Familienbett mit 2 Kleinkindern-eine abendliche Katastrophe, wie macht ihr das?

10 Antworten

Hallo Kalio,

unsere Tochter war bis zum 3. Geburtstag in unserem Zimmer, ab dem ca. 2. LJ im eigenen Bett - vor allem weil sie sehr unruhig geschlafen und uns oft getreten hat. Zum 3. Geburtstag hat sie als Geschenk ihr eigenes, eingerichtetes Zimmer bekommen und das Bett ist umgezogen. Wir sind die ersten Abende noch bei ihr geblieben, haben manchmal auch dort auf der Matratze geschlafen. Ungefähr zu dieser Zeit ging es los, dass sie nicht mehr einschlafen konnte, solange einer von uns dabei war, sondern dann immer noch erzählen und Quatsch machen wollte, so dass wir angefangen haben rauszugehen und sie durfte noch ein Nachtlicht mit Musik anmachen, das nach ca. 20 Minuten von selbst ausschaltet.

Das hat eine Weile fabelhaft funktioniert. Wir hatten dann immerwieder Phasen des schlecht Einschlafen könnens - in Entwicklungsschüben oder nach aufregenden Tagen oder in aufregenden Zeiten.

Wir haben dann eine kleine Trickkiste...noch mal reingehen und beruhigend sprechen - vielleicht gibt es noch etwas, das sie los werden muss...noch mal reingehen und ein Lied vorsingen...eine Gute Nacht Geschichte mit dem CD-Player hören

Von Übernachtungsbesuch kenne ich das auch so, dass sich die zwei gegenseitig wachhalten. Da musste ich dann auch schon mal die Freundin raus holen aus dem Zimmer, nachdem sie beide sich abwechselnd wach gehalten hatten und nach ca. 2 Stunden alle völlig genervt waren. Dann konnte meine Tochter im Zimmer einschlafen und die Freundin habe ich in meinen Armen einschlafen lassen und dann zurück getragen.

Bei zwei eigenen Kindern würde ich das Kleinere früher hinlegen. Das wird am Anfang wohl schwierig werden, aber wenn sie sich daran gewöhnt haben sollte es leichter werden. Es ist ja auch für das ältere gerechter, wenn es bischen länger wach sein darf und noch einmal die Zeit mit den Eltern alleine geniesen kann. Vielleicht kann man es dem kleinen Kind mit einem Geschenk leichter machen (z.B. ein Schlaftier von Cloud B). Und vielleicht könnte das größere Kind schon einmal ins eigene Bett im Elternzimmer umziehen. So könnt ihr langsam und schrittweise den Auszug vorbereiten.

Liebe Grüße und alles Gute!

Hourriyah

Wir hatten kein Familienbett, weil ich sowas gar nicht kannte. Unsere Kinder hatten jeder ein eigenes Zimmer und eigene Betten, von Geburt an. Sie haben sehr gut geschlafen und wurden von niemandem aufgeweckt.

Was ich gemacht habe, dass sie abends schön müde waren und das immer und immer um die gleiche Uhrzeit: immer lange Spaziergänge oder Austoben auf dem Spielplatz, dann gab es Abendessen, Sandmännchen, Toilette, Bett mit Geschichten vorlesen bis zum Eischlafen. Jeder ging in sein Zimmer und schlief anstandslos in seinem Bettchen ein, bis zum nächsten Morgen. Manchmal gab es auch eine CD mit Geschichten drauf zum Anhören, hat auch gut funktioniert.

Ich würde es in deinem Fall folgendermaßen machen: Ich würde das Kind zum Bettkaufen mitnehmen, so dass es sich eines aussuchen kann. Dann wenn es groß genug ist, "darf es" in seinem eigenen Bett schlafen, nicht "muss es ". Ich würde das alleine schlafen ganz gemütlich machen, mit abgedunkeltem Licht Vorlesen, Kuscheln, noch etwas dabei bleiben, Gutenachtkuss, Türe auflassen und gut ist.

Sobald es geklappt hat, belohnen. Überall erzählen, dass das Kind ganz alleine geschlafen hat und es kräftig loben. So ist das für das zweite Kind auch gleich ein Ansporn.

Unsere Kinder sind zu verschiedenen Zeiten schlafengegangen, der Grosse durfte ein bisschen laenger aufbleiben. In dem Alter waren sie allerdings schon in ihren eigenen Betten (wollten sie). 

Ich halte nichts von langen Enschlafrituallen - Schlaf-Kindlein-Schlaf, Kuesschen und gute Nacht. Kuerzt die ganze Sach doch ab, und trau den Kindern zu, allein eizuschlafen.

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