Familienkasse nervt so langsam.

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3 Antworten

Zum einen....Fachabi?! LR-Schwäche vorhanden???

Wenn nein: Da hat wohl eine/r deiner Deutschlehrer/innen versagt.

Egal.

Zum anderen: Die Trottel, so wie du die dortigen Mitarbeiter nennst, haben mehr als genug mit Kunden zu tun, die es nicht auf die Reihe bringen mal einen Antrag vollständig mit allen Unterlagen versehen bei der Familienkasse einzureichen.

Aus diesem Grund muss leider oft wieder angeschrieben werden.

Dies lässt sich einfach vermeiden, indem man dort persönlich vorspricht und sich sagen lässt, was man alles braucht. Diese Nachweise und Unterlagen reicht man vollständig dort ein und ...Bingo....man bekommt sein Geld.

Aber von einem Schüler, der erst Sommerferien hatte und nun Herbstferien hat, kann man wohl nicht verlangen, dass er die kostbare Ferienzeit für so etwas banales wie einer persönlichen Vorsprache bei der Familienkasse opfert.

Im Grunde genommen: Selbst schuld.

Apropo: Da du wohl noch keine Steuern gezahlt hast, hast du somit auch noch keinerlei Gehalt eines "Beamten" dort gezahlt.

Ich würde empfehlen, dein praktisches Jahr (sofern dies bei deinem Fachabi vorgeschrieben ist), mal bei einer Familienkasse zu machen. Da würdest du von heut auf morgen eine andere Meinung bekommen!

Wie der andere Schreiber bereits geschrieben hat: Ein Anwalt kostet unnötig Geld. Unnötig ist auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Eine freundliche Vorsprache mit der netten Bitte um schnelle Bearbeitung tuts meist genauso.

Wenn es Leuten stinkt, dass Ämter lahmen, sollten diejenigen ihrem Landtagsabgeordneten schreiben und mal auf die Einsparungen des Personals im ö.D. hinweisen und um Aufklärung bitten, wo die Steuergelder tatsächlich hingehen. Überbezahlt wird man im ö.D. definitiv nicht und hunderte Mitarbeiter sind auch nicht vorhanden.....eher zu wenig.

Nur sehr seltsam, dass eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei mir Wunder gewirkt haben - so unrecht scheine ich der Berbeiterin gar nicht getan zu haben.

Sicherlich leiden die Behörden unter Stellenstreichungen. Unstrittig ist auch, dass jeder Sachbearbeiter nicht mehr als arbeiten kann.

Was ich trotzdem seltsam finde: eine Freundin von mir hat Kinderzuschlag und Wohngeld beantragt. Bei beiden Behörden war sie VOR Antragstellung und dann ZUR Antragstellung damit sie alle Unterlagen parat hat und was war? Beim Kinderzuschlag kamen schon 2 unabhängige Nachforderungen von Unterlagen die fehlen. Warum konnte man das ihr bei Antragstellung nicht sagen? Ich vermute mittlerweile, dass nicht alle Mitarbeiter sich gut genug auskennen um Fragen zu beantworten.

Das seltsame kommt aber noch beim Wohngeld: man könne den Antrag nicht bearbeiten zurzeit, es verzögert sich um mindestens 4 Wochen weil das System (ich nehme an Computer?) umgestellt wird? Sorry, aber da muss der Betrieb doch auch weiterlaufen denn gerade Menschen die sowas beantragen (müssen) brauchen dringend Hilfe. Da hilft es wenig, dass es nachbezahlt wird wenn der Vermieter jeden Monat pünktlich auf der Matte steht.

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@Jessi779

Jo. Und wenn alle Kindergeldberechtigten die aufs Geld warten eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, gehts auch nicht schneller!

Dienstaufsichtsbeschwerden sind lediglich Beschwerden, die denjenigen Mitarbeiter, der unglückseligerweise mit der entsprechenden Akte vertraut ist, vor den Chef antanzen lassen , um sich vor diesem rechtfertigen zu müssen, warum es mal wieder länger mit der Bearbeitung dauert....obwohl der Chef ganz genau weiß, dass der Mitarbeiter zu 95% dies gar nicht zu verantworten hat.

Diese Beschwerden treffen wie üblich den total Falschen, aber das macht dem Beschwerdeführer ja nichts aus. Sche...ss drauf. Hauptsache ich hab mal eine Beschwerde eingelegt.... Anstatt einfach mal zu hinterfragen, warum wieso und weshalb....darauf kommt man nicht. Da platzt mir...sorry...der Herzbändel!

Zum Wohngeld kann ich nichts sagen...zum Kindergeld wohl schon eher, da ich bis vor kurzem ca. 24 Jahre dort gearbeitet habe.

Klar! Dumme Antworten kann man auch vor Ort von den Mitarbeitern bekommen, aber da muss man echt schon Pech haben oder man hat mal wieder die Hälfte der notwendigen Angaben vor Ort falsch widergegeben oder aus Unwissenheit verschwiegen....nach dem Motto: Wird schon nicht so wichtig sein...

Ganz ehrlich! Zu mindestens 70-80 % der Anschreiben bzw. Anforderungen seitens der Familienkasse, beruht auf ....nicht unterschriebene Anträge....falsche bzw. fehlende Angaben...Zahlendreher im Konto....mitgeschickte Unterlagen werden total unausgefüllt zurückgesendet (klar....die Familienkasse schickt ja das Formular zum Spass mit) usw...und sofort....könnte noch seitenweise Zeug aufführen. Ebenso kann es oft sein, dass eine eingereichte Unterlage leider neue Fragen aufwirft....z.B. Kind war in der Schule...laut Schulbescheinigung bis Juli 2014...die Familienkasse befristet fiktiv bis Juli 2014...auf einmal kommt ein Ausbildungsvertrag in Kopie in die Akte....ein Nachweis über den Abbruch der Schule natürlich nicht....und dann fängt die Ermittelei und die Masse der Anschreiben an.... Auch sind ein Großteil der Kunden viele Migranten, die einem einen Zettel zuschieben und man soll als Mitarbeiter dann raten, was der Kunde will....vieles könnte vermieden werden, wenn ein Dolmetscher mitkommen würde....das sind alles so Sachen....

Vieles lässt sich im großen und ganzen vermeiden, wenn man eine freundliche Vorsprache bei der Familienkasse macht und detailliert anfragt, was man braucht...sich die Unterlagen geben lässt und ggf. aufschreibt, was man noch zusätzlich einreichen soll. Nur mal so als Tipp: So wie man in den Wald ruft, so schallt es auch heraus! Mit Freundlichkeit kommt man mitunter auch mal weiter! Das wird heutzutage leider oft vergessen.

Jeder der das nicht entsprechend schon vor Ort selbst erlebt hat, was dort alles zu bearbeiten ist, kann eigentlich gar nicht mitreden. Und dies wird nicht nur bei den Familienkasse so sein....leider...

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Der Anwalt kann nicht viel tun - Ämter dürfen wohl lahmen...

Was ich mal gemacht habe: Dienstaufsichtsbeschwerde beim Chef der Behörde und wenn das nicht hilft dann eine Beschwerde an die übergeordnete Stelle. Also bei mir hat es Wunder gewirkt.

Hallo HipHipi,

der Verursacher deines Ärgers bist du selbst. Neuer Antrag, neue Unterlagen und Bescheide. Anstatt die Mitarbeiter dort als Trottel zu bezeichnen hättest du dir lieber mal die letzten Seiten des Antrags durchlesen sollen, da steht alles drin was du zu tun hast um eine Verzögerung zu vermeiden. Warum du Kindergeld beantragst ist auch nicht verständlich, Kindergeld beantragen die Eltern, nicht die Kinder.

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