Fam.Kasse fordert an Sohn gezahltes KG von mir zurück?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Der Kindergeldanspruch entsteht mit der Geburt des Kindes für beide Eltern. Da Sie als Stiefvater das Kind bis zum 16. Lebensjahr in ihrer Wohnung hatten, stand Ihnen als Antragsteller das Kindegeld zu. Da der Sohn nun zu seinem Kindsvater, also dem leiblichen Vater zog, hatte dieser Anspruch auf das Geld und hat dies auch der Familienkasse mitgeitelt. Der Anspruch enstand an dem Tag, als er dort einzog. Sie hätten das Geld nicht an ihren Stiefsohn überweisen dürfen, sondern Sie haben eine Auskehrungspflicht an den leiblichen Vater. Im Innenverhältnis zwischen Ihnen und dem Sohn haben Sie einen Rückzahlungsanspruch gegen den Sohn. Hat er das Geld verbraucht, haben Sie Pech. Erlangen Sie einen Titel (Versäumnisurteil), dann können Sie den Sohn später das Gehalt pfänden. Ihr Irrtum war: Kindergeldansruchsberechtigter und Kindergeldempfänger sind nie die Kinder sondern immer der Vater oder die Mutter. Ein klärendes Gespräch vor der Zahlung an den Stiefsohn mit dem leiblichen Vater hätte ihr Mißgeschick verhindert. Schuld sind nur Sie allein, weil Sie sich nicht über die Gesetzeslage vorher informiert haben. Niemand anders.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich schützt Unwissenheit vor Strafe nicht.  

In diesem Fall schlage ich vor   investiere 50 Euro in ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt. Dann weißt du mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest lieber zu einem Rechtsanwalt und Dich dort beraten lassen. Gegen Deinen Sohn und Deinen Exmann eine Anklage wegen Verleumdung stellen, denn so etwas geht gar nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von chrysamm
15.09.2016, 10:19

danke erst mal, ja das war auch meine Vermutung das ich meinen Sohn verklagen muss, dass er das Geld seinem Vater zahlen muss, weil er es zu unrecht hat behalten. 

Schon heftig wie weit Ex Partner gehen und auch nach so vielen Jahren um einen in die Pfanne zu hauen. 

0

Etwas verworren, das Ganze, ich rate dringend zu einem Beratungsgespräch bei einem Fachanwalt, das macht einem Internet-Frage-Forum keinen Sinn!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von chrysamm
15.09.2016, 10:09

Erst mal Danke, ja ich bin fix und fertig, wollte nur vor ab mal was darüber erfahren...Rechtsanwälte sind ja auch nicht umsonst. 

  1. Wenn ohne mein Wissen, der Sohn Quittungen über Unterhalt  unterschreibt, kann ich doch nicht dafür zahlen. Sohn hat relativ gut verdient und mit Wohngeld, hätte er es beantragt mehr zum leben, als ich. Ich denke einfach als normal denkender Mensch, wenn das so einfach ist, könnte ja jeder Vater/Mutter seinem Kind was unter schieben zum Unterschreiben und dann als Unterhalt titulieren? Zu mal, er auf Grund des Gehaltes des Sohnes ihm nicht s mehr zu zahlen brauchte? Ich habe erst durch das Telefonat davon erfahren, habe auch einige Whatsapp Belege, wo Sohn schon Ende des Monats nach dem KG fragt, wann es kommt! ( Sohn kann nicht mit Geld umgehen, daher war ich auch nicht für den Auszug) ich habe nur das Gefühl, ich müsste rechtlich jetzt gegen meinen Sohn vorgehen, da er a) mir nie was gesagt hat b) er es hätte eigentlich dem Vater weiterleiten müssen( konnte er genau so wenig wissen wie ich c) ich liebe meinen Sohn und weiß auch, wenn hat er nur gutgläubig unterschrieben, wer weiß ob ihm gesagt wurde das es Unterhalt ist, evtl. wurde ihm gesagt, ich kann das alles absetzten von der Steuer. 
  2. Nur ich kann das nicht zahlen und möchte das auch nicht zahlen, ich habe es ja nicht für mich das KG  behalten?
0

Was möchtest Du wissen?