Familienstreit und sinnlose Umschulung behindertes Kind?

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4 Antworten

Vorab, um dich besser einzuschätzen, habe ich mir einen Großteil deiner bisher gestellten Fragen zumindest pberfolgen und ergo so bist Du derzeit um die 31 Jahre alt, hast ziemliche Schulden, machst eine Umschulung und um das mal abzukürzen, in deinem Leben scheint einiges nicht so in richtig geordneten Bahnen zu verlaufen.

Nun zu deienr Frage und da rekapituliere ich als erstes, ihr habt ein gemeinsames Kind welches geistig behindert ist und die Situation überfordert euch beide was sich wohl vor allem im zunehmenden Streit äußert der nichts effektiv positives bewirkt, dafür aber so nach und nach eure Beziehung kontinuierlich sozusagen unterhöhlt und hinzu kommen auch noch diverse Unstimmigkeiten sozusagen auf Arbeit bei dir und nich so einiges mehr was auf mich den Eindruck macht, zum Kämpfen bist Du nicht gerade geboren.

Natürlich ist in dieser familiären Situation der Wunsch von deiner Freundin nach Unterstützung von deiner Seite durchaus nachvollziehbar und auch verständlich, aber natürlich ist es auch nachvollziehbar, wenn Du von der Arbeit unzufrieden und ausgebrannt nach Hause kommst und eigentlich nur noch entspannen möchtest, was aber unter den gegebenen Umständen auch nicht geht. Von daher ist das eine Pattsitutation aus der ihr aber dennoch das Beste machen müsst wenn ihr diese Beziehung nicht gegen die Wand fahren möchtet.

Ihr beide habt es unter den gegebenen Umständen nicht einfach und ergo Streit muss nun wirklich nicht sein und daran solltet ihr arbeiten sprich nicht gegeneinander sondern miteinander an einem Strang ziehen. Allerdings will ich dir auch kein X für ein U vormachen, mir fehlt wenn ich mir das alles durch den Kopf gehen lasse der Glaube an euch beide.

Unabhängig aber von meienr Einschätzung, ihr beide werdet Kompromisse erbringen müssen, deine Freundin ist wenn ich das richtig verstanden habe ohnehin zu Hause, sprich sie geht keiner geregelten Beschäftigung nach und von daher wird natürlich die Hauptlast der Hausarbeit auch weiterhin auf ihr lasten, was aber nicht bedeutet, das Du wenn Du nach Hause kommst von allem entbunden bist. Einen bestimmten Part wirst auch Du übernehmen müssen. Pacjkt ihr beide das und es wird ein langer und harter Weg werden der wenig Platz für Romantik und Liebe übrig lassen wird, dann könnt ihr auch tatsächlich bis das der Tod euch scheiden wird zusammen bleiben, bekommt ihr das hingegen nicht auf die Reihe, dann werdet ihr die kommenden 12 Monate nicht als ein Paar überstehen. Also, es liegt nun an euch beiden.

Mir ist auch klar, das ich in dieser vertrackten Situation vermutlich keinen Supertollen Rat gegeben habe, einige vielleicht sogar ganz brauchbare Gedankengänge dürften es hingegen schon sein.

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Ich denke, dass ihr euch alle beide gerade am Rande eines Burnout oder einer Depression befindet. Ich kenne das auch. Es ist wichtig, dass ihr euch jetzt Hilfe holt. Fragt bei der Frühförderstelle und bei der örtlichen Lebenshilfe nach.

Uns hat in dieser Phase geholfen:

Ab und zu mal das Kind in andere Hände geben und zu zweit oder jeder für sich etwas Schönes unternehmen.

Therapien daraufhin überprüfen ob der Nutzen für das Kind tatsächlich höher ist als die familiäre Belastung.

Macht ruhig mal eine Paar- oder Familientherapie.

Schöpft bewusst die Möglichkeiten der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege aus. Zumindest du bist offenbar gerade psychisch ziemlich auf dem Zahnfleisch, ihr braucht dringend Erholungsphasen.

Um Dir ein wenig Mut zu machen: Ich kenne so eine Phase, aber da kommt man mit etwas Hilfe durch. Wir führen jetzt schon lange mit unserem geistig behinderten Sohn ein sehr entspanntes, fröhliches Familienleben. Alles Gute für euch drei!

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Dich zusammenreißen und endlich Verantwortung übernehmen und erwachsen werden!

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Kommentar von reblaus53
15.06.2016, 22:51

Das ist jetzt ganz bestimmt eine sehr hilfreiche Antwort für einen Fragesteller, der gerade mit seiner ganzen Familie am Rande seiner Kräfte ist. *Ironie off*

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