Familienaufstellung - was haltet ihr davon? Viele Hilfesuchende brechen danach Kontakt zur Familie ab.

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Auch meine Frau hat sich stark mit diesen Themen wie Familienaufstellung nach Hellinger,Pendeln und anderen esoterischen Dingen befaßt.Letzt endlich ist unsere Familie daran zerbrochen, weil mich diese Themen absolut nicht interessiert haben und ich auch keinen Zugang dazu gefunden habe.Auch das Verhältnis zu ihren Eltern konnte für sie einer Lösung keinen Schritt näher gebracht werden.

Ich selbst mache energetische Arbeit und habe mir aus reinem Interesse sehr viele Familienaufstellungen (auch nach Hellinger) angesehen. Ich muss sagen, das die Skepsis an dieser Methode berechtigt ist. Jedoch nicht, weil die Methode an sich gefährlich ist, sondern die Tatsache wie unsensibel und unwissend viele diese Arbeit verrichten. Die Methode des Familienstellens ist eine sehr intensive Arbeit im Dienst am Menschen um tiefe Wunden, unausgesprochenes, Missverständnisse, Unklarheiten jeglicher Art, alte Enttäuschungen etc. zu klären und zu heilen - und zwar immer Individuell, jeder hat seine eigene kleine Welt die nicht in ein System passt und die sich daher nicht mit Hilfe von systemischen Arbeiten "heilen" läßt. Die Seele eines Menschen passt eben nicht in ein System. Auch nicht in ein Familiensystem. Es geht es in erster Linie nicht ums Ego oder bewusste Verhaltensmuster oder gar "Fehler". Denn niemand tut bezüglich seiner Weltanschauung in seinem Leben wirklich einen Fehler. Höchstens tun wir etwas das unserem eigenen Wohl und somit auch dem Wohl der Mitmenschen nicht wirklich dienlich ist. Was für mich "richtig" sein kann, kann für einen anderen von grund auf völlig "falsch" sein im Hinblick seiner "Lebenserfahrung und Lebenseinstellung".

Diese Arbeit, diese spezielle Methode sollte dazu verwendet werden um die Seele zu beruhigen, zu heilen und somit ist auch die Vergebung inbegriffen - altes belastendes einfach mal loswerden, ausplaudern, mal über den Verstand hinauszugehen. Es sich von der Seele reden! (Da wir das im Alltag nicht tun, da wir alles mit dem Verstand analysieren anstatt mit dem Bauch brauchen wir wohl solche Methoden und Stellvertreter.) Jedoch sollte jeder Schritt in dieser Arbeit individuell zum Wohle des Kunden und seiner ganzen Familie geleitet werden. Es soll eine Herstellung der Harmonie sein innerhalb der Familie bzw. der Seelen der Familie, dem Gefühl in der und für die Familie. Im Großen und Ganzen eine Erinnerung daran, das alles in "Wirklichkeit der Seele" nicht so heiß gegessen wird wie es gekocht wird. Das dürfte bei vielen Menschen genau das Gegenteil der Verhaltensweise des Egos sein. Das ißt meist heißer als es gekocht wird. Wer weiter denkt, wird erkennen, das das Ego ebenfalls auch nur wiederum die eigene Angst widerspiegelt.

Im Großen und Ganzen ist für diese Arbeit das Wort "Familienstellen" schon stimmig. Unsere Prägungen und Wunden sowie unsere Muster entstehen nunmal größtenteils in der Kindheit und unsere Famlilienmitglieder sind in der Regel nun mal unsere nächsten. In Harmonie und auch besonders in der Disharmonie. Keiner kann uns so sehr verletzen wie die Menschen die wir lieben.

Diese Arbeit sollte daher immer individuell und intuitv gemacht werden - immer aufs Seelenheil ausgerichtet. Fühlen wir uns gut und besser fällt uns das Leben einfach leichter. Freude kann sich ausbreiten wenn wir die Lasten des Lebens loslassen können. Darum ist es vor und nach einer Aufstellung einfach wichtig auf den Bauch zu hören und wieder zu lernen das Gefühl zu achten. Vertrauen zu finden ins Leben und in sich selbst - und diese Methode, wie soviel anderen, sind keine Allheilmittel aber eine Hilfe auf dem Weg zu sich selbst. Nicht mehr und nicht weniger sollten die "Hilfen" sein.

Schauen Sie sich vor Ort eine Aufstellung zuerst an, machen Sie sich ein Bild von dem "Aufsteller" bevor Sie selbst dort eine machen lassen. Auch sollte das bloße Mitmachen als Stellvertreter nicht mehr als 20 Euro kosten - meiner Meinung nach sogar kostenlos sein, und lassen Sie dann ihren Bauch, nicht Ihren Kopf entscheiden, ob es das richige für SIE persönlich ist.

Denn die Seele weiß alles und nur deshalb kann diese Arbeit funktionieren. Man macht damit das unbewußte bewußt. Heilt aus was der Kopf nicht erfassen oder nicht in Worte fassen kann. Und dabei nutzt man schlichtweg die natürliche Fähigkeit des Mitgefühls der Stellvertreter. Wir fühlen jeden Tag für Menschen mit, in einer Aufstellung eben zielgerichtet ganz bewußt auf eine Thema hin. Nicht mehr und nicht weniger ist es - und dies erfodert viel Feingefühl, viel Behutsamkeit und Ehrlichkeit. Denn fein, behutsam und ehrlich ist die Seele.

Beachten Sie auch, das die Aufstellung nicht abgebrochen wird sobald die "Wurzel des Übels" entdeckt ist - erst dann beginnt die AUFLÖSUNG des ganzen. Erst dort beginnt die eigentliche Aufstellung - sonst wird es gefährlich. Sonst schickt man die Menschen aktiviert nach Hause und der Mensch fühlt sich wie "jetzt weiß ich was mir fehlt aber immer noch nicht was ich damit anfangen, wie ich es lösen soll" - das darf nicht passieren! Dann wird die ganze Geschichte gefährlich hilflos.

Viele Grüsse

Das Hauptproblem bei den Familienaufstellungen ist, dass dort "Reisende in Sachen Hellinger" unterwegs sind, die zwar handwerklich meist keine Fehler machen, aber ihre Klienten anschliessend mit der Aufarbeitung der angerissenen Probleme allein lassen, während sie längst auf dem Weg zur nächsten Veranstaltung sind.

Das ist schlicht unverantwortlich und ein wesentlicher Grund für die aus der Anwendung dieser Methode resultierenden Schwierigkeiten.

So isses. kann ich nur unterschreiben.

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Arbeitgeber stellt sich vor ……

Herr x/y war in einer Gruppe mit 22 Kindern der 1. Klasse eingesetzt. Es gelang ihm rasch, sich in seine Aufgaben als Gruppenleiter einzuarbeiten. In dieser Funktion war er für die Betreuung und Aufsicht der Kinder sowie für die Begleitung und Steuerung gruppendynamischer Prozesse zuständig. Seine pädagogische Tätigkeit umfasste weiterhin das Aufzeigen individueller Perspektiven sowie die Organisation und Durchführung von Projekten. Er hatte einen guten Überblick über die aktuellen Aufgaben und führte diese selbständig, äußerst strukturiert und mit großem Engagement überzeugend aus. Er engagierte sich sehr auch in Hinblick auf eine Entwicklung der Kooperation mit dem Vormittag. Herr x/y konnte sich leicht auf neue Gegebenheiten einstellen und fand meist optimale Lösungen.

Als Gruppenleitung war er ebenfalls für die Durchführung von Elterngesprächen und Elternabenden zuständig. Bei der Umsetzung träger- und standortspezifischer Konzepte innerhalb der Gruppe war er für Kinder als auch Eltern gleichermaßen eine verantwortungsvolle Bezugsperson. Herr x/y legte Wert auf Transparenz und Information seiner pädagogischen Arbeit. Es gelang ihm die Eltern aktiv bei der Umsetzung der pädagogischen Praxis zu beteiligen. Herr x/y ging auf die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppe ein und schuf alters-, entwicklungs- und interessenabhängige Erfahrungsräume.

Er beteiligte die Kinder an der Planung und Gestaltung des Zusammenlebens in der Einrichtung und schuf einen Rahmen, in dem die Kinder ihre Wünsche benennen und Ideen einbringen konnten.

Herr x/y fiel es leicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und entsprechende Arbeitsbeziehungen herzustellen. Er war ein zuverlässiger Mitarbeiter, der zu Vorgesetzten und Kolleginnen stets ein gutes Verhältnis hatte. Herr x/y hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.

Herr x/y verlässt uns auf eigenen Wunsch.

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