Familienversicherung, Schüler, Nebenjob?

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4 Antworten

der Betrag den du nennst ist der Höchstbetrag. den fordert die Kasse dann, wenn der Versicherte, also du, schon mehrfach angeschrieben wurde, er aber nicht reagiert, es ignoriert oder anderweitig sich einfach nicht melden will.

die Beiträge darf die Kasse erheben, zum einen eben weil du keinen Anspruch mehr auf Familienversicherung hast, aber auch, weil es von gesetzeswegen so vorgegeben ist. eine Willenserklärung von dir benötigt die Kasse nicht, da es in Deutschland Versicherungspflicht gibt. die Versicherung in der du jetzt bist, ist eine obligatorische Anschlussversicherung.

Anspruch auf Familienversicherung nach dem 23. Geburtstag hast du erst wieder (bis zum Tag vor dem 25. Geburtstag), wenn du der Kasse eine aktuell gültige Schulbescheinigung einreichst. woher sollen sie es denn sonst wissen. dies ist unter Umständen auch rückwirkend möglich, wenn du belegen kannst, dass du auch schon seit Januar Schüler bist.

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Kommentar von schwinidibini
20.03.2016, 10:55

Siehe Kommentar an N. Uhrig

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Du kannst evt. bis 25 familienversichert werden, wenn du noch Schüler und ohne Einkommen bist. 

Allerdings ist es deine Pflicht, dies der Krankenkasse mitzuteilen und nachzuweisen. Das hättest du schon tun sollen, bevor du 23 geworden bist.

Die Krankenkasse meldet sich nicht vorher bei dir und bittet um weitere Unterlagen. Hier bist du in der Bringschuld!

Ruf einfach deine Krankenkasse an und kläre die Sachlage

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 Hallo, ich bin 23, mache mein Abitur (habe bereits Fachabitur, ein BFD gemacht und eine Ausbildung agebrochen) und habe nebenbei einen Nebenjob, bei dem ich unter 450€ monatlich verdiene.

Ich vermute mal, dass diese Änderungen der Krankenkasse nie gemeldet wurden.

Die letzte Information dürften sie von deinem Arbeitgeber bekommen haben, als du deine Ausbildung abgebrochen hast.

Bedeutet, dass sie deinen Vertrag dann in eine freiwillige KV umgestellt haben. mtl. Mindest-Beitrag dürfte so bei ca. 185 € liegen.

Du solltest einfach bei der Krankenkasse vorsprechen und mit denen eine Lösung besprechen. Evt. den geforderten Betrag in Raten zurück zahlen.

Gruß N.U.

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Kommentar von schwinidibini
20.03.2016, 10:51

Doch, noch bevor ich die Ausbildung abgebrochen habe, war ich bei der Versicherung und habe direkt nach dem Abbruch der Ausbildung (jetzt fast ein Jahr her) in die Familienversicherung gewechselt.

Bei dem Gespräch hat mir niemand gesagt, dass ich mich nochmal melden muss, bevor ich 23 Jahre alt werde noch habe ich einen Brief bekommen, der mich dazu aufgefordert hat. Da geklärt war, dass ich bis zum Sommer 2017 das Abitur mache, (Das habe ich bei der Versicherung beim Wiedereintritt in die Familienversicherung ausdrücklich gesagt) sind meine Eltern und ich davon ausgegangen, dass das alles geklärt ist.

Im Brief steht außerdem, dass ich freiwillig versichert sei, "wie angekündigt". Doch ich habe von der Versicherung keinerlei Briefe oder anrufe diesbezüglich bekommen. Das ich verpflichet bin, versichert zu sein, ist mir bewusst. Die Versicherung hat mich einfach unwissend gelassen, da ich, wie gesagt, der Annahme war, das alles geklärt ist, da die Versicherung weiß, dass ich zur Schule gehe.

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Wie soll sich die Krankenkasse vorher melden? Die können ja nicht wissen, ob Du ab Januar einer versicherungspflichtigen Arbeit nachgehst?

Der Betrag ist jedoch sehr hoch. Ich meine, es sind etwa 150 Euro im Monat.

Melde Dich doch einfach mal bei der Krankenkasse und frag dort nach.

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