Familienversicherung.Meine Mutter konnte Beiträge nicht bezahlen kann ich dennoch zum Arzt?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=1226

"Voller Schutz für Familienversicherte

Bei Inkrafttreten der SGB-Neuregelung im April 2007 sollte das Ruhen des Versicherungsschutzes auch für beitragsfrei mitversicherte Kinder und den Ehepartner des Versicherten gelten. Diese Rechtsauffassung wurde inzwischen aufgegeben. Das geht aus einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums an den Spitzenverband Bund der Krankenkassen vom 23. Januar 2009 hervor. Eine gesetzliche Klarstellung ist allerdings, anders als vom Bundesrat angeregt (Drucksache 171/09, Seite 36), nicht erfolgt.

Mitversicherte Kinder säumiger Beitragszahler haben damit auch Anspruch auf zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen und die Kindervorsorgeuntersuchungen U1 bis U9.

In den (seltenen) Fällen, in denen Kinder eigenständig freiwillig versichert sind (etwa weil sie regelmäßige selbstständige Einkünfte über 400 Euro pro Monat haben) sind auch Kinder von den skizzierten Ruhensregeln betroffen."

Erstmal vielen dank für deine Antwort! :D Glaubst du wenn ich jetzt ins Krankenhaus fahre würde die Untersuchung auch übernommen werden? An sich ja schon oder?

0
@soephie

du wirst ganz normal zu Lasten der Krankenkasse behandelt.

0

Moin,

also ganz klare Aussage: Du hast vollen Versicherungsschutz, wenn du Familienversichert bist. Das ist unabhängig davon, ob deine Mutter wegen Nichtzahlung von Beiträgen keinen vollen Versicherungsschutz mehr hat.

Du kannst also in Ruhe zum Arzt gehen. Du musst auch nichts von den Schwierigkeiten deiner Mutter erzählen.

Für Notfallbehandlungen kannst Du natürlich den Arzt aufsuchen. Die Schulden Deiner Mutter erhöhen sich dadurch nicht; ihr Krankenkassenbeitrag wurde vorübergehend auf einen speziellen Sozialtarif zurückgestuft.

Du solltest aber den Arzt/Ärztin darauf aufmerksam machen, damit Dir nicht ärztliche Leistungen verabreicht werden, die durch den Notfalltarif nicht abgedeckt sind.


Dringend zum Arzt ohne Krankenversicherung

Hallo zusammen,

ich bin nun seit 8 Tagen 23 Jahre alt und nicht mehr familienversichert. Nun wollte ich am Montag zur AOK und mich versichern lassen, aber ich habe einige bedenken. Werde ich dort nach ausfüllen der Formulare direkt zum Arzt gehen dürfen? Denn ich habe echt üble Atembeschwerden und bekomme seit gestern nachmittag nicht mehr so richtig Luft. Schlafen habe ich auch sehr wenig, weil ich dauernd aufwache weil ich nur sehr schwer Luft bekomme.

Ich denke/hoffe bis morgen geht das noch, aber ich habe echt angst das ich dann noch auf die Versicherungskarte warten muss, Bzw. bis die Versicherung aktiv ist.

...zur Frage

Arzt alte AOK-Karte

Was ist, wenn man zum Arzt muss, aber noch eine alte AOK-Karte hat? Wird man dann trotzdem behandelt, und muss man dann was bezahlen?

...zur Frage

Kranken- und Pflegeversicherung 1200 euro AOK Studium?

Hallo leute

ein familien mitglied von mir hat heute eine Rechnung von knapp 1200 euro erhalten. Anfallende kosten sind für:

Saldo 400 euro §188V Beiträge 01.09.2015 30.09.2015 = 700 euro §188V SZ 16.08.2015 30.09.2015 = 50 euro

Die AOK will das wir den ganzen betrag innerhalb einer Woche bezahlen aber das ist unmöglich und der Betrag müsste sowieso falsch sein!

Meine Schwester studiert und ist am 16.08.2015 25 geworden und zahlte somit keine versicherungsbeiträge. Kindergeld wird sowieso nicht mehr gezahlt da sie 25 Jahre alt ist. Zudem hat sie noch eine Wohnung für die auch noch kosten entstehen und und und. Bafög bekommt sie auch nicht!

Und wie gedenkt sich die AOK das jemand sowas zahlen kann? Zudem für 1 Monat 1200 euro? ja ne ist klar wtf?

Wo kann man hilfe beantragen? Wie soll verdammt nochmal eine studierende so einen Berag bezahlen und wie entsteht den in einem Monat so ein hoher betrag das zahlen manche nicht mal in einem Jahr!!

Ich selber bin in einer Ausbildung zahle knapp 200 euro noch für die Fahrtkosten die ich auch nicht bezahlt bekomme und BAB sonstiges bekomm ich auch nicht, wo das geld also fast nicht mal selbst für mich reicht. Also kann ich ihr auch nicht helfen.

Was gedenkt ihr jetzt zu tun? wo sollen wir uns melden um Hilfe zu beantragen ?  Auch generell wo sollen wir uns melden damit wir hilfe bekommen? 

Freue mich über jede hilfreiche antwort dumme Kommentare könnt ihr euch bitte sparen

Vielen Dank

...zur Frage

Wenn man wieder monatlich die Krankenversicherung bezahlt, hat man dann einen Versicherungsschutz, auch wenn man bei der Krankenkasse noch Schulden hat?

Hallo zusammen. Ich habe eine wirklich wichtige Frage und ich hoffe, jemand kann sie mir beantworten, da ich im Internet nicht viel schlauer geworden bin. In den letzten Monaten konnte ich aus gewissen Gründen meine Krankenversicherung nicht bezahlen (will da gar nicht drauf eingehen, ist sehr privat) und habe dadurch Schulden bei der Krankenkasse. Jedenfalls ist es mir nun wieder möglich mich privat zu versichern und die monatliche Beiträge zu bezahlen. Da ich die Schulden natürlich nicht alle auf einmal zurück bezahlen kann, wollte ich wissen, ob ich dennoch einen Versicherungsschutz habe und zum Arzt gehen kann. Eigentlich ja, oder, schließlich bezahle ich ja wieder. Denn das wäre wirklich dringend. Eine kleine Frage noch: Wenn ich immer am 15ten des Monats bezahle, bezieht sich dass dann auf den kompletten Monat davor oder auf den Zeitraum 15ter bis nächsten 15ter? Wäre super nett, wenn mir das jemand beantworten könnte! Ich danke euch!

...zur Frage

3 Jahre ohne Krankenversicherung - Wie soll ich die Nachzahlung realistisch je begleichen können?

Liebe GF-Gemeinde,

nachem ich mich schon durch unzählige Websiten und Fragen zum Thema "Keine Krankenversicherung - was soll ich nur tun?" gelesen habe, habe ich mir ein Herz gefasst und nach 3 Jahren ohne Krankenversicherung meine ehemalige Krankenkasse angeschrieben.

Vorgeschichte: Ich bin mitte 20, studiere, bekomme kein Bafög, habe keinen Kontakt zu meinen Eltern mehr und habe einen Job als studentische Hilfskraft, der mir rund 550,- EUR monatlich einbringt. Davon finanziere ich mein ganzes Leben inkl. kleiner Wohnung und was so dazu gehört. Vor 3 Jahren flog ich auch noch aus der Familienversicherung und dann ganz aus der KV weil ich die Beiträge einfach nicht bezahlen konnte. Es ging einfach nicht, ich war am Limit. Wie dem auch sei, ich wurde vor kurzem krank. Zwar "nur" eine Mandelentzündung aber ich kam ja an kein Antibiotikum etc. dran und nichtmal eine Krankmeldung für den Arbeitgeber gab es und so musste ich mit Fieber und dicken Mandeln zum Job.

Hauptproblem: Sonst hatte ich mich immer durchgemogelt, aber das rüttelte mich wach und ich schrieb meine ehemalige KK an. Ich schilderte ALLES. Warum, wieso, Verzweiflung, hin und her! ...Ein "netter" Herr rief mich also heute an und sagte mir durch die Blume: "Alles kein Problem! Wenn Sie die Beiträge von 3 Jahren (je Monat rund 80,- EUR) in 6 Monaten Ratenweise bei uns begleichen! Ich käme also auf eine horrende Nachzahlung PLUS die aktuellen Beiträge pro Monat. Er sagte weiter, wenn ich dies nicht könnte würde ich eben nicht mehr versichert und "dann können Sie halt nicht zum Arzt gehen!". Ich schilderte wieder meine Einkommenssituation doch er blieb eisern. Ich finde das unmöglich! Denn:

Ich WILL ja wieder versichert sein, so wie es meine gesetzliche Pflicht ist! Und ich will auch meine Beiträge irgendwie zusammen kratzen und an anderer Stelle notfalls noch mehr verzichten! Genauso bin ich bereit meine "Strafe" zu bezahlen, aber ich kann eben solche hohen Raten nicht abtreten!

Wie ist es denn vertretbar, jemanden zu einer Versicherung zu zwingen, extrem hohe Strafen aufzuerlegen aber demjenigen eigentlich gar keine Chance zu lassen wenn die Finanzen nicht aus einem Geysir oder der ARGE sprudeln?!

Hat jemand von Euch noch eine Idee? Einen (juristischen) Tipp? Vielleicht ist ein Fachmann unter Euch? Es muss doch ein winziges Schlupfloch irgendwo geben. Ich wäre Euch mehr als dankbar!

Viele Grüße!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?