Familie und Geld?

 - (Geld, Leben, Umfrage)

Das Ergebnis basiert auf 54 Abstimmungen

Ja is so - Kinder sind Luxus 33%
Pure Wahrheit 31%
Ja und es ist echt traurig das es so ist 20%
Nein das ist kapitalistischer Müll 9%
Ja das wichtigste gür Kinder ist Geld 2%
Ne Geld ist egal die Liebe zählt 2%
Eher im Gegenteil 2%

21 Antworten

Ja und es ist echt traurig das es so ist

Das stimmt leider. Kinder kosten sehr viel Geld. Es gibt dazu immer wieder Studien und Untersuchungen:

https://kurier.at/leben/150000-euro-so-viel-kostet-ein-kind-bis-zum-18-geburtstag/400108094

Laut der Studie kostet ein Kind im Monat durchschnittlich 625 Euro. Im Vergleich dazu, kostet eine Katze im Monat durchschnittlich 40 Euro.

https://www.allianz.de/gesundheit/katzenversicherung/katze-kosten/

Das ist viel Geld das man erst einmal haben sollte bevor man Kinder in die Welt setzt. Denn einem Kind nicht das bieten zu können was es braucht, ist schlimm, sowohl für das Kind als auch für die Psyche der Eltern.

Nur wär das nicht quasi ne Aufforderung an mütter abzutreiben wenn sie wenig verdienen?

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@Nill

Wäre eher eine Aufforderung etwas mehr Geld und Aufmerksamkeit in entsprechende Verhütung zu investieren.

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@Andrastor

Naja wieso aber verhüten wenn man kinder doch eigentlich will

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@Nill

Weil man nicht egoistisch genug sein sollte ein Kind zu bekommen wenn man ihm nicht das Leben bieten kann das es verdienen würde. Schaffst du dir einen Hund an wenn du weißt, dass er bei dir verhungern wird? Warum sollte man also ein Kind zeugen, wenn man weiß, dass man es nicht entsprechend versorgen kann? Egal wie sehr man es will, es geht hier um eine andere Person, nicht um einen selbst.

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@Andrastor

Wenn mir mein hund was bedeutet würd ich eher schnorrn gehn als ihn wegzugeben

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@Nill

Und wenn du nicht genug erschnorren kannst, was machst du dann? Dem Hund ein miserables Leben bescheren weil du ihn aus egoistischen Gründen nicht an jemanden geben willst der/die sich besser um ihn kümmern kann?

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@Andrastor

Wer sagt das es ohn besser geht und das er nicht eingeschläfert wird oder vereinsamt?

Außerdem hat man ne emotionale versntwortung für seine tiere.

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@Nill

Wichtiger als die emotionale Verantwortung ist die körperliche Verantwortung. Und frage dich mal was schlimmer wäre: Eingeschläfert zu werden und/oder zu vereinsamen oder zu verhungern?

Mir scheint, dass du hier nur versuchst deine Meinung zu rechtfertigen ohne darüber nachzudenken was du da eigentlich sagst. Denn du behauptest hier in logischer Schlussfolgerung, dass es wichtiger sei sein Haustier "bei sich in gewohnter Umgebung zu halten" als es am Leben zu erhalten.

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@Nill

Denken sich auch viele Eltern die dann mit ansehen müssen wie ihre Kinder verhungern.

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@Nill

Womit du sagen willst, dass alles gut ist, solange das Kind nicht verhungert, selbst wenn es in Obdachlosigkeit hinein geboren werden würde?

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@Andrastor

Also sind die eltern dran schuld das der staat nicht das macht was er soll?

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@Nill

Zum Teil ja. Denn sie hatten zur Zeit meiner Zeugung die Möglichkeit wählen zu gehen und so die politische Landschaft mitzugestalten. Zumindest im Idealfall, weil sich Politik ja eh nicht an die Spielregeln hält.

Aber sie haben die Wahl zu entscheiden ob sie sich ein Kind unter den jeweils aktuellen Umständen leisten können oder nicht.

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@Andrastor

Die machen alle das gleiche egal was du wählst

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@Nill

Was jetzt hier nicht Thema ist. Es geht hier immer noch darum, dass es verantwortungslos ist Kinder in Welt zu setzen wenn man diese nicht entsprechend versorgen kann.

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@Andrastor

Doch das eine hängt mit dem anderen sehr wohl zusammen

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@Nill

Nein. Es geht hier jetzt nicht um Politik, sondern um die Vernunft seine Situation entsprechend abwägen zu können.

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@Andrastor

Doch

Der staat versagt und die bevölkerung leidet

Es ksnn nicht sein das mwnschen aks verantwortungslos hingestellt werden wenn sie mit nem haushaltseinkommen unter 5000€ kinder bekommen

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@Nill

Doch, das kann sein und das ist so. Ja, die Politik versagt, wenn sie es nicht schafft die Wirtschaft entsprechend zu stabilisieren und Inflation so entgegen zu wirken, dass die Bürger/innen gut leben können.

Aber es ist nach wie vor die Verantwortung der Bürger/innen zu entscheiden ob sie in den aktuellen Situationen Kinder zeugen oder nicht.

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@Andrastor

Kinder ein privileg der reichen

Klingt ja toll

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@Nill

Niemand hat gesagt, dass es fair wäre oder sein müsste.

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@Nill

Ein Reductio ad Hitlerandum ist hier unnötig, fehl am Platz und mangelnde Unterhaltungskultur. Das Leben ist nirgendwo fair oder gerecht und war es auch nur. Ungeachtet von Zeit und Ort.

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@Andrastor

Naja da hats begonnen war bis 92 legal

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@Nill

Was soll da begonnen haben und legal gewesen sein? Wir sprechen hier gerade nicht von irgendwelchen Gesetzen, sondern nach wie vor ist das Thema hier "Vernunft".

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@Andrastor

Geendet

Das der staat entschieden hat wer kinder bekommen durfte und wer nicht

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@Nill

Noch einmal: hier geht es nicht ums "dürfen" und darum ging es auch nie. Hier ging es ausschließlich um die Frage "Sollte man Kinder bekommen wenn man nicht für sie sorgen kann?"

Versuche nicht ständig vom Thema abzulenken.

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Pure Wahrheit

Man muss sich Kinder nicht nur finanziell, sondern auch psychisch leisten können. Kinder kosten sehr viel Geld, Zeit und Nerven. Sie brauchen ein stabiles soziales Umfeld, das ihnen Liebe, Verständnis, sinnvolle Grenzen und Förderung gibt.

Es geht nur um geld und nicht um die pyche oder um liebe in der frage

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@Nill

Ohne genügend Geld ist die angemessene Versorgung des Kindes nicht gewährleistet.

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@DjangoS6

Ich bezweifle das in Deutschland kinder bettrln gehn müssen

Es geht da eher darum das niedrigverdiener und arbeitslose keine kinder bekommen solln bei der aussage

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@Nill

Kinderarmut ist leider ein Thema in Deutschland.

Kinder, die aus finanziell schwachen Familien kommen, können oft nicht optimal versorgt und gefördert werden. Zum Teil müssen Kinder in Deutschland sogar hungern und frieren.

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@DjangoS6

Is das nicht traurig und eigentlich ein problem der allgemeinheit wo es nicht die lösung sein kann die leute zu kritisieren das sie kinder bekommen troz geringen einkommen?

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Pure Wahrheit

Ein Kind aufzuziehen kostet etwa 100.000 Euro - meine ich mal irgendwo gelesen zu haben. Kann mich aber auch täuschen. Billig ist es auf jeden Fall nicht.

Aber andererseits auch nicht zu bezahlen :)

100k bis zur Pubertät, bis sie das Nest verlassen, kannst du das mal zwei nehmen.

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Ja is so - Kinder sind Luxus

Uns wird im Lehramtsstudium beigebracht, dass die zwei häufigsten Gründe für Armut Arbeitslosigkeit und Kinder sind. Das finde ich jedes mal, wenn ich es höre richtig bitter. Aber ja, Kinder sind Luxus.
Wie Haustiere, eine Wohnung oder Essen muss man sich auch Kinder leisten können. Sie brauchen Kleidung, ein Dach über dem Kopf, genügend Platz, Spielzeug, Bildung etc... Leider gibt es keine Anhaltspunkte wie man Kinder "artgerecht hält" und es gibt auch fast keinen der das kontrolliert. Die Unwissenheit und Dummheit der Menschen /Eltern bestimmt wie die Kinder aufwachsen, was sie lernen, wie sie später werden. Ein Kind kann nichts dafür, wenn es ein Unfall war, wenn du kein Geld für neue Bücher hast oder lieber Freizeit als vollgekotzte Klamotten hast.

Auch psychisch muss man sich Kinder leisten können. Ein Kind kann nichts dafür, wenn unaufgeklärte und emotional ausgelaugte Eltern es schütteln. Oder schlagen.
Auch eine Haushaltshilfe, eine Nachhilfe oder eine Babysitterin muss man sich leisten können, wenn man selbst wenig Kraft hat.

Kinder kosten Nerven, Liebe, Zeit, Kraft und vor allem Geld. So eine Investition will sich gut überlegt sein.

Nur es kann doch nicht die Lösung sein eltern zu sagen "selber schuld" obwohl die kinder die renten zahlen werden von dem wohlhabenden kinderlosen paaren

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@Nill

Die Eltern sind diejenigen die mit am wenigsten leiden. Sie können durch Dummheit oder Unwissenheit ihren Kindern schaden, welche dann der Gesellschaft schaden. Schlecht / falsch erzogene Kinder kommen leicht auf die schiefe Bahn, verletzten andere oder sich selbst. Haben wenig oder gar keinen Erfolg in der Schule / im Beruf...

Kinder sind viel mehr als nur Geldschlucker. Vor allem der flexible und unbeschwerliche Alltag, den kinderlose Menschen haben ist für sie ein unschätzbarer Wert. Statt sich um Kinder zu kümmern, kann man Hobbies haben, reisen oder sich auf die Karriere konzentrieren. Meisten müssen sich Eltern im Beruf auch noch rechtfertigen, dass sie Kinder haben und keine 80 Stunden in der Woche arbeiten oder nicht zu unvorstellbaren Arbeitszeiten antreten können.

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@LeadingLady

Sollte man dann nicht das System ändern

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@Nill

Vielleicht. Aber keiner will das tun, keiner kann das alleine tun und keiner weiß wie.

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@LeadingLady

Wer solls den sonst machen außer die politik?

Und klar weiß man wie es kostet nur geld

zb haben eltern mit hartz4 keinen anspruch auf kindergeld

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@Nill

Die Politik kann nicht viel ändern. Vom Kilmawandel hängt unser Leben ab und da wird auch nicht viel bewegt. Kinder haben keine Lobby und bringen auch kein Geld ein. Da wird sich so schnell nichts ändern.

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@LeadingLady

Mak kann nicht sagen der klimaeandel is wichtiger als kinder

Es geht beides

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Pure Wahrheit

Ich würde nicht sagen, dass Kinder Luxus sind. Prinzipiell kann ja jeder Kinder bekommen, egal, ob arm oder reich - jetzt mal gleichgeschlechtliche Paare und unfrachtbare Menschen ausgenommen und selbst da gibt es ja Adoption, Pflegefamilien, Kinderwunschkliniken, Leihmutterschaften (wenn auch nicht in DE) etc.

Es ist eher so, dass man Geld braucht, um einem Kind das bieten zu können, was es braucht, um in einem "gesunden" bzw. finanziell stabilen Umfeld aufzuwachsen und das ist definitiv etwas, was Grundvoraussetzung für jedes Kind sein sollte. Ein Kind sollte nicht in Armut leben müssen, weil ein Kind überhaupt nichts für die finanzielle Lage der Familie kann.

Ein Kind sollte sich nicht sorgen müssen, ob es morgen etwas zu essen hat oder ob es kaputte Klamotten ersetzen kann oder sich zwischen Geburtstagskuchen und Geschenk entscheiden zu müssen.

Ich sehs ja selbst an meiner eigenen Kindheit, die defintiv schöner gewesen wäre, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte eigene Spielsachen zu haben, statt die zum damaligen Zeitpunkt bereits über 20 Jahre alten Spielsachen meines Bruders nutzen zu müssen oder auch mal ins Hoflahopp (so n Indoor Spielplatz) hätte gehen können, wenn meine Freunde gegangen sind. Oder später auch Schulausflüge waren und ich nie mit konnte oder zumindest kein Geld hatte für die Freizeiten dort. Ich hab es gehasst.

Es ist auch heut noch so, dass ich teilweise richtig Angst habe Geld auszugeben, weil ich weiß, wie es ist, wenn das Geld dann weg ist. Selbst, wenn ich das Geld habe und mir was kaufen möchte, überlege ich ewig, ob ich es mir wirklich kaufen sollte. Das mache ich immer, selbst, wenn ich mal verhältnismäßig viel Geld habe (z.B. vom Geburtstag).

Nur ist da nicht der staat in der Verantwortung und nicht die eltern?

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