst recht, wenn sie mit deiner eigenen in Konkurrenz treten.

Reine Heuchelei, dies Humanismus zu nennen!

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@Prometheus13

Du bist ein Antitheist.

Das hast du gut festgestellt :)

Und als ein solcher sind dir andere Weltanschauungen unangenehm, erst recht, wenn sie mit deiner eigenen in Konkurrenz treten.

"unangenehm" ist das falsche Wort - ich würde es eher zuwider nennen... ;3

Sie sind mir aber nur zuwider, wenn ich mit ihnen direkt belästigt werde - wegen mir kann jeder an das glauben, was er will, solange er mich und andere damit in Ruhe lässt.

Und "in Konkurrenz treten" können sie mit meinem Atheismus nie - da ich die Schwachsinnigkeit solchen Glaubens schon lange durchschaut habe.

Reine Heuchelei, dies Humanismus zu nennen!

Dann schauen wir doch mal, was die Religionen in unserem Land so praktizieren... Juden und Muslime dürfen ihre Kinder verstümmeln, Juden und Muslime dürfen Tiere quälen, Christen dürfen Homosexuellen kündigen ohne Recht auf Diskriminierungsrechte, Gruppierungen wie "zwölf Stämme" schlagen ihre Kinder, Moslems, Christen und Juden predigen Homophobie und Homohass, radikale Moslems predigen für den IS und gründen eine Schariapolizei, ...

Ist das Humanismus?

Im Übrigen: ich hab hier nie mein Verhalten humanistisch genannt :)

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@CalicoSkies
Sie sind mir aber nur zuwider, wenn ich mit ihnen direkt belästigt werde

Wo soll es denn begonnen haben?

Dann schauen wir doch mal, was die Religionen in unserem Land so praktizieren...

Religionen sind also Personen?

Wie wäre es, Herr Nicht-Humanist, wenn du mal nicht verallgemeinern würdest?

ich hab hier nie mein Verhalten humanistisch genannt :)

:-P

Aus gutem Grund! Dein Verhalten hat mit dem Humanismus rein gar nichts zu tun!

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@Prometheus13
Religionen sind also Personen?

Wenn ich ein Buch schreibe, das zum Has gegen ANdersgläubige und andere Personengrupüpen aufruft, brauch ich mich nicht wundern ,ewnn es missbraucht wird - daher: Ja, daran sind einzig und allein die Religionen schuld - das kommt alles nicht von ungefähr ;)

Aus gutem Grund! Dein Verhalten hat mit dem Humanismus rein gar nichts zu tun!

Kann ich mit leben :*

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@CalicoSkies
Wenn ich ein Buch schreibe, das zum Has gegen ANdersgläubige und andere Personengrupüpen aufruft, brauch ich mich nicht wundern ,ewnn es missbraucht wird

Kannst du das bitte nochmal schreiben? Und zwar leserlich und mit einem besseren Argumentationsstil?

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@Prometheus13

Lass mich mal drüber nachd... nein.

Du weißt was ich sagen wollte, ich weiß was ich sagen wollte und dann passt das auch so. Ich habe gerade zu tun und tippe daher etwas schnell, da sind Tippfehler unvermeidlich :3

Dann bist du eine Gefährdung für unsere freiheitliche Ordnung

Soso. Darf ich mir damit ein T-Shirt drucken lassen? :D

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@CalicoSkies
Soso. Darf ich mir damit ein T-Shirt drucken lassen? :D

Ja, du konntest auch mal eben einen Kommentar verschwinden lassen, der deine Ansichten bloßstellte.

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Keine Ahnung, das kann mehrere Gründe haben. Allerdings stelle ich die letzten Wochen auch bei mir selber fest, dass der Blutdruck steigt, wenn ich Nachrichten schaue und dies auf die Religionen beziehe.

Machst du da keinen Unterschied zwischen den normalen Gläubigen (die ebenso unter dieser Gewaltbereitschaft leiden) und der IS, die man wohl nicht als wirkliche Gläubige, sondern nur als Terroristen bezeichnen kann?

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@pharao1961

Auch die normalen Gläubigen in Deutschland (auf Moslems bezogen) tun Dinge, die bei mir den Blutdruck steigen lassen...

Verstümmelung von unmündigen Jungen, Tierquälerei ("Schächten"), Verbreitung von Homohass / Homophobie, Verbreitung von Frauenhass, ... die Liste ist endlos.

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@CalicoSkies

Auch die normalen Gläubigen in Deutschland (auf Moslems bezogen) tun Dinge, die bei mir den Blutdruck steigen lassen...

Verstümmelung von unmündigen Jungen, Tierquälerei ("Schächten"), Verbreitung von Homohass / Homophobie, Verbreitung von Frauenhass, ... die Liste ist endlos.

Du sagst es. Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Auch die hier in Deutschland tun das.

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Mit meinem Cousin hätte ich einen perfekten Langweiler zum Tausch anzubieten: Mitte 40, leicht übergewichtig, spricht - wenn überhaupt - nur über Fußball und seine aufregenden Urlaubsreisen nach St.Peter Ording. Seine Frau gibt's gratis dazu.

:DDDDDDDDD rofl

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Ist bestimmt eine Tarnung. In Wirklichkeit gehen sie in Swinger- Clubs und er betreibt ein Meth- Labor. Ähm war etwas offtopic, Sorry- konnte mich nicht zurückhalten;-)

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@Gugu77

Und ich hatte meine Freude an deiner mangelnden Zurückhaltung, wie zuvor schon an der Antwort selbst :-D

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@Gugu77

Meth-Labor bekommt der nicht hin, eher arbeitet ein Schweinchen als Uhrmacher. Und mir seinen alabasterfarbenen Körper mit gehäkelter Zorro-Maske und Tennissocken im Swingerclub vorzustellen, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren.

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Ihm deutlich die Meinung sagen. Entweder akzeptiert er es, oder ihr beendet bzw reduziert den Kontakt mit ihm.

Wenn er nicht "ausgeladen" werden kann, sollte eben niemand mit ihm sprechen uns weghören, wenn er seine Tiraden bringt (Spr.26,4).

"Es gibt überhaupt keinen Gott. Die Religionen sind nur für Dumme. Religionen sind Schuld an Kriegen. usw".

Dann frage doch mal diese Person, woher er diese Erkenntnis hat? Wieso er sowas behaupten kann und anderen den Glauben madig macht ? Er spielt sich als Allwissender auf und das noch in einer überheblichen Art. Wenn er den sonntäglichen Kirchgang nicht akzeptiert, ist er kein Umgang für euch, er hat keine Toleranz.

Gegen jeglichen Fanatismus gibt es von außen her kaum Möglichkeiten der Einflussnahme. - Im Gegenteil, meist "befeuert" man den Fanatismus damit nur noch, weil der Fanatiker keiner vernünftigen Beurteilung einer Sache, eines Themas zugänglich ist. - Sonst wäre er vermutlich gar nicht zum Fanatiker geworden.

Am besten also, man spricht nicht über ihre Reizthemen, oder ignoriert bzw. distanziert sich von Fanatikern ganz.

Im Prinzip ganz guter Tipp, diese Themen oder Leute zu meiden. Nur: Wenn (wie in dem genannten Beispiel) derjenige selber es ist, der diese Themen aufsucht oder provoziert?

Soll man dann das Thema umgehen, indem man als Lüge sagt: "Sonntags schlafe ich generell aus, deshalb möchte ich mich erst nachmittags treffen."

Oder indem man ausweicht: "Sonntagmorgens habe ich schon was anderes vor." und der Fanatiker es ja doch weiß und dann von selbst sagt: "Ja, schon klar, du gehst wieder in die Kirche." und sich somit selber die Einleitung für das Folgende schafft und seine Hasstirade dem anschließt?

..und es löst das Problem auch nicht, den Fanatiker gelassener zu machen...

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@Ichthys1009

bei fremden Personen finde ich es auch ratsam, diese zu meiden. Im Freundeskreis möchte man doch aber auch authentisch sein. Ich möchte ja auch als "Fleischfresser" sagen könnnen: "Heute Abend kaufe ich mir einen Hamburger", ohne, dass ein vegan lebender Freund gleich ausrastet.

ich denke, hier hilft zur Verhaltenergründun erstmal nur direkte Nachfrage und der Hinweis auf gegenseitigen Respekt.- dann kann man weitersehen, ob eine Freundshcaft bestehen bleiben kann.

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