Familienzusammenhalt in Deutschland sehr gering?

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12 Antworten

Ich sehe dies auch so, doch im umgekehrten Sinne. Ich bin jetzt mitlerweile 45 und ich habe es wirklich noch nie, wirklich nie erleben dürfen, dass mich meine Eltern von sich aus anrufen oder besuchen kommen. Vor 2 Jahren bekammen wir eine Tochter, auch da nichts, kein Anruf nichts. Es sind wir Söhne wo anrufen oder zu den Eltern gehen, doch umgekehrt kommt nichts, da könnte ich mich für Jahre nicht melden, das würden die gar nicht interessieren. Meine Brüdern geht es genau gleich. Unsere Kindheit war diesbezüglich auch nicht das wahrste, wir mussten uns das Essen teilen und gingen immer mit einem Hungergefühl in die Schule, dies zu einer Zeit wo dies sonst niemand erleben musste, schon gar nicht in einer Schweizer Stadt. Mein Vater hate gesoffen und geraucht, meine Mutter geraucht und gejammert dabei immer die einfachste Lösung gesucht, all zu oft wurden Propleme dann auf uns abgewälzt, ja ich musst mich schuldig fühlen dass ich geboren wurde. Ich könnte noch einiges mehr berichten doch das ginge wohl zu weit. Doch im angesicht unseres erlebten, muss man sich nicht wundern wenn die Alten mal einsam und verwahrlost werden und ohne Hilfe in der Familie da stehen müssen.

forscher haben das auch schon beobachtet... so ist der lauf der zeit - durch fortschritt der technik, durch stress usw. die meisten eltern haben einfach keine zeit oder keinen bock mehr auf ihre kinder. die meisten kids verblöden am pc oder vor videospielen. und genau diese kids wollen später auch nichts von ihren eltern wissen. diese kids wissen nicht was familienzusammenhalt ist - weil sie es nicht vorgelebt bekommen haben. ich glaube jeder sollte sich bisschen zusammenreißen und etwas tun. ich zb hab nen sohn der erfährt was liebe ist und was es heißt eine familie zu haben...

hallo, es gibt selten leute, die so etwas ansprechen.Ich muss Ihnen recht geben leider ist es so...Aber ich glaube es hängt damit zusammen, dass eltern viel arbeiten um viel zu verdienen, jedoch dabei ihre kinder vernachlässigen.Somit suchen die meisten kinder liebe und gespräche wo anders sei es kollegen , schulfreunde etc, Aber überwiegend im nich realen welt also internet. Sie binden sich so stark an das internet und chatten, dass sie alles um sich herum vergessen, und leider keinen respekt lernen:( ich muss zugeben, ich komme aus einer großen Family, und es ist auch sehr gut so, denn hier hat jeder einen Ohr für den andern frei:) bei uns zieht keiner mit 16, 17 , 18 aus, das alles hat seine zeit. jeder geht arbeiten, aber vergisst nicht die leute um sich herum,MAnn sollte versuchen mit der family mehrmals etwas zu unternehmen.es müssen keinen teuren ausflüge sein. Reicht auch ein kliener picknik:)

Da hast Du sicherlich Recht. Nur ist der Grund m.E. weniger zunehmender Wohlstand/Geld sondern abnehmende weniger Werte und Religion.

Im christlichen Umfeld (ich bin in einer Freikirche) sind Kinder und Familienzusammenhalt noch viel mehr vorhanden! Und das ist sehr cool.

Heutzutage lernen die Jungen nichts mehr von den Alten. Es ist eher umgekehrt. Man geht nicht mehr zu seinen Großeltern, wenn man ein Problem hat. Man geht ins Internet. Obendrein sind wir in Deutschland auch so versteuert mit Steuern für besteuerte Steuern, dass wir so viel arbeiten müssen, dass wir die wenige Zeit, welche wir für unser Privatleben übrig haben, nicht für einen Pflegefall "verschwenden" wollen.

Der Status des "weisen alten Menschen" ist verloren gegangen. Wir leben in einer für die Jugend ausgerichteten Gesellschaft.

Kopfkratz habe ich so noch nicht beobachtet. Kenne nur ausnahmen, in denen man sich wirklich streitet und verkracht, auch in meiner Familie ein paar wenige...

Aber ich kenne eigentlich nur, dass man selbst beim größten Streit plötzlich da ist, wenn der andere Hilfe braucht. Vielleicht ja, weil ich auf dem Land lebe und nicht in einer Stadt

Deine Beobachtung ist sicher richtig. In Deutschland gab es früher viele Großfamilien und einen stärkeren Familienzusammenhalt. Mit steigendem Wohlstand ging beides stark zurück. Ist man arm ist man auf die Hilfe anderer (Familie) angewiesen und hält guten Kontakt. Hat man Geld kauft man sich die Hilfe anderer Menschen. In Ländern mit großem Familienzusammenhalt gibt es weniger Wohlstand. Es ist also purer Egoismus der für den guten Familienzusammenhalt sorgt. Hätte sich das Modell Großfamilie bewährt, hätte es für ALLE (ganz wichtig für ALLE) viele Vorteile, würden wir heute noch in Großfamilien leben.

Das geht mir auch so, aber auch kleine Familien haben ihre Vorteile. Man hat weniger Stress und Verpflichtungen!

Du hast Recht, aber auch nur zu Teil. Von mir als Mutter wird erwartet, das ich meine Kinder groß ziehe, arbeite und mich um meine Elten kümmer. Einen Partner hätt ich auch noch gerne, und wo bleibe ich? Ich glaube wir sind alle überlastet. L.G.

Ich sehs eigentlich nicht so, aber ich wohn in einer eher traditionellen Gegend, nicht in der Großstadt

und ich hasse die Familienaufläufe verschiedener Nationen, wenn sie bei Aldi nur ein Brot kaufen wollen.

Das meine ich ja, die menschen hier, nerven Familien! Familie mit vielen lauten kindern...warum? Verpflichtungen, da haben sie wohl alle Angst vor!

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@sahara24

nein nicht viele laute kinder sondern viele laute Mütter und Schwiegermütter

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@Bodenseher

Laute Mütter und Schwiegermütter? hmmm...Naja, liegt vielleicht daran, dass die Mütter nach der 10 Std. Arbeit noch Einkaufen gehen muss..essen für die Kindermachen muss..und Haushalt! ;-)

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Bei 1,2 Kinder pro Familie? wo soll da nen großfamilie herkommen? ^^

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