Familiennachzug - Ja oder Nein?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Ich bin gegen Familiennachzug, weil ... 61%
Ich bin für Familiennachzug, weil ... 21%
Ich bin teilweise für Familiennachzug und zwar ... 12%
Ich habe folgende andere Meinung zu diesem Thema : 6%

30 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich habe folgende andere Meinung zu diesem Thema :

Ich weiß es wirklich nicht. Es ist schwer sich eine objektive Meinung dazu zu bilden. Für mich würde sich die Frage stellen, ob die Familienangehörigen, die nachgeholt werden sollen, sich in einer akuten Gefahr befinden?

Sind sie das nicht, frage ich mich, warum man sie nachholen sollte? Asyl ist doch dazu da, Menschen die in einer akuten Gefahr sind, in Sicherheit zu bringen. Oder seh ich das falsch?

Denn Wunsch nach Familienzusammenführung kann ich gut verstehen. Aber es ist doch dann einfacher, einen einzelnen jungen Mann, zu seiner Familie zu bringen, als die ganze Familie zu diesem Mann nach Deutschland.

Dann darf man auch nicht außer Acht lassen, dass die Flüchtlinge, wenn es die Sicherheitslage ihres Heimatlandes wieder erlaubt, auch wieder dorthin zurückkehren sollten. Ihr Heimatland muss doch auch eine Zukunft haben. Ihr Land muss doch wieder aufgebaut werden. Wer soll das tun, wenn Millionen junge Menschen sich ein neues Leben im Ausland aufbauen?

Unsere Großmütter und Großväter haben Deutschland doch auch wieder aufgebaut. Berlin sah nach 45 auch nicht anders aus als Aleppo. Was wäre geworden, wenn sie Deutschland verlassen hätten, um sich woanders ein neues Leben aufzubauen? Wenn sie die Möglichkeit gehabt hätten, wäre es für viele sicherlich einfacher gewesen. Aber im Leben ist der einfache Weg, nicht immer der Beste.

Es wird viel über Integration geredet. Das ist eine Mammutaufgabe für unsere Gesellschaft. Ich habe Angst, dass wir an dieser großen Aufgabe scheitern könnten. Vielleicht ist sie sogar unmöglich. Aber wer wagt sich schon, dies auszusprechen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Es müsste mehr darüber diskutiert werden, wie wir den Flüchtlingen helfen können, wieder eine Zukunft in ihren Heimatländern zu finden.

Aber was weiß ich schon? Ich fühle mich mit der Komplexität des Themas überfordert. Das müssen Kompetentere wie ich entscheiden. Allerdings sticht unsere Regierung, was dieses Thema angeht, auch nicht durch besondere Kompetenz hervor. Und das find ich ziemlich bedenklich.

Als ich Deinen Nicknamen las, dachte ich zunächst: Na, jetzt kommt schon wieder so eine Antwort, die ich hier schon mehrfach gelesen habe und die mir viel zu einseitig ist.

Aber ich wurde sehr angenehm enttäuscht ! Mit gefällt die ehrliche und transparente Sichtweise, die Du hier an den Tag legst.

Ich teile mit Dir den Wunsch, dass unsere Politiker am Ende eine gute Lösung finden werden. LG "Time"


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@TimeosciIlator

Danke! Wie du allerdings von meinem Nicknamen auf eine einseitige Sichtweise, bei diesem Thema schließt, ist mir schleierhaft. LG :)

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Für mich würde sich die Frage stellen, ob die Familienangehörigen, die nachgeholt werden sollen, sich in einer akuten Gefahr befinden?

Das ist grundsätzlich eine wichtige Frage; doch wie willst du sie klären? Die Erfahrung lehrt, dass es gerade in "unübersichtlichen Streit-Zonen" nicht den geringsten Anhaltspunkt für eine Antwort in die eine oder andere Richtung gibt.

Darüber hinaus ist "akut", also sicherlich in der Transponierung von "unmittelbar", eine schwierige Vokabel: Was gestern Abend galt, muss morgen Mittag schon lange nicht mehr gelten. Und die Bearbeitungsfristen von - ungelogen - 6 Monaten bis zu 2 Jahren(!) für die Asylanträge der unmittelbaren Antragsteller ergeben weitaus größere Spannen.

Sollte man also bei den bearbeitenden Behörden eine Abteilung ausgliedern, die permanent prüft, ob sich der "akute Bedrohungszustand" just heute geändert hat und folglich subsidiärer Schutz erforderlich wird?

Und wenn ja: Wie schafft man diese Leute dann unmittelbar aus der Gefahrenzone, wenn es doch selbst bei "erlaubtem Familiennachzug" überwiegend in Selbstverantwortung der Betroffenen liegt; also kein deutscher Beamter durch die Straßen von, beispielsweise, Aleppo rennt und verkündet:

"Familie al Sayed? Ich habe hier einen Bescheid über subsidiären Schutz. Würden Sie mir bitte folgen? --- Oh, warten Sie! Wie heißen Sie? Khalil? Lassen Sie mich nachschauen. ... Nein. Für Sie habe ich leider nichts. ... Ja, sie wohnen auch hier. Ja, sie sind auch bedroht. Aber hey, der Antrag Ihres Mannes wurde noch nicht bearbeitet. Ich komme in ein paar Monaten wieder. Dann ist vielleicht für Sie auch was dabei ... also, falls Sie dann noch leben, meine ich."?

Kurz gesagt: Sollte für einen "Schutzantrag" nicht aus reinen Gründen der Zweckmäßigkeit UMGEKEHRTES RECHT gelten? Sollte also nicht zunächst angenommen werden, DASS eine "aktue Gefahr" besteht, bis das Gegenteil bewiesen ist? Immerhin gibt es bei "zu spät" nur das Urteil "Tod durch unterlassene Hilfeleistung!"; bei "zu früh" oder "leider falsch" jedoch nur das Urteil "Tja, hat halt ein bisschen Geld gekostet."

Dann darf man auch nicht außer Acht lassen, dass die Flüchtlinge, wenn es die Sicherheitslage ihres Heimatlandes wieder erlaubt, auch wieder dorthin zurückkehren sollten.

Das ist unbenommen. Deshalb ist es auch ASYL-Recht, kein EINWANDERUNGS-Recht.

Und wenn die "Abschiebung" nicht oder nicht effektiv genug erfolgt, dann ist das ein Problem der DEUTSCHEN BEHÖRDEN; nicht ein Problem der Asyl Suchenden.

Und dieses Problem ist mit den verantwortlichen Parteien (CSU, AfD, CDU, FDP und SPD) zu klären; nicht auf dem Rücken von - vielleicht, vielleicht aber auch nicht - wirklich Schutz Suchenden.

Zumindest würdest DU so argumentieren, wenn DU FÜR DEINE FAMILIE Schutz suchen würdest, nicht wahr?!

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@Unsinkable2

Leider gibt es bei Kommentaren eine Zeichenbegrenzung. Gestatte mir also einen ergänzenden Nachtrag auf deine durchaus wichtige und relevante Einlassung:

Es wird viel über Integration geredet. Das ist eine Mammutaufgabe für unsere Gesellschaft. Ich habe Angst, dass wir an dieser großen Aufgabe scheitern könnten. Vielleicht ist sie sogar unmöglich. Aber wer wagt sich schon, dies auszusprechen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Wie wäre es, wenn wir überhaupt erst mal ANFANGEN würden, ES ZU VERSUCHEN? Die Bundesrepublik hat zwar seit rund 60 Jahren mit jeder Menge Einwanderern, Wanderern (i.S.v. "Durchgangs-Einwanderer, die woanders hinwollen und temporär bleiben") und Asyl Suchenden zu tun; doch alle bisherigen Regierungen verweigerten ein stringentes Einwanderungs- und "Asyl-Suchenden-Behandlungs"-Gesetz.

Es gibt schlicht BIS HEUTE keine Regeln, was mit Leuten zu machen ist, die einen Asyl-Antrag stellen. Man muss ihren Antrag bearbeiten, ja. Doch bis dahin? Und danach; also nach einem positiven Bescheid? ... Nichts. Gähnende Leere.

Nahezu alles, was in diesem "rechtsfreien Raum" stattfindet, ist auf Eigeninitiativen zurückzuführen. Es gibt keine "bundes-einheitlichen" Regeln. Noch nicht einmal zu so etwas Grundlegendem, wie dem Spracherwerb.

Und warum dieses "Chaos"? Weil es Geld kostet. Weil es nicht "Banken" sind, für die man innerhalb von - ungelogen(!) - drei Tagen 500 Milliarden Euro freimachen kann. Weil es Menschen sind. Und weil Menschen in der Bundesrepublik IMMER NUR ALS KOSTENFAKTOREN betrachtet werden. Bei Krankenkassen genauso, wie beim Finanzministerium.

Und weil Integration Aufwand bedeutet; und weil dieser Aufwand Geld kostet, scheut man diesen Aufwand. Seit mittlerweile 70 Jahren.

Es müsste mehr darüber diskutiert werden, wie wir den Flüchtlingen helfen können, wieder eine Zukunft in ihren Heimatländern zu finden.

Das findet aus dem gleichen Grund nicht statt: Es kostet Geld. Viel Geld. Sehr viel Geld. Und keine Partei mag das ihren Wählern auch nur zu verkaufen VERSUCHEN. Denn es wird sie unweigerlich unzählige Stimmen kosten.

Du solltest nicht vergessen, wo das ganze "Desaster" seinen Anfang nahm: Es begann, weil unter anderem Deutschland die vertraglich zugesicherten Leistungen für das UNHCR eigenmächtig und willkürlich einstellte. Weil man 9 Millionen Euro sparen wollte.

Kein Scherz! Das war der Beginn. Denn damit waren die vom UNHCR finanzierten Flüchtlingslager in Syrien und Jordanien nicht mehr finanzierbar. Und deshalb wurden sie - einige ganz, andere teilweise - geschlossen. Und diese Not der erneuten "Heimatlosigkeit" war es, die die Menschen zu "Fluchtbewegungen in Richtung Europa" trieb.

Zweifellos nicht jeden, der hier ankommt. Etliche sind auch einfach nur dem "Herdentrieb" gefolgt, als die "Heimatlosen" durchwanderten. Doch dort nahm es seinen Anfang.

Nun sind die Leute hier. Und nun kostet die "Abschiebung" eine Heiden-Kohle. Denn die Plätze im Flugzeug lassen sich die Fluggesellschaften gut bezahlen. Und auf dem gleichen Wege, wie sie gekommen sind, also zu Fuß, per Container-LKW und auf überfüllten Schlauchbooten - also auf dem "billigsten" Weg - wirst auch du sie nicht zurückschicken wollen, oder?!

Also wird die "massenhafte Abschiebung" DUTZENDE MILLIARDEN EURO kosten. Und das zu verkaufen, wagen die Parteien nicht. Doch sie wäre der erste Punkt auf der langen Liste der "Reintegration in ihre Heimat": "Punkt (1): Wir schaffen die Leute wieder nach Hause."

... und da haben wir all die vielen kleinen Probleme, etwa den Wiederaufbau der Häuser, in denen die Menschen einst wohnten und nun wieder wohnen sollen und wollen (Wer soll das bezahlen? Du?), noch gar nicht angefasst.

Doch einer Sache darfst du sicher sein: Wenn die Menschen eine Wahl hätten, würden sie sich für "Heimat!" entscheiden. Für den Ort, der ihnen vertraut ist. Für den Ort, an dem sie Freunde, Familie und - zumindest früher - Arbeit hatten.

Nicht jeder. Nicht alle. Aber die allermeisten....

Es beginnt und endet also bei einem einzigen Punkt: Wie viel Geld bist du bereit, es dich kosten zu lassen? Denn je größer die Zahl ist, die du hier aufrufst, desto schneller kann man für deine - durchaus berechtigte - Sorge eine Lösung finden. Und je kleiner sie ist, desto mehr werden die Parteien dich belügen und für dumm verkaufen ... MÜSSEN. Denn sie wollen dich als Wähler nicht verlieren.

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Unsere Großmütter und Großväter haben Deutschland doch auch wieder aufgebaut. 


Sowas zu lesen tut weh. Deutschland befand sich in einem Eroberungsfeldzug. Der Krieg auf deutschen Boden ging nicht mal ein Jahr. Dann war alles vorbei für die Deutschen. Vieles an der Infrastruktur war durchaus noch intakt. Danach kam der Marshallplan der USA, viel ausländisches Geld und ein Haufen billiger Arbeitkräfte von überall her. Das Wirtschaftswunder erledigte den Rest.

Syrien dagegen steckt seit 7 Jahren in einem Stellvertreterkrieg der Weltmächte. Die Kriegsparteien werden von den unterschiedlichen Seiten mit immer neuen Waffen betankt. Die ganze Region ist seit Jahrzehnten destabilisiert. Die Menschen kennen seit 60 Jahren nichts anderes als Unterdrückung und Diktatur. Und jetzt seit 7 Jahren einen nicht enden wollenden Krieg, in dessen Feuer von allen Seiten weiter Öl gekippt wird.

Die Situation in Syrien mit der Situation im Nachkriegsdeutschland zu vergleichen ist haaresträubend.

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@DreiGegengifts
Unsere Großmütter und Großväter haben Deutschland doch auch wieder aufgebaut.

Zum einen: wer hat das geschrieben - ich finde das gerade nicht.

Zum anderen stimmt es - und es hat nix mit dem Krieg zu tun und es geht nicht um einen Vergleich zwischen dem 2. WK und dem Syrienkrieg.

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@verreisterNutzer

Ich empfehle dir Strg-C, Strg-F

Zum anderen stimmt es

Nein es ist ein Märchen. Siehe Marshallplan, ausländisches Geld, ausländische Arbeitskräfte.

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@DreiGegengifts

Meine Ommas und meine Mutter und Tante und alle weiblichen Familienmitglieder haben die Steine geklopft und aufgebaut nach Anleitung der schwerstkriegsbeschädigten Männer, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen sind oder nicht in Gefangenschaft waren.

Sie konnten selbst nicht mit anpacken, aber sagen, wie es zu machen war.

Die Generation meiner Großeltern und Eltern hat Deutschland wieder aufgebaut und sonst niemand - per Hand.

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@verreisterNutzer
Meine Ommas und meine Mutter und Tante und alle weiblichen Familienmitglieder haben die Steine geklopft und aufgebaut nach Anleitung der schwerstkriegsbeschädigten Männer, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen sind oder nicht in Gefangenschaft waren. Sie konnten selbst nicht mit anpacken, aber sagen, wie es zu machen war. Die Generation meiner Großeltern und Eltern hat Deutschland wieder aufgebaut und sonst niemand - per Hand.

Nein, wie gesagt das ist ein Märchen, entstanden in der Nachkriegszeit. Eine deutsche Legende, die auch heute noch gerne erzählt wird. Aufgebaut haben Deutschland Ausländer. https://www.deutschlandfunk.de/truemmerfrauen-studie-wer-deutschland-wirklich-vom-schutt.1310.de.html?dram:article_id=311180

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@DreiGegengifts

Lass' es - Du willst es einfach nicht wahrhaben.

Beenden wir die Diskussion - guck' Dir lieber die Videos an - das kannst Du in dieser kurzen Zeit noch garnicht gemacht haben.

Schönen Abend noch.

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@verreisterNutzer

Wovon träumst Du nachts? - Der Krieg hat genauso lange auch auf deutschem Boden stattgefunden.

Du verlierst Dich offenbar in Wunschvorstellungen.

Lass' gut sein - träum' weiter. Schönen Abend noch.

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@DreiGegengifts

Wie alt oder jung bist Du? -Hast Du deutsche Großeltern und Eltern, die das selbst erlebt und durchgemacht haben?

Lass' es einfach - hat keinen Zweck hier weiterzudiskutieren.

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Ich bin gegen Familiennachzug, weil ...

Es wird immer so getan, als ob die Familie in Deutschland vereinigt werden soll.

Viel einfacher ist es, wenn der minderjährige unbegleitete Asylbewerber zu seiner Familie in sein Heimatland ginge. Dort könnte er mithelfen, die Verhältnisse zu ordnen und eventuell sogar seine armen Angehörigen versorgen.

Ich bin für Familiennachzug, weil ...

Vor ein paar Tagen hat die Tagesschau über einen geflüchteten Familienvater aus Syrien berichtet.

Und bevor die Frage wieder aufkommt, warum er denn alleine ist: Er wollte seiner Frau und den Kindern die gefährliche Reise über das Mittelmeer nicht zumuten. Ich finde es durchaus logisch, in so einer Situation den Stärksten loszuschicken, der die größten Überlebenschancen hat. Der Plan war, die Familie dann auf einem sicheren Weg nachzuholen. Einer seiner Söhne ist später leider bei einem Fluchtversuch nahe der türkischen Grenze erschossen worden. Der Mann hatte sogar ein Foto davon, wobei er das Grab seines Sohnen wohl noch nicht ein einziges Mal besucht hat, wenn denn überhaupt eines existiert.

Er wirkte sehr verzweifelt und zeigte aus meiner Sicht Symptome einer beginnenden Depression, wie z.B. Antriebslosigkeit. Den Deutschkurs besucht er wohl anscheinend nur noch sehr unregelmäßig und verlässt kaum mehr die Unterkunft.

Ich denke, dass Menschen psychisch stabil sein müssen, um sie gelungen zu integrieren. Wie sollen sie am öffentlichen Leben teilnehmen, wenn sie ständig Angst um ihre Familie haben müssen? Mich würde das auf Dauer auch sehr krank machen.

Ich bin für Familiennachzug, weil ...

man alle, die kommen, ohne viel Federlesens auf den Grundstücken der Leute unterbringen könnte, die die größten Steuervorteile genießen.

Das sind alles Zuwendungen, von denen ihr noch nicht einmal träumt.

Außerdem braucht ihr welche, die euch die Renten bezahlen, weil sie nämlich arbeiten wollen.

Denkbare Argumentation der Sozialdemokraten:

Mit Menschlichkeit und Mitgefühl: "Integration funktioniert nur wenn man seine engsten Familienmitglieder um sich hat, die einen lieben und einem Mut zur weiteren Integration machen. Gerade ihr von der Union und euren selbsternannten Auftrag Familien zu schützen, müsstet doch am besten wissen, wie es ist, wenn man keinen Kontakt zu seiner Familie hat und ständig in Sorge ist, ob diese noch lebt.

Entweder man ist konsequent und schützt und fördert alle Familien oder keine. Alles andere grenzt an einer Doppelmoral."

Und falls dies auf Granit stößt mit Drohungen: "Eure Kanzlerin hängt am seidenen Faden - Neuwahlen oder einer Minderheitsregierung sind kein Tabu für uns Sozialdemokraten. Ihr allein trägt die Verantwortung für das Scheitern von Jamaika, nicht wir."

Mit Verhandlungen: "Wenn wir unser Ja zur flexiblen Obergrenze geben, dann fordern wir das Ja zum Familiennachzug."

Mit der Kanzlerin: "Also erst stellen Sie, Frau Bundeskanzlerin, eine humane Flüchtlingspolitik auf, entgegen aller Kritiken und nun knicken vor ihrer bayerischen Schwesterpartei ein?"

So könnten die Sozialdemokraten vorgehen.

Ich persönlich befürworte ebenfalls den Familiennachzug. Aus Sicht der Betroffenen wäre es bestimmt schön seine engsten Angehörigen um sich zu haben. Ich habe letztens gelesen, dass eine 100 Jährige sich von Syrien aufmacht um ihre Enkel in Deutschland zu besuchen. Eine wirklich herzzereißende Geschichte. In dem Alter noch solche Strecken zu bewältigen. Wirklich top.

Dann muss die alte Dame aber eine fette Rente beziehen um sich die Flucht leisten zu können?

Alles kaputt, Infrastruktur zusammen gebrochen, aber kein Problem diese Summen für die Flucht zu erwirtschaften, wenn das Geld von der Familien gekommen sein sollte.

Erst kamen die 35jährigen Minderjährigen jetzt kommen die 100jährigen.

Wenn du so edel bist, warum hast du der alten Damen nicht angeboten sie zu fahren, oder sie einzuladen und den Flug bezahlt?

Schäm dich!



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