Familienversicherung endet, aber zu spät angegeben?

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4 Antworten

nein ihr müsst jetzt keine Behandlungskosten aus eigener Tasche zahlen.

die eigene Mitgliedschaft für deine Frau wird rückwirkend hergestellt und die Beiträge müssen ebenfalls rückwirkend entrichtet werden.

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Für 2016 ist eine finale Einschätzung nicht möglich, da der Einkommensteuerbescheid nicht vorliegt.

Du sagst, sie zahle sich selbst Gehalt? Führt die eine Kapitalgesellschaft als geschäftsführende Gesellschafterin?

Es ist nicht möglich ohne KV-Schutz zu sein, eine Nachzahlung droht maximal gegenüber der Krankenkasse.

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Ab 01.01.2016 hat sie sich dann ein Gehalt von über 415 Euro ausgezahlt und hätte somit keinen Anspruch auf die Familienversicherung mehr gehabt.

Maßgebend ist nicht, was sich deine Ehefrau als Gehalt auszahlt, sondern was bei der Steuererklärung für Einkünfte ermittelt werden.

Sie muss alle Einkommensänderungen der Krankenkasse mitteilen und fehlende Beiträge werden nachgefordert.

Grundsatz ist, dass sie krankenversichert ist.

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Als "Selbständige" ist sie verpflichtet, VON SICH AUS die Krankenkasse über die Gewerbeanmeldung zu unterrichten. (Diese bekommt das sowieso heraus !)

Auch wenn sie zeitweise noch familienversicherungsberechtigt ist, muss sie dann jeweils ihren ESt-Bescheid vorlegen. Und selbstverständlich muss sie dann auch nachzahlen, wenn sie mehr Einnahme-Überschuss hatte.

Nicht der Gewinn ist die Bemessungsgrundlage, sondern der Überschuss.

Arbeitnehmer zahlen den Beitrag auch vom BRUTTO

Dass "sie sich kein Gehalt gezahlt hat" ist vollkommen egal.

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Kommentar von HappyHund
19.11.2016, 12:59

Was passiert wenn sie nicht von sich aus die Krankenkasse informiert, oder diese verzögert. Z.B. Seit 01.01. nicht mehr berechtigt, aber erst am 01.04. die Krankenkasse unterrichtet? Ist sie in der Zeit vom 01.01. - 01.04. nicht krankenversichert?

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