Familienversicherung rausgeflogen - Werkstudent?

4 Antworten

Die kostenlose Familienversicherung für Studenten bis zum 25. JL gilt nur bei einem Arbeitseinkommen von bis zu 450 €. Dieses Einkommen wurde demnach überschritten.

Da der Job am 15.02.18 begann, muss sie sich ab diesem Tag als Student in der KVdS versichern. Das kann sie in jeder KK ihrer Wahl tun. Ein späterer Wechsel ist aber erst nach 18 Monaten möglich. Wenn sie wechseln will, dann soll sie sofort bei einer anderen KK einen Antrag stellen.

Die KVdS kostet ca. 90 € monatlich (KV + PV), die anderen Beiträge (RV + AV) werden vom Einkommen abgezogen und vom Arbeitgeber abgeführt, der diese zur Hälfte tragen muss. Als Werkstudent giltst du aber nur so lange, wie das Studium zeitlich noch überwiegt.

Nach Beendigung der Beschäftigung als Werkstudent kann die Familienversicherung bis zum 25. LJ wieder aufleben.

Vielen Dank für die Antwort, bisher wurde noch nicht als Student in der KV angemeldet, daher kann man dies ja noch machen? Kann die AOK aber das Geld verlangen bis heute?

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@Trn01

Nein, kann die AOK nicht. Die Versicherung ist dort mit Ende der Familienversicherung erloschen und lebt als eigene Mitgliedschaft nur dann wieder auf, wenn sie sich für keine andere KK entscheidet.

Sie muss sich aber möglichst schnell bei einer anderen KK ab dem 15.02.18 versichern. Die neue KK setzt sich mit der AOK in Verbindung und meldet den Wechsel (Meldeverfahren), damit es zu keiner Doppelversicherung kommt. Wenn sie nichts unternimmt, ist sie automatisch bei der AOK als Student versichert.

Der Uni muss sie eine Versicherungsbescheinigung der neuen KK vorlegen, da man nicht studieren kann, wenn man nicht versichert ist.

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@okieh56 Letzte Frage, habe ich es jetzt nun richtig verstanden, Sie kann wechseln z.B. morgen direkt, diese meldet der alten KK also in dem Fall AOK das man nun dort versichert ist und in diesem Fall müsste man an AOK keine Nachzahlung tätigen, sprich für 15.02 bis heute?

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@Trn01

Richtig. Allerdings muss sie natürlich an die neue KK zahlen.

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@okieh56

Außerdem muss sie die neue KK sofort dem Arbeitgeber melden, damit der die Beiträge nicht an die AKO abführt. In dem Fall hat sie schlechte Karten, weil sie das Wahlrecht nach §175 SGB V rechtlich gesehen innerhalb von 14 Tagen nach Beschäftigungsbeginn hätte ausüben müssen. Wenn der AG mitspielt und sie als Werkstudent bei der neuen KK anmeldet, ist alles i.O.

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Werksstudent ist doch das wo man auch arbeitet bzw. einen Arbeitsvertrag hat, oder?

dann müsste das der Arbeitgeber zahlen.

wenn sie ab dem 15.2. nicht mehr in der Versicherung ist muss sie die Versicherung auch nicht zahlen, die neue Versicherung wird rückwirkend versichert

Der AG zahlt nur RV + AV, KV + PV muss man selbst zahlen, allerdings in der KVdS (Krankenversicherung der Studenten), eine begünstigte Versicherung.

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Allerdings womit wird " dieser Rauswurf " begründet? Doch wohl nicht durch den Werkstudentenjob.

https://www.mystipendium.de/werkstudent/werkstudent-krankenversicherung

Als Werkstudent in der Sozialversicherung profitierst Du von reduzierten Sozialabgaben und musst für Deinen Werkstudenten-Job keine zusätzlichen KV-Beiträge abführen. Bis zu Deinem 25. Lebensjahr kannst Du Dich kostenfrei über Deine Eltern mitversichern. Wenn Du älter bist, landest Du in aller Regel in der studentischen Pflichtversicherung und zahlst auch hier reduzierte Beitragssätze.

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@wilees

Das ist nicht ganz richtig. Die Familienversicherung erlischt, sobald das Arbeitseinkommen 450 € übersteigt - auch vor dem 25. Lebensjahr.

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Sie verdient aber mehr als 400€, also bei mir war es so, dass die Krankenkasse sich direkt gemeldet hatte, hier in diesem Fall erst nach ca. 1 monat. Die Frage ist jetzt, ist das eine allgemeine Mitteilung oder heisst es Nachzahlung

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@Trn01

Als Werkstudent gilt man, wenn man mehr als 450 € verdient, das Studium aber zeitlich überwiegt. Dann wird sie nicht "rausgeworfen", sondern muss sich in der KVdS (Krankenversicherung der Studenten) selbst versichern - in der KK ihrer Wahl, natürlich ab 15.02.18, also auch mit einer Nachzahlung des halben Monats.

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Vollzeitjob als Student in den Semesterferien (auch Ausland)

Folgende Details zu mir:

  • Student
  • Familienversichert (Krankenkasse)
  • keine Kirchensteuer
  • kein Bafög
  • kein regelmäßiges Einkommen
  • ledig
  • Wohnort: beid en Eltern

Plan für dieses Jahr:

  • 2 Monate Vollzeitjob in den ersten Semesterferien (brutto: sagen wir 1200€ / Monat)
  • 2 Monate Vollzeitjob im Ausland (Schweiz) in den zweiten Semesterferien (brutto: ?)

insgesamt wird es aber 8000 € / Jahr nicht übersteigen.

Frage:

Kann mir jemand bitte sagen, welche Steuerklasse ich bin (ich nehme an 1). Und welche Steuern ich zu zahlen habe. Ich habe von Sonderregelungen gehört mit in den Semesterferien Vollzeit arbeiten, etc. Außerdem würde ich gerne wissen, wie sich das mit dem Ausland verhält. Ich will wissen, was ich mache, wenn ich 450€ / Monat überschreite, und wo ich was angeben und ausfüllen muss, und wie viel mir dann Effektiv zur Verfügung stehen (ungefähr).

Vielen Dank. (Ich habe im Rest des Internets nur Widersprüche gefunden, beamtendeutsch oder veraltete angaben, deswegen stelle ich die Frage jetzt hier.)

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Ich bin verunsichert ob ich nun beitragspflichtig bin und mit einer Nachzahlung rechnen muss oder eben nicht. Ich war bisher über meine Eltern familienversichert.

Danke im voraus!

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