Familiengericht! Gerichtskosten!?

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Da ich nicht weiß, u m welche Art der Streitigketien es bei Ihnen ging, hier einige Ausführungen:

Bei der Scheidung selbst und bei den Folgesachen oder selbständigen Verfahren betreffend Sorgerecht, Umgang, Hausrat, Wohnungszuweisung und Versorgungsausgleich
erfolgt im Regelfall eine, wie die Juristen es nennen, Kostenaufhebung.
Dies bedeutet, die Gerichtskosten werden zwischen den Eheleuten
geteilt, die Anwaltskosten hat jede Partei selbst zu tragen.

Demgegenüber
muss bei einem Verfahren über Kindes- oder Ehegattenunterhalt und bei
Zugewinnausgleichsverfahren der Verlierer des Prozesses die gesamten
Kosten tragen. Das heißt, der Unterlegene muss die Gerichtskosten, die
Kosten des eigenen Anwaltes und die Kosten des Gegenanwaltes allein
tragen.

Bei einem teilweisen Gewinnen oder Unterliegen werden die
Kosten entsprechend gequotelt (Beispiel: Zugewinnklage über 100.000 €.,
im Urteil werden 70.000 € zugesprochen: Die Kosten des Verfahrens werden
im Verhältnis 70% zu 30% verteilt.)

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